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Barbera

Der Alltagsheld des Piemont: viel dunkle Frucht, kaum Tannin, dafür eine saftige Säure, die nach Essen verlangt. Barbera d'Alba und Barbera d'Asti sind unkompliziert, ehrlich und vielseitig.

Von der frischen Literflasche bis zum im Holz gereiften Spitzen-Barbera – bei uns finden Sie die ganze Bandbreite dieser unterschätzten Rebsorte.

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Az. Agr. Lalu – Barbera d'Alba DOC 2023
Alkoholgehalt: 14,5 % | Anbaugebiet: Monforte D'Alba | Ausbau: in slawonischer Eiche für 24 Monate | Auszeichnungen: Nein | Farbe: tiefdunkles Rot | Geschmack: Intensive Nase,Kirsche,Marzipan | Herstellerland: Italien | Jahr: 2022 | Lagerung: 5-15 Jahre | Nettofüllmenge (in Liter): 0,75 | Produzent: Agricola Azienda LaLu | Region: Piemont | Traube: Barbera | Trinktemperatur in °C: 16-17 | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Der Az. Agr. Lalu – Barbera d’Alba DOC 2023 kommt aus Monforte d’Alba und fällt kräftiger aus als sein Nachfolger. Tiefdunkles Rot, 14 % Vol., 0,75 Liter. Eine intensive Nase mit Kirsche und Marzipan leitet ein, am Gaumen halten sich Reife und Säure die Waage. 2023 brachte in den Langhe Hitzespitzen und einen langen Herbst – beides schmeckt man in diesem Wein. Die Verkostungsnotiz des Az. Agr. Lalu – Barbera d’Alba DOC 2023 FARBE: Tiefdunkles Rot, im Kern fast undurchsichtig. NASE: Eine intensive Nase aus dunkler Kirsche, Pflaume und Holunder. Marzipan und geröstete Mandel geben einen süßlichen Gegenpol, dazu Nelke und getrocknete Kräuter. GESCHMACK: Vollere Frucht als im Folgejahrgang, mit reifer Kirsche und dunklem Beerenmus. Die Säure bleibt hoch, wird aber vom Extrakt aufgefangen; der Wein wirkt rund, ohne breit zu werden. FINALE: Länger und wärmer, mit Pflaume, Mandel und einer leichten Bitterschokoladennote. Wo die Barbera-Reben in Monforte d’Alba stehen Monforte d’Alba liegt im Südosten des Langhe-Hügellands, die Rebzeilen ziehen sich dort höher hinauf als in den westlichen Gemeinden. Lalu hat hier eine größere Barbera-Fläche als Nebbiolo-Fläche und behandelt die Sorte entsprechend ernst. Die Mergelböden der Gemeinde speichern Wasser gut, was in trockenen Sommern hilft und der Säure einen ruhigen Rahmen gibt. Alle Flächen werden ökologisch und regenerativ bewirtschaftet, der Boden bleibt ganzjährig bedeckt. Zwei Quereinsteigerinnen aus Turin Lara Rocchetti und Luisa Sala stammen aus Turin und kamen über das Studium der Gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo zum Wein, nicht über eine Familientradition. Ihre Praxis holten sie sich im Burgund bei Dominique Lafon und Cécile Tremblay sowie bei piemontesischen Gütern wie Trediberri und Conterno-Fantino. Ihre Abschlussarbeit befasste sich mit klimaneutralen Kellereien – ein Thema, das bis heute in ihre Arbeitsweise hineinwirkt. Seit 2019 führen sie ihren eigenen Betrieb mit rund dreieinhalb Hektar in La Morra und Monforte d’Alba. Warum hier kein neues Holz zum Einsatz kommt Barbera reagiert empfindlich auf frische Fasswürze: Vanille und Röstnoten decken die Kirschfrucht schnell zu. Lalu vergärt deshalb im Beton und legt den Wein anschließend für etwa acht Monate in gebrauchte Holzfässer österreichischer Herkunft, die keinen eigenen Ton mehr abgeben. Die Gärung läuft spontan mit einem Pied de cuvée an, ein Teil der Trauben bleibt als ganze Beere im Behälter. Die Abfüllung erfolgt unfiltriert. Servieren und kombinieren 16 bis 17 °C, wie vom Gut angegeben, treffen den Wein am besten. Wegen der reiferen Frucht des Jahrgangs schadet eine halbe Stunde Luft nicht, nötig ist sie nicht. Auf den Tisch gehören dazu Brasato, Bollito misto, Bagna càuda, Tagliatelle mit Wurstsugo, Schweinebauch aus dem Ofen und halbfester Bergkäse. Häufige Fragen zum Az. Agr. Lalu – Barbera d’Alba DOC 2023 Wie hat sich der Jahrgang 2023 auf den Wein ausgewirkt? Der nasse Frühling verlangte ständige Arbeit gegen den Falschen Mehltau, der Sommer brachte Spitzen über 40 °C. Die späte Lese bei kühlen Nächten führte zu reifer Frucht, die dennoch Säure behalten hat. Wie unterscheidet er sich vom 2024er desselben Weins? Der 2023er zeigt mehr Reife, mehr Extrakt und ein wärmeres Finale. Der 2024er fällt heller und schlanker aus und stellt die Frische stärker in den Vordergrund. Passt der Wein zu deftiger Küche? Ja, das ist seine Stärke. Die hohe Säure schneidet durch Fett, weshalb Schmorgerichte, Wurst und kräftige Sugos gut funktionieren. Warum steht auf dem Etikett kein Superiore? Die Stufe Superiore setzt zwölf Monate Reife voraus, davon vier im Holzfass, und mindestens 12,5 % Vol. Wer den Wein bewusst früher füllt, um Frucht und Frische zu erhalten, verzichtet auf diese Bezeichnung. Wie lange lässt sich der 2023er aufbewahren? Bei kühler, dunkler Lagerung hält er sich gut über mehrere Jahre. Am meisten Freude macht er in den ersten fünf bis acht Jahren, solange die Kirschfrucht präsent ist.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 €* / 1 Liter)

23,90 €*
Az. Agr. Lalu – Barbera d'Alba DOC 2024
Alkoholgehalt: 14,5 % | Anbaugebiet: Monforte D'Alba | Ausbau: in slawonischer Eiche für 24 Monate | Auszeichnungen: Nein | Farbe: tiefdunkles Rot | Geschmack: Intensive Nase,Kirsche,Marzipan | Herstellerland: Italien | Jahr: 2022 | Lagerung: 5-15 Jahre | Nettofüllmenge (in Liter): 0,75 | Produzent: Agricola Azienda LaLu | Region: Piemont | Traube: Barbera | Trinktemperatur in °C: 16-17 | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Der Az. Agr. Lalu – Barbera d’Alba DOC 2024 wächst in Monforte d’Alba, im Cru Bussia. Tiefdunkles Rot im Glas, 14 % Vol., 0,75 Liter. Die Nase ist intensiv und trägt Kirsche und einen süßlichen Marzipanton, am Gaumen übernimmt die typische Barbera-Säure. Der nasse, kühle Jahrgang 2024 hat den Wein eher schlank und trinkfreudig ausfallen lassen. Die Verkostungsnotiz des Az. Agr. Lalu – Barbera d’Alba DOC 2024 FARBE: Tiefdunkles Rot mit violettem Rand. NASE: Intensiv und direkt: Sauerkirsche, Brombeere und schwarze Johannisbeere. Dahinter ein Marzipanton, dazu Veilchen und eine feine Anisnote. GESCHMACK: Saftig und geradlinig, getragen von der hohen Säure, die diese Rebsorte auszeichnet. Tannin gibt es kaum, dafür einen klaren Fruchtkern und einen leicht salzigen Zug im Mittelteil. FINALE: Frisch und mittellang, mit Kirsche und einem mandeligen Nachhall. Der Cru Bussia in Monforte d’Alba Rund anderthalb Hektar Barbera bewirtschaftet Lalu in Bussia, einer der bekanntesten Lagen der Gemeinde Monforte d’Alba. Barbera bekommt in den Langhe nicht selten Hangposten, die sonst dem Nebbiolo vorbehalten wären – genau das gibt der Sorte hier mehr Substanz als in einfacheren Zonen. Die kalk- und mergelhaltigen Böden bremsen die Säure nicht aus, sondern halten sie im Gleichgewicht mit der Frucht. Gearbeitet wird ökologisch, mit Begrünung und ohne Herbizide. Barbera d’Alba DOC: was die Regeln verlangen Die Herkunft wurde 1970 anerkannt und deckt die Hügel um Alba in Langhe und Roero ab; Weinberge oberhalb von 650 Metern sind ausgeschlossen. Mindestens 85 % Barbera müssen in die Flasche, bis zu 15 % Nebbiolo sind zulässig. Der Grundtyp braucht mindestens 12 % Vol., die Stufe Superiore mindestens 12,5 % Vol. und zwölf Monate Reife, davon vier im Holzfass. Historisch kam die Rebsorte erst nach der Reblauskrise ins Albeser Hügelland und profitierte dort von Böden, die sonst dem Nebbiolo gehören. Ganze Beeren im Beton, danach neutrales Holz Ganze Trauben und ganze Beeren vergären im Betonbehälter, spontan und parzellenweise getrennt; die Umzüge erfolgen im freien Fall, aufgegossen wird von Hand. Beton speichert keine Aromen und hält die Temperatur ruhig, was der Frische dieser Rebsorte entgegenkommt. Danach folgen rund acht Monate in gebrauchten österreichischen Holzfässern ohne eigenen Holzton. Gefüllt wird ungefiltert. Servieren und kombinieren Das Gut nennt 16 bis 17 °C als Trinktemperatur – kühler serviert wirkt die Säure spitz, wärmer verliert der Wein Kontur. Ein normales Rotweinglas genügt, Dekantieren ist überflüssig. Er passt zu Tajarin mit Ragout, zu Salsiccia, zu Pizza mit Salami, zu gebratener Leber, zu Vitello tonnato und zu jungem Robiola-Käse. Häufige Fragen zum Az. Agr. Lalu – Barbera d’Alba DOC 2024 Wie viel Barbera muss in einer Barbera d’Alba DOC stecken? Mindestens 85 %; bis zu 15 % Nebbiolo dürfen ergänzt werden. Das Anbaugebiet liegt rund um Alba und reicht höchstens bis 650 Meter Höhe. Was zeichnet den Jahrgang 2024 aus? Nach zwei Dürrejahren regnete es im Frühjahr 2024 kräftig, später kam ein nasser September dazu. Wer streng aussortierte, erhielt frische Weine mit klarer Frucht und niedrigerem Alkohol als in den heißen Vorjahren. Warum schmeckt Barbera so säurebetont? Die Rebsorte bildet von Natur aus viel Säure und nur wenig Gerbstoff. Genau diese Kombination macht sie zu einem beweglichen Essensbegleiter, der auch fettere Gerichte noch trägt. Sollte der Wein liegen bleiben? Er ist jetzt am zugänglichsten und braucht keine Reifezeit. Bei kühler Lagerung hält er sich problemlos einige Jahre, gewinnt aber vor allem an Ruhe, nicht an Komplexität. Was unterscheidet ihn vom Langhe Nebbiolo des Guts? Die Barbera ist dunkler in der Frucht, weicher im Tannin und lebt fast ausschließlich von ihrer Säure. Der Nebbiolo desselben Hauses wirkt heller, floraler und deutlich gerbstoffbetonter.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 €* / 1 Liter)

23,90 €*
Bel Colle Barbera d'Asti Superiore Nuwanda 2022
Traube: Favorita
Der Bel Colle Barbera d'Asti Superiore Nuwanda 2022 wächst auf einer knapp einen Hektar großen Parzelle bei Bionzo in der Langa Astigiana. Reinsortige Barbera, 15,5 % Vol., 0,75 Liter. Brombeere und Heidelbeere in konzentrierter, fast konfitürter Ausprägung treffen auf die für die Sorte typische lebhafte Säure. Rund zwölf Monate französische Eiche geben Halt, ohne die dunkle Frucht zu überdecken. Nuwanda ist ein indianischer Ausdruck und bedeutet so viel wie Geist der Stärke. Die Verkostungsnotiz des Bel Colle Barbera d'Asti Superiore Nuwanda 2022 FARBE: Tiefes Rubingranat mit violetten Rändern und lebhaftem Glanz. NASE: Brombeer- und Heidelbeerkonfitüre, dazu Veilchen, Zartbitterschokolade und eine Spur Vanille aus dem Fass. Im Hintergrund würzige Noten von Nelke und getrocknetem Thymian. GESCHMACK: Kompakt und dicht, mit viel Extrakt und einer Säure, die den hohen Alkohol im Zaum hält. Salzige Anklänge und dunkle Frucht halten sich die Waage, der Wein bleibt trotz seiner Wucht beweglich. FINALE: Lang und herzhaft, mit Beerenfrucht, Bitterschokolade und einem frischen Zug zum Schluss. Bionzo in der Langa Astigiana – und warum d'Asti nicht d'Alba heißt Die Parzelle liegt bei Bionzo, einem Weiler hoch über dem Valle Tinella, dort wo die östlichen Langhe-Hügel in das Monferrato Astigiano übergehen. Sandig-kalkiger Boden, gute Drainage und eine warme Ausrichtung sorgen für frühe Reife und konzentrierte Beeren. Barbera d'Asti ist eine eigenständige Herkunft mit eigenem Regelwerk: 1970 als DOC anerkannt, seit 2008 DOCG, mit Gemeinden in den Provinzen Asti und Alessandria. Barbera d'Alba dagegen stammt aus dem Umfeld von Alba in der Provinz Cuneo. Dieselbe Rebsorte, aber zwei verschiedene Zonen und zwei verschiedene Vorschriftenwerke – der Zusatz auf dem Etikett ist also keine Formsache. Bel Colle: zehn Hektar zwischen Verduno und dem Astigiano Das Weingut sitzt in Verduno und wurde von den Brüdern Franco und Carlo Pontiglione gemeinsam mit Giuseppe Priola gegründet. Seit 2015 gehört es der Familie Bosio aus Santo Stefano Belbo, die in vierter Generation Wein erzeugt. Rund zehn Hektar verteilen sich auf Verduno, Monforte d'Alba, Barbaresco, Santo Stefano Belbo und eben Bionzo in der Langa Astigiana. Etwa 300.000 Flaschen entstehen jährlich unter der Leitung der Önologen Luca Bosio und Mario Albrito, die Edelstahl für die Gärung und französische wie slawonische Eiche für die Reife einsetzen. Rund zwölf Monate in französischer Eiche Die Stufe Superiore verlangt mindestens 14 Monate Reife, davon wenigstens sechs im Holzfass. Bel Colle liest von Hand in kleine Kisten, entrappt und vergärt temperaturkontrolliert im Edelstahl mit ausgewählten Hefen. Danach reift der Wein rund zwölf Monate in kleinen und mittleren Fässern aus französischer Eiche. Das Holz liefert Struktur und etwas Röstwürze, dient bei dieser Sorte aber vor allem dazu, die kräftige Säure einzubinden. 2022 war heiß und trocken, die Beeren blieben klein und dickschalig, was die dichte Textur des Jahrgangs erklärt. Servieren und kombinieren Achtzehn Grad und ein großes Glas bringen den Wein am besten zur Geltung, eine halbe Stunde Karaffe schadet nicht. Er trägt kräftige Gerichte: Agnolotti in Fleischjus, Schmorbraten, gegrilltes Rind, Salsiccia vom Rost, Wildschweinragout und gereiften Toma oder Pecorino. Häufige Fragen zum Bel Colle Barbera d'Asti Superiore Nuwanda 2022 Was bedeutet der Name Nuwanda? Nach Angabe des Weinguts handelt es sich um einen indianischen Ausdruck für Geist der Stärke. Er verweist auf die kräftige, konzentrierte Art dieses Weins. Worin unterscheidet sich Barbera d'Asti von Barbera d'Alba? Es sind zwei getrennte Herkunftsbezeichnungen für dieselbe Rebsorte. Barbera d'Asti kommt aus den Provinzen Asti und Alessandria und ist seit 2008 DOCG, Barbera d'Alba stammt aus der Provinz Cuneo rund um Alba. Was steckt hinter der Bezeichnung Superiore? Superiore verlangt eine längere Reife von mindestens 14 Monaten, davon sechs im Holzfass, sowie einen höheren Mindestalkohol als die Basisstufe. Die Weine sind dadurch dichter und haltbarer. Sind 15,5 % Alkohol für diese Sorte üblich? Es ist ein hoher, aber im heißen Jahr 2022 nachvollziehbarer Wert. Die kräftige Säure der Sorte gleicht die Wärme aus, weshalb der Wein am Gaumen weniger schwer wirkt, als die Zahl vermuten lässt. Wie lange lässt sich die Flasche lagern? Der Händler nennt rund fünf Jahre. In dieser Zeit verliert die Frucht etwas an Wucht und gewinnt würzige, schokoladige Töne.

Inhalt: 0.75 Liter (18,53 €* / 1 Liter)

13,90 €*
Burzi Barbera D'Alba Plaustra 2023
Traube: Barbera
Burzi Barbera d'Alba Plaustra 2023 ist eine reinsortige Barbera aus Santa Maria, einer Fraktion der Barolo-Gemeinde La Morra. Der Wein kommt mit 13,5 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche und zeigt ein tiefes Rot. Sauerkirsche, Brombeere und Zwetschge bestimmen das Aromenbild, dazu treten Veilchen und eine feine Pfefferwürze. Die tragende Säure und das kaum merkliche Tannin machen ihn saftig und beweglich, ohne jede Schwere. Die Verkostungsnotiz des Burzi Barbera d'Alba Plaustra 2023 FARBE: Tiefes, undurchdringliches Rot mit purpurnem Rand. NASE: Saftige Sauerkirsche und Brombeere stehen vorn, dahinter reife Zwetschge. Veilchen und getrocknete Kräuter sorgen für Duft, ein Anflug von schwarzem Pfeffer und Bitterschokolade für Tiefe. GESCHMACK: Voll und rund, getragen von einer lebendigen, klar gezeichneten Säure. Das Tannin bleibt im Hintergrund, wodurch die dunkle Frucht viel Raum bekommt. Kräuterwürze und ein leicht salziger Zug halten den Wein zusammen. FINALE: Der Abgang bleibt mittellang und frisch; Sauerkirsche und ein herber Kernton stehen zum Schluss. Plaustra – die Barbera-Parzelle hinter dem Keller in Santa Maria Plaustra ist der Hausweinberg des Guts und liegt in dem kleinen Tal direkt hinter dem Keller in Santa Maria di La Morra. Der Name geht auf das lateinische plaustrum zurück, den Ackerwagen, mit dem hier über Generationen gearbeitet wurde. Die Parzelle wurde 2008 mit 8.000 Stöcken je Hektar bepflanzt, einer für Barbera hohen Dichte, die den Ertrag der einzelnen Rebe begrenzt. Sie ist nach Nordwesten ausgerichtet und damit kühler als die Barolo-Hänge des Guts, was der Barbera ihre Säure erhält. Die tortonischen Sant'Agata-Fossili-Mergel von La Morra, sandig-kalkhaltig und lehmig, geben dem Wein Duft statt Wucht. Alberto und Caterina Burzi in Santa Maria di La Morra Das Gut umfasst rund sieben Hektar, die vollständig in der Gemeinde La Morra liegen. Alberto Burzi hat die Familienweinberge 2011 übernommen und ab dem Jahrgang 2012 unter eigenem Namen abgefüllt; 2018 kam seine Schwester Caterina dazu, die zuvor unter anderem bei Oddero gearbeitet hatte. Gearbeitet wird organisch, mit Guyot-Schnitt, Handlese und niedrigen Erträgen; neue Pflanzungen entstehen aus Massenselektion der alten Anlagen. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 bis 25.000 Flaschen über alle Weine. Sechs Tage auf der Schale, Reife im Betontank Die Trauben werden entrappt und im temperaturkontrollierten Edelstahltank vergoren, mit täglichen Umpumpvorgängen von Hand. Nach rund sechs Tagen Maischestandzeit wird abgezogen – kurz genug, um die Frucht klar und das Tannin unaufdringlich zu halten. Den Ausbau übernimmt anschließend der Betontank, der dem Wein Rundung gibt, ohne Holzaromen beizusteuern. So bleibt die typische Barbera-Säure erhalten; der Shop nennt eine Lagerfähigkeit von rund fünf Jahren. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 Grad in einem mittelgroßen Rotweinglas kommt der Wein am besten zur Geltung. Dekantieren ist nicht notwendig, eine halbe Stunde im Glas genügt. Er passt zu Tajarin mit Fleischragout, zu Agnolotti del plin, zu gegrillter Salsiccia, zu geschmortem Kaninchen, zu einer kräftigen Pizza und zu halbreifem Toma piemontese. Häufige Fragen zum Burzi Barbera d'Alba Plaustra 2023 Woher stammt der Name Plaustra? Plaustra leitet sich vom lateinischen plaustrum ab, dem hölzernen Ackerwagen. Bezeichnet wird damit das kleine Tal hinter dem Keller in Santa Maria, in dem die Barbera-Reben stehen. Was unterscheidet diese Barbera von den Baroli des Guts? Barbera und Nebbiolo bringen völlig verschiedene Anlagen mit: Barbera liefert viel Säure und kaum Tannin, Nebbiolo umgekehrt. Deshalb wird die Barbera kurz vergoren und im Beton ausgebaut, während die Baroli lange Maischestandzeiten und Jahre im großen Holzfass erhalten. Sollte der Barbera d'Alba dekantiert werden? Nein, das ist nicht erforderlich. Ein Umfüllen in die Karaffe kurz vor dem Essen kann die Frucht etwas öffnen, nötig ist es bei diesem Stil aber nicht. Wie lange lässt sich der Jahrgang 2023 aufbewahren? Der Shop nennt fünf Jahre, was sich mit der allgemeinen Einschätzung für Barbera d'Alba aus 2023 deckt. Am meisten Freude macht der Wein in den ersten Jahren, solange die dunkle Frucht im Vordergrund steht. Wie fiel der Jahrgang 2023 im Piemont aus? Ein feuchtes Frühjahr mit hohem Falschmehltaudruck und ein sehr heißer Sommer verlangten viel Arbeit im Weinberg. Ein kühler, sonniger Oktober mit deutlichen Tag-Nacht-Unterschieden brachte die Ernte ins Ziel; die Weine sind schlanker und frischer als die des Vorjahrs.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Carlo Revello Barbera D'Alba Superiore 2024
Traube: Barbera
Carlo Revello Barbera D'Alba Superiore 2024 ist ein reinsortiger Barbera aus den Parzellen der Familie Revello in La Morra und füllt die 0,75-Liter-Flasche mit 15 % Vol. Das Bild im Glas ist tiefdunkles Rot, der Duft führt von Sauerkirsche und Brombeere zu Vanille, Minze und einem Hauch Kakao. Am Gaumen trägt die rebsortentypische Säure die Frucht, während die lange Holzreife für Kontur und Volumen sorgt. Der Jahrgang 2024 brachte dem Piemont nach mehreren Dürrejahren wieder reichlich Niederschlag — und damit Barbera mit auffallend frischem Zug. Die Verkostungsnotiz des Carlo Revello Barbera D'Alba Superiore 2024 FARBE: Tiefdunkles Rot mit violettem Schimmer am Rand. NASE: Intensiv und vielschichtig. Sauerkirsche, Brombeere und eingekochte Pflaume treffen auf Vanille, Minze, Süßholz und ein wenig Muskatnuss. Dahinter bleibt eine kühle Kräuternote, welche die dunkle Frucht auflockert. GESCHMACK: Saftig, mit klar gezeichneter Säureader entlang der Mitte. Kirsche und Waldbeere stehen neben Kakao, schwarzem Pfeffer und einer leicht röstigen Würze aus dem Fass. Das Tannin fällt weich aus und ordnet sich der Frische unter. FINALE: Im Abgang bleibt die Kirsche stehen, begleitet von Minze und einem trockenen, leicht salzigen Ton. Die Länge ist für die Rebsorte bemerkenswert. Was die Stufe Superiore beim Barbera d’Alba verlangt Barbera d’Alba ist seit 1970 eine geschützte Herkunft im Hügelland um Alba; die Rebflächen dürfen 650 Meter Höhe nicht überschreiten. Für die Stufe Superiore schreibt das Regelwerk mindestens 12,5 % Vol. und eine Reifezeit von zwölf Monaten vor, von denen vier im Holzfass zu verbringen sind. Dieser Wein liegt mit 15 % Vol. und rund zwei Jahren Fassreife deutlich über der Untergrenze. Die Weinberge in La Morra stehen auf den jüngeren, sandig-tonigen Mergeln des Tortonium, die im Vergleich zu den östlichen Gemeinden weniger Kalk und mehr Sand enthalten — ein Untergrund, der dieser säurebetonten Rebsorte Rundung mitgibt. Die Familie Revello an der Serra dei Turchi Der Betrieb geht auf die Teilung des Familienbesitzes zurück: Seit 2016 keltert Carlo Revello in der Ortschaft Santa Maria oberhalb von La Morra unter eigenem Namen, gemeinsam mit seiner Frau Mariarosa und Sohn Erik, der die Önologieschule in Alba besucht hat. Rund acht Hektar verteilen sich auf sieben eingetragene Einzellagen des Gebiets, darunter Annunziata, Giachini und Boiolo. Erik hat die Rotationsmazeration abgeschafft, arbeitet vermehrt mit spontaner Gärung und hat kleine Fassformate schrittweise durch große slawonische Gebinde ersetzt. Seit dem Jahrgang 2020 steht dabei die Frische spürbar im Vordergrund — auch beim Barbera, der neben dem Barolo des Hauses kein Nebenprodukt ist. Vom Stahltank in das Fass mit 25 Hektolitern Die Trauben bleiben nach Angaben des Erzeugers zehn bis zwölf Tage auf der Schale, der biologische Säureabbau findet anschließend im Edelstahl statt. Danach geht der Wein in große slawonische Fässer mit 25 Hektolitern Inhalt; die letzten sechs Monate vor der Füllung verbringt er in bereits gebrauchten Barriques. Insgesamt nennt der Betrieb 24 Monate Holzreife. Der Gedanke dahinter: Das Holz soll die kräftige Säure der Rebsorte einfassen und Struktur geben, ohne dass Röstaromen die Frucht überdecken. Als Trinkfenster sind fünf bis zehn Jahre angesetzt. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 17 °C in einem mittelgroßen Rotweinglas zeigt der Wein die Balance aus Frucht und Säure am deutlichsten. Dekantieren ist nicht nötig — eine halbe Stunde im Glas genügt, damit sich die Würze öffnet. Auf dem Teller mag er Kräftiges: Agnolotti del plin mit Bratensauce, Salsiccia vom Grill, in Tomaten geschmortes Kaninchen, Polenta mit Ragù, Vitello tonnato und eine junge Tome aus den Langhe. Häufige Fragen zum Carlo Revello Barbera D'Alba Superiore 2024 Was bedeutet Superiore beim Barbera d’Alba? Superiore ist eine gesetzlich definierte Qualitätsstufe. Sie verlangt mindestens 12,5 % Vol. sowie zwölf Monate Reifezeit, darunter vier Monate im Holzfass. Dieser Wein übertrifft beide Werte klar. Warum wird ein Barbera überhaupt im Holzfass ausgebaut? Barbera bringt von Natur aus viel Säure und wenig Tannin mit. Die Reife im großen Fass baut Struktur auf und fasst die Säure ein; gebrauchte Barriques geben dabei nur noch eine dezente Würze ab statt frischer Röstnoten. Wie viele Jahre verträgt der 2024er im Keller? Der Erzeuger gibt fünf bis zehn Jahre an. In den ersten Jahren dominiert die Kirschfrucht, später treten getrocknete Kräuter und Würze stärker hervor. Passt der Wein auch zu einfacher Küche? Ja, das ist sogar seine Stärke. Die Säure kommt mit Tomate, Speck und Zwiebel ausgezeichnet zurecht, weshalb Pizza, Polenta oder eine Wurstplatte genauso gut funktionieren wie ein Schmorgericht. Was war am Jahrgang 2024 im Piemont besonders? Nach mehreren trockenen Jahren fiel deutlich mehr Regen, was den Wasserhaushalt ausglich, aber Pflanzenschutz erforderte. Die Analysen zeigten weniger Farbe und etwas niedrigere Gesamtsäure als zuletzt, dafür viel Finesse und Sapidität.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Cascina Penna-Currado Barbera d'Alba Carra 2022
Traube: Barbera
Der Cascina Penna-Currado Barbera d'Alba Carrà 2022 ist ein reinsortiger Barbera aus Monforte d'Alba, erzeugt von Luca Currado Vietti und Elena Penna. 14 % Vol., 0,75 Liter. Violett im Glas, mit Schwarzkirsche, Lakritz und einer balsamischen Spur; am Gaumen viel Saft, wenig Gerbstoff und die für die Sorte typische Säure. Rund ein Jahr im großen Holzfass rundet ihn ab, ohne ihn zu beschweren. Die Verkostungsnotiz des Cascina Penna-Currado Barbera d'Alba Carrà 2022 FARBE: Dichtes Violett-Rubin, im Kern kaum durchscheinend. NASE: Schwarzkirsche und Brombeere, dazu Lakritz, Waldboden und eine balsamische Note. Etwas Veilchen und dunkle Schokolade schwingen mit. GESCHMACK: Vollmundig und zugleich beweglich. Reife dunkle Frucht, sehr feines Tannin, darunter die kräftige Säure, die diese Rebsorte zum Essensbegleiter macht. FINALE: Kompakt und nachhaltig, mit Kirschkern, Lakritz und einem leicht salzigen Zug. Carrà: alte Reben in Monforte d'Alba Die Trauben wachsen in der Località San Sebastiano in der Gemeinde Monforte d'Alba. Zwei Parzellen stehen dort nebeneinander, eine rund 25, die andere etwa 70 Jahre alt, beide nach Südwesten geneigt. Der Standort liegt hoch und bekommt kühle Luft direkt aus Richtung der Alpen, weshalb hier spät gelesen werden kann, ohne dass die Säure verloren geht. Genau das ist bei dieser Sorte entscheidend, denn sie reift früh und verliert in warmen Lagen rasch ihren Zug. Cascina Penna-Currado: ein junges Gut mit langer Vorgeschichte Hinter dem Betrieb in der Via Alba in Serralunga d'Alba stehen Luca Currado Vietti und Elena Penna. Er hat über dreißig Jahre lang die Weine des Familienguts Vietti verantwortet, sie Vertrieb und Vermarktung. 2023 starteten beide mit ihren Kindern Giulia und Michele das eigene Projekt in einer alten Cascina auf dem Kamm des Ortes. Das Sortiment ist bewusst klein: neben diesem Wein ein Verduno Pelaverga, ein Dolcetto d'Alba, ein Langhe Nebbiolo, ein Nebbiolo d'Alba Superiore und ein Timorasso aus den Colli Tortonesi. Sieben Tage Kaltmazeration, ein Jahr großes Holz Der Weg im Keller folgt der klassischen Schule: zunächst eine verlängerte Kaltmazeration von sieben Tagen, die Farbe und Aroma löst, ohne viel Gerbstoff zu ziehen. Danach vergärt der Most zwölf Tage, der biologische Säureabbau setzt spontan ein. Es folgen rund zwölf Monate im großen Holzfass. Die Stufe Superiore der Herkunft verlangt mindestens zwölf Monate Reife, davon vier im Fass – dieser Wein liegt deutlich darüber. Servieren und kombinieren 16 °C reichen völlig, kühler serviert wirkt die Säure noch klarer. Dekantieren ist nicht nötig. Passende Begleiter sind Tajarin mit Fleischsugo, Salsiccia, Vitello tonnato, gefüllte Zucchini, Pizza mit Tomate und ein mittelreifer Toma. Häufige Fragen zum Cascina Penna-Currado Barbera d'Alba Carrà 2022 Was unterscheidet Barbera d'Alba von Barbera d'Asti? Die Weine aus dem Gebiet um Alba fallen meist voller und strukturierter aus, weil sie auf Kalk-Ton-Böden wachsen. Die Variante aus dem Asti-Gebiet gilt als leichter und stärker säurebetont. Hat der Wein viel Tannin? Nein. Diese Rebsorte bringt von Natur aus wenig Gerbstoff, dafür viel Säure mit. Das macht den Wein weich im Mund und zugleich sehr wandlungsfähig am Tisch. Was bedeutet Carrà auf dem Etikett? Carrà ist der Name des Weinbergs, aus dem die Trauben stammen. Anders als bei den amtlich abgegrenzten Lagen der Nebbiolo-Weine handelt es sich hier um eine betriebseigene Bezeichnung. Wie lange lässt sich der 2022er lagern? Die Produktangabe im Shop nennt fünf bis zehn Jahre. Das ist für die Sorte ambitioniert, angesichts der alten Reben und des Fassausbaus aber nachvollziehbar; die ersten fünf Jahre dürften die spannendsten sein. Bei welcher Temperatur schmeckt er am besten? Zwischen 15 und 17 °C. Zu warm tritt der Alkohol hervor, zu kalt verschließt sich die dunkle Frucht.

Inhalt: 0.75 Liter (51,87 €* / 1 Liter)

38,90 €*
E. Molino Barbera D'Alba Superiore Melia 2022
Traube: Barbera
E. Molino Barbera d'Alba Superiore Melia 2022 – Kraft, Eleganz und piemontesische FinesseDer E. Molino Barbera d'Alba Superiore Melia 2022 ist ein ausdrucksstarker Spitzen-Barbera aus dem Herzen des Piemont. Ausschließlich aus sorgfältig selektierten Barbera-Trauben vinifiziert, verbindet diese Superiore-Cuvée intensive Frucht, lebendige Frische und den eleganten Holzausbau zu einem Wein von bemerkenswerter Tiefe. Der Melia zählt zu den Aushängeschildern des Familienweinguts E. Molino und zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Rebsorte Barbera steckt.Ein vielversprechender Jahrgang 2022Der Jahrgang 2022 war im Piemont von einem warmen und trockenen Sommer geprägt. Dank der kühlen Nächte während der Reifephase konnten die Trauben ihre aromatische Frische bewahren und gleichzeitig eine ausgezeichnete phenolische Reife erreichen. Das Ergebnis sind konzentrierte, harmonische Weine mit intensiver Frucht, reifen Tanninen und einer lebendigen Säure – Eigenschaften, die der Barbera d'Alba Superiore Melia hervorragend widerspiegelt.VerkostungsnotizIm Glas leuchtet der Wein in einem tiefen Rubinrot mit violetten Reflexen. Das Bouquet begeistert mit intensiven Aromen von Schwarzkirschen, Brombeeren und reifen Pflaumen, begleitet von Veilchen, süßen Gewürzen, Vanille, Kakao und feinen Röstaromen.Am Gaumen präsentiert sich der Melia kraftvoll und zugleich elegant. Die für Barbera typische lebendige Säure sorgt für Frische und Spannung, während der Ausbau im Holzfass dem Wein zusätzliche Struktur und seidige Textur verleiht. Dunkle Beerenfrüchte, feine Würze und mineralische Anklänge münden in ein langes, harmonisches Finale.Ausbau und TerroirDie Weinberge liegen auf den kalk- und lehmhaltigen Hügeln der Langhe, deren Böden den Weinen Eleganz und Mineralität verleihen. Nach der temperaturkontrollierten Gärung reift der Wein über mehrere Monate in Eichenfässern. Dadurch gewinnt er an Komplexität, ohne die sortentypische Frische und Frucht der Barbera zu verlieren.SpeiseempfehlungDer E. Molino Barbera d'Alba Superiore Melia 2022 ist ein vielseitiger Speisenbegleiter und harmoniert hervorragend mit hausgemachter Pasta, Tajarin mit Ragù, Ossobuco, geschmortem Rind, Lamm, Wildgeflügel, Steinpilzrisotto sowie gereiftem Pecorino oder Parmigiano Reggiano.Serviertemperatur: 16–18 °CTrinkreife: Jetzt mit etwas Belüftung bis etwa 2034.Lagerpotenzial: 8–10 Jahre.

Inhalt: 0.75 Liter (39,87 €* / 1 Liter)

29,90 €*
Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2021
Traube: Barbera
Der Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2021 ist ein reinsortiger Barbera aus Verduno und Monforte d'Alba im Piemont, gefüllt mit 13 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche. Die Trauben stammen aus den Parzellen Rocche dell'Olmo und Semolino oberhalb von Verduno sowie aus Gramolere. Dunkle Kirsche, Brombeere und Veilchen bestimmen das Aromenbild, darunter liegen Süßholz und eine zurückhaltende Röstwürze aus dem Holz. Der kühle, spät gelesene Jahrgang 2021 verleiht dem Wein eine straffe Säureachse und einen klar gezeichneten Kern. Die Verkostungsnotiz des Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2021 FARBE: Sattes Rubinrot mit violettem Rand und dichtem Kern. NASE: Schwarzkirsche, Brombeere und Zwetschge treffen auf Veilchen und getrocknete Kräuter. Süßholz, etwas Kakao und ein Anflug Vanille aus dem 500-Liter-Fass halten sich dezent im Hintergrund. GESCHMACK: Saftig und geradlinig, getragen von der für Barbera typischen lebhaften Säure. Die Frucht bleibt dunkel und kühl, das Gerbstoffgerüst ist fein und dient eher der Kontur als der Kraft. FINALE: Mittellang bis lang, mit salziger Würze, Kirschkern und einem trockenen, klar konturierten Nachhall. Priora: Rocche dell'Olmo, Semolino und Gramolere Priora ist kein amtlich abgegrenzter Lagenname, sondern der Hausname dieser Selektion. Sie entsteht aus drei Parzellen: Rocche dell'Olmo mit Ostausrichtung auf 310 bis 360 Metern und Semolino mit Westausrichtung auf 320 bis 350 Metern, beide in Verduno, dazu Gramolere in Monforte d'Alba auf 400 bis 450 Metern mit süd- bis westexponierten Hängen. Die Böden sind schluffig-sandige Kalkböden, die Reben rund 35 Jahre alt. Aus dieser Mischung ergibt sich ein Wein, der die Fülle aus Monforte mit der kühleren Aromatik Verdunos verbindet. Die Familie Alessandria in Verduno Das Gut geht auf die Familie Dabbene zurück, die ihre Weine ab 1830 in Flaschen vermarktete; den heutigen Namen trägt es seit einer Heirat um 1870. Geführt wird es von der siebten und achten Generation, unter ihnen Gian Battista Alessandria, seine Frau Flavia, sein Bruder Alessandro und dessen Sohn Vittore. Bewirtschaftet werden rund 15 Hektar, der größte Teil davon in Verduno und zwei Hektar in Gramolere bei Monforte d'Alba. Gearbeitet wird ausschließlich mit eigenen Trauben, mit weinbergseigenen Hefen und in einem Kellergewölbe aus dem 19. Jahrhundert. Überregional bekannt ist das Haus auch für seinen Verduno Pelaverga, eine Spezialität der Gemeinde. Zwölf bis vierzehn Monate im 500-Liter-Fass Vergoren wird zehn bis zwölf Tage im Stahltank bei kontrollierten 29 bis 31 Grad Celsius. Danach reift der Wein zwölf bis vierzehn Monate im kleinen Holzfass mit 500 Litern Inhalt, gefolgt von zwei Monaten im Stahltank und mindestens zwei Monaten Flaschenruhe. Das größere Fassformat gibt weniger Holzaroma ab als ein Barrique und rundet vor allem die Textur. Angelegt ist der Wein damit auf ein Trinkfenster von etwa fünf bis acht Jahren. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 Grad Celsius in einem mittelgroßen Rotweinglas servieren; eine halbe Stunde in der Karaffe genügt, langes Dekantieren braucht dieser Wein nicht. Die kräftige Säure macht ihn zum verlässlichen Begleiter fetterer Gerichte: Tajarin mit Fleischragout, Agnolotti del plin, Salsiccia vom Grill, geschmorte Schweinebacke, Vitello tonnato und mittelalter Toma passen gut. Häufige Fragen zum Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2021 Was bedeutet Superiore bei Barbera d'Alba? Die Bezeichnung setzt einen höheren Mindestalkohol von 12,5 % Vol. und eine längere Reifezeit voraus: mindestens zwölf Monate, davon wenigstens vier Monate im Holzfass. Der Wein darf entsprechend später in den Verkauf. Wofür steht Priora auf dem Etikett? Priora ist der hauseigene Name der Selektion und keine offiziell abgegrenzte Einzellage. Er bezeichnet die Zusammenstellung aus den drei Parzellen in Verduno und Monforte d'Alba. Wie unterscheidet sich der 2021er vom 2022er? 2021 verlief im Piemont kühler, die Lese fand spät statt. Das sorgt für frische Säure und eine straffere Kontur, während der 2022er aus einem heißen, trockenen Jahr stammt und runder sowie unmittelbar fruchtiger wirkt. Wie lange kann die Flasche liegen? Fünf bis acht Jahre ab Jahrgang sind realistisch, kühl und dunkel gelagert auch etwas länger. Die Säure des Jahrgangs 2021 spricht eher für das obere Ende dieser Spanne. Braucht der Wein ein besonderes Glas? Ein mittelgroßer Kelch mit leicht bauchiger Form reicht aus. Er bündelt die dunkle Frucht, ohne die Säure zusätzlich zu betonen.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022
Traube: Nebbiolo
Mit dem Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022 kommt ein Barbera aus einem ausgesprochen warmen Jahr ins Glas: 13 % Vol., 0,75 Liter, gewachsen auf Kalkboden in der Gemeinde Verduno und am Hang von Gramolere in Monforte d'Alba. Reife Schwarzkirsche, Pflaume und Brombeere treten deutlich hervor, begleitet von Lorbeer, Kakao und einem Anflug Tabak. Die Textur fällt geschmeidiger aus als in kühleren Jahren, die Säure bleibt dennoch präsent und trägt den Wein. Die Verkostungsnotiz des Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022 FARBE: Undurchsichtiges Rubinrot, am Rand fast purpurn. NASE: Sehr reife dunkle Frucht, also Pflaume, Schwarzkirsche und Holunder, vor einem Hintergrund aus Lorbeer, Kakaopulver und getrockneten Blüten. Die Holznote bleibt leise und äußert sich als warme Süßholzwürze. GESCHMACK: Fleischig und breit angelegt, mit weicher Fruchtsüße im Antrunk. Die Säure setzt in der Mitte ein und zieht den Wein wieder zusammen; Gerbstoff ist kaum spürbar, dafür sorgt eine leicht salzige Mineralität für Halt. FINALE: Warm und nachhaltig, mit Pflaumenkompott, dunkler Schokolade und einem trockenen Kräuterecho. Zwei Hänge in Verduno, einer in Monforte Gelesen werden drei Parzellen. In Verduno liefern Rocche dell'Olmo (Ostlage, 310 bis 360 Meter) und Semolino (Westlage, 320 bis 350 Meter) die kühlere, aromatisch feinere Komponente. Aus Gramolere in Monforte d'Alba kommen von 400 bis 450 Metern die kräftigeren, dichteren Trauben. Alle drei stehen auf schluffigem Kalkboden mit Sandanteil, das Rebalter liegt bei etwa 35 Jahren. Im Trockenjahr 2022 lieferte die Höhe in Monforte willkommene Kühle in den Nächten. Acht Generationen Weinbau in Verduno Fratelli Alessandria zählt zu den ältesten Betrieben der Gemeinde; erste Flaschen gingen bereits 1830 in den Handel, der heutige Familienname steht seit rund 1870 auf dem Etikett. Heute arbeiten Gian Battista und Alessandro Alessandria gemeinsam mit Vittore Alessandria an rund 15 Hektar Rebfläche und etwa 90.000 Flaschen im Jahr. Im Weinberg wird weitgehend nach ökologischen Grundsätzen gearbeitet, im Keller mit weinbergseigenen Hefen und temperaturkontrollierter Gärung. Neben den roten Klassikern der Langhe pflegt die Familie den seltenen Verduno Pelaverga. Kleines Fass, kurze Holzzeit Nach zehn bis zwölf Tagen Maischegärung im Edelstahl bei 29 bis 31 Grad Celsius wandert der Wein für zwölf bis vierzehn Monate ins Holz; verwendet werden Fässer mit 500 Litern Inhalt aus französischer Eiche. Es folgen zwei Monate im Stahltank und eine Flaschenruhe von mindestens zwei Monaten vor der Freigabe. Der Ausbau zielt auf Rundung, nicht auf Holzaroma: Das Fass poliert die Textur, ohne die Frucht zu überdecken. Servieren und kombinieren Die Empfehlung des Guts liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius. Wegen der weichen Struktur ist Dekantieren nicht nötig, das Öffnen kurz vor dem Essen reicht. Auf dem Teller harmoniert der 2022er mit Pizza und Focaccia, gefüllten Teigwaren, Ossobuco, Hackbraten, gegrilltem Gemüse mit Rohschinken und jungem Pecorino. Häufige Fragen zum Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022 Wie war der Jahrgang 2022 im Piemont? 2022 war das zweite ausgeprägte Trockenjahr in Folge, mit fast schneelosem Winter, heißem Juli und einer sehr frühen Lese ab Mitte September. Die Erträge lagen deutlich niedriger, die Weine geraten fruchtbetont und früh zugänglich. Ist der 2022er schon jetzt trinkbar? Ja. Die weiche Textur und die reife Frucht machen ihn bereits jung zugänglich. Angesetzt ist ein Trinkfenster von etwa fünf bis acht Jahren. Warum steht Superiore auf dem Etikett? Superiore verlangt mindestens 12,5 % Vol. Alkohol und eine Mindestreifezeit von zwölf Monaten, von denen wenigstens vier im Holzfass stattfinden müssen. Diese Abfüllung überschreitet die Holzvorgabe deutlich. Wozu passt der Wein an einem normalen Wochentag? Zu allem, was Fett und Würze mitbringt: Pasta mit Salsiccia, Lasagne, kräftiger Wurst oder gebratenem Gemüse. Die Säure hält auch tomatenbetonten Gerichten stand. Worin liegt der Unterschied zum Jahrgang 2021? Der 2021er ist kühler, straffer und säurebetonter ausgefallen. Der 2022er zeigt mehr Fruchtsüße, ein weicheres Mundgefühl und wirkt in jungen Jahren offener.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2023
Traube: Nebbiolo
Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2023Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2023 – Kraft, Frische und piemontesische EleganzDer Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2023 ist ein charaktervoller und eleganter Rotwein aus dem Herzen des Piemont. Er stammt aus dem traditionsreichen Weingut Fratelli Alessandria in Verduno, das seit Generationen für authentische und terroirgeprägte Weine aus der Langhe steht.Die Barbera gehört zu den wichtigsten traditionellen Rebsorten des Piemont und ist für ihre intensive Frucht, ihre lebendige Säure und ihre bemerkenswerte Vielseitigkeit bekannt. Als Barbera d'Alba Superiore präsentiert sie sich in einer besonders anspruchsvollen und konzentrierten Stilistik.Der Jahrgang 2023 zeigt sich mit einer intensiven rubinroten Farbe. In der Nase entfaltet der Barbera d'Alba Superiore Priora ein vielschichtiges Bouquet aus reifen Kirschen, dunklen Beeren und Pflaumen, ergänzt durch feine würzige und balsamische Nuancen.Am Gaumen überzeugt der Wein mit saftiger Frucht, kraftvoller Struktur und der für Barbera charakteristischen lebendigen Säure. Die Tannine sind fein eingebunden und verleihen dem Wein zusätzlichen Halt. Das Finale ist lang, würzig und von einer angenehm frischen Frucht geprägt.Charakter & GeschmackDer Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2023 verbindet Kraft und Eleganz auf typische piemontesische Art.Im Glas finden sich Aromen von:reifen KirschenBrombeeren und dunklen BeerenPflaumenfeinen Gewürzenbalsamischen Nuancendezenter mineralischer WürzeAm Gaumen zeigt sich die Barbera vollmundig, saftig und strukturiert, gleichzeitig sorgt ihre natürliche Säure für Frische und einen ausgezeichneten Trinkfluss.Was bedeutet „Superiore“?Die Bezeichnung Barbera d'Alba Superiore steht für eine anspruchsvollere Qualitätsstufe innerhalb der Appellation. Im Vergleich zur klassischen Barbera d'Alba werden für die Superiore strengere Anforderungen an die Erzeugung und Reife gestellt.Das Ergebnis ist ein Wein mit mehr Konzentration, Struktur und Tiefe, der sich hervorragend für die Kombination mit kräftiger piemontesischer Küche eignet.Das Weingut Fratelli AlessandriaFratelli Alessandria gehört zu den traditionsreichen Familienweingütern in Verduno, mitten im Barolo-Gebiet. Die Familie Alessandria ist seit vielen Generationen im Weinbau verwurzelt und genießt insbesondere für ihre charaktervollen und authentischen Barolo einen ausgezeichneten Ruf.Die Philosophie des Hauses zeigt sich jedoch nicht nur bei Nebbiolo. Auch traditionelle Rebsorten wie Barbera und Pelaverga werden mit großer Sorgfalt und einem klaren Bezug zu ihrer Herkunft vinifiziert.Der Barbera d'Alba Superiore Priora ist dafür ein hervorragendes Beispiel: ein Wein mit piemontesischer Identität, Frische und Substanz.SpeiseempfehlungenDurch seine Kombination aus Frucht, Säure und Struktur ist der Priora ein hervorragender Begleiter zu kräftigen Speisen.Besonders gut passt er zu:Tajarin mit kräftigen SaucenPasta mit RagùRisottoBrasato al Barologeschmortem RindfleischKalbfleischWildgerichtengegrilltem Fleischpiemontesischen Wurstwarengereiftem KäseSeine lebendige Säure macht ihn besonders interessant zu reichhaltigen und herzhaften Gerichten, da sie für Frische sorgt und den Gaumen wieder belebt.Serviertemperatur16–18 °CFazitDer Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2023 ist ein kraftvoller, zugleich eleganter Barbera aus dem Herzen der Langhe. Reife Kirsch- und Beerenfrucht, lebendige Säure, feine Würze und eine gute Struktur machen ihn zu einem ausgesprochen vielseitigen piemontesischen Rotwein.Ein authentischer Wein aus dem Hause Fratelli Alessandria, der eindrucksvoll zeigt, dass das Piemont neben Barolo und Barbaresco auch bei der Barbera große Qualität und Charakter zu bieten hat.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024
Der Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 tritt trocken, dunkelfruchtig und mit viel Säure auf – so, wie Barbera im Albese seit Generationen gedacht ist. Gefüllt wird er mit 14,5 % Vol. auf 0,75 Liter. Die Trauben wachsen in Guarene, wenige Minuten von Alba, auf mergelig-kalkigen Böden mit Tonanteil. Nach später Lese, langer Standzeit auf den Schalen und einem geteilten Ausbau in Stahl und Holz entsteht ein Rotwein, der weniger auf Struktur als auf Trinkfluss zielt. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 FARBE: Sattes Rubinrot mit deutlich violetten Reflexen. NASE: Schwarzkirsche und Brombeere führen, gefolgt von Zwetschge und Veilchen. Etwas Kakao und ein Lorbeerton runden das Bild, ohne die Frucht zu verdecken. GESCHMACK: Rund und fruchtbetont, mit belebender Säure als Gerüst und nur zurückhaltendem Tannin. Die Frucht bleibt dunkel und klar konturiert, dazu kommt eine leicht pfeffrige Würze. FINALE: Mittellang, trocken, mit Zwetschge und einem Anklang von dunkler Schokolade. Fusot, Dario, Vignot und San Steu: die Lavai-Parzellen Vier Weinberge tragen zu diesem Wein bei, sie liegen alle in Südlage und auf mergeligen, kalkig-tonigen Böden im Gemeindegebiet Guarene. San Steu liefert daneben auch die Trauben für den Nebbiolo d'Alba des Guts, was die Parzelle als besonders guten Standort ausweist. Guarene selbst liegt am linken Ufer des Tanaro zwischen den Hügeln des Roero und den Langhe. Der Betrieb reduziert vor der Reife 25 bis 30 Prozent der Trauben und liest, wenn die Beeren die volle Reife bereits überschritten haben – bei Barbera ein gängiges Mittel gegen zu scharfe Säure. Ghiomo: ein Familienbetrieb in der Strada Porini Das Gut gehört Giuseppino Anfossi, der es mit Federica und den Söhnen Pietro und Alessandro bewirtschaftet. Die Anfänge liegen im frühen 19. Jahrhundert, die Ausrichtung auf eigene Flaschenweine begann 1999. Anfossi setzt ausschließlich auf einheimische Sorten und beschreibt seine Arbeit als die eines Bauern, nicht als die eines Kellermeisters mit Programm. Der Hof liegt in einem ehemaligen Klostergebäude, rund zwei Kilometer nördlich von Alba. Ausbau zwischen Stahltank und Holzfass Vor dem Pressen bleiben die Trauben 24 Stunden liegen, die Gärung erfolgt kontrolliert bei etwa 30 Grad. Der lange Schalenkontakt von rund 250 Stunden gibt dem Wein Farbtiefe und Extrakt. Anschließend teilt sich der Ausbau auf Edelstahl und Holzfässer auf; das Gut hält mindestens sechs Monate Flaschenreife vor dem Verkauf für unverzichtbar. Barbera d'Alba DOC lässt übrigens bis zu 15 Prozent Nebbiolo im Wein zu, der Lavai wird im Handel jedoch als reinsortige Barbera geführt. Servieren und kombinieren Das technische Blatt des Guts nennt 20 Grad Celsius und mindestens zwei Stunden Luft, während die Shop-Eigenschaften 15 bis 17 Grad angeben; ein Bereich von 16 bis 18 Grad trifft den Wein am besten. Ein normales Rotweinglas reicht. Dazu passen Tajarin mit Ragout, Vitello con funghi, Ossobuco, gebratene Wachtel, gefüllte Paprika und Toma-Käse. Häufige Fragen zum Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 Was bedeutet Lavai? Lavai ist ein lokaler Flurname; das Gut verwendet ihn als Weinnamen für seine Barbera aus vier Parzellen. Eine offizielle Lagenbezeichnung ist damit nicht verbunden. Wie viel Nebbiolo darf in einem Barbera d'Alba stecken? Die Herkunftsbezeichnung erlaubt 85 bis 100 Prozent Barbera und damit bis zu 15 Prozent Nebbiolo. Beim Lavai wird kein Verschnittanteil ausgewiesen. Muss der Wein dekantiert werden? Notwendig ist es nicht, das Gut empfiehlt aber zwei Stunden Luft. Danach wirkt die dunkle Frucht präsenter und die Säure weniger spitz. Wozu passt eine Barbera besser als ein Nebbiolo? Barbera hat mehr Säure und weniger Tannin, deshalb funktioniert sie zu fetten, kräftig gesalzenen Gerichten wie Salsiccia, Bollito oder Bagna cauda besser. Nebbiolo braucht dagegen eher gebundene Saucen und Wildaromen. Wie fiel der Jahrgang 2024 aus? Nach zwei Trockenjahren brachte der Frühling 2024 viel Regen und damit Pilzdruck, der Sommer verlief warm und ruhig. Die Erntemengen waren ausgeglichen, die Alkoholwerte lagen im Schnitt etwas niedriger als in den Vorjahren.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 - Aktion 10+2
Der Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 ist der Alltagsrotwein des Guts aus Guarene und zeigt Barbera in ihrer typischen Rolle: viel Säure, wenig Tannin, dunkle Frucht ohne Umwege. Er kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche und stammt aus vier südexponierten Parzellen zwischen Guarene und Alba. Vor der Lese dünnt der Betrieb ein Viertel bis ein Drittel der Trauben aus, gelesen wird bewusst spät. Rund 250 Stunden Schalenkontakt, Stahltank, Holzfass und mindestens sechs Monate Flaschenruhe ergeben einen saftigen, unkomplizierten Wein für den Tisch. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 FARBE: Tiefes Purpurrot mit violettem Rand. NASE: Amarenakirsche und Maulbeere dominieren, dazu treten Blutorangenschale und Nelke. Im Hintergrund liegen Tabakblatt und ein graphitartiger Ton, der aus dem kurzen Holzkontakt stammen kann. GESCHMACK: Saftig und beweglich, von der Säure getragen; das Tannin bleibt gering, wie es für Barbera charakteristisch ist. Dunkle Frucht, ein Hauch Bitterschokolade und ein salziger Zug halten den Wein trotz des Alkohols aufrecht. FINALE: Mittellang und angenehm herb, mit nachklingender Sauerkirsche. Barbera aus vier südexponierten Parzellen bei Guarene Die Trauben kommen aus den Weinbergen Fusot, Dario, Vignot und San Steu, alle nach Süden gerichtet und auf mergelig-kalkig-tonigem Untergrund gewachsen. Diese Ausrichtung ist für Barbera wichtig, weil die Sorte spät reift und ihre hohe Säure sonst kantig bliebe. Guarene liegt nördlich des Tanaro am Rand des Roero, nur wenige Kilometer von Alba; die Böden aus grauem Mergel, Ton und etwas Sand ähneln nach Angabe des Guts jenen bei La Morra. Nach einer Ausdünnung von 25 bis 30 Prozent bleiben rund 2,2 Kilogramm Trauben je Rebe stehen. Familie Anfossi zwischen Langhe und Roero Giuseppino Anfossi führt das Gut in einem alten Klostergehöft an der Strada Porini, zwei Kilometer von Alba entfernt. Der Hof wird seit dem frühen 19. Jahrhundert bewirtschaftet; der Name Ghiomo bezieht sich auf ein Werkzeug, mit dem Fassbinder Holzfässer bearbeiteten. Barbera gehört zu den drei Sorten des Betriebs und war über Generationen der Wein, den man im Piemont selbst trank, während Nebbiolo verkauft wurde. Neben dem Lavai füllt das Gut mit dem Ruit-Hora eine zweite, länger im Holz gereifte Barbera-Variante ab. Rund 250 Stunden Schalenkontakt, dann Stahl und Holz Die Trauben ruhen 24 Stunden, bevor sie gepresst werden; die Gärung läuft temperaturkontrolliert bei etwa 30 Grad. Danach bleibt der Most rund 250 Stunden auf den Schalen, was Farbe und Extrakt bringt, ohne dass bei Barbera viel Tannin nachkommt. Der Ausbau verteilt sich auf Stahltank und Holzfass; mindestens sechs Monate Flaschenreife sieht das Gut als Pflicht an. Als Lagerpotenzial werden zehn bis fünfzehn Jahre genannt, wobei die Frische der Frucht in den ersten Jahren am überzeugendsten wirkt. Servieren und kombinieren Zum Servieren nennt das Gut 20 Grad Celsius, die Shop-Angabe liegt bei 15 bis 17 Grad; in der Praxis zeigt der Wein bei 16 bis 18 Grad die beste Balance. Zwei Stunden Luft empfiehlt der Betrieb ausdrücklich. Am Tisch passt er zu Bollito misto, Salsiccia, Bagna cauda, Polenta concia, Zwiebelkuchen und mittelalt gereiftem Bra. Häufige Fragen zum Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 Warum hat Barbera so viel Säure und so wenig Tannin? Das ist eine Eigenschaft der Rebsorte: Barbera behält auch bei hoher Zuckerreife viel Äpfelsäure, bildet aber vergleichsweise wenig Tannin in Beerenhaut und Kernen. Dadurch wirken die Weine saftig und passen gut zu fetten Speisen, ohne dass sie lange Flaschenreife bräuchten. Wirken 14,5 % Vol. nicht schwer? Bei Barbera d'Alba sind vierzehn Volumenprozent und mehr üblich, weil die Sorte spät gelesen wird. Die kräftige Säure balanciert den Alkohol aus, weshalb der Wein trotz des Werts beweglich bleibt. Bei welcher Temperatur sollte man ihn öffnen? Zwischen 16 und 18 Grad zeigt der Wein Frucht und Säure im Gleichgewicht. Über 20 Grad tritt der Alkohol hervor, deutlich kälter wirkt der Wein hart. Wie lange hält sich eine geöffnete Flasche? Verschlossen und kühl gestellt bleibt der Wein zwei bis drei Tage stabil, die Säure schützt ihn recht gut. Am zweiten Tag wirkt die Frucht oft sogar runder. Was unterscheidet den Lavai vom Ruit-Hora? Der Lavai ist die direkte, fruchtbetonte Barbera aus vier Parzellen mit kurzer Holzphase. Beim Ruit-Hora wählt das Gut nur die bestbesonnten Reben aus, gibt einen Nebbiolo-Anteil hinzu und lässt den Wein vierzehn Monate im Holz reifen.

Inhalt: 9 Liter (16,56 €* / 1 Liter)

149,00 €*
Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2021 Magnum
Traube: Cuvée
Der Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2021 Magnum bringt den längst gereiften Rotwein des Guts im Format von 1,5 Litern auf den Tisch. Im Glas sind es 14 % Vol. einer Barbera mit Nebbiolo-Anteil aus Guarene, gelesen im Jahr 2021 und vor der Füllung vierzehn Monate im Holz, drei Monate im Stahl und sechs Monate in der Flasche gereift. Fünf Jahre nach der Ernte ist die Frucht eingekocht, Leder und Tabak treten dazu. Die doppelte Flasche verlangsamt diese Entwicklung merklich, weshalb der Wein hier jünger wirkt als aus der 0,75-Liter-Flasche desselben Jahrgangs. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2021 Magnum FARBE: Dunkles Granatrot, am Rand mit ersten bräunlichen Tönen. NASE: Reife Schwarzkirsche in likörartiger Form, getrocknete Feige und Bitterorange. Leder, Wacholder und Tabakblatt zeigen die begonnene Flaschenreife, dahinter bleibt eine trockene Röstnote aus dem Fass. GESCHMACK: Kraftvoll und breitschultrig, wie es für den warmen, trockenen Sommer 2021 zu erwarten ist, dabei von einer festen Säure zusammengehalten. Das Tannin ist nach Jahren in der Flasche geschmeidig geworden und trägt eher als es kratzt. FINALE: Lang, warm und würzig, mit Dörrpflaume und einem Nachhall von Kakaoschale. Herkunft und Jahrgang 2021 in Guarene Die Trauben stammen von den bestbesonnten Rebzeilen des Guts in Guarene, auf grauem Mergel mit Ton und Sandanteil nördlich des Tanaro. 2021 begann mit einem milden, feuchten Winter, dann sorgte ein Kälteeinbruch Anfang April für Frostschäden in den tieferen Lagen; Ende April und Mai blieben kühl und nass. Der Sommer verlief warm und trocken, mit einer kurzen Hitzewelle im August und lokalem Hagel Anfang Juli im Roero. Gelesen wurde ab Ende September bis in den Oktober, die Weine gelten als strukturiert mit reifem Tannin und hoher Reife. Der Hof der Familie Anfossi in Guarene Ghiomo ist ein kleiner Betrieb in der Strada Porini, geführt von Giuseppino Anfossi zusammen mit Federica, Pietro und Alessandro. Der landwirtschaftliche Betrieb besteht seit dem frühen 19. Jahrhundert, das Gebäude war einmal ein Klostergehöft. Auf den Flächen stehen nur Nebbiolo, Barbera und Arneis; Anfossi versteht sich in erster Linie als Bauer. Der Ruit-Hora ist innerhalb der Palette der Wein mit der längsten Kellerzeit. Vom Holzfass in die Magnum: 1,5 Liter reifen langsamer Der Ausbau vor der Füllung unterscheidet sich nicht von der normalen Flasche: rund 250 Stunden Schalenkontakt, vierzehn Monate Holzfass, drei Monate Stahltank, sechs Monate Flaschenruhe. Der Unterschied beginnt danach. Eine Magnum enthält die doppelte Menge Wein, aber nur einen Korken mit unverändertem Querschnitt – pro Liter dringt also weniger Sauerstoff ein, und die größere Flüssigkeitsmasse reagiert träger auf Temperaturschwankungen. Das Format gilt daher als das günstigste für lange Lagerung, und ein 2021er zeigt daraus typischerweise noch mehr Frucht als aus der Normalflasche. Servieren und kombinieren Achtzehn bis zwanzig Grad Celsius passen, und wegen des Alters lohnt es, die Flasche vorsichtig aufzurichten und ein mögliches Depot abzutrennen. Drei Stunden Luft sind laut Gut angesetzt; bei diesem Jahrgang genügen oft anderthalb bis zwei. Zu Braten vom Rind, Ente mit Feigen, Wildschweinsalami, Risotto mit Wurst, Kaninchenragout und länger gereiftem Bra ergibt die Großflasche einen praktischen Wein für einen langen Tisch. Häufige Fragen zum Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2021 Magnum Wie viel Wein steckt in einer Magnum? Eine Magnum fasst 1,5 Liter, also den Inhalt von zwei normalen Flaschen. Daraus ergeben sich je nach Einschenkmenge rund zwölf Gläser. Reift Wein in der Magnum wirklich langsamer? Ja, weil der Sauerstoffeintrag über den Korken im Verhältnis zur Weinmenge kleiner ist und die größere Masse Temperaturschwankungen dämpft. Der Effekt ist bei jahrzehntelanger Lagerung deutlicher als in den ersten Jahren. Was prägte den Jahrgang 2021 im Piemont? Ein Frostereignis Anfang April kostete vor allem in tieferen Lagen Ertrag, danach folgte ein kühl-nasser Mai und ein warmer, trockener Sommer. Die Weine geraten strukturiert mit reifem Tannin, die Alkoholwerte fielen hoch aus. Ist der Wein jetzt am besten oder kann man warten? Er ist trinkreif und zeigt erste tertiäre Noten, hat aus der Magnum aber noch Reserven. Aus dem Großformat sind weitere fünf Jahre unproblematisch, sofern kühl und liegend gelagert wird. Wie lagert man eine Magnum am besten? Liegend, dunkel und bei gleichmäßiger Temperatur; wegen des Gewichts sollte das Regalfach stabil sein und die Flasche nicht auf dem Hals stehen. Wer sie öffnet, sollte den Rest nicht in der Großflasche stehen lassen, sondern in eine kleinere Flasche umfüllen.

Inhalt: 0.75 Liter (65,20 €* / 1 Liter)

48,90 €*
Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2023
Der Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2023 ist die ambitionierte Barbera des Guts: überwiegend Barbera, ergänzt um einen Anteil Nebbiolo, gelesen von den bestbesonnten Reben in Guarene und mit 14 % Vol. auf 0,75 Liter gefüllt. Nur drei bis vier Trauben bleiben je Rebstock hängen. Vierzehn Monate im Holz, drei Monate im Stahltank und sechs Monate Flaschenruhe machen aus der saftigen Sorte einen dichten, würzigen Rotwein. Ruit hora heißt übersetzt, dass die Stunde eilt – ein Satz, wie er auf alten Sonnenuhren steht. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2023 FARBE: Dunkles Rot mit purpurnem Rand, dicht und undurchsichtig im Kern. NASE: Getrocknete Sauerkirsche und Brombeergelee bilden die Basis, darüber liegen Zedernholz und Kakaopulver. Süßholz und ein Anflug von Backpflaume kommen mit Luft hinzu; das Holz ist klar zu spüren, bleibt aber eingebunden. GESCHMACK: Deutlich kräftiger gebaut als die Basis-Barbera des Guts, mit dichter dunkler Frucht und einer Säure, die die Fülle in Bewegung hält. Der Nebbiolo-Anteil bringt spürbares, wenn auch feines Tannin ins Spiel. FINALE: Der Nachhall zieht sich, wird gegen Ende weich und endet auf Kirschlikör, Röstwürze und trockenem Kakao. Eine Auswahl der bestbesonnten Reben in Guarene Für den Ruit-Hora sucht das Gut jene Rebzeilen heraus, die am meisten Sonne bekommen, und begrenzt den Behang auf drei bis vier Trauben je Stock. Die Böden im Gemeindegebiet Guarene bestehen aus grauem Mergel, Ton und einem Sandanteil; der Betrieb selbst zieht den Vergleich zu La Morra. Guarene liegt am linken Tanaro-Ufer, zwei Kilometer von Alba und damit am Uebergang zwischen den Langhe und dem Roero. Weil in diesem Wein neben Barbera auch Nebbiolo steckt, bewegt er sich am oberen Rand dessen, was die Herkunftsbezeichnung Barbera d'Alba mit ihren zulässigen 15 Prozent Fremdanteil erlaubt. Ghiomo – benannt nach einem Werkzeug der Fassbinder Der Gutsname geht auf ein traditionelles Werkzeug zurück, mit dem Küfer Holzfässer bearbeiteten; als Hausname begleitet er die Familie Anfossi seit Generationen. Der Hof an der Strada Porini in Guarene wird seit dem frühen 19. Jahrhundert bewirtschaftet, seit 1999 mit dem Ziel eigener Flaschenweine. Giuseppino Anfossi baut nur Nebbiolo, Barbera und Arneis an und verzichtet auf Zertifizierungen, ohne den Boden aus dem Blick zu verlieren. Der Ruit-Hora steht dabei für die Idee, die Sorte des Großvaters mit einer moderneren Kellerarbeit zu verbinden. Vierzehn Monate Holz, drei Monate Stahl, sechs Monate Flasche Die Trauben ruhen einen Tag, bevor sie gepresst werden; die Gärung läuft bei rund 32 Grad, also deutlich wärmer als beim Lavai. Etwa 250 Stunden Schalenkontakt sorgen für Extrakt und Farbe. Danach reift der Wein vierzehn Monate im Holzfass, wechselt für drei Monate in den Stahltank und ruht abschließend sechs Monate in der Flasche. Der Zwischenschritt im Stahl gibt dem Wein Frische zurück, bevor er gefüllt wird; das Lagerpotenzial wird mit zehn bis fünfzehn Jahren angegeben. Servieren und kombinieren Achtzehn bis zwanzig Grad Celsius und ein großes Rotweinglas empfiehlt das Gut, dazu mindestens drei Stunden Luft – dieser Wein braucht sie wirklich. Ein Dekanter ist hier sinnvoller als beim Lavai. Gut passen Brasato, Wildschweinragout, Lammkoteletts, Rindertartar mit Haselnuss, Tortelli mit Kürbis und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Ghiomo Barbera d'Alba Ruit-Hora 2023 Was bedeutet Ruit Hora? Der lateinische Ausdruck bedeutet, dass die Stunde eilt oder entflieht, und findet sich häufig als Inschrift auf Sonnenuhren. Das Gut nutzt ihn als Namen für seinen länger gereiften Rotwein. Warum steckt Nebbiolo in einer Barbera? Barbera liefert Frucht und Säure, bringt aber wenig Tannin mit. Ein kleiner Nebbiolo-Anteil ergänzt Gerbstoff und Struktur, was einem Wein mit vierzehn Monaten Holzreife zugutekommt. Wie stark prägt das Holz den Wein? Zedernholz, Kakao und Röstwürze sind klar erkennbar, dominieren aber nicht. Die drei Monate im Stahltank nach der Fassreife und die kräftige Säure der Sorte halten den Wein davon ab, holzlastig zu wirken. Wie war 2023 für Barbera in der Umgebung von Alba? Auf Trockenheit folgten lange Regenphasen mit starkem Pilzdruck, Anfang Juli fiel im Gebiet Hagel. Die Barbera-Erträge sanken deutlich, die Qualität der verbliebenen Trauben wurde von den Erzeugern jedoch als solide beschrieben. Was unterscheidet den Ruit-Hora vom Lavai? Der Lavai stammt aus vier Parzellen mit kurzer Holzphase und ist auf Trinkfluss angelegt. Der Ruit-Hora kommt aus einer engeren Auswahl, enthält Nebbiolo und verbringt vierzehn Monate im Fass – er ist dichter, würziger und braucht mehr Luft.

Inhalt: 0.75 Liter (30,53 €* / 1 Liter)

22,90 €*
Manuel Marinacci Barbera d'Alba 2022
Traube: Barbera
Der Manuel Marinacci Barbera d'Alba 2022 wächst in San Rocco Seno d'Elvio bei Alba und kommt mit 14,0 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche. Barbera lebt nicht vom Tannin, sondern von der Säure, und genau darauf ist dieser Wein gebaut. 2022 war in den Langhe ein trockenes, heißes Jahr; die früh gelesene Barbera profitierte davon mit dichter, dunkler Frucht, ohne ihre Frische einzubüßen. Blaubeere, Flieder und schwarze Kirsche treffen auf einen langen Ausbau im Zementtank, der dem Wein Ruhe und Textur gegeben hat. Die Verkostungsnotiz des Manuel Marinacci Barbera d'Alba 2022 FARBE: Tiefes, kaum durchscheinendes Purpurrot mit violettem Schimmer. NASE: Blaubeere und schwarze Kirsche bestimmen den Auftakt, dahinter Flieder und eine feine Veilchennote. Mit Luft kommen Lorbeer und schwarzer Pfeffer dazu. Röstige Holzwürze fehlt vollständig. GESCHMACK: Saftig und schlank zugleich. Die Säure zieht sich als klarer Strich über den Gaumen und macht den Wein trotz 14,0 % Vol. leichtfüßig. Gerbstoff ist kaum spürbar, die dunkle Frucht bleibt kühl. FINALE: Mittellang, sauber und von der Säure getragen, mit einem Nachklang von Sauerkirsche. Barbera d'Alba DOC: die Säure als Rückgrat Die DOC Barbera d'Alba umfasst rund 45 Gemeinden im Umland von Alba und verlangt mindestens 85 Prozent Barbera; bis zu 15 Prozent Nebbiolo sind zulässig. Der Mindestalkohol liegt bei 12 % Vol., beim Superiore bei 12,5 % Vol. mit zwölf Monaten Reife, davon vier im Holz. Barbera bringt von Natur aus viel Säure und wenig Gerbstoff mit, deshalb schmecken ihre Weine dunkel und dicht, wirken aber selten schwer. Marinaccis Reben stehen in San Rocco Seno d'Elvio, derselben Fraktion von Alba, in der auch sein Nebbiolo wächst. Ein Weingut, das 2002 bei null angefangen hat Manuel Marinacci hat keinen Familienbetrieb übernommen, sondern sich einen aufgebaut. Nach der Önologieschule Umberto I. in Alba und Stationen in Diano d'Alba, Umbrien und Frankreich pachtete er 2002 die Reben rund um die Cascina in San Rocco Seno d'Elvio; der erste eigene Jahrgang folgte 2004. Heute bewirtschaftet er knapp vier Hektar und füllt etwa 20.000 Flaschen im Jahr ab. Auf Herbizide verzichtet er, der Betrieb steht in Umstellung auf ökologischen Anbau. Zementtank statt Fass Dieser Wein reift im Zementtank und nicht im Holz. Zement arbeitet mikrooxidativ ähnlich wie ein Holzfass, gibt aber weder Röstaromen noch zusätzlichen Gerbstoff ab, sodass Frucht und Säure der Barbera unverfälscht stehen bleiben. Marinacci lässt den Wein dort deutlich länger liegen, als es für die Sorte üblich ist, was die Textur weicher macht, ohne sie müde wirken zu lassen. Frisch geöffnet wirkt der Wein zunächst verschlossen und braucht etwas Luft, bis die Kirschfrucht herauskommt. Servieren und kombinieren 14 bis 16 Grad genügen, ein mittelgroßes Glas reicht völlig aus. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde in der geöffneten Flasche tut dem Wein aber gut. Gute Begleiter sind Salsiccia vom Rost, Tajarin mit Fleischragout, gefüllte Zucchini, gegrillte Paprika, Pizza mit kräftigem Belag und ein mittelalter Kuhmilchkäse. Häufige Fragen zum Manuel Marinacci Barbera d'Alba 2022 Was unterscheidet Barbera von Nebbiolo? Barbera hat viel Säure und wenig Gerbstoff, Nebbiolo ist umgekehrt gebaut. Deshalb schmeckt Barbera saftig und zugänglich, während Nebbiolo mit seinem festen Tannin meist Zeit oder Luft braucht. Warum wurde der Wein im Zement ausgebaut? Zement lässt dem Wein einen leichten Sauerstoffaustausch, ohne ihm Holzaroma zu geben. Bei einer Sorte, die von dunkler Frucht und präsenter Säure lebt, bleibt so das Sortenbild erhalten. Bei welcher Temperatur schmeckt er am besten? 14 bis 16 Grad sind ideal. Zu warm serviert wirkt die Frucht breit und der Alkohol tritt hervor, zu kalt verschließt sich das Bouquet. Wie lange lässt sich der Jahrgang 2022 lagern? Der Shop nennt 8 bis 10 Jahre. Die kräftige Säure des Jahrgangs stützt diese Angabe, wobei der Wein schon jetzt viel Freude macht. Braucht der Wein Luft? Ja, das ist bei diesem Wein deutlich zu schmecken. Nach etwa 30 Minuten öffnet sich die Kirschfrucht spürbar, ein Umfüllen in die Karaffe beschleunigt den Effekt.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Matteo Ascheri Barbera D'Alba Vigna Fontanelle 2021
Traube: Barbera
Der Matteo Ascheri Barbera D'Alba Vigna Fontanelle 2021 ist ein reinsortiger Barbera aus den Langhe, den das Weingut aus der Vigna Fontanelle abfüllt. Er kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Reife Pflaume, Brombeerkompott und ein Hauch weißer Pfeffer prägen das vielschichtige Bouquet. Am Gaumen überzeugt er durch saftige, fleischige Frucht, die für Barbera typische Säure und ein fein gewebtes Tannin. Die Verkostungsnotiz des Matteo Ascheri Barbera D'Alba Vigna Fontanelle 2021 FARBE: Sattes Rubinrot mit granatroten Reflexen und dichtem Kern. NASE: Vielschichtig und dunkelfruchtig mit reifer Pflaume, Brombeerkompott und Sauerkirsche. Weißer Pfeffer, Kakao und eine feine Röstwürze aus dem Holz treten hinzu. GESCHMACK: Saftig und fleischig, mit sehr lebendiger Säure, die den kräftigen Körper trägt. Das Tannin ist feinmaschig und zurückhaltend, dunkle Frucht und Würze bleiben lange präsent. FINALE: Elegant und fruchtbetont, mit anhaltender Brombeere und einem würzigen, leicht schokoladigen Nachklang. Barbera d'Alba aus der Vigna Fontanelle Barbera d'Alba DOC umfasst die Hügel rund um Alba, also im Wesentlichen die Langhe und das Roero-Ufer. Fontanelle ist der Weinbergsname, unter dem Ascheri seinen Barbera seit vielen Jahren führt; die Familienflächen für rote Sorten außer dem Barolo liegen in La Morra und Verduno auf 310 bis 370 Metern mit mergelig-tonigen Kalkböden. Barbera bringt dort von Natur aus wenig Gerbstoff, dafür eine markante Säure mit - die kalkhaltigen Böden geben der Frucht die nötige Fülle, damit der Wein nicht scharf wirkt. Der Jahrgang 2021 folgte auf einen milden, feuchten Winter und blieb im Sommer trocken; kühle Septembernächte erhielten Duft und Frische, die Erträge fielen kleiner aus als üblich. Ein Familienbetrieb mit eigener Osteria Ascheri arbeitet seit 1880 von Bra aus und steht heute in siebter Generation unter der Leitung von Matteo Ascheri. Rund 40 Hektar in Eigenbewirtschaftung, etwa 240.000 Flaschen jährlich und 47 feste Mitarbeiter beschreiben die Größenordnung. Der Keller setzt auf große Holzfässer statt Barriques und auf möglichst wenige Eingriffe: "Die Traube ist der König." Zum Gut gehören in Bra ein Hotel, die 1993 eröffnete Osteria Murivecchi und eine 2022 eingeweihte Spa Gallery. Neun Monate in slawonischer Eiche Nach der Gärung reift der Barbera neun Monate in slawonischer Eiche. Das eher neutrale Holz rundet die kräftige Säure ab und ergänzt sie um Würze und einen Hauch Kakao, ohne die dunkle Frucht zu überdecken. Genau diese Balance unterscheidet einen im Fass gereiften Barbera von der stahlvergorenen, rein fruchtigen Variante. Die Shop-Angabe nennt sechs Jahre Lagerfähigkeit; der Wein trinkt sich bereits jetzt sehr gut. Servieren und kombinieren Der Barbera kommt bei 16 bis 18 °C in ein mittelgroßes bis großes Rotweinglas. Eine Stunde Luft tut ihm gut, ein Dekantieren ist bei diesem Alter aber kein Muss. Er passt zu Tagliatelle mit Ragù, Salsiccia vom Grill, Bagna càuda, Schmorbraten, Pizza mit Salami und mittelaltem Bra-Käse. Häufige Fragen zum Matteo Ascheri Barbera D'Alba Vigna Fontanelle 2021 Was bedeutet Vigna Fontanelle auf dem Etikett? Fontanelle ist der Weinbergsname, unter dem Ascheri diesen Barbera abfüllt. Er kennzeichnet die Traubenherkunft innerhalb der Familienflächen, ist aber keine amtliche Zusatzbezeichnung wie im Barolo-Gebiet. Was unterscheidet Barbera von Nebbiolo? Barbera hat von Natur aus deutlich weniger Gerbstoff, dafür eine höhere Säure und eine dunklere, saftigere Frucht. Nebbiolo ist heller in der Farbe, tanninreicher und langlebiger. Ist der Jahrgang 2021 schon trinkreif? Ja, der Wein ist offen und zugänglich. Die Shop-Angabe nennt bis zu sechs Jahre Lagerfähigkeit, in denen die Frucht langsam ins Getrocknete wechselt. Wozu passt der Wein besonders gut? Zu allem, was Fett und Würze mitbringt: Ragù, Salsiccia, Schmorgerichte und kräftiger Käse. Seine hohe Säure schneidet durch reichhaltige Speisen und macht ihn zum vielseitigen Essensbegleiter. Wie stark ist der Holzeinfluss? Moderat. Neun Monate in slawonischer Eiche liefern Würze und etwas Kakao, das Holz bleibt aber im Hintergrund und die dunkle Frucht führt.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Matteo Correggia Barbera d'Alba 2023
Traube: Barbera
Der Matteo Correggia Barbera d'Alba 2023 ist ein reinsortiger Barbera aus dem Roero, abgefüllt mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Die Reben stehen auf feinem Sand zwischen 250 und 310 Metern rund um Canale d'Alba. Sauerkirsche, Brombeere und ein marzipanartiger Ton bestimmen den Duft. Barbera bringt von Natur aus viel Säure und wenig Gerbstoff mit, und genau daraus entsteht hier ein Rotwein mit Trinkfluss statt Wucht. Die Verkostungsnotiz des Matteo Correggia Barbera d'Alba 2023 FARBE: Sattes Rubinrot mit violettem Rand. NASE: Sauerkirsche und Brombeere stehen vorn, dazu Veilchen und ein Anklang von Marzipan. Im Hintergrund feine Pfefferwürze und etwas Bitterschokolade. GESCHMACK: Saftig und geradlinig, getragen von der sortentypisch lebhaften Säure. Der Gerbstoff bleibt zurückhaltend, die dunkle Frucht liegt breit auf der Zunge, ohne schwer zu wirken. FINALE: Mittellang, mit frischer Kirsche und einer leicht salzigen Kante. Warum ein Gewächs aus dem Roero Barbera d'Alba heißt Die rote DOCG des Roero ist dem Nebbiolo vorbehalten. Barbera aus derselben Gemeinde trägt deshalb die weiter gefasste Herkunft Barbera d'Alba DOC, obwohl die Reben auf denselben Sandhügeln stehen. Correggias Barbera-Parzellen liegen zwischen 250 und 310 Metern, bepflanzt mit 4.800 Stöcken je Hektar in Guyot-Erziehung, der Ertrag beträgt rund 60 Hektoliter je Hektar. Gelesen wird von Hand Ende September, etwa 24.000 Flaschen kommen jährlich zusammen. Zwanzig Hektar in Familienhand, biologisch zertifiziert Seit dem Tod des Gründers im Jahr 2001 liegt der Betrieb in den Händen von Ornella Costa Correggia und ihren Kindern Giovanni und Brigitta. Die Familie hat die Bewirtschaftung schrittweise auf ökologischen Anbau umgestellt und ist seit 2014 zertifiziert. Biodiversität im Weinberg und möglichst neutrale Gebinde im Keller gehören zum Selbstverständnis des Hauses. Das Gut ist im Consorzio del Roero organisiert und Mitglied im Verband der unabhängigen Winzer FIVI. Sechs bis acht Tage Maische, danach gebrauchtes Kleinholz Die Trauben vergären sechs bis acht Tage auf der Maische im Edelstahltank. Danach reift der Wein mindestens drei Monate in bereits mehrfach belegten kleinen Holzfässern. Weil dieses Holz nicht mehr neu ist, gibt es kaum Vanille oder Röstaromen ab, sondern lässt vor allem Sauerstoff arbeiten. Das rundet die Säure, ohne die Frucht zu überdecken. Servieren und kombinieren Empfehlenswert sind 16 bis 18 °C, das Weingut selbst schenkt bei 18 bis 20 °C aus. Ein normales Rotweinglas genügt, langes Dekantieren ist bei diesem Wein nicht erforderlich. Er begleitet Tajarin mit Fleischragout, Salsiccia mit Polenta, Pizza, Schweinebraten, Bagna Càuda und mittelalten Toma-Käse. Häufige Fragen zum Matteo Correggia Barbera d'Alba 2023 Warum heißt der Wein Barbera d'Alba und nicht Roero? Weil die rote Herkunft Roero DOCG ausschließlich für Nebbiolo gilt. Barbera aus dem Roero wird deshalb unter der Bezeichnung Barbera d'Alba DOC vermarktet, auch wenn die Weinberge in Canale d'Alba liegen. Muss der Barbera d'Alba 2023 dekantiert werden? Nein. Der Wein ist auf Frische und Frucht angelegt und braucht keine lange Belüftung. Ein kurzes Umfüllen oder ein großzügiges Glas reichen völlig aus. Was unterscheidet ihn vom Barbera d'Alba Superiore Marun? Der Marun stammt aus einer einzigen Parzelle und reift deutlich länger in Holz und Flasche. Dieser Wein hier ist der frühe, unkomplizierte Gutswein aus mehreren Lagen, der schon jung Freude macht. Wie war der Jahrgang 2023 im Piemont? 2023 war ein anspruchsvolles Jahr mit viel Regen im Frühsommer und schweren Hagelschlägen im Juli, die die Mengen stark reduzierten. Was geerntet werden konnte, zeigt bei Barbera jugendliche rote Frucht und erdige Würze. Wie lange lässt sich der Wein lagern? Für den Shop ist ein Fenster von zehn bis fünfzehn Jahren hinterlegt. In der Praxis wird ein Gutswein dieser Machart meist in den ersten fünf bis acht Jahren getrunken, solange die Frucht präsent ist.

Inhalt: 0.75 Liter (22,53 €* / 1 Liter)

16,90 €*
Matteo Correggia Barbera d'Alba Sup.Marun 2021
Traube: Barbera
Der Matteo Correggia Barbera d'Alba Superiore Marun 2021 ist der Spitzen-Barbera des Hauses: reinsortig, aus einer einzigen südexponierten Parzelle über Canale d'Alba, 0,75 Liter mit 15 % Vol. Schwarzkirsche, eingekochte Brombeere und Kakao verbinden sich mit Zedernholz und einer feinen Rauchnote. Anders als der Gutswein reift der Marun lange im Holz und danach im Glas, woraus ein dichter, fleischiger Wein mit rassiger Säure und seidigem Gerbstoff entsteht. Die Verkostungsnotiz des Matteo Correggia Barbera d'Alba Superiore Marun 2021 FARBE: Tiefes Granatrot mit purpurnen Reflexen, im Glas zähflüssig. NASE: Schwarzkirsche und eingekochte Brombeere führen, begleitet von Kakao, Zedernholz und getrockneter Minze. Nach einigen Minuten kommen Zigarrentabak und eine feine Vanillenote dazu. GESCHMACK: Dicht und fleischig, mit rassiger Säure als Rückgrat. Der Gerbstoff ist seidig ausgeformt, die dunkle Frucht wird von Röstwürze und einer bitterschokoladigen Kante gerahmt. FINALE: Lang, mit nachhallender Kirsche, Kakao und würzigem Holz. Die Parzelle Marun über Canale d'Alba Der Wein stammt aus einem einzigen, nach Süden ausgerichteten Weinberg in 290 bis 310 Metern Höhe. Die Bodenanalyse des Guts weist 64 Prozent Feinsand, vier Prozent Grobsand, 30 Prozent Schluff und nur zwei Prozent Ton aus. Auf diesem durchlässigen, warmen Standort reift Barbera vollständig aus, ohne die Säure einzubüßen. Marun ist der piemontesische Name der Parzelle; in den 1990er-Jahren stand auf dem Etikett noch Bric Marun, wobei bric im Piemontesischen die Hügelkuppe bezeichnet. Rund 14.000 Flaschen entstehen pro Jahrgang. Barbera als Statement: das Erbe des Gründers Matteo Correggia gehörte zu den Ersten, die Barbera im Roero nicht als Alltagswein, sondern als ernst zu nehmenden Lagenwein behandelten. Der Jahrgang 1996 dieses Weins gilt bis heute als Meilenstein der piemontesischen Weinlandschaft. Nach dem Tod des Gründers im Jahr 2001 hat Ornella Costa Correggia den Betrieb weitergeführt und auf ökologischen Anbau umgestellt, seit 2014 zertifiziert. Önologe Luca Rostagno begleitet die Weine seit vielen Jahren; jüngere Marun-Jahrgänge wurden von Vinous regelmäßig mit 90 bis 93 Punkten bewertet. Großes Fass, gebrauchtes Kleinholz, ein Jahr Flaschenruhe Die handgelesenen Trauben stehen acht bis zehn Tage auf der Maische und vergären im Edelstahl. Danach reift der Wein in Fudern von 30 Hektolitern sowie in bereits belegten kleinen Fässern; das Weingut nennt hierfür mindestens neun, für jüngere Jahrgänge auch fünfzehn Monate. Es folgen mindestens zehn Monate Flaschenruhe vor der Auslieferung. Der Jahrgang 2021 brachte nach Frost im April und einer entsprechend kleinen Ernte besonders konzentrierte, dabei erstaunlich frische Weine hervor. Servieren und kombinieren Sechzehn bis achtzehn Grad Celsius und ein großes Glas passen gut, das Weingut selbst schenkt bei 18 bis 20 °C aus. Eine Stunde in der Karaffe tut jungen Flaschen sichtbar gut. Der Marun begleitet Fiorentina vom Grill, Schmorbraten, Salsiccia mit Polenta, Spanferkel aus dem Ofen, halbfeste Bergkäse und kräftige Pilzgerichte. Häufige Fragen zum Matteo Correggia Barbera d'Alba Superiore Marun 2021 Was bedeutet Marun auf dem Etikett? Marun ist der piemontesische Name des Weinbergs, aus dem die Trauben stammen. Frühere Jahrgänge trugen die Bezeichnung Bric Marun, also Kuppe des Marun, und verwiesen damit auf die Höhenlage der Parzelle. Was heißt Superiore bei einem Barbera d'Alba? Die Zusatzbezeichnung setzt einen höheren Mindestalkoholgehalt und eine längere vorgeschriebene Reifezeit voraus, von der ein Teil in Holzgebinden stattfindet. Sie kennzeichnet damit die ambitionierteren Abfüllungen dieser Herkunft. Wie lange lässt sich der Marun 2021 lagern? Für diesen Wein wird ein Fenster von zehn bis fünfzehn Jahren angegeben. Der frostbedingt konzentrierte Jahrgang 2021 besitzt Säure und Extrakt genug, um sich über diesen Zeitraum weiterzuentwickeln. Sollte der Wein dekantiert werden? Ja, eine Stunde Karaffe ist empfehlenswert. Die Röstwürze aus dem Holz und die dunkle Frucht ordnen sich dadurch, und der Wein wirkt runder am Gaumen. Worin unterscheidet er sich vom einfachen Barbera d'Alba des Guts? Der Gutswein kommt aus mehreren Parzellen, reift nur wenige Monate im Holz und ist auf sofortigen Trinkfluss angelegt. Der Marun ist eine Einzellage mit langer Fass- und Flaschenreife und besitzt entsprechend mehr Dichte und Tiefe.

Inhalt: 0.75 Liter (34,53 €* / 1 Liter)

25,90 €*
Renato Fenocchio Barbera d'Alba 2022
Traube: Barbera
Die Renato Fenocchio Barbera d'Alba 2022 kommt aus den Hängen rund um Neive und wird mit 14 % vol in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt. Barbera bringt hier ihr typisches Spiel aus reifer Kirschfrucht und lebhafter Säure mit — ohne das Gerbstoffgerüst, das Nebbiolo mitbringt. Der heiße, trockene Sommer 2022 drückte die Erträge; Regen im September half der Reife auf die Sprünge. Das Ergebnis ist eine saftige, geradlinige Barbera mit Kirsche, Marzipan und viel Trinkfluss. Die Verkostungsnotiz des Renato Fenocchio Barbera d'Alba 2022 FARBE: Sattes Kirschrot mit violettem Schimmer am Rand. NASE: Sauerkirsche und Zwetschge stehen vorn, dazu Marzipan, ein Hauch Bittermandel und getrocknete Veilchen. Im Hintergrund Anklänge von Kakao und frisch geschnittenem Gras. GESCHMACK: Saftig und geradeheraus. Die Säure zieht einen klaren Strich durch die reife dunkle Kirsche, das Gerbstoffgerüst bleibt weich und tritt kaum in Erscheinung. Etwas Blutorangenzeste und Mandelnote sorgen für Biss. FINALE: Frisch, mittellang, knackig-herb im Abgang; Kirschkern klingt nach. Barbera d'Alba: die Alltagsrebe des Piemonts Barbera d'Alba DOC deckt die Hügel um Alba ab, also auch die Gemeinden der Barbaresco-Zone. Die Bestimmungen verlangen mindestens 85 Prozent Barbera und lassen bis zu 15 Prozent Nebbiolo zu; Weinberge oberhalb von 650 Metern sind ausgeschlossen. Anders als beim Nebbiolo werden Barbera-Reben oft in die etwas kühleren oder weniger sonnenverwöhnten Parzellen gesetzt, weil die Sorte von Natur aus reichlich Säure und wenig Gerbstoff mitbringt. Ein Bauernbetrieb mit rund 30.000 Flaschen Renato Fenocchio bezeichnet sich selbst als Bauern, der stolz darauf ist, einer zu sein. Der Betrieb an der Via La Marca in Neive erzeugt jährlich etwa 30.000 Flaschen und verkauft Partien, die der eigenen Messlatte nicht standhalten, lieber als Fasswein weiter. In den Weinbergen wird auf Pestizide verzichtet, entblättert wird vier- bis fünfmal im Jahr, selektiert wird bis zu sechsmal. Neben Barbera stehen Dolcetto, Arneis, Langhe Nebbiolo und drei Barbaresco im Sortiment. Ausbau ohne Holzdominanz Für die Barbera steht bei Fenocchio die Frucht im Vordergrund, nicht das Fass. Ein offizielles Datenblatt mit Fassart und Reifedauer liegt für diesen Jahrgang nicht vor, der Wein zeigt sich jedoch klar reduktiv geprägt und ohne Röstaromatik. Barbera d'Alba ohne Zusatz 'Superiore' unterliegt keiner Mindestreifezeit — erst die Superiore-Stufe verlangt zwölf Monate Reife, davon vier im Fass. Servieren und kombinieren Bei 15 bis 16 °C serviert wirkt die Säure am frischesten; ein normal großes Rotweinglas genügt. Dekantieren ist nicht nötig, ein kurzes Umfüllen schadet aber nicht. Sie passt zu Vitello tonnato, Salsiccia mit Linsen, Pizza mit Salami, Tomatenrisotto, gefüllten Paprika und mittelaltem Toma-Käse. Häufige Fragen zum Renato Fenocchio Barbera d'Alba 2022 Wie schmeckt Barbera im Vergleich zu Nebbiolo? Barbera liefert deutlich mehr Säure und deutlich weniger Gerbstoff. Sie wirkt dadurch saftiger und unmittelbarer, während Nebbiolo über Tannin und Struktur führt. Muss diese Barbera d'Alba belüftet werden? Nötig ist das nicht. Wer den Wein eine halbe Stunde offen stehen lässt, bekommt die Marzipan- und Mandelnoten etwas klarer heraus. Was bedeutet der Zusatz d'Alba? Er verweist auf das Anbaugebiet rund um die Stadt Alba, zu dem auch Neive gehört. Barbera d'Alba stammt damit aus denselben Hügeln wie Barbaresco und Barolo. Bei welcher Temperatur kommt der Wein am besten zur Geltung? 15 bis 16 °C sind ideal. Zu warm serviert wirkt der Alkohol von 14 % vol vordergründig und die frische Säure verliert an Kontur. Wie lange hält sich der Jahrgang 2022? Der Shop gibt fünf bis zehn Jahre an. 2022 war trocken und ertragsarm, was der Struktur zugutekam; getrunken wird die Barbera dennoch meist in den ersten Jahren.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
Trediberri Barbera d'Alba 2025
Traube: Barbera
Trediberri Barbera d’Alba 2025 – Fruchtiger Rotwein aus dem PiemontDer Trediberri Barbera d’Alba 2025 zeigt die lebendige, frische und charaktervolle Seite der Rebsorte Barbera. Das Weingut Trediberri aus La Morra im Piemont steht für authentische Weine mit Persönlichkeit, die ihre Herkunft unverfälscht widerspiegeln. Dieser italienische Rotwein verbindet saftige Frucht, lebendige Säure und eine elegante, präzise Struktur zu einem ausgesprochen vielseitigen Genusserlebnis.Der Jahrgang 2025 präsentiert sich besonders fein und ausgewogen. Statt auf pure Kraft und üppige Fruchtfülle setzt dieser Barbera auf Frische, aromatische Klarheit und eine schlanke, elegante Stilistik. Die Trauben stammen überwiegend aus der Lage Torriglione in La Morra, ergänzt durch einen Anteil aus dem Roero. So verbindet der Wein die Struktur der Langhe mit der duftigen Frische seiner unterschiedlichen Herkünfte.Die Verkostungsnotiz des Trediberri Barbera d’Alba 2025FARBE: Leuchtendes Rubinrot mit jugendlichen violetten Reflexen.NASE: Ein duftiges Bouquet aus saftigen Kirschen, roten und dunklen Beeren sowie floralen Noten von Veilchen und Lavendel. Dezente Gewürzanklänge und eine feine Kräuterwürze verleihen dem Duft zusätzliche Tiefe.GESCHMACK: Am Gaumen zeigt sich der Barbera saftig, frisch und präzise. Die intensive Frucht von Kirschen und dunklen Beeren trifft auf eine lebendige, sortentypische Säure. Die feine Textur und die zurückhaltenden Tannine sorgen für einen geschmeidigen, dennoch strukturierten Eindruck. Würzige Nuancen begleiten die Frucht, ohne sie zu überdecken.FINALE: Frisch, harmonisch und anhaltend, mit saftiger Kirschfrucht, dunklen Beeren und einem feinen würzigen Nachhall.Barbera aus La Morra und dem RoeroDie Rebsorte Barbera zählt zu den wichtigsten roten Rebsorten des Piemont. Sie ist bekannt für ihre intensive Frucht, ihre lebendige Säure und ihren vielseitigen Charakter. Im Unterschied zum tanninbetonten Nebbiolo steht bei Barbera häufig die saftige Frucht und der unmittelbare Trinkgenuss im Mittelpunkt.Trediberri bezieht rund 90 Prozent der Trauben für diesen Barbera d’Alba aus der Lage Torriglione in La Morra. Die übrigen Trauben stammen aus dem Roero. Die unterschiedlichen Böden und Herkünfte tragen zu einer gelungenen Verbindung aus Frucht, Frische und Struktur bei. Das Ergebnis ist ein eigenständiger Barbera, der sowohl die Persönlichkeit seiner Herkunft als auch den unverwechselbaren Charakter der Rebsorte zeigt.Trediberri – authentische Weine aus dem PiemontDer Name Trediberri verbindet „tre“, italienisch für drei, mit Berri, dem Weinbergsgebiet bei La Morra. 2007 gründeten Nicola Oberto, sein Vater Federico Oberto und Vladimiro Rambaldi das Weingut mit dem Ziel, charaktervolle Weine aus dem Piemont zu erzeugen. Heute steht Trediberri für einen eigenständigen Stil, bei dem Herkunft, Frische und Trinkfreude im Vordergrund stehen.Die Weine verbinden traditionelle piemontesische Weinbaukultur mit einem modernen Verständnis für Eleganz und Präzision. Das zeigt sich auch im Barbera d’Alba 2025: Er ist ausdrucksstark, ohne schwer zu wirken, und fruchtbetont, ohne an Tiefe zu verlieren.Ausbau ohne Holz – Frucht und Frische im MittelpunktBeim Trediberri Barbera d’Alba 2025 wird bewusst auf den Ausbau in Holzfässern verzichtet. Die Gärung erfolgt in Betonbehältern, anschließend reift der Wein einige Monate in Beton, Edelstahl oder neutralen Behältern. So bleiben die sortentypische Frucht, die lebendige Säure und die aromatische Klarheit der Barbera erhalten.Dieser Ausbau verleiht dem Wein seine unverfälschte, frische Stilistik. Er ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie viel Eleganz und Präzision ein Barbera aus dem Piemont entwickeln kann, ohne von Holzaromen geprägt zu sein.Servieren und kombinierenDer Trediberri Barbera d’Alba 2025 schmeckt am besten bei etwa 16 bis 18 °C. An warmen Tagen darf er gerne etwas kühler serviert werden, damit seine Frische und die saftige Frucht besonders schön zur Geltung kommen.Als vielseitiger italienischer Rotwein passt er hervorragend zu Antipasti, Salumi, Pasta mit Tomatensauce, Lasagne, Pizza, gegrillter Salsiccia und Gerichten mit hellem oder rotem Fleisch. Auch zu mittelgereiftem Käse ist er ein harmonischer Begleiter.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

15,90 €*
Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018
Traube: Barbera
Der Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018 ist eine reinsortige Barbera d'Alba DOC von Reben, die seit 1918 im Weinberg Scarrone in Castiglione Falletto stehen. Der Wein kommt mit 15 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche in den Handel. Brombeere, Holunder und Sauerkirsche prägen den Duft, dazu Nelke, Süßholz und schwarzer Pfeffer. Charakteristisch für die Rebsorte ist die betont saftige Säure, die den kräftigen Extrakt trägt und den Wein trotz hohem Alkohol frisch wirken lässt. Die Verkostungsnotiz des Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018 FARBE: Dunkles, violett schimmerndes Rubinrot, dicht bis zum Rand. NASE: Reife dunkle Frucht steht im Vordergrund: Brombeere, Holunderbeere und Sauerkirsche. Dahinter Nelke, Süßholz, schwarzer Pfeffer und eine feine salzig-mineralische Note; das Holz bleibt im Hintergrund. GESCHMACK: Vollmundig und saftig, mit viel dunkler Frucht und deutlichem Zug. Die anregende Säure ist das Rückgrat des Weins, das Tannin ist fein geschliffen und für Barbera ungewöhnlich präsent — Ergebnis der alten Reben und der geringen Erträge. FINALE: Lang und würzig, mit dunkler Kirsche, Pfeffer und salzigem Nachklang. Die Frische überwiegt am Ende deutlich gegenüber der Fülle. Scarrone in Castiglione Falletto — Barbera von Reben aus dem Jahr 1918 Scarrone liegt direkt unterhalb des Ortskerns von Castiglione Falletto, auf terrassierten Steilhängen mit kalkhaltigen Mergelböden. Vietti belässt hier bewusst einen alten Barbera-Bestand: Die Parzelle Vigna Vecchia ist der älteste Teil des Weinbergs und wurde nach Angaben des Importeurs bereits um 1918 bepflanzt. Die Pflanzdichte liegt bei etwa 4.300 Stöcken je Hektar, die Ausrichtung ist südöstlich. Alte Reben tragen von Natur aus wenig, dafür konzentriert — das erklärt die Tiefe, die Würze und das für Barbera untypisch feste Gerüst dieses Weins. Die Menge bleibt entsprechend klein und schwankt von Jahr zu Jahr. Vietti — Weingut mit langer Barbera-Tradition Vietti hat seinen Sitz an der Piazza Vittorio Veneto in Castiglione Falletto und wurde 1873 gegründet. Über Generationen nahm das Haus auch Barbera und Arneis konsequent ernst, lange bevor das üblich war. Alfredo Currado etablierte ab den 1960er-Jahren die getrennte Abfüllung einzelner Weinberge und machte damit auch Lagen-Barbera zum Thema. Seit 2016 gehört das Gut der amerikanischen Familie Krause; die Rebfläche umfasst rund 35 Hektar in den Langhe und im Roero. Ausbau in kleinen Fässern und im 33-Hektoliter-Fass Nach der Handlese folgt eine kurze Kaltmazeration, danach vergärt der Wein etwa zwei Wochen in offenen Edelstahlbehältern mit regelmäßigem Unterstoßen und Umpumpen. Der biologische Säureabbau läuft im kleinen Holzfass. Anschließend reift der Wein laut Herstellerangaben sechs Monate in kleinen Fässern und zwölf Monate in Fässern von 33 Hektolitern, insgesamt also rund 18 Monate, und wird ohne Filtration gefüllt. Das große Format bestimmt den Ton: Es rundet die kräftige Säure ein, ohne der Frucht Vanille- oder Röstnoten aufzudrängen. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem mittelgroßen Rotweinglas servieren; eine halbe bis eine Stunde Luft genügt, dekantieren ist nicht zwingend nötig. Die Kombination aus dunkler Frucht, Säure und Kraft passt zu Tajarin mit Fleischragù, Agnolotti del plin, Bagna càuda, Salsiccia mit Polenta, gegrilltem Rindersteak und mittelalt gereiftem Toma piemontese. Häufige Fragen zum Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018 Was bedeutet Vigna Vecchia auf dem Etikett? Vigna Vecchia heißt „alter Weinberg" und bezeichnet den ältesten Rebbestand im Weinberg Scarrone. Die Reben gehen nach Importeursangaben auf eine Pflanzung um 1918 zurück, waren 2018 also rund hundert Jahre alt. Wie unterscheidet sich diese Barbera von einer einfachen Barbera d'Alba? Sie stammt aus einer einzigen alten Parzelle in einer Spitzenlage, hat deutlich mehr Extrakt und Struktur und wird länger im Holz ausgebaut. Eine klassische Barbera d'Alba ist leichter, fruchtbetonter und für den frühen Genuss gedacht. Wie lange kann man diesen Wein lagern? Barbera lebt von Frucht und Säure und wird üblicherweise in den ersten Jahren getrunken. Diese Lagen-Barbera aus alten Reben ist deutlich haltbarer; realistisch sind bei guter Lagerung etwa acht bis zwölf Jahre, wobei sich die Frucht dann in Richtung Trockenfrucht und Würze verschiebt. Sind 15 % Vol. für eine Barbera viel? Das liegt am oberen Rand des Üblichen und ist eine Folge alter Reben, geringer Erträge und des warmen Jahrgangs 2018. Die für Barbera typisch hohe Säure hält den Wein trotzdem straff und trinkbar. Wozu passt der Wein am Tisch am besten? Zu kräftiger piemontesischer Küche: Fleischragù, Wurst und Polenta, gegrilltes Rind oder Bagna càuda. Säure und Würze kommen mit Fett und Röstaromen besser zurecht als mit sehr zarten Gerichten.

Inhalt: 0.75 Liter (59,87 €* / 1 Liter)

44,90 €*