Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 - Aktion 10+2
149,00 €*
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-2 Tage
- Schnelle Lieferung
- Fachberatung unter 0151 - 5270 0170
- Top Angebote
Produktinformationen "Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 - Aktion 10+2"
Der Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024 ist der Alltagsrotwein des Guts aus Guarene und zeigt Barbera in ihrer typischen Rolle: viel Säure, wenig Tannin, dunkle Frucht ohne Umwege. Er kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche und stammt aus vier südexponierten Parzellen zwischen Guarene und Alba. Vor der Lese dünnt der Betrieb ein Viertel bis ein Drittel der Trauben aus, gelesen wird bewusst spät. Rund 250 Stunden Schalenkontakt, Stahltank, Holzfass und mindestens sechs Monate Flaschenruhe ergeben einen saftigen, unkomplizierten Wein für den Tisch.
Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024
FARBE: Tiefes Purpurrot mit violettem Rand.
NASE: Amarenakirsche und Maulbeere dominieren, dazu treten Blutorangenschale und Nelke. Im Hintergrund liegen Tabakblatt und ein graphitartiger Ton, der aus dem kurzen Holzkontakt stammen kann.
GESCHMACK: Saftig und beweglich, von der Säure getragen; das Tannin bleibt gering, wie es für Barbera charakteristisch ist. Dunkle Frucht, ein Hauch Bitterschokolade und ein salziger Zug halten den Wein trotz des Alkohols aufrecht.
FINALE: Mittellang und angenehm herb, mit nachklingender Sauerkirsche.
Barbera aus vier südexponierten Parzellen bei Guarene
Die Trauben kommen aus den Weinbergen Fusot, Dario, Vignot und San Steu, alle nach Süden gerichtet und auf mergelig-kalkig-tonigem Untergrund gewachsen. Diese Ausrichtung ist für Barbera wichtig, weil die Sorte spät reift und ihre hohe Säure sonst kantig bliebe. Guarene liegt nördlich des Tanaro am Rand des Roero, nur wenige Kilometer von Alba; die Böden aus grauem Mergel, Ton und etwas Sand ähneln nach Angabe des Guts jenen bei La Morra. Nach einer Ausdünnung von 25 bis 30 Prozent bleiben rund 2,2 Kilogramm Trauben je Rebe stehen.
Familie Anfossi zwischen Langhe und Roero
Giuseppino Anfossi führt das Gut in einem alten Klostergehöft an der Strada Porini, zwei Kilometer von Alba entfernt. Der Hof wird seit dem frühen 19. Jahrhundert bewirtschaftet; der Name Ghiomo bezieht sich auf ein Werkzeug, mit dem Fassbinder Holzfässer bearbeiteten. Barbera gehört zu den drei Sorten des Betriebs und war über Generationen der Wein, den man im Piemont selbst trank, während Nebbiolo verkauft wurde. Neben dem Lavai füllt das Gut mit dem Ruit-Hora eine zweite, länger im Holz gereifte Barbera-Variante ab.
Rund 250 Stunden Schalenkontakt, dann Stahl und Holz
Die Trauben ruhen 24 Stunden, bevor sie gepresst werden; die Gärung läuft temperaturkontrolliert bei etwa 30 Grad. Danach bleibt der Most rund 250 Stunden auf den Schalen, was Farbe und Extrakt bringt, ohne dass bei Barbera viel Tannin nachkommt. Der Ausbau verteilt sich auf Stahltank und Holzfass; mindestens sechs Monate Flaschenreife sieht das Gut als Pflicht an. Als Lagerpotenzial werden zehn bis fünfzehn Jahre genannt, wobei die Frische der Frucht in den ersten Jahren am überzeugendsten wirkt.
Servieren und kombinieren
Zum Servieren nennt das Gut 20 Grad Celsius, die Shop-Angabe liegt bei 15 bis 17 Grad; in der Praxis zeigt der Wein bei 16 bis 18 Grad die beste Balance. Zwei Stunden Luft empfiehlt der Betrieb ausdrücklich. Am Tisch passt er zu Bollito misto, Salsiccia, Bagna cauda, Polenta concia, Zwiebelkuchen und mittelalt gereiftem Bra.
Häufige Fragen zum Ghiomo Barbera d'Alba Lavai 2024
Warum hat Barbera so viel Säure und so wenig Tannin?
Das ist eine Eigenschaft der Rebsorte: Barbera behält auch bei hoher Zuckerreife viel Äpfelsäure, bildet aber vergleichsweise wenig Tannin in Beerenhaut und Kernen. Dadurch wirken die Weine saftig und passen gut zu fetten Speisen, ohne dass sie lange Flaschenreife bräuchten.
Wirken 14,5 % Vol. nicht schwer?
Bei Barbera d'Alba sind vierzehn Volumenprozent und mehr üblich, weil die Sorte spät gelesen wird. Die kräftige Säure balanciert den Alkohol aus, weshalb der Wein trotz des Werts beweglich bleibt.
Bei welcher Temperatur sollte man ihn öffnen?
Zwischen 16 und 18 Grad zeigt der Wein Frucht und Säure im Gleichgewicht. Über 20 Grad tritt der Alkohol hervor, deutlich kälter wirkt der Wein hart.
Wie lange hält sich eine geöffnete Flasche?
Verschlossen und kühl gestellt bleibt der Wein zwei bis drei Tage stabil, die Säure schützt ihn recht gut. Am zweiten Tag wirkt die Frucht oft sogar runder.
Was unterscheidet den Lavai vom Ruit-Hora?
Der Lavai ist die direkte, fruchtbetonte Barbera aus vier Parzellen mit kurzer Holzphase. Beim Ruit-Hora wählt das Gut nur die bestbesonnten Reben aus, gibt einen Nebbiolo-Anteil hinzu und lässt den Wein vierzehn Monate im Holz reifen.
| Alkoholgehalt: | 14,5 % vol |
|---|---|
| Anbaugebiet: | Langhe |
| Anbaugebiet: | Guarene – Barbera d'Alba DOC |
| Ausbau: | Stahltank und Holzfass, mindestens 6 Monate Flaschenreife |
| Auszeichnungen: | Nein |
| Farbe: | purpurrot mit violetten Reflexen |
| Geschmack: | intensive Kirschnoten |
| Herstellerland: | Italien |
| Jahr: | 2024 |
| Lagerung: | 10-15 Jahre |
| Nettofüllmenge: | 0,75 Liter |
| Produzent: | Ghiomo |
| Region: | Piemont |
| Traube: | Barbera |
| Trinktemperatur in °C: | 16° - 18° |
| gesetzliche Angaben: | enthält Sulfite |
| Typ: | Rotwein |
Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:
Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach
Anmelden