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Ravera

Eine aufstrebende Spitzenlage in Novello, am westlichen Rand des Barolo-Gebiets. Ravera liegt hoch und kühl – das Ergebnis sind Baroli mit klarer Frucht, lebendiger Frische und feinem, festem Tannin.

Einer der Crus, über die die Weinwelt gerade zu Recht spricht.

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Piero Benevelli Barolo Ravera di Monforte 2020
Traube: Nebbiolo
Piero Benevelli Barolo Ravera di Monforte 2020 – Kraftvoller Cru-Barolo aus dem Piemont Der Piero Benevelli Barolo Ravera di Monforte 2020 ist ein charakterstarker, terroirbetonter Barolo aus dem legendären Ravera-Cru bei Monforte d'Alba. Dieser Nebbiolo-Barolo überzeugt mit seiner tiefen Verbindung zum Boden und seiner klassischen Stilistik, die das Beste aus dem herausragenden Jahrgang 2020 herausholt. Verkostungsnotiz Im Glas zeigt der Wein ein intensives Rubinrot mit funkelnden Reflexen. In der Nase steigt ein vielschichtiges Aromenspiel auf: saftige rote Beeren, Himbeere und Walderdbeere werden von eleganten floralen Noten wie Rosen und Veilchen begleitet, dazu gesellen sich würzige Akzente von Minze, Lakritz, balsamische Nuancen und ein Hauch von Erde – Ausdruck des einzigartigen Kalk- und Mergelbodens des Ravera-Terroirs. Am Gaumen ist dieser Barolo kräftig und dennoch fein strukturiert, mit feingliedrigen Tanninen, lebendiger Säure und einer bemerkenswerten Balance zwischen Frucht, Würze und Mineralität. Das elegante Säurespiel verleiht Frische, während der lange, geschmeidige Abgang eine nachhaltige Aromatik hinterlässt.

Inhalt: 0.75 Liter (66,53 €* / 1 Liter)

49,90 €*
Vietti Barolo Ravera 2016
Alkoholgehalt: 14.% | Ausbau: 32 Monate im großen Eichenholzfass | Auszeichnungen: 95-Suckling Punkte | Auszeichnungen: 96/100 Parker | Farbe: Rubinrot | Geschmack: Beerige Aromen, filigrane Tanninstruktur, mineralisch | Herstellerland: Italien | Jahr: 2016 | Lagerung: 20-25 Jahre | Nettofüllmenge (in Liter): 0.7 | Produzent: Vietti | Region: Piemont | Traube: Nebbiolo | Traubenart: Nebbiolo | Trinktemperatur in °C: 16°-18° | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Der Vietti Barolo Ravera 2016 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Ravera in der Gemeinde Novello, dem südwestlichen Rand des Barolo-Gebiets. Der Barolo DOCG wird mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche abgefüllt und reifte rund 32 Monate im großen Eichenholzfass. Sein Duftbild verbindet Cranberry, schwarze Johannisbeere und Walderdbeere mit Kreide, weißem Pfeffer und Sternanis. Der große Jahrgang 2016 zeigt sich hier weniger muskulös als vertikal: hohe Säure, straffes Tannin, sehr klare Kontur. Die Verkostungsnotiz des Vietti Barolo Ravera 2016 FARBE: Dichtes Granatrot mit rubinroten Reflexen. NASE: Fein gezeichnet und kühl: Cranberry, schwarze Johannisbeere und Walderdbeere, dahinter Rose und getrocknete Blüten. Mit Luft treten kreidige Mineralität, weißer Pfeffer, Sternanis und ein Hauch Minze hervor. GESCHMACK: Straff und aufrecht gebaut. Das Tannin ist kompakt und feinkörnig, die Säure vertikal und tragend, die Frucht bleibt rot und präzise statt üppig. Salzig-mineralische Anklänge geben dem Mittelbau Spannung. FINALE: Sehr lang, mit anhaltender roter Frucht, Kreide und würzigem Nachhall. Ein Barolo, der im Abgang noch klar nach vorn zeigt. Ravera in Novello — Höhenlage am westlichen Rand des Barolo Ravera ist eine der 181 abgegrenzten Lagen der Barolo DOCG und umfasst rund 50 Hektar auf dem Gebiet von Novello. Mit etwa 350 bis 450 Metern gehört sie zu den höher gelegenen Crus der Appellation, was die Reife verzögert und Säure sowie Duft erhält. Vietti bewirtschaftet dort etwa drei Hektar auf rund 400 Metern in west- bis südwestlicher Ausrichtung, bei etwa 4.500 Stöcken je Hektar; die ältesten Reben wurden 1935 gepflanzt. Die Böden verbinden kalk- und lehmreiche Sant'Agata-Mergel in den oberen Bereichen mit der festeren Lequio-Formation weiter unten. Aus dieser Doppelnatur ergibt sich das typische Ravera-Profil: floraler, kühler Duft bei gleichzeitig strengem, langlebigem Tanningerüst. Vietti in Castiglione Falletto — Lagenpionier seit 1961 Das Gut wurde 1873 von Carlo Vietti in Castiglione Falletto gegründet; sein Sohn Mario begann mit der Flaschenabfüllung. Prägend war Alfredo Currado, der in die Familie einheiratete und ab 1960 die Leitung übernahm: Mit dem Rocche-Barolo des Jahrgangs 1961 gehörte er zu den Ersten, die eine Einzellage getrennt abfüllten, 1967 rettete er mit einem reinsortigen Arneis eine fast verschwundene Rebsorte, und seit 1974 gestalten wechselnde Künstler die Etiketten der Lagenweine. Heute bewirtschaftet Vietti rund 35 Hektar mit Lagen wie Rocche di Castiglione, Villero, Brunate, Lazzarito, Cerequio und Ravera. 2016 übernahm die US-amerikanische Familie Krause das Weingut; Luca Currado führte es zunächst weiter und verließ es im Januar 2023. 32 Monate im großen Holzfass Die alkoholische Gärung dauert etwa drei Wochen im Edelstahltank auf der Schale, begleitet von regelmäßigen Umpumpvorgängen und traditioneller Mazeration mit untergetauchtem Tresterhut. Der biologische Säureabbau findet im Holz statt, anschließend reift der Wein rund 32 Monate in großen Eichenfässern. Die Barolo DOCG fordert mindestens 38 Monate Gesamtreife, davon 18 im Holz — Vietti liegt beim Fassanteil deutlich darüber. Das große Fassformat betont Herkunft und Tanninkontur statt Holzaromatik; das Weingut nennt für diesen Wein 20 bis 25 Jahre Reifepotenzial. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem großzügigen Burgunderglas servieren. Der 2016er ist noch jung strukturiert und gewinnt durch eine bis zwei Stunden in der Karaffe deutlich. Passende Begleiter sind Brasato al Barolo, Tajarin mit weißem Alba-Trüffel, geschmorte Ochsenbacke, Rehrücken mit Wurzelgemüse, Steinpilzrisotto und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Vietti Barolo Ravera 2016 Zu welcher Gemeinde gehört die Lage Ravera? Ravera liegt überwiegend in Novello, im Südwesten der Barolo-Zone. Das Weingut selbst hat seinen Sitz in Castiglione Falletto — Sitz und Lage sind hier also nicht identisch. Was macht den Jahrgang 2016 im Barolo besonders? 2016 gilt als einer der großen klassischen Barolo-Jahrgänge: gleichmäßige Reife, hohe Säure und sehr feine, aber reichlich vorhandene Tannine. Solche Jahre gelten als besonders langlebig. Wie unterscheidet sich der Ravera von Viettis Lagen in Castiglione Falletto? Ravera liegt höher und kühler als Rocche di Castiglione oder Villero und bringt einen strafferen, säurebetonten und deutlich mineralischen Barolo. Die Lagen im Kern von Castiglione Falletto wirken meist runder und parfümierter. Sollte der Wein dekantiert werden? Ja, eine bis zwei Stunden Karaffenzeit sind zu empfehlen, solange der Wein noch jung ist. Damit öffnen sich die florale Aromatik und die würzigen Noten, und das Tannin wirkt weniger streng. Warum tragen Vietti-Lagenweine wechselnde Etiketten? Seit 1974 lässt das Gut die Etiketten seiner Einzellagen-Weine von unterschiedlichen Künstlern gestalten. Die Serie ist inzwischen selbst ein Sammelgebiet und eines der bekanntesten Erkennungszeichen des Hauses.

Inhalt: 0.75 Liter (398,67 €* / 1 Liter)

299,00 €*