Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkosten nur 8,90 € Telefon 0151 - 5270 0170 Wein Blog
  • Top Weinhandel
  • Schneller Versand
  • Top Beratung
  • Über 10.500 Kunden

Barolo & Champagne

WE SHARE GRAPE PASSION

Piemont und der Champagne

Spitzenweine aus dem Piemont und edle Schaumweine aus der Champagne. Bei uns erhalten Sie von Anfang an faire Preise und kompromisslose Qualität. Entdecken Sie kraftvolle Rotweine wie Barolo, Barbera, Dolcetto, Nebbiolo und Pelaverga sowie elegante Weißweine aus Arneis und Favorita – direkt von ausgewählten Winzern, die für Authentizität und unverwechselbaren Geschmack stehen.
Produktgalerie überspringen

Top Weine

Tipp
Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dí 2019
Traube: Nebbiolo
Der Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dì 2019 ist reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Bussia in Monforte d'Alba und kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Der Zusatz "90 dì" ist Piemontesisch und bedeutet schlicht 90 Tage: So lange bleibt der junge Wein auf den Traubenschalen, bevor abgepresst wird. Anschließend reift er sechs Monate im Edelstahl und vier Jahre im großen slawonischen Eichenfass. Getrocknete Rose, Amarena, Trüffel und Leder bestimmen das Bouquet, am Gaumen trägt eine dichte, engmaschig polierte Gerbstoffstruktur. Rund 4.000 Flaschen entstehen pro Jahrgang. Die Verkostungsnotiz des Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dì 2019 FARBE: Granatrot mit ziegelfarbenen Reflexen am Rand. NASE: Getrocknete Rosenblätter, Amarenakirsche und ein deutlicher Trüffelton öffnen das Bouquet. Dahinter treten Leder, Lakritz, balsamische Kräuter und eine erdig-eisenhaltige Note hervor, wie sie die Böden der Bussia oft mitgeben. GESCHMACK: Dicht und aufrecht gebaut, mit dunkler Kirsche, Nelke und Waldboden. Die drei Monate auf den Schalen zeigen sich nicht als Härte, sondern als samtige, sehr feinkörnige Tanninmasse, die von lebendiger Säure in der Spur gehalten wird. FINALE: Sehr lang und herb-würzig, mit salzigem Zug und einem Nachhall aus Lakritz und getrockneten Kräutern. Bussia — die große Lage von Monforte d'Alba Bussia gehört mit knapp 299 Hektar zu den größten abgegrenzten Lagen des Barolo-Gebiets, den sogenannten MGA. Sie zieht sich über gut vier Kilometer durch Monforte d'Alba und überwindet dabei rund 250 Höhenmeter zwischen etwa 210 und 460 Metern. Historische Untergemarkungen wie Colonnello, Cicala, Romirasco, Mondoca oder Bussia Sottana beschreiben innerhalb dieser Fläche sehr unterschiedliche Ausschnitte. Die Parzellen von Giacomo Fenocchio liegen auf etwa 300 Metern in südwestlicher Ausrichtung auf helvetischen Ton-Kalk-Sedimenten mit hohem Eisenanteil. Weine von hier gelten als dicht, streng und erdig geprägt und brauchen Zeit, bis sich die Statur löst. Giacomo Fenocchio, seit 1864 in der Località Bussia Die Familie Fenocchio kam 1840 aus Dogliani nach Monforte d'Alba und gründete das Weingut 1864. Heute führt Claudio Fenocchio in fünfter Generation den Betrieb, der rund 14 Hektar Rebfläche in drei Gemeinden bewirtschaftet. Neben dem Jahrgangs-Barolo entstehen vier Lagenweine aus Bussia, Villero, Cannubi und Castellero. Der Keller arbeitet betont traditionell: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, lange Maischestandzeiten und Reife ausschließlich in großen slawonischen Fässern — Barriques kommen nicht zum Einsatz. 90 Tage auf der Maische und vier Jahre im slawonischen Fass Die Gärung beginnt spontan im Edelstahltank, ohne zugesetzte Hefen. Danach bleibt der Wein bis zu 90 Tage auf den Schalen, wobei der Tresterhut untergetaucht gehalten wird — eine alte piemontesische Technik, die ohne mechanische Eingriffe auskommt. Die Extraktion läuft dadurch sehr langsam ab; Farb- und Gerbstoffe verbinden sich zu größeren Molekülen, die am Gaumen weicher und runder wirken als kurz gewonnene Tannine. Es folgen sechs Monate Edelstahl und vier Jahre in slawonischen Eichenfässern von 35 bis 50 Hektolitern, danach die Ruhe auf der Flasche. Servieren und kombinieren Am besten kommt der Riserva bei 18 bis 20 °C in einem weiten, bauchigen Glas zur Geltung. Zwei bis drei Stunden Karaffe tun ihm gut, junge Flaschen dürfen auch länger stehen. Er passt zu Brasato al Barolo, Hasenragout, Reh, Tajarin mit weißem Trüffel, Steinpilzrisotto und lange gereiftem Castelmagno. Häufige Fragen zum Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dì 2019 Was bedeutet "90 dì" auf dem Etikett? "Dì" ist das piemontesische Wort für Tag, "90 dì" steht also für 90 Tage. Gemeint ist die Maischestandzeit: Der Wein bleibt bis zu drei Monate mit den Schalen im Tank, bevor er abgepresst wird. Das ist ein Vielfaches dessen, was heute üblich ist, und gibt der Abfüllung ihren Namen. Macht eine so lange Maischestandzeit den Wein nicht hart? Das Gegenteil ist der Fall. Weil der Tresterhut untergetaucht liegt und kaum bewegt wird, läuft die Extraktion langsam und schonend ab. Die Gerbstoffe verbinden sich dabei zu längeren Ketten, die am Gaumen samtiger schmecken als scharf herausgeholte Tannine kurzer Maischezeiten. Warum trägt der Wein die Bezeichnung Riserva? Die DOCG Barolo schreibt für eine Riserva mindestens 62 Monate Gesamtreife vor, davon mindestens 18 Monate im Holz. Fenocchio geht mit vier Jahren im großen Fass deutlich darüber hinaus, weshalb der 2019er erst mit erheblichem Vorlauf in den Verkauf kommt. Ist der Jahrgang 2019 schon zugänglich? 2019 gilt im Barolo als klassisch gebauter Jahrgang mit frischer Säure und kräftiger Tanninstruktur bei später Lese. Der Riserva lässt sich nach ausgiebiger Belüftung heute schon verstehen, sein eigentliches Fenster öffnet sich aber eher im Lauf der kommenden Jahre. Worin unterscheidet er sich vom Barolo Bussia desselben Guts? Beide stammen aus derselben Lage, werden aber unterschiedlich behandelt. Der reguläre Bussia macht rund 40 Tage Maische und 30 Monate Holz mit, der Riserva 90 Tage und vier Jahre. Entsprechend tiefer, herber und langlebiger fällt der 90 dì aus, von dem nur etwa 4.000 Flaschen entstehen.

Inhalt: 0.75 Liter (146,53 €* / 1 Liter)

109,90 €*
La Spinetta Barolo Campé 2020
Traube: Nebbiolo
Der La Spinetta Barolo Campé 2020 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus Grinzane Cavour und kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Campé bezeichnet den oberen und mittleren Abschnitt des Weinbergs Garretti, der einzigen Barolo-Herkunft der Familie Rivetti. Der Jahrgang 2020 brachte im Piemont reife Trauben mit auffällig guter Säure, weshalb die Weine früher zugänglich wirken als in strengeren Jahren. Kleine rote Beeren, Jasmin und Graphit bestimmen das Aromenbild, dazu kommt eine feine Süßholzwürze. Der Wein ist präzise gezeichnet, hat spürbaren Zug und ein eher fein geriebenes als breites Tannin. Die Verkostungsnotiz des La Spinetta Barolo Campé 2020 FARBE: Helles bis mittleres Rubinrot mit granatfarbenem Schimmer am Rand. NASE: Kleine rote Beeren, Jasmin und ein deutlicher Graphitton eröffnen den Duft. Dahinter liegen getrocknete Rosenblätter, etwas Süßholz und eine kühle, fast steinige Note, die sich mit Luft weiter öffnet. GESCHMACK: Am Gaumen klar konturiert und strukturiert, getragen von Heidelbeere, Kirschkern und einem Anflug Lakritz. Das Tannin ist dicht, aber sauber poliert; die Säure des Jahrgangs hält den Wein schlank und beweglich. FINALE: Breit und anhaltend, mit weichem, dennoch kräftigem Gerbstoff und salziger Mineralität im Nachhall. Campé: der obere Abschnitt des Weinbergs Garretti in Grinzane Cavour Campé ist keine amtliche geografische Zusatzbezeichnung, sondern der hauseigene Name für die beste Parzelle der Rivetti innerhalb der MGA Garretti. Die offiziellen Lagen von Grinzane Cavour heißen Bablino, Borzone, Canova, Castello, Garretti, Gustava, La Corte und Raviole. Die Parzelle Campé umfasst rund 3,5 Hektar, liegt auf etwa 280 Metern, ist ganz nach Süden ausgerichtet und trägt im Schnitt siebzig Jahre alte Nebbiolo-Reben. Der Untergrund ist alluvial geprägt und von einer kalkhaltigen Tonauflage überdeckt. Grinzane Cavour gehört zu den elf Barolo-Gemeinden, spielt im Vergleich zu Serralunga oder La Morra aber eine Nebenrolle – was die Lage hier ungewöhnlich macht. La Spinetta: die Familie Rivetti und das Nashorn von Albrecht Dürer Giuseppe „Pin“ und Lidia Rivetti legten den Grundstein des Guts, 1977 kam der erste Moscato d'Asti auf die Flasche, 1982 mit dem Barbera Ca' di Pian der erste Rotwein. Zwischen 1995 und 1997 folgten die drei Barbaresco-Lagen Gallina, Starderi und Valeirano, 2000 der Einstieg in den Barolo mit dem Kauf in Grinzane Cavour. Heute führt Giorgio Rivetti das Haus gemeinsam mit Sohn Andrea; hinzu kamen 2001 das toskanische Gut Casanova della Spinetta in Terricciola, 2011 das Schaumweinhaus Contratto und 2018 Timorasso in den Colli Tortonesi. Das Nashorn auf dem Etikett geht auf den Holzschnitt „Rhinocerus“ von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1515 zurück. Beim Campé steht stattdessen Dürers Löwe – der König der Tiere zum König der Weine. 24 Monate französische Eiche mit deutlich reduziertem Neuholzanteil Maischestandzeit und alkoholische Gärung dauern in temperaturkontrollierten Tanks im Schnitt 14 bis 15 Tage. Der biologische Säureabbau findet bereits im französischen Eichenfass statt, das heute nur noch zu rund 20 Prozent aus Neuholz besteht; die übrigen 80 Prozent sind Fässer zweiter Belegung. Nach 24 Monaten Holz folgen mindestens zwölf Monate Flaschenreife, abgefüllt wird ohne Filtration und Schönung. Damit liegt der Wein klar über den 38 Monaten Mindestreife, davon 18 im Holz, die das Barolo-Reglement verlangt. In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren arbeitete La Spinetta noch mit weit höheren Neuholzanteilen – der heutige Ausbau stellt Frucht und Herkunft stärker in den Vordergrund. Servieren und kombinieren Das Gut empfiehlt 16 bis 17 °C und ein bauchiges Burgunderglas. Jung getrunken profitiert der Barolo von ein bis zwei Stunden Luft in der Karaffe, mit Flaschenreife genügt oft frühes Öffnen. Gut begleitet er Brasato al Barolo, Rehrücken, Tajarin mit Butter und Salbei, Risotto mit Steinpilzen, gefüllte Agnolotti del plin und gereiften Castelmagno. Häufige Fragen zum La Spinetta Barolo Campé 2020 Was bedeutet Campé auf dem Etikett? Campé ist der betriebseigene Name für die obere und mittlere Parzelle des Weinbergs Garretti in Grinzane Cavour. Die amtlich abgegrenzte Lage heißt Garretti; Campé kennzeichnet innerhalb davon den Abschnitt, den die Rivetti für den besten halten. Warum trägt der Campé einen Löwen und kein Nashorn? Beide Motive stammen von Albrecht Dürer. Für den Barolo Campé hat das Gut bewusst Dürers Löwen gewählt und verbindet damit den König der Tiere mit dem Barolo, der traditionell als König der Weine gilt. Ist der Barolo Campé 2020 schon trinkreif? Der Jahrgang 2020 gilt im Barolo als vergleichsweise früh zugänglich, weil die Tannine reif und die Säure lebendig ausfielen. Nach einer Karaffenstunde lässt sich der Wein bereits jetzt gut trinken, sein Höhepunkt liegt jedoch noch einige Jahre voraus. Worin unterscheidet sich der Campé vom Barolo BG „Botte Grande“? Beide Weine stammen aus Grinzane Cavour, werden aber unterschiedlich ausgebaut: Der Campé reift in französischen Barriquefässern, der BG in 3.000-Liter-Fässern aus Allier-Eiche. Der Campé wirkt dadurch geschliffener, der BG kantiger und näher am klassischen Barolo-Bild. Was macht Grinzane Cavour als Barolo-Gemeinde besonders? Grinzane Cavour ist eine der elf Gemeinden, die Barolo erzeugen dürfen, hat aber deutlich weniger Rebfläche als Serralunga d'Alba oder La Morra. Namensgeber ist Camillo Benso Graf von Cavour, der von 1832 bis 1849 Bürgermeister des Ortes war und hier den Weinbau modernisieren ließ.

Inhalt: 0.75 Liter (159,87 €* / 1 Liter)

119,90 €*
Viberti Giovanni Barolo Monvigliero 2021
Traube: Nebbiolo
Der Viberti Giovanni Barolo Monvigliero 2021 stammt aus der bekanntesten Einzellage der Gemeinde Verduno und ist reinsortig aus Nebbiolo gekeltert. 14 % Vol., 0,75 Liter, rubinrot mit ersten aufhellenden Rändern. Der Duft geht in Richtung Sauerkirsche, getrocknete Rose und weißer Pfeffer, am Gaumen steht ein straffes, engmaschiges Gerüst. 2021 war ein Jahr mit Frostschäden im April und einem heißen, trockenen Sommer; herausgekommen ist ein Barolo mit Nachdruck und klarer Kontur. Die Verkostungsnotiz des Viberti Giovanni Barolo Monvigliero 2021 FARBE: Mittleres Rubinrot, am Rand bereits leicht granatfarben aufhellend. NASE: Sauerkirsche und Preiselbeere vorneweg, dahinter getrocknete Rosenblätter und Veilchen. Charakteristisch für Verduno sind die würzigen Töne: weißer Pfeffer, Wacholder, Süßholzwurzel und ein Hauch Minze. GESCHMACK: Straff und aufrecht, mit lebendiger Säure und einem engmaschigen, feinkörnigen Tannin. Die rote Frucht bleibt kühl, dazu kommen Kräuter, Blutorangenschale und ein trockener Mergelton. FINALE: Sehr lang, salzig-würzig, mit nachhallender Kirschfrucht und pfeffriger Schärfe. Monvigliero, der Südhang von Verduno Monvigliero umfasst rund 25 Hektar an einem geschlossenen Südhang zwischen etwa 250 und 300 Metern Höhe. Die Lage bildet die Wasserscheide zwischen dem Barolo-Gebiet und dem Tal des Tanaro; die ständige Luftbewegung hält die Trauben gesund und die Aromatik frisch. Der Boden besteht aus fein geschichteten Sant'Agata-Fossilmergeln mit hohem Schluff- und Tonanteil und sehr wenig Sand, kompakt und wasserspeichernd. Genau diese Kombination gilt als Grundlage für den duftigen, kräuterwürzigen Stil der Weine. Viberti Giovanni in Vergne bei Barolo Die Wurzeln des Guts reichen ins Jahr 1923, als Cavalier Antonio Viberti in Vergne die Locanda del Buon Padre erwarb und begann, für seine Gäste Wein zu füllen. Giovanni Viberti erweiterte die Rebflächen deutlich, sein jüngerer Sohn Claudio leitet das Haus seit 2008. Die Parzellen verteilen sich auf Lagen in Barolo, Verduno und Monforte d'Alba, überwiegend zwischen 400 und 500 Metern auf Sant'Agata-Mergeln. Der Stil ist bewusst traditionell angelegt: große Holzfässer, keine kleinen Barriques, Zurückhaltung beim Holzeinsatz. 31 Monate im großen Holzfass Nach der Gärung im Stahltank reift der Wein 31 Monate in großen Holzfässern und anschließend sieben Monate in der Flasche, bevor er das Gut verlässt. Große Gebinde geben wenig eigenes Aroma ab und lassen dem Nebbiolo Raum, sodass die Würze der Lage im Vordergrund bleibt. Die frostbedingt kleine Erntemenge von 2021 hat die Weine konzentriert. Das Gerüst dieses Jahrgangs trägt über viele Jahre und verlangt eher Geduld als Eile. Servieren und kombinieren 16 bis 18 °C und ein weites Rotweinglas sind die passende Bühne. In dieser Jugend empfiehlt sich die Karaffe: ein bis zwei Stunden Luft öffnen die Aromatik spürbar. Auf den Tisch passen Brasato al Barolo, Tajarin mit Butter und Salbei, Rinderfilet, Wildtaube, Steinpilzgerichte und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Viberti Giovanni Barolo Monvigliero 2021 Was bedeutet Monvigliero auf dem Etikett? Monvigliero ist eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung, eine sogenannte MGA, in der Gemeinde Verduno. Sie gilt als Referenzlage des Ortes; die erste eigenständige Abfüllung stammt aus dem Jahr 1978 vom Weingut Fratelli Alessandria. Wie ist der Jahrgang 2021 im Barolo-Gebiet verlaufen? Ein Frost am 7. und 8. April kostete in manchen Lagen einen erheblichen Teil der Ernte, danach folgte ein heißer, trockener Sommer mit etwas Regen Mitte September. Die Weine gelten als strukturiert und ausdrucksstark, mit reifer Frucht und viel Substanz. Sollte der Wein dekantiert werden? In den ersten Jahren ja. Ein bis zwei Stunden in der Karaffe lösen die anfangs kompakte Aromatik und runden die Gerbstoffe ab. Ältere Flaschen brauchen dagegen nur ein behutsames Umfüllen vom Depot. Worin unterscheidet er sich vom Buon Padre desselben Guts? Der Buon Padre ist eine Cuvée aus mehreren Lagen dreier Gemeinden und zeigt den Hausstil in der Breite. Der Monvigliero kommt aus einem einzigen Hang in Verduno und fällt würziger, kühler und deutlicher auf Duft angelegt aus. Wie lange lässt er sich lagern? Bei kühler, dunkler und erschütterungsfreier Lagerung sind zehn bis fünfzehn Jahre gut vorstellbar, für Weine aus Monvigliero werden auch längere Zeiträume genannt. Die Flasche sollte liegend aufbewahrt werden.

Inhalt: 0.75 Liter (93,20 €* / 1 Liter)

69,90 €*
Burzi Barolo 2021
Traube: Nebbiolo
Burzi Barolo 2021 ist der Gemeindewein des Guts und stammt aus drei Lagen in La Morra. Der reinsortige Nebbiolo wird mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt und zeigt ein klares Rubinrot. Dunkle Kirsche und Brombeere verbinden sich mit Veilchen, Rosenblatt, Anis und einem erdigen Unterton. Lebendige Säure, feinkörniges Tannin und der Ausbau im ungetoasteten Großfass geben ihm Zug, Struktur und einen langen Atem. Die Verkostungsnotiz des Burzi Barolo 2021 FARBE: Mittleres bis kräftiges Rubinrot mit granatfarbenem Schimmer am Rand. NASE: Dunkle Kirsche und Brombeere treffen auf Veilchen und getrocknetes Rosenblatt. Anis, Wacholder und ein Hauch Lakritz kommen hinzu, dazu die erdig-mineralische Note der Mergelböden von La Morra. GESCHMACK: Mittel bis vollmundig, mit konzentrierter roter und dunkler Frucht. Das Tannin ist präsent, aber feinkörnig und gut eingebunden, die Säure hält den Wein aufrecht. Würze, Kräuter und ein salziger Zug begleiten die Frucht bis zum Schluckende. FINALE: Trocken, salzig und ausdauernd, mit Anis, Wacholder und einem Nachklang von Granatapfel. Drei Lagen in La Morra: Rive, Roncaglie und Rocchettevino Für den Barolo ohne Lagenzusatz werden Parzellen aus drei amtlich kartierten Lagen (MGA) der Gemeinde La Morra zusammengeführt. Rive liegt bei rund 250 Metern und liefert Fülle, Roncaglie bei etwa 300 Metern steuert Duft bei, und Rocchettevino bringt aus 400 bis 450 Metern Frische und Säure ins Spiel. Die Reben sind zwischen 30 und 70 Jahre alt und nach Osten bis Südosten ausgerichtet. La Morra hat unter den Barolo-Gemeinden die sandreichsten und kalkärmsten Böden aus tortonischen Sant'Agata-Fossili-Mergeln – daher der eher duftige, weniger harte Stil. Alberto Burzi – sieben Hektar, fünf Lagen, ein junger Betrieb Alberto Burzi zählt zu den jungen Winzern der Langhe: 2010 schloss er das Weinbaustudium in Turin ab, 2011 übernahm er die Familienweinberge, ab 2012 füllte er selbst. Die Familie hatte ihre Trauben zuvor an die Genossenschaft geliefert und die besten Parzellen an Nachbarbetriebe verpachtet. Heute verteilen sich rund sieben Hektar auf die Lagen Rive, Roncaglie, Rocchettevino, Capalot und La Serra. Gearbeitet wird organisch, mit Handschnitt, niedrigen Erträgen um 40 Hektoliter je Hektar und seit 2021 mit spontaner Gärung. Lange Maische und Reife im ungetoasteten 60-Hektoliter-Fass Der Nebbiolo wird entrappt und im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur vergoren. Für diesen Wein nennt der Shop rund 15 Tage Maischestandzeit; das Weingut selbst gibt für seinen Barolo Classico 25 bis 30 Tage an. Anschließend reift der Wein in großen Fässern aus österreichischer Eiche mit 60 Hektoliter Inhalt, die nicht getoastet sind, und wird vor der Füllung noch einige Zeit im Betontank harmonisiert. Holzaromen bleiben so außen vor; die Shop-Angabe zur Lagerfähigkeit liegt bei 15 Jahren. Servieren und kombinieren Etwa 16 bis 18 Grad und ein großes, bauchiges Glas sind die richtige Bühne. In diesem Alter profitiert der Wein von einer bis zwei Stunden in der Karaffe. Passende Gerichte sind Brasato al Barolo, Lammrücken, Tajarin mit Trüffel, Risotto mit Steinpilzen, gebratene Wildtaube und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Burzi Barolo 2021 Was zeichnet den Barolo-Jahrgang 2021 aus? 2021 war überdurchschnittlich warm, ohne in Hitzestress oder Trockenheit zu kippen. Die lange Vegetationsperiode und ein regenfreier Herbst mit warmen Tagen und kühlen Nächten brachten reife Tannine bei erhaltener Frische – ein Jahrgang, der als klassisch gilt. Ist der Barolo 2021 bereits trinkreif? Er lässt sich mit ausreichend Luft schon jetzt gut trinken, denn die Tannine sind fein und die Frucht offen. Sein Schwerpunkt liegt aber in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren, wenn würzige und tertiäre Noten hinzukommen. Wie unterscheidet sich dieser Barolo von Capalot und La Serra? Der Barolo ohne Lagenzusatz vereint drei Lagen und wird kürzer maceriert, er ist damit der zugänglichste der drei. Capalot kommt von rund 80 Jahre alten Reben und ist der tiefste, La Serra der frischeste und floralste, beide mit deutlich längerer Maischestandzeit. Was bedeutet die Angabe ungetoastetes Fass? Die Innenseite der Fässer wird beim Bau nicht über Feuer geröstet. Dadurch gibt das Holz keine Vanille- oder Rauchnoten ab und wirkt fast nur noch als Behälter, in dem sich das Tannin über die Zeit rundet. Wie sollte die Flasche bis zum Trinken liegen? Kühl, gleichmäßig temperiert, dunkel und ruhig, mit dem Korken im Kontakt zum Wein. Unter solchen Bedingungen sind die vom Shop genannten 15 Jahre realistisch.

Inhalt: 0.75 Liter (49,20 €* / 1 Liter)

36,90 €*
Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021
Traube: Nebbiolo
Der Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021 stammt aus der Parzelle Dardi im östlichen Teil der Lage Bussia bei Monforte d'Alba und ist reinsortiger Nebbiolo mit 14,0 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Nach einem kühlen Frühjahr brachte 2021 einen langen, gleichmäßigen Reifeverlauf, und genau das liest man im Glas ab. Dunkle Beeren und Sauerkirsche treffen auf Veilchen, süßen Pfeifentabak und Lakritzwurzel. Die Säure sitzt straff, das Tannin ist feinkörnig gewoben und trägt weit; nach 24 bis 28 Monaten im großen Fass aus slawonischer Eiche steht die Herkunft im Vordergrund, nicht das Holz. Die Verkostungsnotiz des Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021 FARBE: Granatrot mit rubinernen Reflexen, im Kern noch satt, gegen den Saum hin klar. NASE: Zuerst floral mit getrockneten Rosenblättern und Veilchen, darunter Sauerkirsche, Brombeere und Preiselbeere. Mit Luft treten süßer Pfeifentabak, Wacholder, Lakritz und ein feiner Teerton hervor. Der Duft wirkt eher würzig-mineralisch als fruchtbetont, was für die Dardi-Parzellen typisch ist. GESCHMACK: Straff gebaut, mit kühler roter Frucht, salziger Mineralität und deutlich präsentem, aber feinkörnigem Tannin. Die Säure des Jahrgangs hält den Wein aufrecht und schlank, Kräuter, Bitterorange und Anis begleiten den Mittelbau. FINALE: Der Abgang zieht trocken und weit nach: Lakritzwurzel, Kirschkern, dahinter ein rauchiger Zug. Kontur hat der Wein bereits, Zeit braucht er dennoch. Dardi Le Rose: der historische Ostteil der Lage Bussia Bussia ist mit knapp 299 Hektar die zweitgrößte der 181 abgegrenzten Zusatzlagen des Barolo und reicht von 210 bis 460 Metern Höhe, überwiegend im Gemeindegebiet von Monforte d'Alba. Der östliche Sektor gliedert sich in Flurnamen wie Dardi, Mondoca, Pianpolvere, Visette und Fantini, während zu Bussia Soprana Colonnello, Cicala und Romirasco gehören. Poderi Colla besitzt hier acht Hektar, sechs davon mit Nebbiolo bestockt, auf 300 bis 350 Metern in Süd- bis Südwestlage. Den Untergrund bilden sandig geprägte Mergel der Sant'Agata-Fossili-Formation; eine Bodenanalyse der Parzelle weist rund 63 Prozent Schluff, 20 Prozent Sand und 17 Prozent Ton aus. Abfüllungen aus Dardi gelten als floral und würzig statt plakativ fruchtig, mit einer gewissen Strenge im Mundgefühl. Beppe Colla und der erste Lagen-Barolo von 1961 Beppe Colla übernahm 1956 die Kellerei Alfredo Prunotto in Alba und füllte 1961 einen Barolo ab, der ausschließlich aus Bussia stammte. Nach heutigem Verständnis war das der Anfang des Cru-Denkens im Barolo-Gebiet. Als Prunotto Ende der 1980er-Jahre verkauft wurde, behielt die Familie ihre bevorzugten Parzellen in Bussia und in Barbaresco. Daraus gründeten Beppe, sein Bruder Tino und Beppes Tochter Federica 1994 Poderi Colla mit Sitz in San Rocco Seno d'Elvio bei Alba. Seit 2006 verantwortet Tinos Sohn Pietro Colla die Kellerarbeit. 24 bis 28 Monate im großen Fass aus slawonischer Eiche Gelesen wird von Hand, danach folgen Entrappen und temperaturkontrollierte Gärung; die Maische bleibt zwölf bis fünfzehn Tage auf der Schale, wobei 30 °C nicht überschritten werden. Der biologische Säureabbau läuft noch vor dem Winter durch. Anschließend reift der Wein 24 bis 28 Monate in großen, mehrfach belegten Fässern aus slawonischer Eiche. Die Mindestvorgaben der Barolo DOCG von 38 Monaten Gesamtreife, davon 18 Monate im Holz, werden damit deutlich erfüllt. Servieren und kombinieren Poderi Colla nennt 15 bis 17 °C und ein weites Glas. Der junge Jahrgang gewinnt durch Luft: ein bis zwei Stunden dekantiert öffnen sich Frucht und Würze merklich. Am Tisch passen Brasato al Barolo, geschmorte Lammschulter, Rehrücken mit Wacholder, Tajarin mit weißem Trüffel, Steinpilzrisotto und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021 Was bedeutet Dardi Le Rose auf dem Etikett? Dardi ist ein überlieferter Flurname im östlichen Abschnitt der Barolo-Lage Bussia, die als MGA offiziell abgegrenzt ist. Unter der Bezeichnung Dardi Le Rose füllt Poderi Colla die Trauben aus seinen Parzellen in diesem Abschnitt ab. Kann man den 2021 heute schon öffnen? Er lässt sich jetzt mit ausreichend Luft gut verkosten, zeigt aber noch viel Spannung im Tannin. Wer die tertiäre Seite mit Leder, Waldboden und getrockneten Blüten sucht, sollte einige Jahre warten. Was war 2021 in Monforte anders als 2020? 2021 begann mit Frostnächten im April und einem kühlen Frühjahr, danach folgte ein langer Reifeverlauf bis in den Oktober. Der Jahrgang gilt als straffer und strukturierter, während 2020 runder und früher zugänglich ausfiel. Wie viele Jahre verträgt dieser Cru im Keller? Der Shop gibt 15 Jahre und länger an, was zum traditionellen Ausbau und zur Tanninstruktur dieses Cru passt. Voraussetzung ist liegende, dunkle und erschütterungsfreie Lagerung bei möglichst gleichbleibender Kühle. Warum wirkt dieser Barolo weniger fruchtbetont als andere? Das ist eine Eigenart des Dardi-Sektors: Die Weine treten floral und würzig auf, mit merklicher Mineralität und einer eher herben Grundstimmung. Frucht ist vorhanden, steht aber nicht im Zentrum.

Inhalt: 0.75 Liter (57,20 €* / 1 Liter)

42,90 €*
Cascina Morassino Barbaresco Ovello 2022
Traube: Nebbiolo
Der Cascina Morassino Barbaresco Ovello 2022 stammt aus dem nördlichsten Winkel der Gemeinde Barbaresco, wo Roberto Bianco seine Nebbiolo-Reben in der MGA Ovello bewirtschaftet. Der reinsortige Barbaresco DOCG kommt mit 14 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche. Im Glas treffen dunkle Kirsche und Zwetschge auf Lorbeer, Minze und einen kühlen Eukalyptus-Hauch. Das Hitzejahr 2022 hat ihm Fülle mitgegeben, der kühle Nordhang die nötige Spannung. Die Verkostungsnotiz des Cascina Morassino Barbaresco Ovello 2022 FARBE: Sattes Rubinrot mit dunklem Kern und schmalem, granatfarbenem Rand. NASE: Schwarzkirsche und Zwetschge öffnen den Duft, dahinter Lorbeer, Minze und ein kühler Eukalyptus-Ton. Sandelholz, getrocknete Kräuter und ein Anflug Rauch geben dem Bouquet Tiefe, ohne die Frucht zuzudecken. GESCHMACK: Am Gaumen saftig und rund, mit reifer dunkler Frucht und einem Tannin, das körnig, aber nicht kantig ausfällt. Die Säure hält den vollen Körper in Bewegung, salzige Mineralität und Kräuterwürze sorgen für Kontur. FINALE: Der Abgang bleibt lange auf Kirsche, Minze und Tabak stehen und klingt mit feiner Bitterwürze aus. Ovello, die nördlichste MGA der Gemeinde Barbaresco Ovello beginnt unmittelbar nördlich des Dorfes Barbaresco und fällt von dort steil zum Tanaro hin ab. Mit rund 57 Hektar eingetragener Rebfläche zählt die Lage zu den größten der Gemeinde; im Süden grenzt sie an Pora, im Südosten an Faset. Die Rebzeilen liegen zwischen etwa 250 und 340 Metern und blicken nach Südwesten bis Südosten. Den Untergrund bilden tortonische Sant’Agata-Fossili-Mergel mit hohem Schluff- und Tonanteil. Flussnähe und nördliche Ausrichtung halten die Nächte kühl, weshalb Ovello später reift als die zentralen Lagen. Roberto Bianco und sein Keller im Hang Cascina Morassino liegt an der Strada Bernino am Fuß des Ovello-Hangs. Mauro Bianco gründete 1984 den eigenständigen Betrieb; heute führt sein Sohn Roberto, ausgebildet an der Önologieschule von Alba, die 4,5 Hektar praktisch allein. Der Keller ist unter dem Wohnhaus in den Hang gegraben. Im Weinberg begrenzt Roberto Bianco den Ertrag auf etwa zwei Kilogramm je Rebstock und liest streng aus. Bei einer Gesamtproduktion von rund 10.000 Flaschen im Jahr fällt jede Selektion ins Gewicht. Großes Fass mit 25 Hektolitern, danach Ruhe in der Flasche Die Trauben vergären temperaturkontrolliert im Edelstahl, die Maische bleibt etwa sieben bis acht Tage auf den Schalen. Anschließend reift der Wein in großen Fassgebinden von 25 Hektolitern; für den Ovello reserviert das Gut die jüngeren Fässer, was der Struktur der Lage entgegenkommt. Nach dem Holz folgt eine mehr als einjährige Flaschenreife im Keller. Die DOCG verlangt für Barbaresco mindestens 26 Monate Reife ab dem 1. November des Erntejahres, davon neun im Holz. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 Grad Celsius in einem bauchigen Burgunderglas kommt der Wein am besten zur Geltung. Weil 2022 ein warmer Jahrgang war, genügt eine knappe Stunde Karaffe, um die Aromatik zu öffnen. Er passt zu Tajarin mit Butter und Salbei, geschmorter Rinderbacke, Wildschweinragout, gegrilltem Lammkarree, Pilzrisotto und mittelaltem Toma piemontese. Häufige Fragen zum Cascina Morassino Barbaresco Ovello 2022 Wie hat sich das heiße Jahr 2022 auf diesen Barbaresco ausgewirkt? 2022 war das zweite Trockenjahr in Folge, mit schneearmem Winter und Sommertemperaturen häufig über 35 Grad Celsius. Regen im September und kühle Nächte retteten die Reife, die Erträge blieben klein. Das Ergebnis ist ein Barbaresco mit reifer, zugänglicher Frucht, der sich früher öffnet als ein klassischer Jahrgang. Was bedeutet MGA auf einem Barbaresco-Etikett? MGA steht für menzione geografica aggiuntiva, eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung. Im Barbaresco-Gebiet gibt es 66 davon, 25 allein in der Gemeinde Barbaresco. Ovello ist eine von ihnen. Worin unterscheidet sich der Ovello vom Barbaresco Morassino desselben Guts? Der Ovello trägt den Namen der Einzellage und entsteht aus einer engeren Auswahl; davon füllt das Gut nur etwa 4.000 Flaschen ab. Er wirkt straffer und kühler und braucht mehr Zeit. Der Morassino ist der Guts-Barbaresco und zeigt sich runder. Wie lange lässt sich der Jahrgang 2022 lagern? Der Shop gibt ein Lagerpotenzial von 15 bis 20 Jahren an. Kritiker ordnen 2022 als etwas früher trinkbaren Jahrgang ein; ein Trinkfenster von etwa 2026 bis 2036 ist realistisch, gut gelagerte Flaschen halten länger. Wie sollte die Flasche gelagert werden? Liegend, dunkel und erschütterungsfrei bei möglichst konstanten 12 bis 14 Grad Celsius. Temperaturschwankungen sind für Nebbiolo das größte Risiko, weil sie den Korken arbeiten lassen.

Inhalt: 0.75 Liter (61,20 €* / 1 Liter)

45,90 €*
Alain Suisse Brut Nature Premier Cru
Champagner Art: Cuvée
Der Alain Suisse Brut Nature Premier Cru kommt ohne jede Dosage in die Flasche und zeigt Cumières deshalb ungeschminkt. Der Familienbetrieb bewirtschaftet in diesem Premier-Cru-Dorf der Grande Vallée de la Marne drei Hektar, bepflanzt mit Pinot Noir, Chardonnay und Meunier; alle drei Sorten gehen in die Cuvée ein. Abgefüllt wird mit 12,8 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Grüner Apfel, Zitronenzeste und Birne treffen auf Hefegebäck, blanchierte Mandel und einen kreidigen Zug. Weil das Zuckerpolster fehlt, bleibt der Champagner schlank, salzig und spröde frisch — ein Aperitif für Trinker, die Süße als Störung empfinden. Die Verkostungsnotiz des Alain Suisse Brut Nature Premier Cru FARBE: Helles Grüngelb mit silbrigem Rand; die Perlage steigt in dünnen, langsamen Ketten auf und hält im Glas lange durch. NASE: Zuerst Boskop-Apfel, Limettenschale und Williams-Birne. Dahinter Akazienblüte und ein Anflug von Ingwer. Mit Luft treten Hefegebäck, blanchierte Mandel und feuchte Kreide hinzu. GESCHMACK: Die Mousse ist feinkörnig, der Wein schmal gebaut und straff. Ohne Dosage steht die Säure ungepolstert im Vordergrund, gestützt von genügend Extrakt aus dem Pinot-Noir-Anteil. Der Eindruck reicht von trocken bis knochentrocken, wirkt aber nie hart. FINALE: Klingt salzig und zitrisch aus, mit Kreidestaub und einem leicht bitteren Mandelrest, der zum nächsten Schluck auffordert. Cumières: Premier Cru an den Südhängen über der Marne Cumières ist in der Échelle des Crus mit 93 % bewertet und damit Premier Cru. Rund 172 Hektar Rebfläche verteilen sich auf Hänge, die nach Süden zum Fluss abfallen — eine Exposition, die die Trauben früh reifen lässt; Cumières gehört regelmäßig zu den ersten Gemeinden, die lesen. Unter der Lehmauflage liegen Kalk und Kreide mit Feuersteineinschlüssen. Pinot Noir und Meunier stellen zusammen mehr als drei Viertel der Rebfläche, Chardonnay knapp ein Fünftel; zusätzlich ist das Dorf für seinen roten Coteaux Champenois bekannt. Für einen Champagner ohne Dosage ist diese frühe Reife entscheidend: Sie liefert die Fruchtsubstanz, die den fehlenden Zucker ersetzen muss. Alain und Janick Suisse, Winzer in Cumières seit 1870 Die Familie Suisse erzeugt in Cumières in vierter Generation Champagner; die Keller unter dem Haus in der Rue du Bois des Jots gehen bis etwa 1830 zurück. Alain und Janick Suisse bewirtschaften drei Hektar, verteilt auf 45 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay und 15 % Meunier. Die Gassen werden mechanisch gepflügt, chemische Herbizide kommen nicht zum Einsatz; der Betrieb ist HVE-zertifiziert und befindet sich im dritten Jahr der Umstellung auf ökologischen Anbau. Im Keller wird bewusst wenig eingegriffen — weder Filtration noch Kältebehandlung. Brut Nature: abgefüllt ohne Zuckerzusatz Brut Nature erlaubt höchstens 3 g/l Restzucker; hier wird nach dem Dégorgement gar nicht mehr aufgezuckert. Damit fehlt dem Wein das übliche Polster, das kleine Unebenheiten glättet — er muss aus Traubenreife, Hefelager und Herkunft bestehen. Für eine jahrgangslose Cuvée schreibt die Appellation mindestens 15 Monate Reife vor, davon zwölf auf der Hefe; wie lange diese Charge tatsächlich lag, veröffentlicht der Betrieb nicht. Gefüllt wird ungefiltert, Angaben zu Dégorgement-Datum und exakten Sortenanteilen macht das Haus ebenfalls nicht. Servieren und kombinieren 8 bis 10 °C genügen; zu kalt serviert verschließt sich die Aromatik, und ohne Dosage wirkt der Wein dann nur noch säurebetont. Ein bauchiges Weißweinglas bringt deutlich mehr zum Vorschein als eine schmale Flöte, Umfüllen ist unnötig. Passend sind Austern, rohe Gambas, Sushi und Sashimi, Ziegenfrischkäse, Vitello tonnato oder Bratkartoffeln mit Sauerrahm. Häufige Fragen zum Alain Suisse Brut Nature Premier Cru Was bedeutet Brut Nature? Brut Nature, auch Dosage Zéro genannt, ist die trockenste Kategorie der Champagne und erlaubt maximal 3 g/l Restzucker. Bei diesem Wein wird nach dem Entfernen des Hefedepots kein Zucker zugesetzt. Was im Glas an Fülle ankommt, stammt allein aus Traubenreife und Hefelager. Was sagt Premier Cru über diesen Champagner aus? Premier Cru bezeichnet in der Champagne die Gemeinde, nicht eine einzelne Parzelle. 44 Dörfer sind in der Échelle des Crus mit 90 bis 99 % eingestuft, Cumières mit 93 %. Alle Trauben dieses Champagners stammen aus dem Dorf. Was unterscheidet Winzerchampagner von den Weinen großer Häuser? Ein Winzerbetrieb verarbeitet ausschließlich Trauben aus eigenen Weinbergen und ist damit auf ein Dorf oder wenige Lagen festgelegt. Große Häuser kaufen aus vielen Gemeinden zu und gleichen Jahrgangsunterschiede über Verschnitt aus. Bei drei Hektar in Cumières schlägt jede Eigenheit des Terroirs direkt durch. Passt der Champagner auch zum Essen? Ja, und zwar besser als viele dosierte Cuvées. Ohne Restzucker kollidiert er nicht mit salzigen oder säurebetonten Gerichten, weshalb Austern, rohe Fischgerichte und Zitronen-Vinaigretten gut funktionieren. Bei süßlichen Saucen oder Desserts wirkt er dagegen hart. Wie sollte die Flasche gelagert werden? Liegend, dunkel und kühl bei möglichst gleichmäßiger Temperatur hält sich die Flasche über Jahre. Champagner ohne Dosage entwickelt mit Flaschenreife typischerweise Noten von Nuss, Trockenobst und Brotkruste, verliert dafür etwas von der zitrischen Schärfe.

Inhalt: 0.75 Liter (61,20 €* / 1 Liter)

45,90 €*
Matteo Correggia Roero Arneis 2024
Traube: Arneis
Der Matteo Correggia Roero Arneis 2024 ist ein trockener Weißwein aus 100 Prozent Arneis, gewachsen auf den Sandhügeln um Canale d'Alba nördlich des Tanaro. Die 0,75-Liter-Flasche kommt mit 13 % Vol. in den Handel. Reneklode, weißer Pfirsich und Zitronenschale treffen auf Akazienblüte und einen Anflug von Bittermandel. Vier Monate auf der Feinhefe im Edelstahl geben dem Wein Zug und eine cremige Mitte, ohne die Frische zu dämpfen. Die Verkostungsnotiz des Matteo Correggia Roero Arneis 2024 FARBE: Helles Goldgelb mit grünlichem Schimmer am Rand. NASE: Reneklode, weißer Pfirsich und Williamsbirne öffnen das Bouquet. Dahinter stehen Akazienblüte, Zitronenschale und eine leise Anisnote. Mit Luft tritt der für Arneis typische Hauch von Bittermandel hervor. GESCHMACK: Am Gaumen schlank gebaut, mit klarer Zitrussäure und salziger Mineralität. Die Monate auf der Feinhefe hinterlassen eine feincremige Textur, die den Wein trägt, ohne ihn schwer zu machen. FINALE: Trocken und angenehm herb, mit nachklingender Mandel und feiner Kräuterwürze. Arneis von Sandhügeln zwischen 230 und 280 Metern Die Trauben wachsen auf feinsandigem Boden mit nur geringen Schluff- und Tonanteilen, in Höhen zwischen 230 und 280 Metern. Solche Sande speichern wenig Wasser und erwärmen sich rasch, weshalb Arneis hier früh reift und dennoch seine Duftstoffe behält. Gelesen wird von Hand bereits Anfang September, bevor die Säure abfällt. Die Rebsorte war Mitte des 20. Jahrhunderts fast verschwunden und ist heute die weiße Leitsorte der Zone, geschützt als eigene Herkunft Roero Arneis DOCG. Das Weingut Matteo Correggia in Canale d'Alba Matteo Correggia übernahm 1985 die Rebflächen seiner Familie in Canale d'Alba und begann, den Roero als eigenständige Herkunft zu behandeln statt als Traubenlieferanten der Nachbarschaft. Nach seinem Unfalltod im Juni 2001 führte seine Frau Ornella Costa Correggia das Gut weiter. Heute arbeitet Sohn Giovanni als Kellermeister und Botschafter des Hauses mit, begleitet vom langjährigen Önologen Luca Rostagno. Rund 20 Hektar Rebfläche werden zertifiziert biologisch bewirtschaftet. Vier Monate auf der Feinhefe im Edelstahl Etwa 70 Prozent der Ernte werden sanft gepresst und bei kontrollierter Temperatur im Edelstahl vergoren. Die übrigen 30 Prozent erhalten vor der Gärung eine kurze Maischestandzeit, die Extrakt und Duftstoffe aus den Beerenhäuten löst. Anschließend ruht der Wein mindestens vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Holz kommt nicht zum Einsatz, damit Frucht und Salzigkeit unverstellt bleiben. Rund 48.000 Flaschen entstehen pro Jahrgang. Servieren und kombinieren Der Arneis wird bei 10 bis 12 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas serviert, dekantieren ist nicht nötig. Gut begleitet er Vitello tonnato, Forelle aus dem Ofen, Risotto mit grünem Spargel, gratiniertes Gemüse, frischen Ziegenkäse und piemontesische Antipasti. Auch solo als Aperitif macht er eine gute Figur. Häufige Fragen zum Matteo Correggia Roero Arneis 2024 Was für eine Rebsorte ist Arneis? Arneis ist eine weiße Sorte, die fast ausschließlich im Roero angebaut wird. Sie liefert trockene Weine mit Steinobst, Blütenaromen und einem charakteristischen bittermandeligen Nachklang. Wie kalt sollte der Roero Arneis 2024 serviert werden? Zehn bis zwölf Grad Celsius sind ideal. Zu kalt eingeschenkt verschließt sich die Aromatik, zu warm wirkt der Wein breit und verliert seinen Zug. Wie lange lässt sich der Wein lagern? Der Jahrgang 2024 gilt im Piemont als fein gezeichnet und maßvoll im Alkohol. Kühl und dunkel gelagert bleibt der Arneis mehrere Jahre stabil, seine Primärfrucht zeigt er in den ersten zwei bis drei Jahren am klarsten. Was bedeutet Roero Arneis DOCG auf dem Etikett? Die Bezeichnung ist Weißweinen aus mindestens 95 Prozent Arneis vorbehalten, die in 19 Gemeinden links des Tanaro in der Provinz Cuneo wachsen. Der vorgeschriebene Mindestalkohol liegt bei 11 % Vol. Wozu passt der Arneis am besten? Zu Fisch, hellem Fleisch, Gemüsegerichten und frischen Käsen. Seine Säure und der leicht herbe Abgang halten auch fetteren Zubereitungen wie gratiniertem Gemüse stand.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Produktgalerie überspringen

Best Buy

Rabatt 33%
Brezza Barolo Riserva DOCG Sarmassa Vigna Bricco 2011
Traube: Nebbiolo
Der Brezza Barolo Riserva DOCG Sarmassa Vigna Bricco 2011 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus einer nur 0,4 Hektar großen Parzelle innerhalb der Lage Sarmassa in der Gemeinde Barolo und wird mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche abgefüllt. Im Glas steht ein reifes Granatrot, im Duft Sauerkirsche, getrocknete Rose, Heu und Lakritz. Als Riserva verlangt die DOCG mindestens 62 Monate Reife, davon 18 im Holz; Brezza legt bei dieser Parzelle noch zwei zusätzliche Jahre Flaschenruhe obendrauf. Nach rund anderthalb Jahrzehnten zeigt der warme Jahrgang 2011 heute reife Frucht, weich gewordene Gerbstoffe und deutliche tertiäre Tiefe. Die Verkostungsnotiz des Brezza Barolo Riserva DOCG Sarmassa Vigna Bricco 2011 FARBE: Helles, klares Granatrot mit ziegelfarbenem Rand, wie es ein Barolo dieses Alters zeigt. NASE: Sauerkirsche und eingekochte Himbeere treffen auf getrocknete Rosenblätter, Heu und Lakritz. Mit Luft kommen Leder, getrocknete Kräuter und eine feine Teernote dazu, wie sie reifer Nebbiolo aus der Gemeinde Barolo entwickelt. GESCHMACK: Sehr strukturiert und dennoch geschmeidig. Die Säure trägt die Frucht weit, das Tannin ist feinkörnig und nach den langen Jahren in Fass und Flasche vollständig eingebunden. Darunter liegt eine trockene, kalkige Würze. FINALE: Lang und ruhig, mit nachhallender Kirsche, Lakritz und einem leicht salzigen, herben Nachklang. Vigna Bricco: 0,4 Hektar im Kern der Lage Sarmassa Sarmassa ist eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung, eine sogenannte MGA, in der Gemeinde Barolo; die Lage liegt am westlichen Rand des Gemeindegebiets zur Grenze nach La Morra hin, zwischen etwa 240 und 300 Metern. Innerhalb dieser Lage sind zwei Vigna-Namen registriert, Bricco und Merenda. Brezzas Parzelle Bricco misst 0,4 Hektar, liegt auf 250 Metern und blickt nach Süden. Der Boden ist ein lehmig-toniger Sant'Agata-Fossilmergel mit rund 26 Prozent Sand, 43 Prozent Schluff und 31 Prozent Ton. Bepflanzt wurde die Parzelle im Jahr 2000 mit den Nebbiolo-Spielarten Lampia und Michet, in einer Dichte von 3.700 Stöcken je Hektar und mit traditionellem Guyot-Schnitt. Giacomo Brezza & Figli: Reben in Barolo seit 1885 Die Familie Brezza besitzt seit 1885 Weinberge in der Gemeinde Barolo. Den Namen trägt der Betrieb nach Giacomo Brezza, der um 1910 gemeinsam mit seinem Vater Antonio begann, den Wein selbst in Flaschen zu füllen. Heute führt die vierte Generation das Gut, das 31 Hektar bewirtschaftet, davon 20 Hektar Reben, und biozertifiziert arbeitet. Der Keller liegt unmittelbar am Ortskern von Barolo, direkt daneben betreibt die Familie ein Restaurant mit Hotel. Ausgebaut wird traditionell in großen slawonischen Fässern mit ungetoasteten Dauben; auf Filtration und Schönung verzichtet das Haus. Warum Riserva: 62 Monate Mindestreife und zwei Jahre extra Ein Barolo Riserva muss nach dem Regelwerk der DOCG mindestens 62 Monate ab dem 1. November des Erntejahres reifen, davon wenigstens 18 Monate im Holzfass. Der Sarmassa des Hauses liegt rund zwei Jahre im großen slawonischen Fass. Die Parzelle Bricco wird davon getrennt vergoren und ausgebaut und bleibt anschließend zwei Jahre länger in der Flasche, bevor sie in den Verkauf geht. Diese zusätzliche Ruhezeit ist der Grund, weshalb der Wein bereits mit erheblicher Reife auf den Markt kommt und nicht erst im Keller des Käufers zugänglich wird. Servieren und kombinieren Sechzehn bis achtzehn Grad und ein großes, bauchiges Rotweinglas sind richtig. Die Flasche einige Stunden vorher aufrecht stellen und vorsichtig vom Depot abziehen, das sich nach dieser Zeit gebildet hat; eine halbe bis dreiviertel Stunde Luft genügt, langes Dekantieren braucht ein gereifter Barolo nicht mehr. Gut dazu passen Brasato al Barolo, Rehrücken, Tajarin mit Butter und weißem Trüffel, Steinpilzrisotto, Rebhuhn und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Brezza Barolo Riserva DOCG Sarmassa Vigna Bricco 2011 Was bedeutet Vigna Bricco auf dem Etikett? Vigna ist der Zusatz für eine einzelne, namentlich benannte Parzelle innerhalb einer MGA. Bricco ist der historische Flurname dieses Stückchens der Lage Sarmassa und darf seit der Einführung des Systems hinter dem Lagennamen stehen. Warum gibt es diesen Wein nicht in jedem Jahrgang? Brezza vinifiziert die Parzelle separat und verkostet sie anschließend gegen die übrigen Sarmassa-Partien. Erst danach fällt die Entscheidung, ob sie eigenständig abgefüllt wird oder in den Barolo Sarmassa einfließt. In vielen Jahren kommt der Vigna Bricco deshalb gar nicht in den Handel. Wie steht der Jahrgang 2011 heute da? 2011 war ein warmes Jahr, das reife, vergleichsweise zugängliche Barolo mit weicheren Tanninen hervorgebracht hat. Nach anderthalb Jahrzehnten ist der Wein in seinem Trinkfenster; der Shop nennt für diese Flasche eine Lagerfähigkeit von rund 20 Jahren. Muss die Flasche dekantiert werden? Notwendig ist es nicht. Sinnvoll ist ein vorsichtiges Umfüllen, um den Wein vom Bodensatz zu trennen; danach reichen 30 bis 45 Minuten im Glas oder in der Karaffe. Worin unterscheidet er sich vom Barolo Sarmassa des Hauses? Der Sarmassa entsteht aus einem größeren Stück der Lage mit west- bis südwestlicher Ausrichtung und kommt früher in den Verkauf. Der Vigna Bricco stammt aus einer einzigen südexponierten Parzelle, trägt die Bezeichnung Riserva und hat vor der Auslieferung zwei zusätzliche Jahre in der Flasche verbracht.

Inhalt: 0.75 Liter (53,20 €* / 1 Liter)

39,90 €*
59,90 €* (33.39% gespart)
Rabatt 30%
Diego Morra Barolo Zinzasco 2017
Traube: Nebbiolo
Der Diego Morra Barolo Zinzasco 2017 stammt aus einem der wärmsten Jahre, die das Barolo-Gebiet in jüngerer Vergangenheit erlebt hat, und zeigt entsprechend eine weiche, umgängliche Seite des Nebbiolo. Gefüllt wird mit 14 % Vol. in 0,75 Liter; die Trauben kommen zu drei Vierteln aus La Morra und zu einem Viertel aus Verduno. Kandierte Kirsche, Dörrpflaume, Nelke und ein Hauch Kakao bestimmen das Aromenbild. Das Tannin fällt samtig aus, die Säure bleibt moderat — ein Barolo eher für den Tisch als für den Keller. Die Verkostungsnotiz des Diego Morra Barolo Zinzasco 2017 FARBE: Warmes Granatrot mit ziegelfarbenem Rand und geringer Randintensität. NASE: Reife bis kandierte Kirsche, Dörrpflaume und Orangenschale bilden den Kern. Darüber liegen Nelke, Zimt, ein Hauch Kakao und getrockneter Thymian. Florale Noten sind vorhanden, aber leiser als in kühlen Jahrgängen. GESCHMACK: Rund und mittelgewichtig, mit weich gezeichnetem Tannin und einer Säure, die trägt statt zu spannen. Getrocknete Frucht, süße Gewürze und eine leicht bittere Kräuternote halten sich die Waage. Die Trockenheit des Jahres 2017 ist an der Fülle spürbar, nicht an Härte. FINALE: Mittellang, warm und würzig, mit Nachklang von Dörrobst und Zimtrinde. Drei Viertel La Morra, ein Viertel Verduno Der Wein setzt sich aus Parzellen zusammen, die entlang des Wegs Zinzasco auf dem Grat zwischen den beiden Gemeinden liegen. La Morra stellt den größeren Teil und steht für weiche Gerbstoffe und offene Aromatik, Verduno für Pfefferwürze und Frische — in einem heißen Jahr wie 2017 gewinnt die Cuvée durch diesen kühleren Anteil an Kontur. Die Böden sind geschichteter Mergel mit Sand und Ton, darin stehen alte Reben von 25 bis 50 Jahren. Weil Zinzasco keine amtliche Zusatzbezeichnung ist, trägt das Etikett den Weinnamen ohne Lagenstatus. Ein junger Keller in einem alten Weinbaubetrieb Wein und Haselnüsse gehören bei den Morra seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zusammen: Zu den 30 Hektar Reben kommen 20 Hektar Haselnusshaine, verteilt auf Verduno, La Morra und Roddi. Vor 2006 lag die Vinifikation nicht im eigenen Haus — erst Diego Morra baute nach der Önologieschule Umberto I in Alba den Keller auf und erzeugt heute rund 40.000 Flaschen im Jahr. Im Weinberg setzt er auf integrierten Pflanzenschutz. Sein Leitsatz: Der Betrieb habe keine lange Kellertradition zu verwalten, sondern schreibe seine Geschichte Schritt für Schritt. Kürzere Maische, gleiche Fassreife Vergoren wird im temperaturkontrollierten Stahltank, für den Zinzasco sind 20 bis 25 Tage Schalenkontakt vorgesehen. 2017 kamen viele Betriebe im Barolo mit kürzeren Standzeiten aus, weil die Trauben Farbe und Gerbstoff schneller abgaben und die üblichen langen Mazerationen für Struktur nicht nötig waren. Anschließend reift der Wein rund 30 Monate in großen Holzfässern und mindestens sechs weitere Monate in der Flasche. Das Haus bevorzugt für Barolo gebrauchtes Holz, damit die Frucht nicht von Röstaromen überlagert wird. Servieren und kombinieren 17 °C, ein mittelgroßes Rotweinglas, eine halbe Stunde Luft — mehr braucht dieser Jahrgang nicht. Dekantieren ist möglich, aber verzichtbar, weil das Tannin schon weich geworden ist. Auf dem Teller passen Lammkarree mit Kräuterkruste, Ossobuco, Ravioli mit Steinpilzfüllung, kalt aufgeschnittenes Roastbeef und gereifte Robiola. Häufige Fragen zum Diego Morra Barolo Zinzasco 2017 Ist Zinzasco eine offiziell abgegrenzte Lage? Nein. Die 181 zusätzlichen geografischen Angaben des Barolo sind seit der Regeländerung von 2010 festgeschrieben, Zinzasco gehört nicht dazu. Der Name bezeichnet den Weg, an dem die Parzellen liegen, und ist als Weinname des Betriebs zu lesen. Wie unterscheidet sich 2017 vom Vorjahrgang 2016? 2016 verlief kühl, spät und säurebetont, 2017 heiß und von ausgeprägter Trockenheit geprägt. Der 2017er wirkt deshalb weicher und runder, der 2016er straffer und deutlich langlebiger. Wie lange sollte der Wein noch lagern? Für den Zinzasco sind rund 15 Jahre Lagerfähigkeit angesetzt. Der Jahrgang 2017 wird von der Fachkritik jedoch dem kurz- bis mittelfristigen Bereich zugeordnet, ein Genuss in den nächsten Jahren liegt also nahe. Worin unterscheidet er sich vom Monvigliero des Hauses? Der Monvigliero kommt aus einer einzigen, voll südexponierten Lage in Verduno und bringt mehr Duft, Salz und Lagerpotenzial mit. Der Zinzasco verschneidet Parzellen zweier Gemeinden und ist früher zugänglich. Wie wird eine Flasche richtig gelagert? Liegend, dunkel, erschütterungsfrei und bei möglichst gleichbleibenden 12 bis 14 °C. Temperaturschwankungen schaden dem Wein stärker als ein konstant etwas höheres Niveau.

Inhalt: 0.75 Liter (30,53 €* / 1 Liter)

22,90 €*
32,90 €* (30.4% gespart)
Rabatt 28%
Diego Morra Barolo Monvigliero 2019
Traube: Nebbiolo
Der Diego Morra Barolo Monvigliero 2019 stammt aus der bekanntesten Menzione der Gemeinde Verduno am nördlichen Rand des Barolo-Gebiets. Gefüllt wird reinsortiger Nebbiolo mit 14 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche. Der kühl ausklingende Jahrgang 2019 zeichnet diesen Cru betont klar: Sauerkirsche und Preiselbeere treffen auf Veilchen, Rosenknospe und jene weiße Pfefferwürze, für die Verduno bekannt ist. Straffe Säure, feinkörniges, noch gespanntes Tannin und 30 Monate im großen Fass ergeben einen Barolo, der eher am Anfang als in der Mitte seiner Entwicklung steht. Die Verkostungsnotiz des Diego Morra Barolo Monvigliero 2019 FARBE: Mitteltiefes Rubingranat, das zum Rand hin noch jugendlich schimmert. NASE: Der Duft öffnet auf Sauerkirsche, Preiselbeere und Granatapfel. Darüber legen sich Veilchen und Rosenknospe, dahinter Wacholder, weißer Pfeffer, Zimtrinde und ein Hauch Blutorangenzeste. Erst mit Luft treten Teerpapier und getrocknete Bergkräuter hervor. GESCHMACK: Am Gaumen straff gebaut und geradlinig. Die rote Frucht wird von einer sehr präsenten Säure getragen, das feinkörnige Tannin greift früh und bleibt fest. Salzige Anklänge und Kräuterwürze halten den Wein schlank, ohne ihn dünn zu machen. FINALE: Der Abgang bleibt lang und tanningeprägt; Kirschkern und Pfefferwürze klingen über einer trockenen, kalkigen Spur aus. Monvigliero — der Südhang am nördlichen Rand der Barolo-Zone Monvigliero ist eine amtlich abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung, eine MGA, und umfasst rund 27 Hektar unmittelbar am Ortsrand von Verduno. Der Hang fällt nach Süden ab und liegt etwa zwischen 280 und 340 Metern, damit tiefer als die klassischen Höhenparzellen von Serralunga d'Alba. Den Untergrund bilden Mergel der Formation Sant'Agata Fossili: viel Schluff, dazu Ton, Sand und aktiver Kalk in geschichteter Abfolge. Weil der Tanaro direkt nördlich vorbeifließt, kühlen die Nächte deutlich ab — daraus erklärt sich der Ruf dieser Lage für duftige Aromatik und feines Tannin statt Wucht. Diego Morra bewirtschaftet hier vier Hektar in drei Ausrichtungen: Süd, Süd-Ost und Süd-Südwest. Diego Morra: dritte Generation in der Cascina Mosca Diego Morra führt den Betrieb in Verduno in dritter Generation. Großvater Domenico und Vater Antonio bauten Wein zunächst für den eigenen Bedarf aus; nach dem Önologiestudium füllt Diego seit 2006 unter eigenem Etikett ab. Zum Gut gehören rund 30 Hektar Reben in Verduno, La Morra und Roddi, davon etwa 14 Hektar Nebbiolo für Barolo auf zehn Parzellen mit unterschiedlichen Kleinklimata. Im Weinberg wird auf Herbizide verzichtet, die Arbeit ist nach dem italienischen Nachhaltigkeitssystem SQNPI zertifiziert. Neben den Lagen-Barolo gilt der Verduno Pelaverga aus der örtlichen Rebsorte Pelaverga Piccolo als zweites Aushängeschild des Hauses. 35 Tage auf der Schale, 30 Monate im 2.500-Liter-Fass Gärung und Maischestandzeit laufen im temperaturkontrollierten Edelstahltank bei höchstens 27 bis 28 °C und dauern etwa 35 Tage. Diese lange Schalenkontaktzeit legt das Tanningerüst an, das ein Cru wie Monvigliero tragen kann. Anschließend reift der Wein 30 Monate in großen französischen Eichenfässern mit 2.500 Litern Inhalt, danach folgen eine Ruhephase im Stahltank und die Flaschenreife. Fässer dieser Größe geben kaum Holzaroma ab; sie glätten das Tannin, ohne die Aromatik der Herkunft zu überdecken. Servieren und kombinieren 16 bis 18 °C und ein großes, bauchiges Rotweinglas sind die richtige Bühne. Der 2019er ist noch jung: Zwei Stunden Karaffe oder eine bereits am Vortag geöffnete Flasche tun ihm gut. Am Tisch passt er zu Brasato al Barolo, geschmorten Rinderbäckchen, Tajarin mit Butter und Salbei, Steinpilzrisotto, Wildschweinragù und gut gereiftem Castelmagno. Häufige Fragen zum Diego Morra Barolo Monvigliero 2019 Was bedeutet Monvigliero auf dem Etikett dieses Barolo? Monvigliero ist der Name einer amtlich abgegrenzten Lage, einer MGA, in der Gemeinde Verduno. Auf dem Etikett belegt er, dass die verwendeten Nebbiolo-Trauben ausschließlich von diesem Südhang stammen. Kann man den Jahrgang 2019 heute schon trinken? Trinkbar ja, ausgereift nein. Das Tannin ist noch fest; mit reichlich Luft und einem großen Glas zeigt sich die Lage bereits, ihr volles Spiel entwickelt sie aber erst gegen Ende des Jahrzehnts. Wie lange hält dieser Barolo im Keller? Der Shop gibt 20 Jahre Lagerfähigkeit an, was zur Einschätzung eines Jahrgangs mit langem Atem passt. Ein Trinkfenster von etwa 2028 bis 2040 ist realistisch, sofern die Flasche kühl, dunkel und liegend ruht. Was kennzeichnet den Barolo-Jahrgang 2019? Auf ein kaltes, nasses Frühjahr mit verzögerter Blüte folgte ein sehr heißer Juli, im September kühlten die Nächte wieder ab. Gelesen wurde erst Mitte Oktober. Fachpresse und Konsortium beschreiben 2019 als klassischen Jahrgang mit frischer Säure, deutlicher Struktur und moderaten Alkoholwerten. Und was macht der zweite Verduno-Cru des Guts anders? Beide Lagen liegen in Verduno, San Lorenzo jedoch tiefer und näher am Fluss. Der Monvigliero ist der straffere und langlebigere der beiden, der San Lorenzo gibt sich duftiger und wird früher zugänglich.

Inhalt: 0.75 Liter (57,20 €* / 1 Liter)

42,90 €*
59,90 €* (28.38% gespart)
Rabatt 25%
Brandini Barolo Cerretta 2016
Traube: Nebbiolo
Der Brandini Barolo Cerretta 2016 stammt aus einem der angesehensten Weinberge von Serralunga d'Alba, gekeltert von einem biologisch arbeitenden Gut aus La Morra. Reinsortiger Nebbiolo, 14,5 % Vol., 0,75 Liter. Schwarzkirsche, getrocknete Rose und Rosmarin prägen das Bouquet, am Gaumen trifft dichtes, aber poliertes Tannin auf die Säure eines klassischen Jahrgangs. Rund zwei Jahre großes Holzfass und mindestens anderthalb Jahre Flaschenruhe stehen hinter dem Wein. Die Verkostungsnotiz des Brandini Barolo Cerretta 2016 FARBE: Granatrot mit ziegelfarbenem Rand. NASE: Intensiv und würzig. Schwarzkirsche und Johannisbeere treffen auf getrocknete Rosenblätter, Rosmarin, weißen Pfeffer und eine balsamische Spur. Dahinter ein Hauch Kakao. GESCHMACK: Breit angelegt und dennoch geschliffen. Das Tannin ist dicht gewebt, die Säure des Jahrgangs hält alles aufrecht, das Holz ist vollständig eingebunden. FINALE: Sehr lang, mit Kirsche, Kräuterwürze und einem erdigen, leicht eisenhaltigen Nachklang. Cerretta – Kalkmergel, Sand und Eisen in Serralunga Cerretta erstreckt sich in Serralunga d'Alba über Hänge zwischen 350 und 400 Metern, mit süd-, südsüdost- und südwestexponierten Abschnitten. Der Boden vereint tonreichen Mergel mit Sand, Kalk und einem auffälligen Eisenanteil, was den Weinen dunkle Frucht und erdige Mineralität gibt. Seit der Festschreibung der Lagenkarte zählt Cerretta zu den größeren und angesehensten Weinbergen der Gemeinde; die unterschiedlichen Hangausrichtungen führen dazu, dass die Abfüllungen einzelner Güter spürbar voneinander abweichen. Neben Brandini arbeiten hier unter anderem Giacomo Conterno, Ettore Germano, Giovanni Rosso, G.D. Vajra und Azelia. Brandini: 18 Hektar biologisch bewirtschaftet Das Gut sitzt in der Borgata Brandini oberhalb von La Morra und bewirtschaftet 18 Hektar in La Morra, Serralunga d'Alba, Alba, Benevello und Lequio Berria. Biologische Arbeit versteht das Haus nach eigener Aussage weniger als Produktionsmethode denn als Haltung: Der Boden soll besser hinterlassen werden, als man ihn vorgefunden hat. 2015 legte Brandini seine vier Lagenweine fest – R56 in Brandini selbst, Annunziata bei La Morra sowie Meriame und Cerretta in Serralunga d'Alba. Alle vier reifen im großen Holzfass. Vier Wochen auf der Maische, danach 24 Monate Fass Die Hälfte des Leseguts wird entrappt und sanft angequetscht, die Gärung läuft temperaturkontrolliert im Stahltank, damit die Frucht frisch bleibt. Etwa vier Wochen bleibt der Most auf den Schalen und wird regelmäßig umgepumpt. Nach dem biologischen Säureabbau im Stahl folgen rund 24 Monate im großen Holzfass; im Frühjahr geht der Wein zurück in den Tank und wird im Juni gefüllt. Vor der Auslieferung ruht er mindestens weitere 18 Monate in der Flasche. Servieren und kombinieren Der 2016er verträgt 17 bis 18 °C und mindestens eine Stunde Karaffe, denn er hat noch reichlich Reserve. Gut dazu passen Rinderschmorbraten, Wildschweinragout, Lammkeule, Tajarin mit Fleischsugo, Polenta mit Pilzen und lange gereifter Parmigiano. Häufige Fragen zum Brandini Barolo Cerretta 2016 Warum kommt ein Gut aus La Morra mit einem Wein aus Serralunga? Brandini besitzt Rebflächen in mehreren Gemeinden. Cerretta und Meriame liegen in Serralunga d'Alba, während R56 und Annunziata aus dem Umfeld von La Morra stammen. Was macht den Jahrgang 2016 besonders? Auf ein kühles Frühjahr folgte ein warmer, trockener Sommer ohne Extremhitze, dazu große Tag-Nacht-Unterschiede. Die späte Lese Ende Oktober brachte reife Tannine bei lebendiger Säure. Viele Kritiker zählen 2016 zu den besten Jahrgängen der jüngeren Zeit. Ist der Wein jetzt trinkreif? Er ist zugänglich, aber noch lange nicht am Ende. Mit rund einem Jahrzehnt auf dem Rücken zeigt er erste tertiäre Noten und darf geöffnet werden; wer möchte, wartet weiter. Ist der Wein biologisch erzeugt? Ja, Brandini arbeitet biologisch. Angaben zur Kontrollstelle und zur Zertifizierung entnehmen Sie bitte dem Etikett der Flasche. Welches Glas ist sinnvoll? Ein großer, bauchiger Kelch mit leicht verengter Öffnung. Er bündelt die würzigen Noten und lässt dem kräftigen Tannin genug Luft, sich zu entspannen.

Inhalt: 0.75 Liter (79,87 €* / 1 Liter)

59,90 €*
79,90 €* (25.03% gespart)
Rabatt 23%
Massolino Barolo 2018
Traube: Nebbiolo
Der Massolino Barolo 2018 ist der klassische Barolo des Familienweingutes aus Serralunga d'Alba: reinsortiger Nebbiolo, abgefüllt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Er entsteht aus mehreren Parzellen der Gemeinde und zeigt deshalb die Handschrift von Serralunga insgesamt, nicht die Zuspitzung auf einen einzelnen Cru. Getrocknete Kirsche, Rosenblätter, Minze und Tabak bilden ein Aromenbild, in dem der Weinberg deutlicher zu erkennen ist als das Holz. Der kühle, regenreiche Jahrgang 2018 gibt ihm eine schlanke Frische, seidiges Tannin und eine frühere Zugänglichkeit als die dichteren Vorgängerjahre. Die Verkostungsnotiz des Massolino Barolo 2018 FARBE: Rubinrot mittlerer Tiefe mit granatfarbenem Rand. NASE: Getrocknete Kirschen und Sauerkirsche öffnen den Duft, dazu Rosenblätter und ein deutlicher Minzhauch. Mit Luft treten Tabak, Lakritzwurzel und getrockneter Fenchel hinzu und geben dem Bouquet eine kühle, würzige Kontur. GESCHMACK: Klar gezeichnet und mittelgewichtig, mit heller Kirschfrucht, feiner Säure und dem für Serralunga typischen salzig-kalkigen Grundton. Das Tannin ist engmaschig, aber nicht hart, und trägt den Wein, ohne ihn zu beschweren. FINALE: Mittellang bis lang, mit nachhallender Kräuterwürze, Sauerkirsche und einem trocken-mineralischen Schluss. Serralunga d'Alba: grauer Mergel, Sandstein und ein Cuvée-Gedanke Die Trauben stammen aus Weinbergen in Serralunga d'Alba, jener Barolo-Gemeinde mit 39 abgegrenzten Lagen, deren Böden aus grauem Mergel und Sandstein mit Kieselsand, Kalziumkarbonat und Eisen aufgebaut sind. Massolino beschreibt den Boden dieses Weins als gemischt und kalkbetont. Serralunga gilt als die tanninbetonte, langlebige Seite des Barolo — Weine, die eher in die Länge als in die Breite wachsen. Weil dieser Barolo mehrere Parzellen vereint, ist er die Summe dieser Herkunft und nicht die Verdichtung auf einen einzelnen Cru wie Vigna Rionda, Margheria oder Parafada. Massolino in Serralunga d'Alba — seit 1896 Die Geschichte beginnt 1896, als Urgroßvater Giovanni Massolino neben der bäuerlichen Arbeit mit dem Weinverkauf begann. Sein Sohn Giuseppe gehörte 1934 zu den Mitbegründern des Consorzio di tutela Barolo e Barbaresco; 1956 kam über das Erbe von Tante Matilde Ornato der erste Teil der Vigna Rionda in Familienbesitz, weitere Parzellen folgten bis 1990. 1982 füllte das Gut den ersten Barolo DOCG Vigna Rionda Riserva ab, 2015 entstand der neue Keller im Ortskern von Serralunga. Heute führen Franco, Roberto und Paola Massolino das Weingut in vierter Generation, mit Lagen in Serralunga d'Alba, in Castiglione Falletto (Parussi) und seit 2019 in Neive. Bis zu 30 Monate im großen Slawonier-Eichenfass Gärung und Maischestandzeit laufen lang und bei rund 30 °C in Holzgärständern ab. Danach reift der Wein bis zu 30 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, die keinen Röstton beisteuern, sondern vor allem langsam Luft zulassen. Vor der Auslieferung folgt eine Flaschenreife im dunklen, kühlen Keller. Diesen Barolo Classico erzeugt Massolino seit 1947; ein Lagerpotenzial von 15 bis 20 Jahren ist realistisch, wobei der seidige Jahrgang 2018 schon in seinen ersten Jahren viel Freude macht. Servieren und kombinieren Der Barolo wird bei 18 bis 20 °C in einem großen, bauchigen Rotweinglas serviert; das Weingut empfiehlt ausdrücklich, ihn zu dekantieren. Dem Jahrgang 2018 genügt dafür meist eine Stunde. Klassische Begleiter sind Brasato al Barolo, Wildgerichte wie Hase oder Rehrücken, Tajarin mit Fleischsauce, Steinpilz- oder Trüffelrisotto sowie mittelreifer Kuh- und Ziegenkäse. Häufige Fragen zum Massolino Barolo 2018 Warum trägt dieser Barolo keinen Lagennamen? Er ist der Barolo Classico des Hauses und vereint Trauben aus mehreren Parzellen. Die Lagenweine aus Vigna Rionda, Margheria, Parafada und Parussi füllt Massolino getrennt ab. Wie unterscheidet sich der Jahrgang 2018 von 2016? 2018 brachte ein nasses Frühjahr und im August Hagel. Die Weine sind dadurch frischer, duftiger und seidiger im Tannin und lassen sich früher trinken, ohne die Dichte der Jahrgänge 2015 bis 2017 zu erreichen. Ist der Massolino Barolo 2018 bereits trinkreif? Ja. Nach bis zu 30 Monaten im großen Fass und anschließender Flaschenreife ist er zugänglich, gewinnt aber mit einer Stunde Luft an Tiefe. Weitere Flaschenreife rundet das Tannin und bringt tertiäre Töne wie Leder und Unterholz. Was zeichnet Barolo aus Serralunga d'Alba aus? Die grauen Mergel- und Sandsteinböden geben den Weinen viel Tannin, feste Säure und einen kalkig-salzigen Grundton. Serralunga-Barolo gilt als besonders lagerfähig und braucht in der Regel mehr Zeit als Barolo aus La Morra. Was bewirkt der Ausbau im großen Slawonier-Fass? Große Fässer haben ein kleines Holz-Wein-Verhältnis und geben kaum Aroma ab. Statt Vanille- oder Röstnoten entsteht ein langsamer, gleichmäßiger Luftaustausch, der das Tannin glättet und die Herkunft in den Vordergrund stellt.

30,90 €*
39,90 €* (22.56% gespart)
Rabatt 21%
Giacomo Fenocchio Barolo Annata 2014
Traube: Nebbiolo
Der Giacomo Fenocchio Barolo Annata 2014 ist der Jahrgangs-Barolo des Hauses, also die Gutsabfüllung ohne Lagenangabe. Das Wort "Annata" bezeichnet genau das: einen Barolo aus mehreren Parzellen statt aus einer einzigen MGA. Mit 14 % Vol. gefüllt, zeigt der Nebbiolo nach über zehn Jahren Flaschenreife Rose, Veilchen und reife rote Frucht, dazu erste tertiäre Anklänge. Der Jahrgang 2014 war im Barolo schwierig, brachte aber schlanke, säurebetonte und duftige Weine hervor. Diese Flasche steht heute mitten in ihrem Trinkfenster. Die Verkostungsnotiz des Giacomo Fenocchio Barolo Annata 2014 FARBE: Rubinrot mit violetten Reflexen und beginnender Aufhellung am Rand. NASE: Rose und Veilchen führen, begleitet von reifer Himbeere und Preiselbeere. Mit der Zeit im Glas gesellen sich getrockneter Tee, Zimt und ein zurückhaltender Leder-Ton hinzu. GESCHMACK: Schlanker gebaut als kraftvollere Barolo-Jahrgänge, dafür sehr klar gezeichnet. Eine markante Säure trägt die knackige rote Frucht, das Tannin ist deutlich, aber inzwischen gut eingebunden und nicht mehr sperrig. FINALE: Mittellang bis lang, feinherb, mit Kräuternoten und einem trockenen Nachhall. Annata — was ein Barolo ohne Lagennamen bedeutet Ein Barolo Annata trägt nur Jahrgang und Denomination auf dem Etikett, keine abgegrenzte Einzellage. Bei Giacomo Fenocchio stammen die Trauben dafür aus Parzellen in Monforte d'Alba, Castiglione Falletto und Barolo. Der Wein zeigt damit weniger den Charakter eines einzelnen Hangs als die Handschrift des Betriebs über mehrere Herkünfte hinweg. Traditionell dient diese Abfüllung im Piemont als Einstieg in den Stil eines Guts und wird früher zugänglich als die Lagenweine. Die Böden der beteiligten Parzellen sind helvetisch geprägt, mit Sand, Ton und Kalkmergel. Claudio Fenocchio und die traditionelle Schule von Monforte Als in den Neunzigerjahren der Streit zwischen Traditionalisten und Modernisten das Barolo-Gebiet spaltete, blieb Fenocchio auf der alten Seite. Kurze Maischezeiten, kleine neue Eichenfässer und geschminkte Frucht kamen nicht in Frage. Stattdessen setzt der 1864 gegründete Betrieb bis heute auf spontane Gärung mit Naturhefen, ausgedehnte Standzeit auf den Schalen und Reife in großen Fässern. Claudio Fenocchio führt das Haus in fünfter Generation und bewirtschaftet die Rebflächen nach nachhaltigen Grundsätzen. Sechs Monate Stahl, dann großes Eichenfass Nach der Gärung ruht der Wein zunächst ein halbes Jahr im Edelstahl. Anschließend geht er in große Eichenfässer mit 35 bis 50 Hektoliter Fassungsvermögen, in denen er laut Shop-Angabe rund 18 Monate verbringt, bevor die Flaschenreife folgt. Fässer dieser Größe geben kaum Holzaroma ab und wirken vor allem über einen langsamen, gleichmäßigen Sauerstoffaustausch. Beim 2014er hat diese Reifeform der zarteren Struktur des Jahrgangs geholfen, ohne sie zu überdecken. Servieren und kombinieren 17 bis 18 °C und ein weites Glas bringen den gereiften Duft am besten zur Geltung. Wegen des Alters empfiehlt es sich, die Flasche vorsichtig aufrecht zu stellen und eher kurz zu belüften statt lange zu karaffieren. Auf dem Tisch passen Rinderschmorbraten, Kaninchen mit Kräutern, Risotto mit Pilzen, Wildgeflügel, Salsiccia-Ragout und mittelalter Kuhmilchkäse. Häufige Fragen zum Giacomo Fenocchio Barolo Annata 2014 Was heißt "Annata" auf dem Etikett? Annata ist das italienische Wort für Jahrgang und steht hier für den Barolo ohne Lagenbezeichnung. Er entsteht aus mehreren Parzellen des Weinguts und ist damit der Gegenpol zu den Einzellagenweinen Bussia, Villero, Cannubi und Castellero. Wie ist der Jahrgang 2014 im Barolo wirklich einzuschätzen? 2014 war ein schwieriges Jahr: viel Regen im Juni und Juli, Hagelschläge Anfang Juli, ein kühler feuchter August und Ertragseinbußen von 20 bis 50 Prozent. Ein warmer, trockener September rettete die spät reifende Nebbiolo-Traube, die Lese begann erst am 11. Oktober. Das Ergebnis sind keine wuchtigen, aber sehr klare, säurebetonte und duftige Barolo mit leichterem Tanningerüst. Ist der 2014er heute trinkreif? Ja. Weine dieses Jahrgangs entwickelten sich schneller als die kraftvolleren Jahre und zeigen sich nach gut zehn Jahren offen und harmonisch. Für 2014er Barolo aus guter Provenienz wird meist ein Fenster von etwa acht bis fünfzehn Jahren ab Ernte angesetzt, gut gelagerte Flaschen halten länger. Muss dieser Barolo dekantiert werden? Eine lange Karaffenzeit braucht er nicht mehr. Vorsichtiges Umfüllen zum Abtrennen eines möglichen Depots und rund 30 Minuten Luft genügen, damit sich die floralen Noten und die gereifte Frucht entfalten. Was unterscheidet ihn von den Lagenweinen des Guts? Die Lagenweine reifen länger im Holz und spiegeln jeweils einen bestimmten Hang wider. Der Annata ist früher zugänglich, schlanker gebaut und zeigt die Stilistik des Betriebs im Überblick, ohne die Tiefe eines Bussia oder Villero anzustreben.

Inhalt: 0.7 Liter (32,71 €* / 1 Liter)

22,90 €*
28,90 €* (20.76% gespart)
Rabatt 18%
Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018
Traube: Nebbiolo
Der Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018 verbindet eine kühle Höhenlage mit einem kühlen Jahrgang. Nebbiolo pur, 14,5 % Vol., 0,75 Liter, ausgebaut im großen Holzfass. Der Duft läuft über Preiselbeere, Veilchen und getrocknete Kräuter, am Gaumen führen Säure und feines Tannin. Acht Jahre nach der Lese ist der Wein offen und zeigt seine würzig-florale Seite ohne Umwege. Die Verkostungsnotiz des Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018 FARBE: Helles Granatrot mit orangefarbenen Reflexen, klar und durchscheinend. NASE: Preiselbeere und Sauerkirsche, dazu Veilchen und getrockneter Thymian. Weihrauch und heller Tabak liegen im Hintergrund, dazu ein Anflug von Anis. Der Duft ist fein und beweglich statt wuchtig. GESCHMACK: Von der Säure getragen, mit schlankem, seidigem Tannin und klarer roter Frucht. Die Kalkader der Lage zieht als salzige Linie durch den Gaumen. Der Körper ist mittelkräftig, die Struktur genau gezeichnet. FINALE: Frisch und nachhaltig, mit Kräutern, Zitruszeste und einem trockenen mineralischen Schluss. 2018: nasser Frühling, später Herbst Nach einem langen Winter, der bis in den März reichte, trieben die Reben 2018 spät aus. Es folgte ein ausgesprochen nasser Frühling — im Mai regnete es fünfundzwanzig Tage in Folge — mit entsprechend hohem Pilzdruck. Ab Mitte Juli stabilisierte sich das Wetter, warme Tage und kühle Nächte brachten die Trauben spät, aber vollständig zur phenolischen Reife. Die Weine des Jahrgangs gelten als duftig, elegant und leichter gebaut als jene der drei Vorjahre; die Unterschiede zwischen benachbarten Betrieben fallen größer aus als sonst. Le Coste di Monforte und das Gut Piero Benevelli Die Lage Le Coste di Monforte erstreckt sich im östlichen Teil der Gemeinde über 400 bis 470 Meter Höhe, mit Ausrichtung von Süd-Südost bis Südwest. Weiße Kalkmergel, Tuff, Ton und Kalkstein bilden den Untergrund und geben den Weinen ihre mineralische Spannung. In einem kühleren Jahr wie 2018 verstärkt die Höhe diese Handschrift zusätzlich. Piero Benevelli bewirtschaftet die Lage von der Località San Giuseppe in Monforte d'Alba aus und füllt daneben Barolo aus Mosconi und Ravera di Monforte. Großes Holzfass statt kleiner Gebinde Für diesen Barolo nennt das Gut den Ausbau im großen Holzfass. Bei einem Jahrgang mit heller Frucht und feinem Gerbstoff ist das die naheliegende Wahl: Große Fässer geben kaum Holzaroma ab und lassen den floralen Ton stehen, der 2018 auszeichnet. Vorgeschrieben sind 38 Monate Gesamtreife und 18 Monate Holz. Die längere Zeit im Fass hat das ohnehin feine Tannin dieses Jahrgangs weiter geglättet. Servieren und kombinieren 16 bis 17 °C reichen aus, kühler serviert kommt der Duft besser zur Geltung. Eine Karaffe ist nicht nötig, zwanzig Minuten im Glas genügen. Gut dazu passen Kaninchen in Kräutern, Kalbsbraten, Perlhuhn, Tajarin mit Butter und Salbei, Pilzflan und junger Toma. Häufige Fragen zum Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018 Warum wirkt 2018 heller als die Jahrgänge davor? Der nasse Frühling und die kühleren Temperaturen führten zu späterer, weniger üppiger Reife. Die Weine haben mehr Säure, weniger Wucht und einen deutlich floraleren Duft. Ist der 2018er heute trinkreif? Ja. Acht Jahre nach der Ernte ist der Wein offen, das Tannin gerundet, die Frucht noch klar. Wer möchte, kann ihn weitere Jahre liegen lassen. Warum steht Le Coste di Monforte und nicht nur Le Coste auf dem Etikett? Im Barolo-Gebiet gibt es mehrere Lagen mit dem Namen Le Coste. Der Zusatz di Monforte macht eindeutig, aus welcher Gemeinde die Trauben stammen. Passt der Wein zu Gerichten ohne Fleisch? Durchaus. Die schlankere Statur dieses Jahrgangs kommt mit Pilzgerichten, Trüffelpasta, gebackenem Wurzelgemüse und mittelaltem Bergkäse gut zurecht. Wie unterscheidet sich der 2018er vom 2020er derselben Lage? Der 2018er ist kühler, schlanker und floraler, der 2020er reifer und fleischiger. Beide teilen die Kalknote und das straffe Rückgrat der Höhenlage.

Inhalt: 0.75 Liter (43,87 €* / 1 Liter)

32,90 €*
39,90 €* (17.54% gespart)
Rabatt 17%
Schiavenza Barolo del Comune di Serralunga 2018
Traube: Nebbiolo
Der Schiavenza Barolo del Comune di Serralunga 2018 stammt nicht aus einer Einzellage, sondern vereint mehrere Parzellen innerhalb der Gemeinde Serralunga d'Alba. Reinsortiger Nebbiolo mit 14% Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Im Glas ein tiefes Rubinrot, in der Nase rote Früchte, Pflaume und eine helle Zitrusnote, abgerundet von leichten Teertönen. Am Gaumen vollmundig und strukturiert, mit dichtem, umhüllendem Tannin, das mit der Zeit im Glas an Intensität gewinnt. Die Verkostungsnotiz zum Barolo del Comune di Serralunga 2018 FARBE: Sehr intensives, tiefes Rubinrot. NASE: Rote Früchte und Pflaume bilden den Kern des Bouquets, ergänzt um eine helle Zitrusnote und Rosenblatt. Im Ausklang verstärken leichte Teertöne und etwas Leder den Eindruck. GESCHMACK: Vollmundig und strukturiert, mit umhüllendem, dichtem Tannin. Balsamische und erdige Anklänge begleiten die Frucht; je länger der Wein im Glas steht, desto intensiver wird er. FINALE: Anhaltend und erdig, mit Teer, roter Frucht und kräftigem, aber elegantem Gerbstoff. Was die Gemeindebezeichnung del Comune di Serralunga bedeutet Neben den rund 170 Einzellagen kennt die Barolo DOCG elf Gemeindebezeichnungen, die seit dem Jahrgang 2010 auf dem Etikett stehen dürfen. „Del Comune di Serralunga d'Alba“ heißt: Die Trauben stammen ausschließlich aus dem Gemeindegebiet von Serralunga, verteilt auf mehrere Parzellen, aber ohne Bindung an eine einzige MGA. Schiavenza zieht dafür etwa 1,5 Hektar heran, die zwischen 350 und 390 Metern Höhe auf kalkhaltigen Böden mit deutlichen örtlichen Unterschieden liegen; das Rebalter reicht je nach Parzelle von 15 bis 45 Jahren. Solche Gemeindeweine zeigen die Handschrift eines Ortes im Querschnitt und öffnen sich meist früher als die Lagenweine. Serralunga d'Alba, die strukturbetonteste Barolo-Gemeinde Serralunga liegt am Ostrand der Appellation auf einem schmalen, langgezogenen Höhenrücken mit 39 abgegrenzten Lagen. Die Böden zählen zu den ältesten des Gebiets: grauer Mergel, verfestigter Sandstein, Kalk und Eisen, die die Wurzeln tief in den Untergrund zwingen. Daraus entstehen die tanninreichsten und langlebigsten Barolo der Region — Weine, die in großen Jahren nach Jahrzehnten noch nicht am Ende sind. Das Weingut Schiavenza sitzt seit 1956 im Ortskern in der Via Mazzini und verdankt seinen Namen den Halbpächtern, die das Anwesen einst für die Opera Pia Barolo bewirtschafteten. 36 Monate Reife im großen Holzfass Nach der Handlese Ende Oktober vergären die Trauben in Zementtanks bei 25 bis 27 °C, die Maische bleibt rund 15 bis 20 Tage auf den Schalen. Für diese Abfüllung nennt die Produktangabe eine Reifezeit von 36 Monaten in großen Holzfässern, deutlich mehr als das gesetzliche Minimum der Barolo DOCG. Das große Fass gibt keine Röstnoten ab, sondern lässt Sauerstoff langsam einwirken und poliert das kräftige Serralunga-Tannin. Im nassen, wechselhaften Jahrgang 2018 war diese lange, ruhige Reife besonders hilfreich, weil sie die Struktur festigt, ohne die duftige Art des Jahrgangs zu verdecken. Trinkempfehlung und passende Speisen Servieren Sie den Wein bei 16 bis 18 °C und geben Sie ihm ein bis zwei Stunden Luft, damit sich die Teernoten einfügen. Er passt zu Bollito misto, Schmorbraten in Barolo, Wildgeflügel, Ravioli mit Fleischfüllung, Salsiccia mit Linsen und mittelaltem Bergkäse. Häufige Fragen zum Schiavenza Barolo del Comune di Serralunga 2018 Ist dieser Barolo ein Lagenwein? Nein. Er trägt eine Gemeindebezeichnung und vereint Trauben aus mehreren Parzellen in Serralunga d'Alba. Einzellagenweine wie Cerretta oder Prapò nennen dagegen eine einzige MGA. Eignet er sich als Einstieg in das Sortiment? Ja, Gemeindeweine gelten als guter Zugang zum Stil eines Ortes und sind meist früher zugänglich als Einzellagen. Der Charakter von Serralunga bleibt dabei klar erkennbar. Wie wirkt der Jahrgang 2018 hier? 2018 war regenreich und wechselhaft, die Weine fielen aromatischer und weicher aus. In Verbindung mit 36 Monaten Fassreife ergibt das einen Barolo, der bereits jetzt harmonisch trinkbar ist. Wie lange kann man ihn lagern? Die Produktangabe nennt 10 bis 15 Jahre. Damit liegt er unter den Lagenweinen des Guts, bietet aber genug Reserve für eine mehrjährige Entwicklung im Keller. Sollte man ihn dekantieren? Ein bis zwei Stunden in der Karaffe sind empfehlenswert, weil sich Frucht und Teernoten dann besser verzahnen. Alternativ genügt es, das Glas mehrfach zu schwenken und dem Wein Zeit zu lassen.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 €* / 1 Liter)

23,90 €*
28,90 €* (17.3% gespart)

Barolo und Champagne online kaufen.

Angebote im Shop – Rotwein, Weißwein und Champagner

Baroloandchampagne.com – Ihr exklusiver Online-Shop für Spitzenweine aus dem Piemont und edle Schaumweine aus der Champagne. Abegerundet wird unser Programm durch wunderbare Champagner, insbesondere Winzerchampagner aus kleinen Gütern der Champagne.

Unsere Leidenschaft sind die traditionell erzeugten Produkte aus der Langhe und der Champagne. Von Familienweingütern und werden die besten Produkte erzeugt. Unsere Produzenten sind in vielerlei Hinsicht heute mehr Freunde als Geschäftspartner.

Das alles bieten wir in ausgewählten Ländern Europas mit schnellem Versand und persönlichem Austausch an. Solltest du einmal Interesse an besonderen Weinen haben, die wir nicht im Shop führen, dann melde dich direkt bei uns und wir versuchen diese in unserer gewohnt preiswerten Art für dich zu erwerben. Unser erklärtes Ziel ist es, die eigene Freude am Wein an unsere Käufer wieder zu geben.

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Perlen des Piemont oder neuen interessanten Abfüllern von Champagner. Zusätzlich bieten wir Produkte von absoluten Größen des

Unsere Bestseller kommen aus den besten Kellern

Barolo, Nebbiolo & Champagner - das sind die Bestseller in unserem Online Shop - nicht ohne Grund. Es sind die die Weine, die auch Claus & Fabian, die beiden hinter Barolo&Champagne so gerne trinken. Diese Weine zu finden, zu verkosten und den Kunden zu präsentieren, war schon immer eine Leidenschaft von uns. Im Rahmen von Weinproben und Tastings blüht Claus mit seinen über 20 Jahren Erfahrung erst so richtig auf. Das schöne dabei ist, durch die langjährigen Beziehungen – ja Freundschaften – kann man auch die eine oder andere nette Geschichte zum Besten geben. Somit nicht nur eine absolut perfekte, fachliche Beratung, nein auch eine gekonnte Unterhaltung.

Ständig erweitern wir unsere Produktpalette um neue Weine oder auch auchtochthone Rebsorten, die wir im Piemont finden und die uns schmecken.

Unsere Weingüter

Alle Weine & Champagner sind handverlesen. Am Ende des Tages führen wir nicht jeden Wein einer jeden Kellerei. Ach führen wir keine Produkte, die du im Supermarkt um die Ecke findest. Mittlerweile zählt unser Sortiment an Weingütern aus dem Piemont eine stattliche Liste wie:

Bel Colle, Brandini, Brezza, Burzi, Cascina Fontana, Carlo Revello, Cavallotto, Com.G.B. Burlotto, Conterno Fantino, Diego Morra, Elio Altare, Fratelli Alessandria, Gianfranco Alessandria, Giacomo Conterno, Giacomo Fenocchio, Giovanni Rosso, Giulia Negri, Giuseppe Mascarello, Guido Porro, La Spinetta, Marco Porello, Paolo Conterno, Parusso, Roagna, Schiavenza, Serafino Rivella, Sòt, Trediberri und Valfaccenda. 

Bei den Champagner sind die Namen nicht weniger klangvoll: Benoît Lahaye, Billecart-Salmon, Bollinger, Bruno Michel, Charlier & Fils, De Sousa Et Fils, Emmanuel Brochet, Eric Rodez, Jeaunaux Robin, Leclerc-Briant, Marguet, Olivier Horiot, Pascal Doquet, Philipponnat, Pierre Gimmonet Et Fils, Robert Barbichon, sowie Vouette & Sorbée.

Das Team von Barolo&Champagne - baroloandchampagne.com

Für traditionelles und handgemachtes zeigen wir unsere Liebe. Das alles zu fairen Preisen von Anfang an! Unser Shop bietet beste Qualität aus dem Piemont und der Champagne.

Über das Piemont

Beim Wort Piemont kommen einem zuerst die wunderschönen Weine und dann die besten Restaurants Italiens, die schönste Enotheken und schließlich die Trüffel in den Sinn. Ja und nicht zu vergessen, die vielen grandiosen Haselnüsse der Region der Langhe. Es gibt nahezu nichts traumhafteres, als die mit Nebel verhangenen Weinberge im Morgengrauen. Sie sind nicht umsonst Namensgeber, der bekanntesten und berühmtesten Traube – des Nebbiolo, von italienisch „nebbio".

Die Region Barolo ist ein langgezogenes Tal, umgeben von Berghängen. An schönen Tagen kann man in der Ferne die Alpen mit ihren weißen, gezuckerten Spitzen leuchten sehen. Die früher sehr arme Region hat ihren Reichtum – wer mag es vermuten – durch ihre große Handwerkskunst der Weinbereitung erlangt. In den malerischen Örtchen wie Barolo, La Morra oder Serralunga - um nur wenige zu nennen, finden wir die besten Winzer der Region wieder. Handwerker und Virtuosen zugleich, die über viele Jahrzehnte und in vielen Generationen ihr Handwerk erlernt und vererbt bekamen.

Häufig wird der unendliche Kampf der modernen und der traditionellen Weinbereitung in Artikeln stilisiert. Wir können dem nichts abgewinnen, auch wenn wir klar einer Stilrichtung folgen. Beide Seiten haben ihre absoluten Vorzüge und Liebhaber. So soll es auch bleiben und wird es auch bleiben. Aber davon, kann sich jeder selbst davon überzeugen.

Die Champagne – das Herz der Franzosen

Champagner hatte seinen eigentlichen Ursprung bereits bei den Römern. Für jeden Trinker und Liebhaber sei eines gesagt: Schätzt euer Getränk der Könige, denn seine Herstellung ist extrem aufwendig und mit viel Handarbeit verbunden.

Ein Punkt zur Geschichte des Perlweines ist vermutlich auch nicht jedem Bekannt. Zu Anfang war der Wein still. Die Namensgebung war eine Sache von Heinrich dem IV., der ihm den Namen "Vin de Champagne" gab.

1670 wurde aus dem Weißwein ein Schaumwein - die eigentliche Geburt des Champagners. Dabei wurde der Wein in Flaschen vor Ort abgefüllt. Dies hatte nur einen besonderen Grund. So konnte er sich besser transportieren lassen, als in großen Holzfässern.

Das der Wein des Teufels nicht sofort wieder verschwunden ist, können wir den Engländern verdanken, die den prickelnden Inhalt zu lieben begannen. Als Vater des Verfahrens der Flaschengärung, dem Weißkeltern und verschließen der Flaschen mit Kordeln, die den Korken halten, gilt der Benediktinermönch Dom Pérignon. All dies geschah in der Zeit zwischen 1638-1715. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass dies nicht das eigentliche Ziel von Pérignon war, denn auch er wollte zu Anfang die Perlen wieder loswerden.

Als Vater des ersten Brut Champagner darf sich Louise Pommery nennen. Sicherlich, wenn es um Vermarktung geht immer eine gute Geschichte. Und Ja, Champagner hat auch immer etwas mit Marketing und Produktplatzierung an den wichtigster Orten, Königshäusern und Urlaubsdomizilen, der Schönen und Reichen, zu tun.