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Barolo aus Monforte d'Alba

Monforte d'Alba steht für die wuchtigsten, dichtesten Baroli des Südens – tief, tanninreich und gebaut für die lange Reife. Die berühmte Lage Bussia liegt hier, dazu Ginestra und Mosconi.

Barolo aus Monforte ist etwas für Liebhaber großer, ernsthafter Weine.

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Cascina Sòt Barolo del Comune di Monforte d'Alba 2020
Traube: Nebbiolo
Der Cascina Sòt Barolo del Comune di Monforte d'Alba 2020 trägt keine Lagen-, sondern eine Gemeindebezeichnung: Sämtliche Nebbiolo-Trauben stammen aus Monforte d'Alba. In der 0,75-Liter-Flasche stecken 14 % Vol. Himbeere und Erdbeere, Veilchen und ein Hauch Tabak prägen die Aromatik, am Gaumen wirkt der Wein rund und mit gut integriertem Gerbstoff. Hinter dem 2020er stehen 32 Monate in slawonischer Eiche und sechs Monate Flaschenruhe. Die Verkostungsnotiz des Cascina Sòt Barolo del Comune di Monforte d'Alba 2020 FARBE: Dunkles Granatrot mit hellem, leicht orangefarbenem Rand. NASE: Himbeere und Erdbeere geben den Auftakt, gefolgt von Veilchen und getrocknetem Rosenblatt. Dahinter steht eine ruhige Tabak- und Teenote, die dem Duft Ernst verleiht. GESCHMACK: Rund und zugänglich, das Tannin ist fein gewebt und stört die saftige Frucht an keiner Stelle. Eine leichte Salzigkeit und Kräuterwürze halten den Wein trotz der Reife des Jahrgangs frisch. FINALE: Mittellang bis lang, fruchtbetont, mit einem trockenen Tabakton im Abgang. Was die Gemeindebezeichnung Monforte d'Alba aussagt Neben Lagennamen erlaubt das Regelwerk auch die Nennung der Ursprungsgemeinde auf dem Etikett. Elf Gemeinden dürfen Barolo erzeugen; wer den Zusatz del Comune di führt, muss die Trauben vollständig aus dieser einen Gemeinde beziehen. Damit kann ein Betrieb mehrere Parzellen zu einem Wein vereinen und trotzdem eine präzise Herkunft ausweisen. Monforte d'Alba liegt im Südosten des Gebiets; die dort verbreiteten kompakteren, sandsteinreichen Böden bringen meist kräftig gebaute, strukturierte und langlebige Weine hervor. Cascina Sòt bewirtschaftet die zugehörigen Rebzeilen an den Hängen von Bricco San Pietro und Bricco San Giovanni auf rund 350 Metern. Maurizio Sanso und ein Keller ohne Kältemaschine Seit 1975 gehören die Flächen der Familie, die sie davor als Halbpächter bewirtschaftete. Maurizio Sanso führt den Betrieb heute zusammen mit Lorena, Silvana und Leonardo aus einem über 400 Jahre alten Gehöft heraus. Im Weinberg wird auf Mittel mit möglichst geringer Umweltbelastung gesetzt, im Keller kühlt Wasser aus einem alten Brunnen die Tanks, sodass keine Maschine dafür laufen muss. Neben den roten Klassikern entstehen hier auch Nascetta, Chardonnay und ein Rosato. Zwanzig Tage Edelstahl, 32 Monate slawonische Eiche Die Lese fällt in der Regel auf Ende September oder Anfang Oktober. Vergoren wird traditionell mit offener Kappe im Edelstahl, rund 20 Tage bei etwa 28 °C, begleitet von drei Umsügen und drei manuellen Unterstößen am Tag. Danach reift der Wein 32 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, die kaum Holzaroma abgeben und vor allem eine langsame, gleichmäßige Sauerstoffzufuhr ermöglichen. Sechs Monate Flaschenruhe folgen vor der Freigabe; als Lagerpotenzial nennt das Weingut 20 bis 25 Jahre. Servieren und kombinieren Empfohlen sind 18 bis 20 °C und ein großes Glas mit weitem Kelch. Eine knappe Stunde Luft genügt, dekantiert werden muss der Wein nicht. Er begleitet Agnolotti del plin, Kaninchen in Kräutern, Rinderschmorbraten, Pilzrisotto, Wildgeflügel und mittelalte Bergkäse. Häufige Fragen zum Cascina Sòt Barolo del Comune di Monforte d'Alba 2020 Ist das ein Lagenwein? Nein. Statt einer einzelnen Lage weist das Etikett die Gemeinde aus. Die Trauben stammen aus mehreren Parzellen, aber ausschließlich aus Monforte d'Alba. Wie zeigt sich der Jahrgang 2020? Milde Wintermonate, ausreichend Regen im Frühsommer und kühle Septembernächte ergaben reife, duftige Weine ohne harte Gerbstoffe. 2020 gilt als offen, zugänglich und dennoch haltbar. Kann man den Wein jetzt schon trinken? Ja, er ist bereits gut zugänglich und wirkt fruchtbetont. Mit ein paar weiteren Jahren gewinnt er an würziger Tiefe. Worin unterscheidet er sich vom Bricco San Pietro des Guts? Dieser Wein reift in großen slawonischen Fässern und betont Frucht und Zugänglichkeit. Der Lagenwein bekommt französische Tonneaux und wirkt dichter, dunkler und langsamer in der Entwicklung. Wie lange ist die Flasche haltbar? Das Weingut nennt 20 bis 25 Jahre. Liegend, kühl und dunkel gelagert entwickelt sich der Wein über diesen Zeitraum weiter.

Inhalt: 0.75 Liter (51,87 €* / 1 Liter)

38,90 €*
Rabatt 18%
Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018
Traube: Nebbiolo
Der Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018 verbindet eine kühle Höhenlage mit einem kühlen Jahrgang. Nebbiolo pur, 14,5 % Vol., 0,75 Liter, ausgebaut im großen Holzfass. Der Duft läuft über Preiselbeere, Veilchen und getrocknete Kräuter, am Gaumen führen Säure und feines Tannin. Acht Jahre nach der Lese ist der Wein offen und zeigt seine würzig-florale Seite ohne Umwege. Die Verkostungsnotiz des Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018 FARBE: Helles Granatrot mit orangefarbenen Reflexen, klar und durchscheinend. NASE: Preiselbeere und Sauerkirsche, dazu Veilchen und getrockneter Thymian. Weihrauch und heller Tabak liegen im Hintergrund, dazu ein Anflug von Anis. Der Duft ist fein und beweglich statt wuchtig. GESCHMACK: Von der Säure getragen, mit schlankem, seidigem Tannin und klarer roter Frucht. Die Kalkader der Lage zieht als salzige Linie durch den Gaumen. Der Körper ist mittelkräftig, die Struktur genau gezeichnet. FINALE: Frisch und nachhaltig, mit Kräutern, Zitruszeste und einem trockenen mineralischen Schluss. 2018: nasser Frühling, später Herbst Nach einem langen Winter, der bis in den März reichte, trieben die Reben 2018 spät aus. Es folgte ein ausgesprochen nasser Frühling — im Mai regnete es fünfundzwanzig Tage in Folge — mit entsprechend hohem Pilzdruck. Ab Mitte Juli stabilisierte sich das Wetter, warme Tage und kühle Nächte brachten die Trauben spät, aber vollständig zur phenolischen Reife. Die Weine des Jahrgangs gelten als duftig, elegant und leichter gebaut als jene der drei Vorjahre; die Unterschiede zwischen benachbarten Betrieben fallen größer aus als sonst. Le Coste di Monforte und das Gut Piero Benevelli Die Lage Le Coste di Monforte erstreckt sich im östlichen Teil der Gemeinde über 400 bis 470 Meter Höhe, mit Ausrichtung von Süd-Südost bis Südwest. Weiße Kalkmergel, Tuff, Ton und Kalkstein bilden den Untergrund und geben den Weinen ihre mineralische Spannung. In einem kühleren Jahr wie 2018 verstärkt die Höhe diese Handschrift zusätzlich. Piero Benevelli bewirtschaftet die Lage von der Località San Giuseppe in Monforte d'Alba aus und füllt daneben Barolo aus Mosconi und Ravera di Monforte. Großes Holzfass statt kleiner Gebinde Für diesen Barolo nennt das Gut den Ausbau im großen Holzfass. Bei einem Jahrgang mit heller Frucht und feinem Gerbstoff ist das die naheliegende Wahl: Große Fässer geben kaum Holzaroma ab und lassen den floralen Ton stehen, der 2018 auszeichnet. Vorgeschrieben sind 38 Monate Gesamtreife und 18 Monate Holz. Die längere Zeit im Fass hat das ohnehin feine Tannin dieses Jahrgangs weiter geglättet. Servieren und kombinieren 16 bis 17 °C reichen aus, kühler serviert kommt der Duft besser zur Geltung. Eine Karaffe ist nicht nötig, zwanzig Minuten im Glas genügen. Gut dazu passen Kaninchen in Kräutern, Kalbsbraten, Perlhuhn, Tajarin mit Butter und Salbei, Pilzflan und junger Toma. Häufige Fragen zum Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2018 Warum wirkt 2018 heller als die Jahrgänge davor? Der nasse Frühling und die kühleren Temperaturen führten zu späterer, weniger üppiger Reife. Die Weine haben mehr Säure, weniger Wucht und einen deutlich floraleren Duft. Ist der 2018er heute trinkreif? Ja. Acht Jahre nach der Ernte ist der Wein offen, das Tannin gerundet, die Frucht noch klar. Wer möchte, kann ihn weitere Jahre liegen lassen. Warum steht Le Coste di Monforte und nicht nur Le Coste auf dem Etikett? Im Barolo-Gebiet gibt es mehrere Lagen mit dem Namen Le Coste. Der Zusatz di Monforte macht eindeutig, aus welcher Gemeinde die Trauben stammen. Passt der Wein zu Gerichten ohne Fleisch? Durchaus. Die schlankere Statur dieses Jahrgangs kommt mit Pilzgerichten, Trüffelpasta, gebackenem Wurzelgemüse und mittelaltem Bergkäse gut zurecht. Wie unterscheidet sich der 2018er vom 2020er derselben Lage? Der 2018er ist kühler, schlanker und floraler, der 2020er reifer und fleischiger. Beide teilen die Kalknote und das straffe Rückgrat der Höhenlage.

Inhalt: 0.75 Liter (43,87 €* / 1 Liter)

32,90 €*
39,90 €* (17.54% gespart)
Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2020
Traube: Nebbiolo
Mit dem Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2020 kommt ein Nebbiolo aus einer der höchstgelegenen Lagen von Monforte d'Alba ins Glas. 14,5 % Vol., 0,75 Liter, Ausbau im großen Holzfass. Sauerkirsche, Hagebutte und Blutorange treffen auf Wacholder, Weihrauch und getrocknete Kräuter. Trotz des warmen Jahrgangs 2020 bleibt der Wein aufrecht und kühl gezeichnet, weil die Höhe die Nächte kühl hält. Die Verkostungsnotiz des Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2020 FARBE: Mittleres Rubinrot, klar, mit hellem Rand. NASE: Sauerkirsche und Hagebutte zuerst, dann Blutorange und Wacholder. Weihrauch, getrocknete Kräuter und ein Hauch Tabak liegen darunter. Das Bouquet ist eher hell und würzig als dunkel und süß. GESCHMACK: Straff und aufrecht, mit spürbarer Säure und feinem, leicht sandigem Tannin. Die Frucht bleibt rot, die Kalknote zieht sich durch die Mitte. Der Körper ist kräftig, wirkt aber nie schwer. FINALE: Herb-würzig und lang, mit Wacholder, Zitruszeste und kühlem Kalkabgang. Le Coste di Monforte: Kalkmergel auf 400 bis 470 Metern Le Coste di Monforte liegt im östlichen Teil der Gemeinde Monforte d'Alba und gehört mit 400 bis 470 Metern zu den höchsten abgegrenzten Lagen des Barolo. Die Hänge sind nach Süd-Südost bis Südwest ausgerichtet und bekommen damit über den ganzen Tag Sonne, während die Höhe für kühle Nachttemperaturen sorgt. Im Boden mischen sich weiße Kalkmergel, Tuff, Ton und Kalkstein — eine Kombination, die den Weinen mineralische Spannung und eine straffe Tanninstruktur mitgibt. Neben Piero Benevelli füllt hier nur eine Handvoll Erzeuger. Ein Familienbetrieb in Monforte d'Alba Piero Benevelli führt sein Gut in der Località San Giuseppe im Süden des Anbaugebiets. Das Sortiment ist bewusst schmal gehalten und dreht sich um Nebbiolo aus Einzellagen: Le Coste di Monforte, Mosconi und Ravera di Monforte, ergänzt um einen Langhe Nebbiolo. Monforte ist flächenmäßig die größte Barolo-Gemeinde und stellt über zwanzig Prozent der gesamten Produktion, hat aber nur elf abgegrenzte Lagen — jede davon deckt entsprechend viel unterschiedliches Terroir ab. Reifung im großen Holzfass Der Wein wird im großen Holzfass ausgebaut. Große Gebinde haben im Verhältnis zum Volumen wenig Kontaktfläche, geben deshalb kaum eigenen Geschmack ab und lassen die Kalknote der Lage stehen. Vorgeschrieben sind für Barolo mindestens 38 Monate Reife, davon 18 Monate im Holz. Bei einem Wein aus dieser Höhenlage arbeitet die Zeit vor allem am Tannin, das anfangs deutlich kantiger auftritt als bei tiefer gelegenen Parzellen. Servieren und kombinieren Zwei Stunden vorher öffnen oder eine halbe Stunde karaffieren, dann bei 17 °C in einem großen Glas servieren. Der Wein steht gut zu Lammkeule, Ente mit Feigen, Wildschweinsalami, Fonduta mit Trüffel, gefüllter Pasta in Salbeibutter und mittelaltem Bergkäse. Häufige Fragen zum Piero Benevelli Barolo Le Coste di Monforte 2020 Was bewirkt die Höhenlage von Le Coste? Auf 400 bis 470 Metern kühlen die Nächte stärker ab. Der Nebbiolo behält dadurch mehr Säure und Duft, und die Lese fällt etwas später aus als in tieferen Parzellen. Wie hat sich 2020 in dieser Lage ausgewirkt? Der Jahrgang war warm, aber gleichmäßig, mit Regen im Mai und Juni und kühlen Septembernächten. In Le Coste ergibt das reife Frucht bei erhaltener Frische statt breiter Fülle. Warum großes Holzfass und nicht Barrique? Das große Fass gibt weniger Holzaroma ab und betont Herkunft statt Ausbau. Gerade bei einer kalkgeprägten Lage bleibt so die mineralische Linie erhalten. Wie viele Jahre sollte man den Wein liegen lassen? Die Produktangabe nennt 20 bis 25 Jahre Lagerfähigkeit. Fünf bis zehn Jahre Flaschenreife tun dem straffen Tannin dieser Lage in jedem Fall gut. Ist Monforte d'Alba mit Serralunga vergleichbar? Beide Gemeinden liefern kräftige Barolo, doch Monforte zeigt mehr dunkle Kirschfrucht, Serralunga mehr Kalk und Strenge. Le Coste steht wegen seiner Höhe näher am kühleren Pol.

Inhalt: 0.75 Liter (57,20 €* / 1 Liter)

42,90 €*
Piero Benevelli Barolo Ravera di Monforte 2020
Traube: Nebbiolo
Piero Benevelli Barolo Ravera di Monforte 2020 – Kraftvoller Cru-Barolo aus dem Piemont Der Piero Benevelli Barolo Ravera di Monforte 2020 ist ein charakterstarker, terroirbetonter Barolo aus dem legendären Ravera-Cru bei Monforte d'Alba. Dieser Nebbiolo-Barolo überzeugt mit seiner tiefen Verbindung zum Boden und seiner klassischen Stilistik, die das Beste aus dem herausragenden Jahrgang 2020 herausholt. Verkostungsnotiz Im Glas zeigt der Wein ein intensives Rubinrot mit funkelnden Reflexen. In der Nase steigt ein vielschichtiges Aromenspiel auf: saftige rote Beeren, Himbeere und Walderdbeere werden von eleganten floralen Noten wie Rosen und Veilchen begleitet, dazu gesellen sich würzige Akzente von Minze, Lakritz, balsamische Nuancen und ein Hauch von Erde – Ausdruck des einzigartigen Kalk- und Mergelbodens des Ravera-Terroirs. Am Gaumen ist dieser Barolo kräftig und dennoch fein strukturiert, mit feingliedrigen Tanninen, lebendiger Säure und einer bemerkenswerten Balance zwischen Frucht, Würze und Mineralität. Das elegante Säurespiel verleiht Frische, während der lange, geschmeidige Abgang eine nachhaltige Aromatik hinterlässt.

Inhalt: 0.75 Liter (61,20 €* / 1 Liter)

45,90 €*