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Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022

Produktinformationen "Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022"

Mit dem Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022 kommt ein Barbera aus einem ausgesprochen warmen Jahr ins Glas: 13 % Vol., 0,75 Liter, gewachsen auf Kalkboden in der Gemeinde Verduno und am Hang von Gramolere in Monforte d'Alba. Reife Schwarzkirsche, Pflaume und Brombeere treten deutlich hervor, begleitet von Lorbeer, Kakao und einem Anflug Tabak. Die Textur fällt geschmeidiger aus als in kühleren Jahren, die Säure bleibt dennoch präsent und trägt den Wein.

Die Verkostungsnotiz des Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022

FARBE: Undurchsichtiges Rubinrot, am Rand fast purpurn.

NASE: Sehr reife dunkle Frucht, also Pflaume, Schwarzkirsche und Holunder, vor einem Hintergrund aus Lorbeer, Kakaopulver und getrockneten Blüten. Die Holznote bleibt leise und äußert sich als warme Süßholzwürze.

GESCHMACK: Fleischig und breit angelegt, mit weicher Fruchtsüße im Antrunk. Die Säure setzt in der Mitte ein und zieht den Wein wieder zusammen; Gerbstoff ist kaum spürbar, dafür sorgt eine leicht salzige Mineralität für Halt.

FINALE: Warm und nachhaltig, mit Pflaumenkompott, dunkler Schokolade und einem trockenen Kräuterecho.

Zwei Hänge in Verduno, einer in Monforte

Gelesen werden drei Parzellen. In Verduno liefern Rocche dell'Olmo (Ostlage, 310 bis 360 Meter) und Semolino (Westlage, 320 bis 350 Meter) die kühlere, aromatisch feinere Komponente. Aus Gramolere in Monforte d'Alba kommen von 400 bis 450 Metern die kräftigeren, dichteren Trauben. Alle drei stehen auf schluffigem Kalkboden mit Sandanteil, das Rebalter liegt bei etwa 35 Jahren. Im Trockenjahr 2022 lieferte die Höhe in Monforte willkommene Kühle in den Nächten.

Acht Generationen Weinbau in Verduno

Fratelli Alessandria zählt zu den ältesten Betrieben der Gemeinde; erste Flaschen gingen bereits 1830 in den Handel, der heutige Familienname steht seit rund 1870 auf dem Etikett. Heute arbeiten Gian Battista und Alessandro Alessandria gemeinsam mit Vittore Alessandria an rund 15 Hektar Rebfläche und etwa 90.000 Flaschen im Jahr. Im Weinberg wird weitgehend nach ökologischen Grundsätzen gearbeitet, im Keller mit weinbergseigenen Hefen und temperaturkontrollierter Gärung. Neben den roten Klassikern der Langhe pflegt die Familie den seltenen Verduno Pelaverga.

Kleines Fass, kurze Holzzeit

Nach zehn bis zwölf Tagen Maischegärung im Edelstahl bei 29 bis 31 Grad Celsius wandert der Wein für zwölf bis vierzehn Monate ins Holz; verwendet werden Fässer mit 500 Litern Inhalt aus französischer Eiche. Es folgen zwei Monate im Stahltank und eine Flaschenruhe von mindestens zwei Monaten vor der Freigabe. Der Ausbau zielt auf Rundung, nicht auf Holzaroma: Das Fass poliert die Textur, ohne die Frucht zu überdecken.

Servieren und kombinieren

Die Empfehlung des Guts liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius. Wegen der weichen Struktur ist Dekantieren nicht nötig, das Öffnen kurz vor dem Essen reicht. Auf dem Teller harmoniert der 2022er mit Pizza und Focaccia, gefüllten Teigwaren, Ossobuco, Hackbraten, gegrilltem Gemüse mit Rohschinken und jungem Pecorino.

Häufige Fragen zum Fratelli Alessandria Barbera d'Alba Superiore Priora 2022

Wie war der Jahrgang 2022 im Piemont?

2022 war das zweite ausgeprägte Trockenjahr in Folge, mit fast schneelosem Winter, heißem Juli und einer sehr frühen Lese ab Mitte September. Die Erträge lagen deutlich niedriger, die Weine geraten fruchtbetont und früh zugänglich.

Ist der 2022er schon jetzt trinkbar?

Ja. Die weiche Textur und die reife Frucht machen ihn bereits jung zugänglich. Angesetzt ist ein Trinkfenster von etwa fünf bis acht Jahren.

Warum steht Superiore auf dem Etikett?

Superiore verlangt mindestens 12,5 % Vol. Alkohol und eine Mindestreifezeit von zwölf Monaten, von denen wenigstens vier im Holzfass stattfinden müssen. Diese Abfüllung überschreitet die Holzvorgabe deutlich.

Wozu passt der Wein an einem normalen Wochentag?

Zu allem, was Fett und Würze mitbringt: Pasta mit Salsiccia, Lasagne, kräftiger Wurst oder gebratenem Gemüse. Die Säure hält auch tomatenbetonten Gerichten stand.

Worin liegt der Unterschied zum Jahrgang 2021?

Der 2021er ist kühler, straffer und säurebetonter ausgefallen. Der 2022er zeigt mehr Fruchtsüße, ein weicheres Mundgefühl und wirkt in jungen Jahren offener.

Weitere Informationen
Alkoholgehalt: 13 % vol
Anbaugebiet: Rocche dell'olmo, Semolino
Anbaugebiet: Verduno und Monforte d'Alba (Rocche dell'Olmo, Semolino, Gramolere)
Ausbau: 12-14 Monate im kleinen Holzfass (500 l), danach 2 Monate Stahltank und mindestens 2 Monate Flaschenreife
Auszeichnungen: Nein
Farbe: Rubinrot, nahezu Lila
Geschmack: sehr fruchtig
Herstellerland: Italien
Jahr: 2022
Lagerung: 5-8 Jahre
Nettofüllmenge: 0,75 Liter
Produzent: Fratelli Alessandria
Region: Piemont
Traube: Barbera
Trinktemperatur in °C: 16–18 °C
gesetzliche Angaben: enthält Sulfite

Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:

Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach

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