Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkosten nur 8,90 € Telefon 0151 - 5270 0170 Wein Blog

Bruno Rocca

In Barbaresco zu Hause, vor allem für die Lage Rabajà bekannt. Die Weine sind reich und komplex, mit dieser typischen Rosenduft-Würze, die guten Barbaresco ausmacht.

Produkte filtern

Bruno Rocca Barbaresco Curra 2018
Traube: Barbaresco
Der Bruno Rocca Barbaresco Currà 2018 ist ein reinsortiger Barbaresco DOCG aus der abgegrenzten Lage Currà auf dem Gemeindegebiet von Neive im Piemont. Er wird aus 100 % Nebbiolo erzeugt, kommt mit 14 % Vol. ins Glas und ist in der 0,75-Liter-Flasche abgefüllt. Rote Johannisbeere, Himbeere und Sauerkirsche verbinden sich mit Rosen- und Geranienblüte, Minze und feiner Süßholzwürze. Lebendige Säure, ein seidig gewebtes Tannin und die Reifung im großen Eichenfass geben dem Wein Länge, ohne ihn schwer zu machen. Die Verkostungsnotiz des Bruno Rocca Barbaresco Currà 2018 FARBE: Klares Rubinrot mittlerer Tiefe mit beginnendem granatfarbenem Rand. NASE: Zunächst rote Johannisbeere, Himbeere und Walderdbeere, dazu ein deutlich floraler Zug nach Rose und Geranie. Mit Luft treten Minze, Süßholz, getrocknete Kräuter und ein Hauch Tabak hinzu, ohne die Frucht zu verdecken. GESCHMACK: Schlank gebaut und präzise, mit knackiger roter Frucht und salzig-mineralischem Zug. Das Tannin ist feinmaschig und seidig, die Säure hält den Wein aufrecht und sorgt für Trinkfluss statt für Wucht. FINALE: Mittellang bis lang, mit nachklingender Johannisbeere, floralem Nachhall und feiner, kühler Würze. Currà — der Barbaresco-Cru an den Hängen von Neive Currà ist eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung, eine sogenannte MGA, im Barbaresco-Gebiet und liegt in der Gemeinde Neive. Die Parzellen von Bruno Rocca liegen dort auf etwa 220 bis 300 Metern in südwestlicher Ausrichtung; die Reben sind rund 35 bis 40 Jahre alt. Prägend sind kalkhaltig-lehmige Böden mit dem typischen blaugrauen Sant'Agata-Mergel, einer Mischung aus Silikaten, Karbonaten und vulkanischer Asche. Diese Kombination erklärt den Stil des Weins: floraler Duft, kühle rote Frucht und ein eher feines als breites Tannin. Bruno Rocca erwarb den Weinberg im Jahr 2001 und führt ihn seither als eigenständigen Lagenwein. Bruno Rocca — Lagenarbeit in Barbaresco und Neive Die Wurzeln der Familie in den Hügeln von Barbaresco reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1958 kauften Francesco Rocca und Maria Adelaide Bo Land in der Lage Rabajà, 1978 füllte deren Sohn Bruno den ersten Wein unter eigenem Namen ab. Heute umfasst das Gut rund zwölf Hektar Rebfläche in Barbaresco und Neive, bewirtschaftet von Bruno gemeinsam mit seinen Kindern Luisa und Francesco. Auf synthetische Düngung und Behandlungsmittel wird verzichtet, im Keller arbeitet das Gut mit eigenen Hefen und mit Fässern aus mindestens 40 Monate luftgetrocknetem Holz. Neben Currà entstehen die Lagen-Barbaresci Rabajà, Marcorino und Maria Adelaide. Gärung im Edelstahl, Reifung im großen französischen Eichenfass Die handgelesenen Trauben werden entrappt und rund 20 bis 25 Tage im Edelstahltank auf der Schale vergoren. Anschließend reift der Wein nach Angaben des Guts etwa 14 bis 16 Monate in großen französischen Eichenfässern, bevor er abgefüllt wird. Die Vorgaben der Barbaresco DOCG verlangen mindestens 26 Monate Gesamtreife, davon neun Monate im Holz. Der zurückhaltende Fassausbau lässt die florale Aromatik und die feine Tanninstruktur der Lage im Vordergrund, das Reifepotenzial wird vom Weingut mit bis zu zwei bis drei Jahrzehnten angegeben. Servieren und kombinieren Der Barbaresco kommt bei 16 bis 18 °C in ein großes, bauchiges Rotweinglas. In diesem Alter tut ihm eine Belüftung von etwa einer Stunde gut, eine Karaffe genügt. Gut passen Tajarin mit Butter und Trüffel, Brasato al Barbaresco, Rehrücken, gebratene Taubenbrust, Risotto mit Steinpilzen und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Bruno Rocca Barbaresco Currà 2018 Wo genau liegt die Lage Currà? Currà liegt in der Gemeinde Neive, östlich des Ortes Barbaresco, und gehört zu den 66 offiziell abgegrenzten Lagen des Barbaresco-Gebiets. Bruno Rocca bewirtschaftet dort südwestexponierte Parzellen auf etwa 220 bis 300 Metern Höhe. Was unterscheidet den Currà vom Rabajà desselben Guts? Der Rabajà wächst auf kalkreicherem Boden bei Barbaresco und fällt kräftiger und tanninbetonter aus. Der Currà zeigt sich duftiger, schlanker und seidiger und ist in jungen Jahren früher zugänglich. Wie lange muss ein Barbaresco DOCG mindestens reifen? Die Regeln der Appellation schreiben mindestens 26 Monate Reife nach der Ernte vor, davon neun Monate im Holzfass. Für eine Riserva sind es mindestens 50 Monate. Wie ist der Jahrgang 2018 im Barbaresco einzuschätzen? 2018 war ein feuchtes, eher kühles Jahr. Die Weine gelten als elegant, saftig und früher zugänglich als in kraftvollen Jahrgängen, die besten Flaschen besitzen dennoch Substanz für ein bis zwei Jahrzehnte. Wie lagert man die Flasche am besten? Liegend, dunkel, erschütterungsfrei und bei möglichst konstanter Kellertemperatur. Unter solchen Bedingungen nennt das Weingut ein Reifepotenzial von rund 20 bis 30 Jahren.

Inhalt: 0.75 Liter (101,20 €* / 1 Liter)

75,90 €*
Bruno Rocca Barbaresco Rabaja 2018
Traube: Barbaresco
Der Bruno Rocca Barbaresco Rabajà 2018 stammt aus dem Herzstück des Guts: der Lage Rabajà in der Gemeinde Barbaresco, seit 1958 in Familienbesitz. Der Wein ist ein reinsortiger Nebbiolo, wird mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt und trägt die Bezeichnung Barbaresco DOCG. Im Duft treffen Kirsche, Pflaume und Waldbeere auf Rose, Veilchen, Lakritz und Teer. Am Gaumen bestimmen ein dichtes, feinkörniges Tannin, kühle Säure und ein klarer mineralischer Kern die Struktur. Die Verkostungsnotiz des Bruno Rocca Barbaresco Rabajà 2018 FARBE: Tiefes Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen am Rand. NASE: Reife Kirsche, rote Johannisbeere und Pflaume bilden den Kern, umspielt von Rose und Veilchen. Nach etwas Luft kommen Lakritz, Teer, Tabak, Wacholder und eine kreidige Note dazu — ein Duftbild, das mit der Zeit ernster und würziger wird. GESCHMACK: Kompakt und konzentriert, mit klar konturierter roter und dunkler Frucht. Das Tannin ist dicht gewebt und griffig, wird von der lebendigen Säure aber sauber getragen; salzige Mineralität zieht sich durch die Mitte. FINALE: Lang und geradlinig, mit anhaltender Kirschfrucht, Lakritz und einem trockenen, mineralischen Nachhall, der nach weiterer Flaschenreife verlangt. Rabajà — das natürliche Amphitheater von Barbaresco Rabajà zählt zu den historisch bedeutendsten der 66 abgegrenzten Lagen des Barbaresco-Gebiets und liegt in einem der schönsten natürlichen Amphitheater der Zone. Die Rebzeilen erstrecken sich auf etwa 260 bis 315 Metern in süd- bis südwestlicher Ausrichtung; geschichtete Kalk- und Lehmböden mit Mergel- und Kalksteinanteilen prägen den Untergrund. Die Parzelle von Bruno Rocca umfasst rund 3,5 Hektar auf etwa 310 Metern, die Reben sind im Schnitt 50 bis 60 Jahre alt. Genau diese Verbindung aus Kalk, alter Rebmasse und geschützter Kessellage erklärt, warum Weine aus Rabajà als besonders strukturiert, langlebig und tanninstark gelten — und warum die Lage seit Jahrzehnten als eine der besten Adressen der Appellation gehandelt wird. Vom Rabajà-Hof zum Referenzgut der Appellation Der Sitz des Weinguts liegt mitten in der Lage, an der Strada Rabajà. Bruno Rocca begann 1978 mit der Eigenabfüllung und formulierte früh eine klare Haltung: Ziel sei nicht, Wein zu machen, sondern seine Entwicklung so zu begleiten, dass er sich selbst am besten ausdrückt. Inzwischen arbeiten seine Kinder Luisa und Francesco mit, die Rebfläche liegt bei rund zwölf Hektar. Gearbeitet wird mit Handlese, spontaner Gärung und Fasshölzern, die mindestens 40 Monate im Freien getrocknet wurden, damit das Holz möglichst wenig Abdruck hinterlässt. Zwölf Monate Barrique, zwölf Monate großes Holzfass Nach der Handlese vergärt der Wein rund 20 bis 25 Tage im Edelstahl auf der Schale, der Ertrag ist auf etwa 40 Hektoliter je Hektar begrenzt. Anschließend teilt das Gut den Ausbau auf: etwa zwölf Monate in französischer Barrique, danach etwa zwölf Monate im größeren französischen Holzfass. Diese Kombination ist charakteristisch für Bruno Rocca — sie glättet das kräftige Rabajà-Tannin, ohne den Wein mit Röstaromen zu überziehen. Die Barbaresco DOCG verlangt mindestens 26 Monate Reife, davon neun im Holz; das Weingut nennt für diesen Lagenwein ein Potenzial von zwei bis drei Jahrzehnten. Servieren und kombinieren Serviertemperatur 16 bis 18 °C, dazu ein großes Burgunderglas. Der junge Rabajà profitiert von einer bis zwei Stunden Luft, gerne in der Karaffe. Am Tisch passen Brasato, Ossobuco, Lammkeule, Wildschweinragù mit Pappardelle, Trüffelrisotto und lange gereifter Bra oder Parmigiano. Häufige Fragen zum Bruno Rocca Barbaresco Rabajà 2018 Warum gilt Rabajà als eine der besten Barbaresco-Lagen? Die Lage bildet ein geschütztes, süd- bis südwestexponiertes Amphitheater auf kalkreichen Schichtböden. Diese Bedingungen bringen Nebbiolo mit besonders viel Struktur, Tanninqualität und Alterungsfähigkeit hervor, weshalb Rabajà seit Jahrzehnten zu den gesuchten Crus der Appellation zählt. Was steht auf dem Etikett hinter der Bezeichnung Rabajà? Rabajà ist eine menzione geografica aggiuntiva, kurz MGA — eine offiziell abgegrenzte Einzellage innerhalb der Barbaresco DOCG. Sie darf nur genannt werden, wenn die Trauben vollständig aus dieser Fläche stammen. Ist der 2018er schon trinkreif oder besser noch zu lagern? Er ist mit ausreichender Belüftung bereits zugänglich, zeigt aber noch ein junges, griffiges Tannin. Wer Tertiäraromen wie Trüffel, Leder und Unterholz sucht, sollte ihm mehrere Jahre Flaschenreife geben. Verändert der Barrique-Anteil den Charakter des Weins? Das Weingut verwendet lange luftgetrocknetes Holz und teilt den Ausbau zwischen Barrique und größerem Fass. Das Holz wirkt strukturierend und rundend, tritt aromatisch aber deutlich hinter Frucht, Blüte und Mineralität zurück. Wie viel Wein wird aus dieser Lage erzeugt? Die Parzelle des Guts in Rabajà umfasst rund 3,5 Hektar bei einem begrenzten Ertrag von etwa 40 Hektolitern je Hektar. Die Menge ist damit naturgemäß klein und jahrgangsabhängig.

Inhalt: 0.75 Liter (101,20 €* / 1 Liter)

75,90 €*