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Pelaverga

Eine echte Rarität aus Verduno: Pelaverga ist hell, leicht und unverwechselbar würzig – feiner weißer Pfeffer, rote Beeren, kaum Tannin. Ein Wein, der überrascht und sofort Spaß macht.

Nur eine Handvoll Erzeuger kümmert sich um diese fast vergessene Sorte. Wer etwas Eigenes sucht, wird Pelaverga lieben.

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Bel Colle Verduno Pelaverga 2022
Traube: Pelaverga
Der Bel Colle Verduno Pelaverga 2022 ist ein Rotwein aus Pelaverga Piccolo, einer Rebsorte, die außerhalb von drei Gemeinden im Süden der Provinz Cuneo praktisch nicht mehr vorkommt. 14 % Vol., 0,75 Liter, im Glas ein leuchtendes, eher helles Kirschrot mit violetten Reflexen. Kennzeichnend ist die Note von weißem Pfeffer, die sich über rote Beeren und Pflaume legt. Leicht gekühlt getrunken, gehört er zu den beweglichsten Rotweinen des Piemont. Die Verkostungsnotiz des Bel Colle Verduno Pelaverga 2022 FARBE: Leuchtendes, helles Kirschrot mit violetten Reflexen. NASE: Erdbeere, Kirsche und Pflaume, dazu Veilchen. Unverkennbar darüber der Duft von frisch gemahlenem weißem Pfeffer, begleitet von Nelke und einem Hauch Wacholder. GESCHMACK: Trocken, frisch und leichtfüßig, mit klarer Säure und nur zarter Gerbstoffstruktur. Die Würze zieht sich durch den ganzen Gaumen und macht den schlank gebauten Wein erstaunlich vielschichtig. FINALE: Sauber, saftig und pfeffrig, mit angenehm herbem Zug im Abgang. Pelaverga Piccolo: eine Sorte, die fast verschwunden war In Verduno ist Pelaverga bereits Ende des 15. Jahrhunderts belegt, die Überlieferung schreibt seine Verbreitung im 18. Jahrhundert dem seligen Sebastiano Valfrè zu. Über Jahrhunderte stand die Sorte nur in kleinen Rebzeilen, bis einige Erzeuger sie in den 1970er Jahren wieder sortenrein auszubauen begannen. Am 20. Oktober 1995 erhielt Verduno Pelaverga eine eigene Herkunftsbezeichnung; der Wein muss zu mindestens 85 Prozent aus Pelaverga Piccolo bestehen und darf nur in Verduno, La Morra und Roddi wachsen. Heute stehen rund 30 Hektar im Ertrag, etwa 20 Betriebe füllen zusammen gut 200.000 Flaschen im Jahr. Bel Colle verwendet ausschließlich Pelaverga Piccolo von kalk- und tonhaltigen Böden rund um den Ort. Bel Colle auf dem Hügel von Verduno Das Haus liegt mitten im Ursprungsgebiet dieser Rarität. Gegründet von den Brüdern Franco und Carlo Pontiglione zusammen mit Giuseppe Priola, gehört es seit 2015 der Familie Bosio aus Santo Stefano Belbo. Von 1980 bis 2015 verantwortete Önologe Paolo Torchio die Weine, heute leiten Luca Bosio und Mario Albrito den Betrieb. Aus zehn Hektar Rebfläche entstehen rund 300.000 Flaschen jährlich; vergoren wird im Edelstahl, gereift je nach Wein in französischer oder slawonischer Eiche. Sechs bis acht Tage Maischestand, sechs Monate auf der Hefe Die entrappten Trauben vergären temperaturkontrolliert im Edelstahl. Sechs bis acht Tage bleibt der Most auf den Schalen, begleitet von sanften Umzügen – lange genug für Farbe und Würze, kurz genug, um die Leichtigkeit zu bewahren. Anschließend reift der Wein rund sechs Monate auf ausgewählten Hefen, was ihm etwas Textur gibt. Holzfässer kommen bewusst nicht zum Einsatz, denn der pfeffrige Sortencharakter würde unter Fassaromen leiden. Der Händler nennt eine Haltbarkeit von rund fünf Jahren. Servieren und kombinieren Leicht gekühlt bei 14 bis 16 °C servieren; das Weingut selbst nennt 16 °C. Die Kühle hebt Pfeffer und Frische hervor, während der Wein bei Zimmertemperatur schnell breit wirkt. Ein mittelgroßes Glas reicht, dekantieren ist nicht nötig. Passend sind Salumi und Vitello tonnato, Antipasti aus dem Piemont, Pilzgerichte, Tajarin mit Butter, gebratenes Geflügel und halbfeste Käse. Häufige Fragen zum Bel Colle Verduno Pelaverga 2022 Was ist Pelaverga Piccolo? Eine autochthone rote Rebsorte des Piemont, die fast ausgestorben wäre und heute nur noch in Verduno, La Morra und Roddi angebaut wird. Sie liefert helle, leichte und stark würzige Weine. Woher kommt die Note von weißem Pfeffer? Sie gilt als Erkennungsmerkmal der Sorte und findet sich bei nahezu jedem Erzeuger. Bei leichter Kühlung tritt sie deutlicher hervor als bei warmer Serviertemperatur. Warum wird der Wein gekühlt getrunken? Weil er schlank gebaut ist und von Säure und Würze lebt statt von Kraft. Vierzehn bis sechzehn Grad halten ihn frisch und lassen die Aromatik präzise wirken. Wie lange lässt sich der Wein lagern? Rund fünf Jahre laut Händlerangabe, wobei die ersten zwei bis drei Jahre den meisten Trinkspaß bieten. Mit der Zeit nimmt die Farbe einen orangefarbenen Schimmer an. Wozu passt Verduno Pelaverga besonders gut? Zu allem, was würzig, aber nicht schwer ist: Wurstwaren, Vorspeisen, Pilze, helles Fleisch. Auch zu Gerichten, an denen kräftige Rotweine scheitern, etwa gegrilltem Gemüse mit Käsefondue.

Inhalt: 0.75 Liter (14,53 €* / 1 Liter)

10,90 €*
Fratelli Alessandria Verduno Pelaverga Speziale 2025
Traube: Pelaverga
Fratelli Alessandria Verduno Pelaverga Speziale 2025Fratelli Alessandria Verduno Pelaverga Speziale 2025 – Der charaktervolle Spezialist aus VerdunoDer Fratelli Alessandria Verduno Pelaverga Speziale 2025 ist eine echte Spezialität aus dem Herzen der Langhe. Der Wein stammt vom traditionsreichen Weingut Fratelli Alessandria in Verduno und wird aus der seltenen, eng mit dem Ort verbundenen Rebsorte Pelaverga Piccolo erzeugt.Pelaverga ist eine der faszinierendsten autochthonen Rebsorten des Piemont. Rund um Verduno besitzt sie eine lange Tradition und bringt Weine hervor, die weniger durch Kraft und Schwere als vielmehr durch Frische, Eleganz, Würze und eine unverwechselbare Pfeffernote begeistern.Der Jahrgang 2025 präsentiert sich mit einer leuchtenden rubinroten Farbe. In der Nase zeigen sich rote Kirschen, Himbeeren und Waldbeeren, begleitet von floralen Nuancen und der für Pelaverga typischen feinen Würze. Besonders charakteristisch ist die dezente Pfefferaromatik, die diesem Wein seine unverwechselbare Persönlichkeit verleiht.Am Gaumen zeigt sich der Pelaverga Speziale 2025 frisch, saftig und elegant. Die lebendige Säure sorgt für Spannung und Trinkfluss, während die feinen Tannine Struktur verleihen. Das Finale ist würzig, fruchtbetont und animierend.Charakter & GeschmackDer Pelaverga Speziale 2025 von Fratelli Alessandria ist ein leichter bis mittelkräftiger Rotwein mit außergewöhnlicher aromatischer Eigenständigkeit.Im Vordergrund stehen:rote Kirschen und BeerenHimbeerenflorale Nuancenfeine Kräuterwürzecharakteristische Pfeffernotenfrische, lebendige Säurefeine, elegante TannineEin Wein mit viel Persönlichkeit und hervorragendem Trinkfluss, der eindrucksvoll zeigt, wie spannend die weniger bekannten Rebsorten des Piemont sein können.Das Weingut Fratelli AlessandriaDas traditionsreiche Weingut Fratelli Alessandria ist in Verduno beheimatet und zählt zu den bekannten Familienweingütern des Barolo-Gebiets. Die Familie Alessandria ist seit Generationen mit dem Weinbau in Verduno verbunden und steht für authentische, terroirgeprägte piemontesische Weine.Neben ihren bekannten Barolo widmet sich Fratelli Alessandria auch den traditionellen Rebsorten der Region. Der Pelaverga Speziale nimmt dabei eine besondere Stellung ein, denn Pelaverga Piccolo ist untrennbar mit Verduno verbunden.Pelaverga Piccolo – die Spezialität aus VerdunoPelaverga Piccolo wird nur in einem sehr kleinen Gebiet rund um Verduno angebaut. Die Rebsorte gehört damit zu den echten Raritäten des Piemont.Ihr Markenzeichen ist die unverwechselbare pfeffrige Würze, die sich mit roten Früchten, floralen Aromen und einer lebendigen Frische verbindet. Genau diese Kombination macht Pelaverga zu einem außergewöhnlichen Wein für Entdecker.Der Pelaverga Speziale von Fratelli Alessandria ist deshalb eine besonders schöne Möglichkeit, die authentische Weintradition von Verduno kennenzulernen.SpeiseempfehlungenSeine Frische und Würze machen den Pelaverga Speziale zu einem hervorragenden Begleiter der piemontesischen Küche.Besonders empfehlenswert zu:piemontesischen AntipastiSalumi und SchinkenVitello TonnatoPasta und RisottoPizzaGeflügelKalbfleischgegrilltem FleischPilzgerichtenmittelkräftigem KäseGerade zu traditionellen Gerichten aus dem Piemont zeigt der Wein seine besondere Stärke.Serviertemperatur14–16 °CFazitDer Fratelli Alessandria Verduno Pelaverga Speziale 2025 ist ein außergewöhnlicher Rotwein und eine echte Spezialität aus Verduno. Rote Frucht, florale Aromen, lebendige Frische und die charakteristische Pfeffernote machen ihn unverwechselbar.Für Liebhaber des Piemont ist dieser Wein eine spannende Alternative zu Nebbiolo und Barbera. Wer seltene, authentische Rebsorten und Weine mit eigenständigem Charakter schätzt, sollte den Pelaverga Speziale 2025 von Fratelli Alessandria unbedingt kennenlernen.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

15,90 €*
Matteo Ascheri Pelaverga 2024
Traube: Sonstige
Der Matteo Ascheri Pelaverga 2024 ist ein leichter, würziger Rotwein aus der Rebsorte Pelaverga Piccolo und wird als Verduno Pelaverga DOC erzeugt. Mit 14 % Vol. füllt Ascheri ihn in die 0,75-Liter-Flasche. Frische Erdbeere, Hagebutte und ein deutlicher Ton von weißem Pfeffer machen ihn unverwechselbar. Am Gaumen bleibt er hell, saftig und ausgesprochen trinkfreudig - eine Rarität, die man leicht gekühlt genießt. Die Verkostungsnotiz des Matteo Ascheri Pelaverga 2024 FARBE: Helles, funkelndes Rubinrot mit violetten Rändern. NASE: Sofort erkennbar durch die pfeffrige Würze, die diese Sorte auszeichnet. Darunter frische Erdbeere, Hagebutte und Preiselbeere, dazu ein Hauch Wildrose und Minze. GESCHMACK: Leichtfüßig und saftig, mit knackiger roter Frucht und lebendiger Säure. Der Wein bleibt hell und geschmeidig, die Pfeffernote zieht sich vom Antrunk bis zum Schluck durch. FINALE: Erfrischend und würzig, mit nachklingender Erdbeere und einem letzten Pfefferzug. Verduno Pelaverga - eine Rarität, die beinahe verschwunden wäre Pelaverga Piccolo wuchs jahrhundertelang rund um Verduno, geriet aber im 20. Jahrhundert fast vollständig in Vergessenheit. 1995 setzte die damalige Bürgermeisterin Renata Salvano gemeinsam mit einer Handvoll junger Erzeuger die eigene Herkunftsbezeichnung Verduno Pelaverga DOC durch; Untersuchungen der Universitäten Mailand und Turin bestätigten die Eigenständigkeit von Sorte und Gebiet. Damals standen sieben Hektar unter Vertrag und sechs Betriebe füllten ab - heute sind es über 35 Hektar, rund 20 Erzeuger und mehr als 260.000 Flaschen im Jahr. Zugelassen sind allein Hanglagen unter 500 Metern in Verduno, La Morra und Roddi d'Alba, mit mindestens 85 % Pelaverga Piccolo. Der markante Pfefferton geht auf einen hohen Gehalt des Aromastoffs Rotundon zurück. Ascheri in Bra und die Rivalta-Weinberge Ascheri sitzt seit 1880 in Bra und wird heute in siebter Generation geführt. Der Pelaverga wächst in den Rivalta-Weinbergen auf etwa 350 Metern Höhe, mit südwestlicher und südöstlicher Ausrichtung auf mergelig-tonigem Kalkboden. Die Familie zählt zu den Betrieben, die diese kleine Bezeichnung konsequent weiterführen, und stellt sie im Sortiment bewusst neben die großen Roten. In Bra gehören zum Gut außerdem ein Hotel mit 27 Zimmern, die Osteria Murivecchi und eine Spa Gallery. Kurze Maischestandzeit - warum das hier richtig ist Gelesen wird um den 1. Oktober, die Maischegärung dauert nur rund acht Tage bei 26 °C. Diese kurze Standzeit ist gewollt: Sie holt Duft und Farbe aus der Beere, ohne dem Wein Gewicht aufzuladen, das seine Leichtigkeit zerstören würde. Ein langer Ausbau in Eiche würde die pfeffrige Würze überdecken; das Weingut weist für diesen Wein denn auch keinen Holzausbau aus. Das Weingut nennt drei bis fünf Jahre günstige Entwicklung bei kühler, dunkler Lagerung. Servieren und kombinieren Servieren Sie den Pelaverga leicht gekühlt bei 14 bis 16 °C - eine halbe Stunde im Kühlschrank vor dem Öffnen genügt. Ein mittelgroßes Rotweinglas reicht völlig, dekantiert wird nicht. Er passt zu Vitello tonnato, Salami und Salumi-Platten, gegrilltem Gemüse, Frittiertem, Pizza mit Gemüse und leichten Pastagerichten mit Tomate. Häufige Fragen zum Matteo Ascheri Pelaverga 2024 Was ist Pelaverga Piccolo? Eine autochthone rote Rebsorte aus dem Gebiet um Verduno in der Provinz Cuneo. Sie liefert helle, leichte Weine mit auffälliger Pfeffernote und war bis in die 1990er-Jahre fast ausgestorben. Warum wird der Wein gekühlt getrunken? Weil Kühle seine Frische und die knackige rote Frucht betont. Bei Zimmertemperatur wirkt er breit und der charakteristische Pfefferton tritt zurück. Läuft der Ascheri Pelaverga unter der eigenen DOC? Ja, das Weingut führt ihn als Verduno Pelaverga DOC. Diese Herkunftsbezeichnung besteht seit 1995 und ist der Sorte in den Gemeinden Verduno, La Morra und Roddi d'Alba vorbehalten. Woher kommt der Pfeffergeschmack? Von Rotundon, einem Aromastoff, der auch in schwarzem Pfeffer vorkommt. Pelaverga Piccolo enthält davon ungewöhnlich viel, was die Sorte sensorisch klar von anderen roten Sorten des Piemont abhebt. Wie lange kann man den Jahrgang 2024 lagern? Das Weingut gibt drei bis fünf Jahre bei kühler, dunkler Lagerung an. Der Reiz des Weins liegt jedoch in seiner Jugend, deshalb sollte man ihn nicht zu lange aufheben.

Inhalt: 0.75 Liter (22,53 €* / 1 Liter)

16,90 €*