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Bussia

Die große Lage von Monforte d'Alba – ausgedehnt, vielschichtig und historisch bedeutend. Bussia bringt tiefe, tanninstarke Baroli mit dunkler Frucht und Würze hervor, gebaut für die lange Reife.

Ein klassischer Name, den schon die Pioniere des modernen Barolo berühmt gemacht haben.

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Giacomo Fenocchio Barolo Bussia 2020
Traube: Nebbiolo
Der Giacomo Fenocchio Barolo Bussia 2020 ist ein Lagen-Barolo aus reinem Nebbiolo, gewachsen auf rund fünf Hektar in der Bussia von Monforte d'Alba. Die Flasche fasst 0,75 Liter bei 14 % Vol. Pflaume und dunkle Kirsche treffen auf welke Blüten, Tabak und einen feinen Teerton. Der Ausbau findet 30 Monate im großen slawonischen Fass statt, ohne jede Barrique. 2020 brachte im Barolo Weine mit seidiger Textur und früher Zugänglichkeit hervor. Die Verkostungsnotiz des Giacomo Fenocchio Barolo Bussia 2020 FARBE: Kräftiges Granatrot, am Rand mit ersten orangefarbenen Lichtern. NASE: Reife Pflaume und Sauerkirsche stehen vorn, ergänzt um gewürzte Rose und Lakritz. Mit Luft kommen Tabak, getrocknete Blüten und ein dezenter Teer- und Unterholzton dazu. GESCHMACK: Trocken, warm und breitschultrig, aber ohne Schwere. Das Tannin ist deutlich spürbar, wirkt in diesem Jahrgang jedoch geschliffen und feinfaserig; eine saftige Säure hält die Frucht frisch. FINALE: Anhaltend, mit nachklingender Kirsche, Süßholz und einem trockenen, leicht erdigen Abgang. Warum Barolo aus Monforte d'Alba anders schmeckt Monforte d'Alba stellt gut ein Fünftel des gesamten Barolo, verteilt sich dabei aber auf nur elf abgegrenzte Lagen — die einzelnen MGA sind hier also ungewöhnlich groß. Der Ort gilt als Heimat der fruchtbetonteren Barolo: dunkle Kirsche und Pflaume treten stärker hervor als der strenge Teer-Ton mancher Nachbargemeinde. Fenocchios Bussia-Parzellen liegen auf rund 300 Metern mit Südwestausrichtung; der helvetische Untergrund aus Ton, Kalk und Eisen gibt dem Wein Statur. Die Reben sind im Schnitt 35 Jahre alt, rund 25.000 Flaschen entstehen daraus pro Jahr. Fünf Generationen Fenocchio im Herzen der Bussia Das Weingut liegt mitten in der Lage, die es bekannt gemacht hat: Località Bussia 72, Monforte d'Alba. Seit 1864 macht die Familie hier Wein, seit dem Tod des Vaters 1989 verantwortet Claudio Fenocchio Weinberg und Keller. Als in den Neunzigern viele Nachbarn auf kurze Maischezeiten und kleine Eichenfässer umstellten, blieb der Betrieb bei der alten Schule. Der 1999 gebaute und 2021 erweiterte Keller enthält Edelstahltanks und große Holzfässer, aber keine Barriques; die Arbeit im Weinberg folgt der Zertifizierung für nachhaltigen Anbau. 40 Tage Maische, dann 30 Monate im 35- bis 50-Hektoliter-Fass Die Trauben vergären spontan im Edelstahltank, ohne Zusatz von Hefen, und bleiben dabei etwa 40 Tage auf den Schalen. Danach ruht der Wein sechs Monate im Stahl, bevor er für 30 Monate in slawonische Eichenfässer mit 35 bis 50 Hektoliter Inhalt wechselt. Bei dieser Fassgröße gibt das Holz kaum eigene Aromatik ab, es wirkt vor allem über die langsame Sauerstoffzufuhr auf das Tannin. Den Abschluss bildet eine Ruhephase auf der Flasche vor der Auslieferung. Servieren und kombinieren Als Trinktemperatur bieten sich 17 bis 18 °C an, dazu ein großes Rotweinglas mit weitem Kelch. Eine Stunde in der Karaffe reicht dem 2020er meist schon aus. Auf dem Teller harmoniert er mit Rinderbraten, Wildschweinragout, Agnolotti del plin, Ossobuco, Pilzgerichten und mittelalt gereiftem Bergkäse. Häufige Fragen zum Giacomo Fenocchio Barolo Bussia 2020 Was sagt der Zusatz Bussia über die Herkunft aus? Bussia ist eine amtlich abgegrenzte Einzellage, eine MGA, in der Gemeinde Monforte d'Alba. Mit fast 299 Hektar zählt sie zu den größten des Anbaugebiets und umfasst historische Untergemarkungen wie Colonnello, Cicala oder Romirasco. Wie trinkt sich der Jahrgang 2020? 2020 gilt als charmanter Barolo-Jahrgang mit feinkörnigem Tannin, lebhafter Säure und heller roter Frucht. Die Weine öffnen sich früher als etwa die des Jahrgangs 2019, ohne dabei an Haltbarkeit einzubüßen. Sollte die Flasche dekantiert werden? Eine Karaffe hilft, ist aber kein Muss. Rund 60 Minuten Luft genügen, damit sich Frucht, Blütennoten und Würze voneinander lösen; alternativ tut es auch ein früh eingeschenktes Glas. Wie lange lässt sich der Wein lagern? Bei kühler, dunkler und ruhiger Lagerung sind 15 Jahre und mehr realistisch, gute Flaschen dieses Jahrgangs halten voraussichtlich länger. Der Höhepunkt wird für Barolo aus 2020 meist um das zwölfte Jahr nach der Ernte erwartet. Was unterscheidet ihn vom Villero desselben Weinguts? Der Villero stammt aus Castiglione Falletto, also aus einer anderen Gemeinde, und wächst auf deutlich älteren Reben. Er wirkt meist eleganter und mineralischer, während der Bussia breiter gebaut ist und stärker auf dunkle Frucht und Erdigkeit setzt.

Inhalt: 0.75 Liter (65,20 €* / 1 Liter)

48,90 €*
Tipp
Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dí 2019
Traube: Nebbiolo
Der Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dì 2019 ist reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Bussia in Monforte d'Alba und kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Der Zusatz "90 dì" ist Piemontesisch und bedeutet schlicht 90 Tage: So lange bleibt der junge Wein auf den Traubenschalen, bevor abgepresst wird. Anschließend reift er sechs Monate im Edelstahl und vier Jahre im großen slawonischen Eichenfass. Getrocknete Rose, Amarena, Trüffel und Leder bestimmen das Bouquet, am Gaumen trägt eine dichte, engmaschig polierte Gerbstoffstruktur. Rund 4.000 Flaschen entstehen pro Jahrgang. Die Verkostungsnotiz des Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dì 2019 FARBE: Granatrot mit ziegelfarbenen Reflexen am Rand. NASE: Getrocknete Rosenblätter, Amarenakirsche und ein deutlicher Trüffelton öffnen das Bouquet. Dahinter treten Leder, Lakritz, balsamische Kräuter und eine erdig-eisenhaltige Note hervor, wie sie die Böden der Bussia oft mitgeben. GESCHMACK: Dicht und aufrecht gebaut, mit dunkler Kirsche, Nelke und Waldboden. Die drei Monate auf den Schalen zeigen sich nicht als Härte, sondern als samtige, sehr feinkörnige Tanninmasse, die von lebendiger Säure in der Spur gehalten wird. FINALE: Sehr lang und herb-würzig, mit salzigem Zug und einem Nachhall aus Lakritz und getrockneten Kräutern. Bussia — die große Lage von Monforte d'Alba Bussia gehört mit knapp 299 Hektar zu den größten abgegrenzten Lagen des Barolo-Gebiets, den sogenannten MGA. Sie zieht sich über gut vier Kilometer durch Monforte d'Alba und überwindet dabei rund 250 Höhenmeter zwischen etwa 210 und 460 Metern. Historische Untergemarkungen wie Colonnello, Cicala, Romirasco, Mondoca oder Bussia Sottana beschreiben innerhalb dieser Fläche sehr unterschiedliche Ausschnitte. Die Parzellen von Giacomo Fenocchio liegen auf etwa 300 Metern in südwestlicher Ausrichtung auf helvetischen Ton-Kalk-Sedimenten mit hohem Eisenanteil. Weine von hier gelten als dicht, streng und erdig geprägt und brauchen Zeit, bis sich die Statur löst. Giacomo Fenocchio, seit 1864 in der Località Bussia Die Familie Fenocchio kam 1840 aus Dogliani nach Monforte d'Alba und gründete das Weingut 1864. Heute führt Claudio Fenocchio in fünfter Generation den Betrieb, der rund 14 Hektar Rebfläche in drei Gemeinden bewirtschaftet. Neben dem Jahrgangs-Barolo entstehen vier Lagenweine aus Bussia, Villero, Cannubi und Castellero. Der Keller arbeitet betont traditionell: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, lange Maischestandzeiten und Reife ausschließlich in großen slawonischen Fässern — Barriques kommen nicht zum Einsatz. 90 Tage auf der Maische und vier Jahre im slawonischen Fass Die Gärung beginnt spontan im Edelstahltank, ohne zugesetzte Hefen. Danach bleibt der Wein bis zu 90 Tage auf den Schalen, wobei der Tresterhut untergetaucht gehalten wird — eine alte piemontesische Technik, die ohne mechanische Eingriffe auskommt. Die Extraktion läuft dadurch sehr langsam ab; Farb- und Gerbstoffe verbinden sich zu größeren Molekülen, die am Gaumen weicher und runder wirken als kurz gewonnene Tannine. Es folgen sechs Monate Edelstahl und vier Jahre in slawonischen Eichenfässern von 35 bis 50 Hektolitern, danach die Ruhe auf der Flasche. Servieren und kombinieren Am besten kommt der Riserva bei 18 bis 20 °C in einem weiten, bauchigen Glas zur Geltung. Zwei bis drei Stunden Karaffe tun ihm gut, junge Flaschen dürfen auch länger stehen. Er passt zu Brasato al Barolo, Hasenragout, Reh, Tajarin mit weißem Trüffel, Steinpilzrisotto und lange gereiftem Castelmagno. Häufige Fragen zum Giacomo Fenocchio Barolo Riserva Bussia 90 dì 2019 Was bedeutet "90 dì" auf dem Etikett? "Dì" ist das piemontesische Wort für Tag, "90 dì" steht also für 90 Tage. Gemeint ist die Maischestandzeit: Der Wein bleibt bis zu drei Monate mit den Schalen im Tank, bevor er abgepresst wird. Das ist ein Vielfaches dessen, was heute üblich ist, und gibt der Abfüllung ihren Namen. Macht eine so lange Maischestandzeit den Wein nicht hart? Das Gegenteil ist der Fall. Weil der Tresterhut untergetaucht liegt und kaum bewegt wird, läuft die Extraktion langsam und schonend ab. Die Gerbstoffe verbinden sich dabei zu längeren Ketten, die am Gaumen samtiger schmecken als scharf herausgeholte Tannine kurzer Maischezeiten. Warum trägt der Wein die Bezeichnung Riserva? Die DOCG Barolo schreibt für eine Riserva mindestens 62 Monate Gesamtreife vor, davon mindestens 18 Monate im Holz. Fenocchio geht mit vier Jahren im großen Fass deutlich darüber hinaus, weshalb der 2019er erst mit erheblichem Vorlauf in den Verkauf kommt. Ist der Jahrgang 2019 schon zugänglich? 2019 gilt im Barolo als klassisch gebauter Jahrgang mit frischer Säure und kräftiger Tanninstruktur bei später Lese. Der Riserva lässt sich nach ausgiebiger Belüftung heute schon verstehen, sein eigentliches Fenster öffnet sich aber eher im Lauf der kommenden Jahre. Worin unterscheidet er sich vom Barolo Bussia desselben Guts? Beide stammen aus derselben Lage, werden aber unterschiedlich behandelt. Der reguläre Bussia macht rund 40 Tage Maische und 30 Monate Holz mit, der Riserva 90 Tage und vier Jahre. Entsprechend tiefer, herber und langlebiger fällt der 90 dì aus, von dem nur etwa 4.000 Flaschen entstehen.

Inhalt: 0.75 Liter (146,53 €* / 1 Liter)

109,90 €*
Oddero Poderi e Cantine Barolo Riserva Bussia Vigna Mondoca 2019
Traube: Nebbiolo
Der Oddero Poderi e Cantine Barolo Riserva Bussia Vigna Mondoca 2019 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus der Einzelparzelle Vigna Mondoca innerhalb der großen Lage Bussia bei Monforte d'Alba. Mit 15,0 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gehört er zu den wärmsten und dichtesten Weinen des Gutes. Reife Kirsche, getrocknete Rose und Granatapfel treffen auf Lakritz, Teer, mediterrane Kräuter und balsamische Würze. Die Riserva verbindet die Kraft der sonnenverwöhnten Südwestparzelle mit einem feinkörnigen, sehr langen Tannin. Die Verkostungsnotiz des Oddero Barolo Riserva Bussia Vigna Mondoca 2019 FARBE: Tiefes Rubinrot mit deutlichen granatroten Reflexen am Rand. NASE: Ein weiches, elegantes Bouquet aus Waldbeeren, eingelegter Amarenakirsche und getrockneten Rosenblättern. Dahinter entwickeln sich balsamische Noten der mediterranen Macchia, Zedernholz, Lakritz und mit Luft ein Hauch von Waldboden, Steinpilz und Tabak. GESCHMACK: Am Gaumen breit angelegt und dennoch präzise: dunkle Kirsche und Blutorange werden von einer festen, gut polierten Tanninstruktur getragen. Die Säure bleibt aufrecht, salzige und erdige Nuancen geben dem hohen Alkohol Halt. FINALE: Sehr lang, mit nachhallender Würze, feinem Bitterkakao und dem typisch strengen, mineralischen Zug der Bussia. Vigna Mondoca - eine Parzelle mit den höchsten Temperaturen der Bussia Bussia ist mit rund 340 Hektar die zweitgrößte MGA der Barolo-Denomination und liegt in der Gemeinde Monforte d'Alba zwischen etwa 210 und 460 Metern. Oddero bewirtschaftet dort gut einen Hektar unter dem Namen Vigna Mondoca, auf rund 380 Metern und nach Süd bis Südwest ausgerichtet - im Piemont ein sorì des Nachmittags. Der Boden besteht aus gelblichen, mehr oder weniger kompakten Sandbändern und weißem Diano-Sandstein aus dem Miozän; an der Kuppe ist er weiß, staubig und nährstoffarm. Diese Kombination aus Trockenstress und den höchsten Temperaturen im gesamten Barolo-Gebiet erklärt die Dichte und den strengen, erdigen Grundton, den Bussia-Weine erst mit Reife ablegen. Oddero Poderi e Cantine in La Morra Die Familie Oddero ist in La Morra seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar und zählte im späten 19. Jahrhundert zu den ersten Erzeugern, die ihren Barolo selbst auf die Flasche brachten. Der Sitz liegt in der Fraktion Santa Maria, bewirtschaftet werden rund 35 Hektar in den Langhe und im Astigiano. Etwa die Hälfte der Flächen ist mit Nebbiolo für Barolo und Barbaresco bestockt. Das Selbstverständnis des Hauses verbindet überliefertes Handwerk mit moderner Kellertechnik, ohne den Charakter der einzelnen Parzellen zu überformen. 36 Monate im 30-Hektoliter-Fass und zwei Jahre Flaschenreife Die Trauben werden vollständig entrappt und rund 30 Tage bei konstanten 28 bis 29 Grad Celsius vergoren und mazeriert; der biologische Säureabbau folgt im Dezember. Anschließend reift der Wein etwa 36 Monate in 30-Hektoliter-Holzfässern. Als Riserva verbringt er insgesamt fünf Jahre im Keller des Gutes, die letzten rund zwei Jahre in der Flasche. Das große, neutrale Fass gibt kein Holzaroma zu, sondern rundet das kraftvolle Bussia-Tannin ab - der Wein besitzt damit ein Entwicklungspotenzial von 25 bis 30 Jahren. Servieren und kombinieren Am besten bei 17 bis 18 Grad Celsius in einem großen, bauchigen Rotweinglas servieren. Junge Flaschen profitieren von zwei bis drei Stunden Luft, dekantiert werden sollte behutsam und ohne Trub. Der Riserva passt zu geschmorter Rinderbacke, Brasato al Barolo, Lammkeule, Reh mit Wacholder, Tajarin mit weißem Alba-Trüffel und lange gereiftem Castelmagno. Häufige Fragen zum Oddero Barolo Riserva Bussia Vigna Mondoca 2019 Was bedeutet Vigna Mondoca auf dem Etikett? Mondoca ist eine namentlich abgegrenzte Parzelle innerhalb der MGA Bussia in Monforte d'Alba. Die Angabe Vigna weist darauf hin, dass die Trauben ausschließlich aus dieser einen Parzelle stammen und nicht aus der gesamten Lage. Warum trägt dieser Barolo die Bezeichnung Riserva? Für eine Riserva schreibt die DOCG eine deutlich längere Reifezeit vor als für den normalen Barolo. Oddero lässt diesen Wein insgesamt rund fünf Jahre im Keller reifen, davon etwa 36 Monate im großen Holzfass. Ist der Jahrgang 2019 bereits zugänglich? Nach fünf Jahren Reife im Haus zeigt der Wein bereits eine offene Aromatik, bleibt am Gaumen aber jugendlich straff. Mit Belüftung ist er heute gut trinkbar, sein Höhepunkt liegt jedoch noch etliche Jahre entfernt. Wie unterscheidet sich Bussia von Odderos Lagen in La Morra? Bussia liefert dichtere, erdigere und tanninreichere Weine, während die Parzellen um Santa Maria in La Morra duftiger und geschmeidiger ausfallen. Der Mondoca-Riserva ist damit der kraftvollste Vertreter im Barolo-Sortiment des Gutes. Wie lange lässt sich die Flasche lagern? Bei liegender, dunkler und kühler Lagerung ohne Temperatursprünge sind 25 bis 30 Jahre realistisch. Die hohe Extraktdichte und das feste Tannin bilden dabei das Rückgrat der langen Entwicklung.

Inhalt: 0.75 Liter (159,87 €* / 1 Liter)

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Orlando Rocca Barolo Bussia - Sprun 2022
Traube: Nebbiolo
Orlando Rocca Barolo Sprun 2022Orlando Rocca Barolo Sprun 2022 – Der Barolo eines außergewöhnlichen jungen WinzersEin Barolo mit einer außergewöhnlichen Geschichte: Der Orlando Rocca Barolo Sprun 2022 ist das persönlichste und wohl emotionalste Projekt des jungen Winzers aus Monforte d'Alba. Der Wein stammt aus einer winzigen Nebbiolo-Parzelle in der berühmten Lage Bussia und ist Ausdruck von Orlandos besonderer Beziehung zu diesem Weinberg.Heute ist Orlando Rocca längst kein Geheimtipp mehr. In der Ausgabe 2026 von „I Migliori 100 Vini e Vignaioli d’Italia“, herausgegeben von Luciano Ferraro und James Suckling, wurde Orlando Rocca zum „Giovane Vignaiolo dell’Anno“ – zum Jungen Winzer des Jahres – ausgezeichnet. Damit gehört er zu den herausragenden Talenten der neuen Generation italienischer Winzer.Sprun – ein persönlicher TraumDie Geschichte des Barolo Sprun beginnt im Jahr 2020. Orlando war gerade einmal 16 Jahre alt, als er sich in eine winzige Nebbiolo-Parzelle in Bussia verliebte. Von diesem Moment an widmete er dem Weinberg außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit und behandelte ihn nach eigener Aussage wie einen Garten. Aus dieser Leidenschaft entstand schließlich sein eigener Barolo.Der Name „Sprun“ bedeutet im Piemontesischen sinngemäß „Sporn“ – etwas, das nach oben ragt und nach vorne drängt. Genau diese Bedeutung passt zur Geschichte des Weins und zu Orlandos eigener Entwicklung: der Wille, nach oben zu streben, sich ständig weiterzuentwickeln und seinen eigenen Weg zu gehen.Seit dem Jahrgang 2020 wird der Barolo Sprun jedes Jahr erzeugt.Der Barolo Sprun 2022Der Orlando Rocca Barolo Sprun 2022 wird zu 100 % aus Nebbiolo erzeugt und stammt aus der kleinen Parzelle in Bussia, Monforte d'Alba. Bussia gehört zu den großen und traditionsreichen Weinlagen innerhalb des Barolo-Gebiets.Der Jahrgang 2022 war im Piemont klimatisch anspruchsvoll und von großer Hitze und Trockenheit geprägt. Gerade deshalb ist die Arbeit im Weinberg entscheidend. Die besten Weine des Jahrgangs zeigen trotz der schwierigen Bedingungen Frische, Balance und eine bemerkenswerte aromatische Offenheit.Im Glas präsentiert sich der Sprun in einem leuchtenden Granatrot. Das Bouquet zeigt rote und dunkle Früchte, Kirschen, Waldbeeren und Pflaumen, ergänzt durch florale Noten, Kräuter, balsamische Nuancen und feine Würze.Am Gaumen besitzt der Wein die für Barolo typische Struktur: kräftige, aber feinkörnige Tannine, lebendige Säure und eine konzentrierte Frucht. Gleichzeitig zeigt der Sprun eine bemerkenswerte Energie und Länge.Charakter & GeschmackDer Orlando Rocca Barolo Sprun 2022 verbindet die Kraft von Bussia mit dem noch jungen, eigenständigen Stil seines Winzers.Typische Aromen sind:reife Kirschenrote und dunkle BeerenPflaumenWalderdbeerengetrocknete RosenKräuter und GewürzeLakritzbalsamische Nuancenmineralische AnklängeAm Gaumen zeigt er sich kraftvoll, strukturiert und konzentriert, dabei aber mit einer lebendigen Säure und einer für Nebbiolo typischen aromatischen Finesse.Ein Barolo, der bereits heute viel Ausdruck besitzt, gleichzeitig aber noch erhebliches Entwicklungspotenzial mitbringt.Bussia – eine große HerkunftDie Lage Bussia in Monforte d'Alba gehört zu den renommierten Weinbergen des Barolo-Gebiets. Orlando Rocca bewirtschaftet hier seine kleine Nebbiolo-Parzelle, die für den Sprun von zentraler Bedeutung ist.Gerade die geringe Größe des Weinbergs macht den Wein zu einer besonderen Rarität. Die Cantina Orlando Rocca produziert insgesamt nur rund 2.500 Flaschen pro Jahr, womit das Projekt bewusst klein und persönlich gehalten wird.Orlando Rocca – die neue Generation des PiemontOrlando Rocca steht exemplarisch für eine neue Generation piemontesischer Winzer. Noch sehr jung, verbindet er die Tradition der Langhe mit großer persönlicher Leidenschaft und dem Mut, eigene Wege zu gehen.Dass er inzwischen zum „Giovane Vignaiolo dell’Anno 2026“ gewählt wurde, unterstreicht die außergewöhnliche Entwicklung dieses jungen Winzers.Der Barolo Sprun ist dabei die perfekte Visitenkarte: Er ist nicht einfach ein weiterer Barolo aus Monforte d'Alba, sondern der Wein, mit dem Orlando Rocca seinen persönlichen Traum verwirklicht hat.SpeiseempfehlungenDer Barolo Sprun 2022 verlangt nach kräftigen und aromatischen Gerichten. Hervorragend passt er zu:Brasato al Barologeschmortem RindfleischWildgerichtenLammTajarin mit RagùAgnolotti del PlinRisotto mit TrüffelSteinpilzenweißen Trüffelngereiftem piemontesischem KäseBesonders klassisch ist die Kombination mit Trüffelgerichten aus der Langhe oder einem traditionellen Brasato.Serviertemperatur17–18 °CWir empfehlen, den Barolo vor dem Genuss zu dekantieren, damit sich die komplexe Aromatik und die Struktur besser öffnen können.LagerpotenzialDer Orlando Rocca Barolo Sprun 2022 besitzt die für Barolo typische Kombination aus Säure und Tannin und damit ein ausgezeichnetes Reifepotenzial.Der Wein kann bereits jung mit viel Spannung genossen werden, wird aber durch einige Jahre Flaschenreife zunehmend komplexer, runder und vielschichtiger.FazitDer Orlando Rocca Barolo Sprun 2022 ist ein Barolo, der weit mehr erzählt als nur die Geschichte eines Jahrgangs.Er erzählt die Geschichte eines 16-jährigen Jungen, der sich in einen kleinen Weinberg in Bussia verliebte, daraus seinen eigenen Barolo entwickelte und wenige Jahre später zum „Jungen Winzer des Jahres 2026“ ausgezeichnet wurde.Im Glas zeigt sich die ganze Faszination des Nebbiolo: Kirsche, rote Beeren, Rosen, Kräuter, Lakritz, Würze, lebendige Säure und charaktervolles Tannin.Ein außergewöhnlicher Barolo von einem außergewöhnlichen jungen Winzer – und für uns bei Barolo&Champagne eine der spannendsten Entdeckungen der neuen Generation im Piemont.

Inhalt: 0.75 Liter (71,87 €* / 1 Liter)

53,90 €*
59,90 €* (10.02% gespart)
Poderi Colla Barolo Bussia 2020
Traube: Nebbiolo
Der Poderi Colla Barolo Bussia 2020 ist die Abfüllung des Hauses aus der Lage Bussia in Monforte d'Alba, auf dem Etikett vollständig als Bussia Dardi Le Rose geführt. Reinsortiger Nebbiolo mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. 2020 war ein warmer Jahrgang mit Regen zur Erntezeit, was den Weinen Fülle ohne Überreife gab. Dunkle Beeren, Rauch, Tabak und Lakritz bestimmen das Bild, das Tannin ist reif und samtig, die Balance sitzt. Kein Schwergewicht, sondern ein Barolo mit ungewöhnlich gutem Trinkfluss. Die Verkostungsnotiz des Poderi Colla Barolo Bussia 2020 FARBE: Rubinrot, blank und von mittlerer Dichte, zum Glasrand hin granatfarben schimmernd. NASE: Dunkle Beeren, eingemachte Kirsche und Zwetschge bilden den Kern, darum legen sich Rauch, Tabakblatt und Lakritz. Getrocknete Rose und ein Anklang von Bittermandel sorgen für Frische, dazu kommt eine erdige Note. GESCHMACK: Samtig und ausgewogen, mit reifer dunkler Frucht und weich ausgerollten Tanninen. Die Säure trägt, ohne zu schneiden; Süßholz, Nelke und ein Hauch Kaffee begleiten den Mittelbau bis in den Abgang. FINALE: Zum Abschluss kommen noch einmal Süßholz und Tabakblatt, gelöst und ohne Strenge; die Länge ist ordentlich bemessen. Bussia in Monforte d'Alba: Böden, Parzellen und Rebalter Die Lage Bussia gliedert sich historisch in Bussia Sottana mit Munie und Bofani, in Bussia Soprana mit Colonnello, Cicala und Romirasco sowie in den östlichen Abschnitt, zu dem Dardi gehört. Von dort kommen die Trauben dieses Weins: sechs Hektar Nebbiolo auf 300 bis 350 Metern, nach Süden bis Südwesten geneigt, mit Rebstöcken von 35 bis 60 Jahren aus Pflanzungen zwischen 1970 und 1985. Ein Teil steht auf Rupestris-Unterlagen, die wenig Ertrag bringen, dafür Trockenheit gut wegstecken. Der Untergrund besteht aus kalkreichem, sandigem Mergel, Bodenproben ergaben etwa 63 Prozent Schluff, 20 Prozent Sand und 17 Prozent Ton. Für die Barolo DOCG sind 38 Monate Reifezeit vorgeschrieben, davon 18 im Holz. Drei Güter, eine Familie: Poderi Colla Poderi Colla besteht seit 1994 und vereint drei Betriebe: Cascine Drago in San Rocco Seno d'Elvio mit 14 Hektar Reben, die Tenuta Roncaglie in Barbaresco mit acht Hektar und Dardi Le Rose in Bussia mit sechs Hektar Nebbiolo. Dazu kam später Bricco Bompè am Hügel Madonna di Como bei Alba, 1,5 Hektar Barbera oberhalb des unterirdischen Kellers, in dem heute ausgebaut und abgefüllt wird. Geführt wird das Haus von Tino Colla und seiner Nichte Federica, im Keller arbeitet Pietro Colla. Der Leitsatz lautet, dass die Gesundheit der Weinberge zugleich die Gesundheit derer sei, die sie bearbeiten und die diese Weine trinken; zertifiziert biologisch arbeitet der Betrieb nicht, setzt aber auf wenige Behandlungen, Handarbeit und Gründüngung. Zementtank, Maischestandzeit und gebrauchte große Fässer Gegärt wird nach Handlese und Entrappen temperaturkontrolliert, laut Importeur in Zementtanks, mit zwölf bis fünfzehn Tagen auf der Schale unterhalb von 30 °C. Der Säureabbau erfolgt vor dem Winter. Der Ausbau dauert 24 bis 28 Monate in großen, mehrfach belegten Fässern aus slawonischer Eiche; neues Holz kommt nicht zum Einsatz. Im warmen Jahrgang 2020 wirkt dieser zurückhaltende Ausbau zugunsten der Frucht, weshalb der Wein früher trinkbar ist als straffere Jahrgänge dieses Cru. Servieren und kombinieren Empfohlen sind 15 bis 17 °C und ein weites Glas; eine Stunde Luft reicht bei diesem Jahrgang aus. Auf dem Tisch bewähren sich Ossobuco, Schmorrind mit Polenta, Ente mit Feigen, Agnolotti del plin im Fleischsaft, Steinpilze und ein gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Poderi Colla Barolo Bussia 2020 Warum heißt der Wein im Shop nur Barolo Bussia? Poderi Colla füllt genau einen Barolo ab, und der stammt aus den Parzellen im Dardi-Abschnitt der Lage Bussia. Die vollständige Etikettbezeichnung lautet Barolo Bussia Dardi Le Rose; der kürzere Shop-Name meint denselben Wein. Muss man den 2020 noch weglegen? Ja. 2020 gilt als warmer, harmonischer Jahrgang mit reifen Tanninen und wird als deutlich früher zugänglich beschrieben als 2019 oder 2021. Eine Stunde Luft im Dekanter genügt in der Regel. Wie verlief die Saison 2020 in den Langhe? Ein trockener Winter, Regen im Mai und Juni, ein warmer Sommer mit kühleren Augustnächten und Niederschlag zur Lese im Oktober. Das Ergebnis sind Weine mit Fülle und Aromatik, deren Tannine nicht überextrahiert wirken. Mit welchem Reifepotenzial darf man rechnen? Der Shop nennt 10 bis 15 Jahre, was für einen zugänglicheren Jahrgang aus diesem Cru plausibel ist. Wichtig sind liegende Lagerung, Dunkelheit und eine gleichmäßig kühle Temperatur. Was unterscheidet Barolo aus Monforte d'Alba? Die Gemeinde gilt für dichtere, ernstere Weine mit merklicher Tanninstruktur, die Zeit brauchen. Innerhalb von Bussia bringen die Dardi-Parzellen zusätzlich eine floral-würzige Signatur mit eher herber Grundstimmung mit.

Inhalt: 0.75 Liter (57,20 €* / 1 Liter)

42,90 €*
Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021
Traube: Nebbiolo
Der Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021 stammt aus der Parzelle Dardi im östlichen Teil der Lage Bussia bei Monforte d'Alba und ist reinsortiger Nebbiolo mit 14,0 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Nach einem kühlen Frühjahr brachte 2021 einen langen, gleichmäßigen Reifeverlauf, und genau das liest man im Glas ab. Dunkle Beeren und Sauerkirsche treffen auf Veilchen, süßen Pfeifentabak und Lakritzwurzel. Die Säure sitzt straff, das Tannin ist feinkörnig gewoben und trägt weit; nach 24 bis 28 Monaten im großen Fass aus slawonischer Eiche steht die Herkunft im Vordergrund, nicht das Holz. Die Verkostungsnotiz des Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021 FARBE: Granatrot mit rubinernen Reflexen, im Kern noch satt, gegen den Saum hin klar. NASE: Zuerst floral mit getrockneten Rosenblättern und Veilchen, darunter Sauerkirsche, Brombeere und Preiselbeere. Mit Luft treten süßer Pfeifentabak, Wacholder, Lakritz und ein feiner Teerton hervor. Der Duft wirkt eher würzig-mineralisch als fruchtbetont, was für die Dardi-Parzellen typisch ist. GESCHMACK: Straff gebaut, mit kühler roter Frucht, salziger Mineralität und deutlich präsentem, aber feinkörnigem Tannin. Die Säure des Jahrgangs hält den Wein aufrecht und schlank, Kräuter, Bitterorange und Anis begleiten den Mittelbau. FINALE: Der Abgang zieht trocken und weit nach: Lakritzwurzel, Kirschkern, dahinter ein rauchiger Zug. Kontur hat der Wein bereits, Zeit braucht er dennoch. Dardi Le Rose: der historische Ostteil der Lage Bussia Bussia ist mit knapp 299 Hektar die zweitgrößte der 181 abgegrenzten Zusatzlagen des Barolo und reicht von 210 bis 460 Metern Höhe, überwiegend im Gemeindegebiet von Monforte d'Alba. Der östliche Sektor gliedert sich in Flurnamen wie Dardi, Mondoca, Pianpolvere, Visette und Fantini, während zu Bussia Soprana Colonnello, Cicala und Romirasco gehören. Poderi Colla besitzt hier acht Hektar, sechs davon mit Nebbiolo bestockt, auf 300 bis 350 Metern in Süd- bis Südwestlage. Den Untergrund bilden sandig geprägte Mergel der Sant'Agata-Fossili-Formation; eine Bodenanalyse der Parzelle weist rund 63 Prozent Schluff, 20 Prozent Sand und 17 Prozent Ton aus. Abfüllungen aus Dardi gelten als floral und würzig statt plakativ fruchtig, mit einer gewissen Strenge im Mundgefühl. Beppe Colla und der erste Lagen-Barolo von 1961 Beppe Colla übernahm 1956 die Kellerei Alfredo Prunotto in Alba und füllte 1961 einen Barolo ab, der ausschließlich aus Bussia stammte. Nach heutigem Verständnis war das der Anfang des Cru-Denkens im Barolo-Gebiet. Als Prunotto Ende der 1980er-Jahre verkauft wurde, behielt die Familie ihre bevorzugten Parzellen in Bussia und in Barbaresco. Daraus gründeten Beppe, sein Bruder Tino und Beppes Tochter Federica 1994 Poderi Colla mit Sitz in San Rocco Seno d'Elvio bei Alba. Seit 2006 verantwortet Tinos Sohn Pietro Colla die Kellerarbeit. 24 bis 28 Monate im großen Fass aus slawonischer Eiche Gelesen wird von Hand, danach folgen Entrappen und temperaturkontrollierte Gärung; die Maische bleibt zwölf bis fünfzehn Tage auf der Schale, wobei 30 °C nicht überschritten werden. Der biologische Säureabbau läuft noch vor dem Winter durch. Anschließend reift der Wein 24 bis 28 Monate in großen, mehrfach belegten Fässern aus slawonischer Eiche. Die Mindestvorgaben der Barolo DOCG von 38 Monaten Gesamtreife, davon 18 Monate im Holz, werden damit deutlich erfüllt. Servieren und kombinieren Poderi Colla nennt 15 bis 17 °C und ein weites Glas. Der junge Jahrgang gewinnt durch Luft: ein bis zwei Stunden dekantiert öffnen sich Frucht und Würze merklich. Am Tisch passen Brasato al Barolo, geschmorte Lammschulter, Rehrücken mit Wacholder, Tajarin mit weißem Trüffel, Steinpilzrisotto und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Poderi Colla Barolo Bussia Dardi Le Rose 2021 Was bedeutet Dardi Le Rose auf dem Etikett? Dardi ist ein überlieferter Flurname im östlichen Abschnitt der Barolo-Lage Bussia, die als MGA offiziell abgegrenzt ist. Unter der Bezeichnung Dardi Le Rose füllt Poderi Colla die Trauben aus seinen Parzellen in diesem Abschnitt ab. Kann man den 2021 heute schon öffnen? Er lässt sich jetzt mit ausreichend Luft gut verkosten, zeigt aber noch viel Spannung im Tannin. Wer die tertiäre Seite mit Leder, Waldboden und getrockneten Blüten sucht, sollte einige Jahre warten. Was war 2021 in Monforte anders als 2020? 2021 begann mit Frostnächten im April und einem kühlen Frühjahr, danach folgte ein langer Reifeverlauf bis in den Oktober. Der Jahrgang gilt als straffer und strukturierter, während 2020 runder und früher zugänglich ausfiel. Wie viele Jahre verträgt dieser Cru im Keller? Der Shop gibt 15 Jahre und länger an, was zum traditionellen Ausbau und zur Tanninstruktur dieses Cru passt. Voraussetzung ist liegende, dunkle und erschütterungsfreie Lagerung bei möglichst gleichbleibender Kühle. Warum wirkt dieser Barolo weniger fruchtbetont als andere? Das ist eine Eigenart des Dardi-Sektors: Die Weine treten floral und würzig auf, mit merklicher Mineralität und einer eher herben Grundstimmung. Frucht ist vorhanden, steht aber nicht im Zentrum.

Inhalt: 0.75 Liter (57,20 €* / 1 Liter)

42,90 €*