Champagne Barbichon bewirtschaftet gut 9 Hektar in der Côte des Bar – das Herz schlägt in Gyé-sur-Seine. Seit 2012 biodynamisch zertifiziert, entstehen hier elegante Champagner mit nachhaltigem Fokus. Sorgfältige Selektion, minimalinvasive Kellerarbeit und der Einsatz von Pferdepflug sind selbstverständlich, um das Terroir unverfälscht ins Glas zu bringen.
Über den Winzer
Thomas Barbichon führt das Familiengut mittlerweile in vierter Generation – mit klarem Bekenntnis zu biologischer und biodynamischer Arbeit. Sein praktisches Handwerk verzichtet auf kurzlebige Trends und rückt stattdessen Präzision im Weinberg und Zurückhaltung im Keller ins Zentrum. Das Ergebnis: Champagner von zurückhaltender Finesse mit authentischer Handschrift.
Über seine Weine
Barbichons Champagner sind subtil und vielschichtig, nie laut oder aufgesetzt. Stattdessen lebt jede Flasche von feiner Perlage und einer frischen, mineralischen Struktur. Am Gaumen prägen reife Noten von Birne, Grapefruit und roten Früchten die Handschrift, begleitet von eleganter Säure und erstaunlichem Nachhall. Pure, unverfälschte Côte des Bar.
Robert Barbichon Blanc de Blancs kommt nicht aus der Côte des Blancs, sondern aus Gyé-sur-Seine in der Côte des Bar, dem südlichsten Zipfel der Champagne — geografisch näher an Chablis als an Épernay. Chardonnay wächst hier nicht auf Kreide, sondern auf Kimmeridge-Mergel, und genau das schmeckt man: weniger Puder, mehr Stein. Der Grundwein bleibt rund zehn Monate im Edelstahltank auf der Feinhefe, danach folgen mindestens 36 Monate Hefelager in der Flasche. Mit 12,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche zeigt der Champagner blasses Strohgelb, Quitte, Zitrusfrucht, Vanilleschote und einen salzigen Kern.
Die Verkostungsnotiz des Robert Barbichon Blanc de Blancs
FARBE: Sehr blass, fast grüngolden im Kern. Die Perlage zieht in dünnen, ruhigen Fäden nach oben und wirkt ausgesprochen fein.
NASE: Quitte und Zitronenmelisse führen, dahinter grüner Apfel, Birnenschale und Lindenblüte. Aus dem langen Hefelager kommen Vanilleschote, Hefegebäck und eine feine Würze. Röstnoten fehlen, der Duft bleibt durchgehend klar.
GESCHMACK: Schlank und geradlinig, mit straffer, fast schneidender Säure und einer zart prickelnden Mousse. Der Extrakt ist moderat, dafür setzt der Mergel einen kreidig-steinigen Griff. Für eine Abfüllung sind rund 7 g/l Restzucker belegt, wahrnehmbar ist davon wenig.
FINALE: Ein langer, trockener Ausklang, in dem Zitrus, Salz und Mandelschale nachhallen.
Kimmeridge-Mergel in Gyé-sur-Seine: die Chablis-Seite der Champagne
Gyé-sur-Seine liegt im Barséquanais, rund 150 Kilometer südöstlich von Épernay und damit näher an Chablis als am Kerngebiet. Der Untergrund ist nicht die Belemniten-Kreide von Reims und Épernay, sondern Kimmeridge-Mergel: Ton-Kalk-Schichten aus dem oberen Jura, im Weinbergsjargon marnes à Exogyres nach den fossilen Austern darin, etwa 145 Millionen Jahre alt. Dieselbe Formation trägt die Grand Crus von Chablis. Sie speichert Wasser besser als Kreide, erwärmt sich langsamer und gibt Chardonnay hier mehr Kern und Salz statt puderiger Zartheit. Die Hänge sind steil, teils über 40 Prozent Neigung, und reichen über 300 Meter Höhe, das Klima ist kontinentaler als im Norden. Die Côte des Bar stellt heute rund 23 Prozent der Champagne-Rebfläche, wurde aber erst 1927 endgültig in die Appellation aufgenommen.
Familie Barbichon: vier Generationen auf neun Hektar
Thomas und Maxime Barbichon führen das Gut in der Rue de la Vereille in vierter Generation. Es umfasst rund neun Hektar in Gyé-sur-Seine, Celles-sur-Ource und Courteron, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei etwa 38 Jahren, gut 70 Prozent der Parzellen sind südexponiert. Der ökologische Anbau ist seit 2010 zertifiziert, biodynamisch gearbeitet wird seit 2012, mit Komposten aus Kuh- und Pferdemist, Hanfstaub und Basaltmehl. Erzeugt werden etwa 40.000 Flaschen im Jahr, ausschließlich aus eigenen Trauben, weshalb der Betrieb als Récoltant-Manipulant eingetragen ist. Pinot Noir dominiert die Rebfläche mit rund drei Vierteln, Chardonnay liegt bei etwa 11 Prozent, Pinot Blanc und Meunier teilen den Rest.
Zehn Monate im Tank, mindestens drei Jahre in der Flasche
Der Grundwein vergärt im Edelstahltank und bleibt dort ungewöhnlich lange, rund zehn Monate, auf der Feinhefe; das ist der Grund für die cremige Unterlage unter der straffen Säure. Nach dem Tirage folgen mindestens 36 Monate Hefelager in der Flasche, mehr als das Doppelte der vorgeschriebenen 15 Monate für Champagner ohne Jahrgang. Auf Holz verzichtet die Familie hier bewusst, damit der Mergelcharakter unverstellt bleibt. Die Dosage bleibt niedrig, für eine Abfüllung sind 7 g/l belegt, andere Chargen erscheinen als Extra Brut mit unter 6 g/l.
Servieren und kombinieren
Acht bis zehn Grad reichen aus; zu kalt serviert verschließt sich die Quitte und nur die Säure bleibt übrig. Ein Weißweinglas gibt der Frucht Raum, in der schmalen Flöte wirkt der Wein eindimensional; ein Umfüllen in die Karaffe ist nicht vorgesehen. Gut passen Austern, Seezungenfilet, Ceviche, Boudin blanc, junger Chaource aus der Aube und ein Birnenkuchen ohne Sahne.
Häufige Fragen zum Robert Barbichon Blanc de Blancs
Was bedeutet Blanc de Blancs?
Ein Champagner ausschließlich aus weißen Trauben, in der Regel Chardonnay. Bei Barbichon führt Chardonnay die Cuvée; in älteren Abfüllungen war zusätzlich Pinot Blanc beteiligt, der als weiße Sorte ebenfalls zulässig ist und in der Aube noch verbreitet vorkommt.
Was ist Kimmeridge-Mergel?
Eine Wechselfolge aus Tonmergel und Kalk aus dem oberen Jura, benannt nach dem englischen Ort Kimmeridge. In der Côte des Bar bildet sie den Untergrund, während im Kerngebiet der Champagne Kreide dominiert. Weine von Mergel wirken tendenziell weiniger, salziger und weniger fein-puderig.
Was bedeutet Récoltant-Manipulant?
Ein Winzer, der ausschließlich Trauben aus eigenen Weinbergen verarbeitet und den Champagner selbst herstellt und vermarktet. Auf dem Etikett steht dafür das Kürzel RM, meist klein neben der Zulassungsnummer. Genau das ist gemeint, wenn von Winzerchampagner die Rede ist.
Warum steht kein Premier Cru auf dem Etikett?
Weil es in der Côte des Bar keine gibt. Bei der Abgrenzung von 1927 erhielt keine Gemeinde der Aube einen Cru-Rang; die 17 Grand-Cru- und rund 42 Premier-Cru-Dörfer liegen alle im Département Marne. Über die Qualität des Weins sagt das Fehlen nichts aus.
Wie sollte die Flasche gelagert werden?
Liegend, dunkel, erschütterungsfrei und bei möglichst konstanten 10 bis 12 Grad. Unter diesen Bedingungen sind einige Jahre problemlos möglich; der Champagner kommt jedoch trinkfertig auf den Markt und braucht keine zusätzliche Reifezeit.
Robert Barbichon Blanc de Noirs ist weiß gekelterter Pinot Noir aus der Aube: 97 Prozent Pinot Noir, 3 Prozent Meunier, ohne Farbe aus den Schalen. In der Côte des Bar stellt Pinot Noir über 80 Prozent der Rebfläche, ein Blanc de Noirs ist hier also der naheliegende Champagner-Typ und nicht die Ausnahme. Dosiert wird äußerst sparsam, jüngere Abfüllungen erscheinen als Brut Nature ganz ohne Zuckerzugabe. Mit 12 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche zeigt der Champagner reife Birne, Grapefruit und Brioche, dazu einen weichen Gaumen und einen salzigen Abgang.
Die Verkostungsnotiz des Robert Barbichon Blanc de Noirs
FARBE: Kräftiges Strohgelb, leicht kupfrig schimmernd, wie bei weiß gekelterten roten Trauben häufig. Fein und zäh perlt die Mousse im Glas.
NASE: Reife Birne und weißer Pfirsich zuerst, dann Grapefruit und Zitrusblüte. Dahinter Brioche, Aprikosenkern und eine Spur Rauch aus dem kleinen Holzanteil. Insgesamt eher üppig als kühl.
GESCHMACK: Weich und rund, merklich vinöser als ein Chardonnay-Champagner, mit breiter, sahniger Mousse und ruhiger Perlage. Pinot Noir gibt Körper und Kraft, ohne schwer zu werden, die Säure ist eingebunden statt spitz. Da keine Dosage abrundet, tritt der Extrakt der alten Reben unverstellt hervor.
FINALE: Nussige Tiefe und steinige Salzigkeit bleiben lange stehen, der Abgang ist sauber und trocken.
Pinot Noir aus dem Barséquanais: Gyé-sur-Seine und Celles-sur-Ource
Die Parzellen liegen über den Tälern der Seine und der Ource, in Gyé-sur-Seine und Celles-sur-Ource. Etwa 70 Prozent weisen nach Süden, 30 Prozent nach Norden — die Nordlagen liefern jene Säure, die dem Pinot Noir im kontinental geprägten Süden der Champagne sonst fehlen würde. Der Boden ist Ton-Kalk aus dem Kimmeridgium, dieselbe Mergelformation, auf der auch Chablis steht; sie erklärt die salzige Ader und den burgundnahen, weinigen Ton dieser Champagner. Cru-Einstufungen gibt es hier nicht: Bei der Abgrenzung von 1927 bekam keine Gemeinde der Aube einen Grand- oder Premier-Cru-Rang, obwohl die Region heute knapp ein Viertel der Rebfläche der Champagne ausmacht.
Thomas und Maxime Barbichon, Récoltant-Manipulant in der Aube
Der Familienbetrieb wird von Thomas und Maxime Barbichon in vierter Generation geführt. Neun Hektar, Reben mit durchschnittlich fast vier Jahrzehnten Alter, rund 40.000 Flaschen im Jahr — eine Größe, bei der jede Parzelle einzeln behandelt werden kann. Die Bio-Zertifizierung datiert auf 2010, biodynamisch wird seit 2012 gearbeitet, mit eigenen Komposten und ohne synthetische Mittel. Geschwefelt wird sparsam, dosiert ebenso: Die Cuvées des Hauses liegen zwischen null und wenigen Gramm Restzucker. Alle Trauben stammen aus eigenen Weinbergen und werden im eigenen Keller verarbeitet.
Schonend weiß gepresst, ohne Dosage gefüllt
Ein Blanc de Noirs entsteht durch schnelles, druckarmes Pressen: Die roten Trauben gehen ganz in die Presse, der Saft läuft ab, bevor Farbstoff aus den Schalen übergehen kann. Vergoren wird im Tank, ein kleiner Teil im Holz, was dem Wein die leicht rauchige Tiefe gibt. Danach folgt ein mehrjähriges Hefelager in der Flasche; für eine Abfüllung ist das Dégorgement im April 2023 dokumentiert. Bei der Dosage geht die Familie bis an die Nulllinie: Aktuelle Chargen werden als Brut Nature ohne Zuckerzugabe geführt, ältere Etiketten tragen die Angabe Brut.
Servieren und kombinieren
Acht bis zehn Grad sind richtig; ohne Dosage wirkt der Wein zu kalt schnell hart und verschlossen. Ein Weißweinglas gibt Birne und Brioche Raum, eine schmale Flöte drückt beide weg, und eine Karaffe ist überflüssig. Vinös und ohne Restzucker begleitet er Bresse-Huhn, Kalbsschnitzel mit Zitrone, gegrillten Steinbutt, Charcuterie, gereiften Chaource und Pilzrisotto.
Häufige Fragen zum Robert Barbichon Blanc de Noirs
Was heißt Blanc de Noirs?
Weißer Champagner aus roten Trauben, also aus Pinot Noir und Meunier. Möglich wird das durch sofortiges, sanftes Pressen, bei dem der farblose Saft von den Schalen getrennt wird, bevor Pigmente übergehen. Solche Champagner wirken meist kräftiger und weiniger als Blanc de Blancs.
Was bedeutet Brut Nature, und schmeckt das sauer?
Brut Nature heißt weniger als 3 g/l Restzucker, in der Praxis oft null, also keine Dosage nach dem Dégorgement. Sauer schmeckt das nicht automatisch: Entscheidend sind lange Hefereife und reifes Traubenmaterial, die dem Wein Fülle statt Zucker geben. Wer sehr weiche Champagner mag, sollte trotzdem zu einer dosierten Cuvée greifen.
Warum schmeckt Champagner aus der Aube anders als aus Épernay?
Es liegen etwa 150 Kilometer zwischen beiden, und der Untergrund wechselt von Kreide zu Kimmeridge-Mergel. Dazu kommen kontinentaleres Klima, höhere Lagen und ein klares Übergewicht von Pinot Noir. Das Ergebnis ist weiniger, runder und weniger streng-kreidig als im Kerngebiet.
Trägt er ein ganzes Menü?
Ja, das ist sogar seine Stärke. Körper und fehlender Restzucker machen ihn zum Begleiter von Vorspeise über Fisch und weißes Fleisch bis zum Käse. Bei süßen Desserts stößt er an eine Grenze, dort wirkt er hart.
Wie lange kann man ihn liegen lassen?
Fachliche Einschätzungen reichen für diese Cuvée bis in den Bereich von zehn Jahren und mehr. Zwei bis drei Jahre Flaschenruhe nach dem Dégorgement bauen Nuss- und Brotnoten weiter aus, ohne die Frische zu verlieren.
Robert Barbichon Réserve 4 Cépages heißt so, weil vier Rebsorten darin stecken: Pinot Noir, Chardonnay, Pinot Blanc und Meunier. Die Raritäten Arbane und Petit Meslier sind nicht dabei — die Besonderheit ist Pinot Blanc, eine Sorte mit nur wenigen Promille Anteil an der Champagne, die sich vor allem in der Aube gehalten hat. Pinot Noir führt die Assemblage mit rund zwei Dritteln, den Rest teilen sich die drei anderen Sorten. Mit 12 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche zeigt der Champagner Strohgelb, Mandel, Pfirsich und eine knappe Dosage. Ausgezeichnet wurde er mit Silber bei Millésime Bio 2018 und 91 von 100 Punkten im Meininger Champagner-Test 2018.
Die Verkostungsnotiz des Robert Barbichon Réserve 4 Cépages
FARBE: Im Glas ein helles Strohgelb mit goldenem Schimmer, dazu eine beständige, mittelfeine Perlage, die gleichmäßig arbeitet statt aufzubrausen.
NASE: Weißer Pfirsich und Mandel treten sofort hervor, begleitet von Quitte, gelbem Apfel und Akazienblüte. Aus dem Hefelager kommen Brotkruste und ein Hauch Hefeteig, darunter liegt ein kühler, steiniger Grundton.
GESCHMACK: Geradlinig und klar, mit cremiger Textur und gut ausbalanciertem Mousseux. Die vier Sorten sind einzeln zu verfolgen: Pinot Noir gibt Körper, Chardonnay die Zitruslinie, Pinot Blanc eine breite, würzige Mitte, Meunier runde gelbe Frucht. Die Dosage bleibt knapp und tritt nicht hervor.
FINALE: Der Nachklang bleibt frisch und salzig unterlegt, von mittlerer bis guter Länge, mit Brotkruste und gelber Frucht.
Drei Dörfer der Côte des Bar: Gyé-sur-Seine, Courteron, Celles-sur-Ource
Die Assemblage zieht Trauben aus drei Gemeinden des Barséquanais zusammen. Alle liegen auf Kimmeridge-Mergel, den Ton-Kalk-Schichten des oberen Jura, die die Côte des Bar geologisch mit Chablis verbinden und vom kreidigen Kerngebiet um Épernay trennen. Der Süden der Champagne ist kontinental geprägt: heißere Sommer, kältere Winter, steile Hänge und Lagen über 300 Meter. Daraus entstehen reifere Grundweine mit kräftigerem Extrakt als im Norden. Die Aube ist zugleich das Reservat der alten Sorten: Pinot Blanc, Pinot Gris, Arbane und Petit Meslier haben sich fast nur hier gehalten, in der gesamten Champagne kommen sie zusammen auf etwa drei Promille der Fläche.
Barbichon in Gyé-sur-Seine: bio seit 2010, biodynamisch seit 2012
Vier Generationen, neun Hektar, rund 40.000 Flaschen: Der Betrieb der Familie Barbichon ist klein genug, dass Thomas und Maxime jede Parzelle selbst kennen. Seit 2010 ist die Fläche als ökologischer Anbau zertifiziert, seit 2012 wird biodynamisch gearbeitet; die Komposte entstehen aus Kuh- und Pferdemist der Umgebung, ergänzt um Hanfstaub und Basalt. Dass hier vier Sorten im Weinberg stehen und nicht nur die üblichen drei, gehört zur selben Haltung: erhalten, was gewachsen ist. Verarbeitet wird ausschließlich die eigene Ernte, im eigenen Keller.
Reserveweine, langes Hefelager, Extra-Brut-Niveau
Réserve steht im Namen, weil Weine mehrerer Ernten eingebunden werden; sie geben der Assemblage Tiefe und gleichen Jahrgangsunterschiede aus. Vergoren wird im Edelstahltank, und wie bei den übrigen Cuvées des Hauses bleiben die Grundweine lange auf der Feinhefe, bevor die Flaschengärung beginnt. Anschließend liegt der Champagner deutlich länger in der Flasche als die vorgeschriebenen 15 Monate. Dosiert wird sparsam: Für aktuelle Chargen nennt der Fachhandel Werte um 3 g/l, was Extra-Brut-Niveau entspricht. Zur malolaktischen Gärung und zur exakten Hefelagerdauer dieser Cuvée macht die Familie keine Angaben.
Servieren und kombinieren
Acht bis zehn Grad, bei etwas Flaschenreife gern die oberen zehn Grad. Ein Weißweinglas statt Flöte, ein Umfüllen entfällt. Die klare, knapp dosierte Machart macht ihn zum Essensbegleiter: Forelle blau, Kalbsbries in Rahm, Blätterteigpastete mit Geflügel, gebratene Jakobsmuscheln, Comté oder Chaource sowie Mandelgebäck ohne viel Zucker.
Häufige Fragen zum Robert Barbichon Réserve 4 Cépages
Welche vier Rebsorten stecken in der Cuvée?
Pinot Noir, Chardonnay, Pinot Blanc und Meunier. Pinot Noir übernimmt mit etwa zwei Dritteln die Führung, die genauen Anteile der übrigen drei schwanken je Abfüllung. Arbane und Petit Meslier, die anderen beiden Raritäten der Champagne, sind hier nicht enthalten.
Was macht Pinot Blanc in der Champagne so selten?
Die Appellation lässt sieben Sorten zu, doch Chardonnay, Pinot Noir und Meunier bestocken fast die gesamte Fläche. Pinot Blanc, Pinot Gris, Arbane und Petit Meslier kommen zusammen auf ungefähr drei Promille, konzentriert in der Aube. Pinot Blanc liefert breitere, würzigere Weine mit etwas weniger Säure.
Was besagt das Kürzel RM auf dem Etikett?
RM steht für Récoltant-Manipulant und bezeichnet einen Winzer, der nur eigene Trauben verarbeitet und den Champagner unter eigenem Namen abfüllt. Der Gegenpol ist NM, Négociant-Manipulant, der zusätzlich Trauben oder Weine ankauft. Barbichon arbeitet als RM, was der Kern des Begriffs Winzerchampagner ist.
Wie unterscheidet er sich vom Blanc de Noirs des Hauses?
Der Blanc de Noirs ist reiner Pinot Noir mit kleinem Meunier-Anteil, breiter und weinig. Der 4 Cépages bleibt durch Chardonnay und Pinot Blanc schlanker, klarer und aromatisch vielschichtiger. Beide sind knapp dosiert, der 4 Cépages ist der flexiblere Begleiter am Tisch.
Was sagt die Auszeichnung von Millésime Bio aus?
Millésime Bio ist die internationale Messe für Weine aus zertifiziert ökologischem Anbau, deren Verkostung nur solche Weine zulässt. Die Silbermedaille von 2018 belegt eine Bewertung im Feld der Bio-Erzeuger, nicht im Gesamtmarkt. Ergänzend kommt 2018 die Note 91 von 100 aus dem Meininger Champagner-Test.
Inhalt:
0.75 Liter
(61,20 €* / 1 Liter)
45,90 €*
Barrierefreiheit
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...
Bitte bestätigen Sie jetzt Ihr Alter
Um bei Barolo & Champagne einzukaufen, bestätigen Sie bitte, dass Sie mindestens 18 Jahre alt sind.