Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkosten nur 8,90 € Telefon 0151 - 5270 0170 Wein Blog

Giovanni Rosso

Serralunga-Produzent mit Haltung. Der Barolo aus der Lage Cerretta zeigt Weltklasse – klar strukturiert, mit der typischen Serralunga-Strenge, aber kein bisschen stur. Wer Serralunga wirklich verstehen will, fängt am besten hier an.

Produkte filtern

Davide Fregonese Barolo Cerretta 2014
Traube: Nebbiolo
Davide Fregonese Barolo Cerretta 2014 ist der Debütjahrgang eines kleinen Serralunga-Projekts: reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Cerretta, gefüllt mit 14,5 % Vol. Der kühlere, regenreiche Jahrgang 2014 brachte in Serralunga d'Alba Weine hervor, die schlanker und aromatisch klarer ausfallen als in warmen Jahren. Genau so zeigt sich dieser Barolo: Wiesenblumen, rote Beeren und Gewürz in der Nase, dazu ein festes Tannin, das von markanter Frische begleitet wird. Ein klassisch gebauter Wein mit langem Nachhall und deutlichem Reifebedarf. Die Verkostungsnotiz des Davide Fregonese Barolo Cerretta 2014 FARBE: Aufgehelltes Rubinrot mit granatfarbenem Rand. NASE: Wiesenblumen, Rosenblatt und Sauerkirsche prägen den Auftakt. Dazu kommen Preiselbeere, Anis, getrocknete Kräuter und ein feiner Lederton. GESCHMACK: Straff und aufrecht, mit lebhafter Säure und kräftigem, körnigem Tannin. Rote Frucht, Pfeffer und eine kalkig-salzige Mineralität bestimmen den Verlauf, der Körper ist mittelgewichtig statt breit. FINALE: Lang und würzig, mit trockener Tanninspur und anhaltender Sauerkirsche. Die Lage Cerretta zwischen 250 und 395 Metern Cerretta ist eine der bekanntesten MGA von Serralunga d'Alba und erstreckt sich über knapp 40 Hektar in drei deutlich verschiedenen Sektoren, von den kühleren Cerretta Piani bis zum höher gelegenen Bricco Cerretta. Prägend sind kalkhaltige, tonige Böden der Lequio-Formation mit fossilführenden Sant'Agata-Mergeln. Die Hauptexpositionen weisen nach Südwest bis Südost; die Parzelle von Davide Fregonese liegt bei rund 340 Metern und wurde 1998 als Spalier mit Guyot-Schnitt angelegt. Im Vergleich zum unmittelbar angrenzenden Prapò fällt Cerretta breiter und weicher im Tannin aus, ohne die Serralunga-typische Struktur zu verlieren. Ein Turiner in Serralunga d'Alba Hinter dem Etikett steht Davide Fregonese, ein Weinliebhaber aus Turin, der seinen Kindheitstraum von einem eigenen Barolo umsetzte. Möglich wurde das über die Familie Rosso, mit der er befreundet ist: Er erwarb 0,6 Hektar in Cerretta und 0,5 Hektar in Prapò, zwei der gesuchtesten Lagen der Gemeinde. Weinberge und Kellerarbeit liegen in den Händen von Davide Rosso in Serralunga d'Alba. Der 2014er ist die erste Abfüllung des Projekts, das unter dem Namen Bugia Nen firmiert; das Sortiment umfasst neben Cerretta und Prapò einen deklassierten Langhe Nebbiolo. Betongärung und großes Fassvolumen aus Fontainebleau-Eiche Vergoren wird die abgebeerte Maische im Betontank, etwa 25 Tage lang, mit täglichen Überpumpungen und einem Délestage. Danach folgt nach Erzeugerangaben eine Reife von 18 bis 30 Monaten in 25-Hektoliter-Fässern aus französischer Eiche aus dem Wald von Fontainebleau, ohne Barrique. Der geringe Holzeinfluss lässt gerade in einem kühlen Jahrgang wie 2014 die Frucht und die Säure klar stehen. Das Lagerpotenzial wird mit 25 bis 30 Jahren angegeben. Servieren und kombinieren 16 bis 18 °C und ein bauchiges Rotweinglas sind die richtige Bühne; eineinhalb Stunden im Dekanter ründen das Tannin ab. Der frische, klare Stil des Jahrgangs harmoniert mit Brasato, Tajarin mit Butter und Salbei, Perlhuhn, Wildhasenragout, Trüffelrisotto und gereiftem Toma. Häufige Fragen zum Davide Fregonese Barolo Cerretta 2014 Was macht den Jahrgang 2014 in Serralunga besonders? 2014 war im Piemont kühl und niederschlagsreich, Serralunga d'Alba kam vergleichsweise gut davon. Die Weine sind schlanker, säurebetonter und aromatisch klarer als in warmen Jahren. Was bedeutet der Name Bugia Nen? Bugia Nen heißt im piemontesischen Dialekt „beweg dich nicht“. Der Ausruf wird der Schlacht an der Assietta von 1747 zugeschrieben und gilt als Sinnbild piemontesischer Beharrlichkeit. Wie groß ist die Parzelle in Cerretta? Sie umfasst 0,6 Hektar, die Reben wurden 1998 gepflanzt. Der Erzeuger nennt eine Produktion von rund 2.000 Flaschen pro Jahrgang. Sollte man den 2014er dekantieren? Ja, eine Belüftung von ein bis zwei Stunden hilft. Danach treten florale Noten und die feine Würze deutlicher hervor, das Tannin wirkt weniger streng. Wozu passt dieser Barolo besonders gut? Zu geschmortem Rind, Wild und Trüffelgerichten, aber auch zu Pasta mit kräftigen Fleischsaucen. Durch die frische Säure begleitet er auch gereifte Hartkäse gut.

Inhalt: 0.7 Liter (71,29 €* / 1 Liter)

49,90 €*
Davide Fregonese Barolo Cerretta 2016
Traube: Nebbiolo
Davide Fregonese Barolo Cerretta 2016 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Cerretta in Serralunga d'Alba und wird mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt. Der Duft wirkt ätherisch und weit: Wiesenblumen und rote Kirsche treffen auf Himbeere, Süßholz und einen Hauch Leder. Am Gaumen tritt das kräftige, breit angelegte Tannin hervor, das von einer frischen Säure in der Spur gehalten wird. Der Jahrgang 2016 gilt im Barolo-Gebiet als besonders klassisch gebaut, und genau das prägt diesen Wein: Würze, Zug und ein langer Nachhall. Die Verkostungsnotiz des Davide Fregonese Barolo Cerretta 2016 FARBE: Rubinrot mit granatfarbenem Rand und mittlerer Tiefe. NASE: Ätherisch und ausgreifend, mit Wiesenblumen, getrockneter Rose und roter Kirsche. Dahinter Himbeere, Süßholz, Muskatnuss und eine feine Lederspur, wie sie reifender Nebbiolo aus Serralunga häufig zeigt. GESCHMACK: Kräftiger Körper, festes und körniges Tannin, das von frischer Säure getragen wird. Kirsche und Preiselbeere stehen neben Pfeffer, Kräutern und einer kalkigen Mineralität, die dem Wein Kontur gibt. FINALE: Lang und würzig, mit anhaltender roter Frucht, salziger Mineralität und einem Tannin, das noch Jahre Arbeit vor sich hat. Cerretta – abgegrenzte Lage im Norden von Serralunga d'Alba Cerretta ist eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung, eine sogenannte MGA, innerhalb des Barolo-Gebiets. Die Lage umfasst rund 40 Hektar in Serralunga d'Alba und reicht von etwa 250 bis 395 Metern Höhe. Die Böden gehören zur Lequio-Formation mit fossilführenden Mergeln vom Typ Sant'Agata: kalkhaltig, tonig, mit Wechsellagen aus Sand und Mergel. Die Parzelle von Davide Fregonese liegt nach Angaben des Erzeugers auf rund 340 Metern und wurde 1998 bepflanzt. Cerretta bringt Barolo mit festem, breit gebautem Tannin hervor, der sich weniger streng zeigt als der direkt benachbarte Prapò und mit den Jahren ins Ätherische wechselt. Bugia Nen – das Serralunga-Projekt von Davide Fregonese Davide Fregonese ist Turiner und eigenständiger Erzeuger, nicht Teil einer Zweitlinie. Über seine Freundschaft zur Familie Rosso in Serralunga d'Alba erhielt er Zugang zu zwei der begehrtesten Lagen der Gemeinde: 0,6 Hektar in Cerretta und 0,5 Hektar in Prapò. Sein Projekt trägt den Namen Bugia Nen, piemontesisch für „beweg dich nicht“ – ein Ausruf, der auf die Schlacht an der Assietta von 1747 zurückgeht. Ausgebaut werden die Weine im Keller von Giovanni Rosso in Serralunga d'Alba, wo Davide Rosso auch die Weinberge betreut. Die Mengen bleiben klein: Für den Cerretta nennt der Erzeuger rund 2.000 Flaschen im Jahr. 25 Tage auf der Schale, danach das 25-Hektoliter-Fass Die Trauben werden von Hand gelesen, abgebeert und im Betontank vergoren. Die Maischestandzeit liegt bei etwa 25 Tagen mit täglichen Überpumpungen und einem Délestage zur Halbzeit der Gärung. Danach reift der Wein nach Erzeugerangaben 18 bis 30 Monate in Fassvolumina von 25 Hektolitern aus französischer Eiche aus dem Wald von Fontainebleau. Das große Fass hält den Holzeinfluss zurück und stellt Frucht, Kalkmineralität und Tanninstruktur in den Vordergrund; für die Flaschenreife sind 25 bis 30 Jahre angesetzt. Servieren und kombinieren Der Barolo kommt bei 16 bis 18 °C in einem großvolumigen Rotweinglas am besten zur Geltung. Ein bis zwei Stunden Luft im Dekanter lösen das noch feste Tannin spürbar auf. Passend sind geschmorte Rinderbacke, Lammkeule mit Kräutern, Wildschweinragout, Tajarin mit weißem Trüffel, Steinpilzrisotto und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Davide Fregonese Barolo Cerretta 2016 Was bedeutet Cerretta auf dem Etikett? Cerretta ist eine offiziell abgegrenzte Lage, eine MGA, in Serralunga d'Alba. Der Name auf dem Etikett belegt, dass die Nebbiolo-Trauben ausschließlich aus dieser Lage stammen. Wer ist Davide Fregonese? Ein Erzeuger aus Turin, der sich mit Bugia Nen kleine Parzellen in Cerretta und Prapò erfüllt hat. Seine Weine entstehen im Keller von Giovanni Rosso in Serralunga d'Alba. Was unterscheidet den Cerretta vom Prapò desselben Erzeugers? Cerretta liegt tiefer und auf reicheren Böden und ergibt den vollmundigeren, breiteren Wein. Prapò oberhalb davon hat leichtere Böden und fällt duftiger und feiner aus. Ist der Jahrgang 2016 bereits trinkreif? Er ist zugänglich, zeigt aber noch viel Tanninreserve. Mit Luft oder einigen weiteren Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich an Harmonie und tertiärer Tiefe. Wie lange lässt sich der Barolo lagern? Bei kühler, dunkler und erschütterungsfreier Lagerung sind 25 bis 30 Jahre angesetzt. Die Flasche sollte dabei liegend und bei möglichst gleichbleibender Temperatur ruhen.

Inhalt: 0.75 Liter (73,20 €* / 1 Liter)

54,90 €*
Giovanni Rosso Barolo Cerretta 2020
Traube: Nebbiolo
Giovanni Rosso Barolo Cerretta 2020 kommt aus einer der bekanntesten Lagen von Serralunga d'Alba und ist ein reinsortiger Nebbiolo mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. In der Nase dominieren reife Kirsche und Pflaume, begleitet von Veilchen und welker Rose; Pfeffer und Tabak geben Würze. Am Gaumen verbindet der Wein einen kräftigen Körper mit schokoladigen Nuancen und einem Tannin, das markant, aber geschliffen wirkt. Cerretta gilt im Haus Rosso als der samtigste seiner Lagenweine. Die Verkostungsnotiz des Giovanni Rosso Barolo Cerretta 2020 FARBE: Kräftiges Rubinrot mit leuchtendem Rand. NASE: Veilchen und welke Rose öffnen das Bouquet, dahinter reife Kirsche und Pflaume. Weißer Pfeffer, Tabak und ein Hauch Kakao ergänzen das Bild, ohne die Frucht zu überdecken. GESCHMACK: Kraftvoll und gleichzeitig weich, mit umhüllendem Tannin und vollem Körper. Dunkle Kirsche, Schokolade und eine feine Salzigkeit ziehen sich durch, die Säure hält das Ganze aufrecht. FINALE: Seidig und präzise, mit langem Nachhall aus Kirsche, Kakao und Pfeffer. Cerretta: kalkig-toniger Boden auf 350 bis 365 Metern Die MGA Cerretta liegt im Norden von Serralunga d'Alba und umfasst rund 40 Hektar. Giovanni Rosso bewirtschaftet dort etwa 3,5 Hektar auf 350 bis 365 Metern in südlicher bis südöstlicher Ausrichtung; nachgepflanzt wurde 1984 und 2000. Der Boden ist kalkhaltig und tonig und wird vom Gut auf die fossilführenden Sant'Agata-Mergel zurückgeführt, eingebettet in die für Serralunga typische Lequio-Formation. Der höhere Tonanteil bindet Wasser und gibt dem Nebbiolo Fleisch: Cerretta ergibt vollmundige, umhüllende Weine, deren Tannin weicher und integrierter wirkt als beim benachbarten Prapò. Das Haus Rosso: Serralunga, Vignarionda und der Ätna Seit 1906 in Serralunga d'Alba ansässig, gehört Giovanni Rosso zu den Adressen, die den Ruf der Gemeinde in den letzten zwei Jahrzehnten mitgeprägt haben. Kernstück ist eine kleine Parzelle in Vignarionda mit Reben aus dem Jahr 1946, die als Ester Canale Rosso abgefüllt wird und nach der Mutter von Davide Rosso benannt ist. Dazu kommen Lagenweine aus Cerretta und Serra sowie Parzellen in Broglio, Meriame, Sorano, Costabella, Lirano und Damiano. 2016 erweiterte die Familie ihr Terroir um ein Gut am Ätna. Ausgebaut wird durchgehend in großen Fässern von 25 bis 50 Hektolitern, um die Frucht des Nebbiolo und nicht das Holz zu zeigen. Zementgärung und lange Reife im großen französischen Fass Nach der Handlese vergärt die abgebeerte Maische etwa 25 Tage im Betontank, mit täglichen Überpumpungen und einem Délestage. Die malolaktische Gärung und die Reife finden in Fässern von 25 und 50 Hektolitern aus französischer Eiche statt, je nach Jahrgang 18 bis 36 Monate. Diese Kombination glättet das Tannin, ohne dem Wein Holzaromatik aufzuprägen. Angesetzt ist ein Lagerpotenzial von rund 20 Jahren. Servieren und kombinieren 16 bis 18 °C und ein weites Rotweinglas sind ideal; jung empfiehlt sich ein bis zwei Stunden Luft. Der vollmundige, samtige Stil passt zu Rinderfilet, Lammschulter, Taube, Risotto mit Steinpilzen, Agnolotti mit Fleischfüllung und gereiftem Bra duro. Häufige Fragen zum Giovanni Rosso Barolo Cerretta 2020 Wofür steht die Lage Cerretta? Cerretta ist eine abgegrenzte MGA im Norden von Serralunga d'Alba mit kalkig-tonigen Böden. Sie gilt für vollmundige, umhüllende Barolo mit gut integriertem Tannin. Was unterscheidet den Cerretta vom Serra desselben Guts? Cerretta liegt tiefer und auf tonigeren Böden und wirkt runder und zugänglicher. Serra liegt höher, fällt straffer und balsamischer aus und braucht meist mehr Zeit. Wie lange sollte man den 2020er liegen lassen? Er ist mit Luft schon jung trinkbar, gewinnt aber in den nächsten fünf bis zehn Jahren deutlich. Insgesamt sind rund 20 Jahre Entwicklungspotenzial angesetzt. Wie viel Fläche besitzt Giovanni Rosso in Cerretta? Das Gut nennt etwa 3,5 Hektar in dieser Lage, teils 1984 und 2000 nachgepflanzt. Die Parzellen liegen auf 350 bis 365 Metern mit südlicher bis südöstlicher Ausrichtung. Wozu passt dieser Barolo am besten? Zu kräftigen Fleischgerichten wie Rinderfilet, Lamm oder Taube und zu Pilzgerichten. Auch gereifter Hartkäse aus dem Piemont ist eine gute Begleitung.

Inhalt: 0.75 Liter (106,53 €* / 1 Liter)

79,90 €*
Giovanni Rosso Barolo Del Comune Di Serralunga 2015
Traube: Nebbiolo
Giovanni Rosso Barolo Del Comune Di Serralunga 2015 ist ein reinsortiger Nebbiolo, dessen Trauben ausschließlich aus der Gemeinde Serralunga d'Alba stammen, gefüllt mit 14 % Vol. Der Wein entsteht aus mehreren Parzellen, die getrennt vergoren und erst danach zusammengeführt werden. In der Nase treten Kakao und Schokolade neben reifer Himbeere und Pflaume, dazu eine pfeffrige Würze. Am Gaumen wirkt er saftig und mundfüllend, mit seidigem Tannin und einem angenehmen Trinkfluss – 2015 war im Piemont ein warmer, großzügiger Jahrgang. Die Verkostungsnotiz des Giovanni Rosso Barolo Del Comune Di Serralunga 2015 FARBE: Rubinrot mit granatfarbenem Schimmer am Rand. NASE: Kakao und dunkle Schokolade rahmen reife Himbeere und Pflaume ein. Dazu kommen schwarzer Pfeffer, getrocknete Rose und ein Hauch süße Würze. GESCHMACK: Saftig und herzhaft, in der Mitte weich und mundfüllend. Die Tannine sind seidig und rund, rote Frucht und Pfeffer tragen den Wein, ohne dass die Struktur schwer wird. FINALE: Mittellang bis lang, mit Kakao, Karamell und einer feinen Pfefferspur. Gemeinde-Cuvée statt Einzellage: was hinter der Bezeichnung steckt Seit der Abgrenzung der Menzioni Geografiche Aggiuntive im Jahr 2010 darf im Barolo neben einer Lage auch die Gemeinde auf dem Etikett stehen. Voraussetzung ist, dass alle Trauben aus einer der elf Barolo-Gemeinden kommen. „Barolo del Comune di Serralunga d'Alba“ ist also kein Cru, sondern eine Cuvée aus mehreren Lagen derselben Gemeinde: Giovanni Rosso führt dafür Trauben aus mehreren eigenen Parzellen zusammen, die getrennt vinifiziert und anschließend verschnitten werden. Die Weinberge liegen auf etwa 300 bis 350 Metern mit südöstlicher bis südwestlicher Ausrichtung. Serralunga d'Alba selbst bildet den östlichen Hügelzug des Anbaugebiets; seine hellen, kalk- und mergelreichen Böden gelten als Ursprung der festen Tanninstruktur und der langen Haltbarkeit dieser Barolo. Vier Generationen Rosso – und der Anspruch, den Ort zu zeigen Die Azienda Agricola Giovanni Rosso besteht seit 1906 in Serralunga d'Alba, seit 1995 unter eigenem Etikett. Davide Rosso, ausgebildet in Alba und in Frankreich, leitet den Betrieb seit Anfang der 2000er-Jahre; im Weinberg wird auf Herbizide und Pestizide verzichtet. Neben den Lagenweinen aus Cerretta und Serra und der berühmten Parzelle in Vignarionda ist dieser Gemeindewein der Schlüssel zum Verständnis des Hauses: Er soll nicht eine einzelne Parzelle, sondern den Charakter von Serralunga insgesamt abbilden. Seit 2016 arbeitet die Familie zusätzlich an einem Weingut am Ätna. 25 Tage Maische und bis zu 36 Monate im 50-Hektoliter-Fass Gelesen wird im Oktober von Hand; nach dem Abbeeren und sanftem Anquetschen vergärt der Most etwa 25 Tage auf der Schale im Betontank, mit täglichen Überpumpungen und einem Délestage zur Halbzeit. Der Ausbau erfolgt anschließend in großen Fässern von 50 Hektolitern aus Eiche des Waldes von Fontainebleau, je nach Jahrgang 18 bis 36 Monate. Barrique kommt nicht zum Einsatz, weshalb der Wein ohne Röst- und Vanillenoten auskommt. Das Lagerpotenzial wird mit 15 bis 20 Jahren angesetzt. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem großen Rotweinglas servieren; eine Stunde Luft genügt bei diesem Reifestand. Gut passen Brasato al Barolo, Bollito misto, gefüllte Agnolotti, Wildschweinragout, Steinpilze und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Giovanni Rosso Barolo Del Comune Di Serralunga 2015 Warum steht kein Lagenname auf dem Etikett? Weil der Wein aus mehreren Parzellen innerhalb der Gemeinde Serralunga d'Alba entsteht. Die Gemeindeangabe ist seit der MGA-Abgrenzung von 2010 zulässig, wenn alle Trauben von dort kommen. Aus welchen Weinbergen stammt der Wein? Giovanni Rosso verwendet dafür mehrere eigene Parzellen in Serralunga d'Alba auf rund 300 bis 350 Metern. Sie werden getrennt vergoren und erst vor dem Ausbau zusammengeführt. Ist der Jahrgang 2015 bereits trinkreif? Ja. 2015 war warm und großzügig, die Tannine sind rund und der Wein zeigt sich jetzt offen. Weitere Flaschenreife bringt zusätzliche tertiäre Noten. Was zeichnet Barolo aus Serralunga d'Alba aus? Serralunga steht für besonders klassisch gebaute Barolo mit festem Tannin, Salzigkeit und langer Haltbarkeit. Verantwortlich dafür sind die kalk- und mergelreichen Böden des östlichen Hügelzugs. Wie sollte die Flasche gelagert werden? Liegend, dunkel, erschütterungsfrei und bei möglichst gleichbleibender kühler Temperatur. Unter diesen Bedingungen sind 15 bis 20 Jahre Entwicklung angesetzt.

Inhalt: 0.7 Liter (57,00 €* / 1 Liter)

39,90 €*
Giovanni Rosso Barolo La Serra 2020
Traube: Nebbiolo
Giovanni Rosso Barolo La Serra 2020 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Serra in Serralunga d'Alba, abgefüllt mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Das Bouquet verbindet reife Kirsche, Himbeere und Pflaume mit Rose und Veilchen, dazu treten Pfeffer, Tabak und ein Hauch Lakritz. Am Gaumen zeigt der Wein einen kräftigen Körper mit schokoladigen Nuancen und einer mineralischen, an feuchten Stein erinnernden Ader. Serra gehört zu den höchstgelegenen Lagen der Gemeinde – das gibt dem Barolo neben Tiefe auch Frische. Die Verkostungsnotiz des Giovanni Rosso Barolo La Serra 2020 FARBE: Dichtes Rubinrot mit violetten Reflexen im Kern. NASE: Ein komplexes Bild aus reifer Kirsche, Himbeere und Pflaume, umspielt von Rose und Veilchen. Brombeere, Minze und eine balsamische Note treten hinzu, dazu Pfeffer, Tabak und ein Hauch Lakritz. GESCHMACK: Kräftig und tief, mit markantem, aber geschliffenem Tannin und dunkler Frucht. Schokoladige Nuancen, Kräuterwürze und eine feuchte Steinmineralität geben dem Wein Kontur und Zug. FINALE: Anhaltend und balsamisch, mit dunkler Kirsche, Süßholz und einem trockenen, mineralischen Ausklang. Serra – Höhenlage auf der Lequio-Formation Die MGA Serra liegt an der Straße von Serralunga d'Alba nach Roddino und umfasst rund zehn Hektar. Die Weinberge zählen mit etwa 350 bis 395 Metern zu den höchstgelegenen der Gemeinde; Giovanni Rosso nennt für die eigenen Parzellen 370 bis 395 Meter und eine östliche bis südöstliche Ausrichtung. Der Untergrund gehört zur Lequio-Formation: Wechsellagen aus Sandstein, Mergel und Kalk, die dem Nebbiolo festes Tannin und Salzigkeit mitgeben. Die Höhe verzögert die Reife und erhält Säure und Aromatik, weshalb Serra Tiefe und Eleganz zugleich zeigt. Die Familie besitzt die Lage seit 1946; nachgepflanzt wurde 1984, 1996 und 2003. Giovanni Rosso – vier Generationen in Serralunga d'Alba Das 1906 gegründete Gut bewirtschaftet rund zwölf Hektar in Serralunga d'Alba und verteilt sich auf mehrere MGA, unter anderem Serra, Cerretta, Broglio, Meriame, Sorano, Costabella, Lirano und Damiano; dazu kommt die kleine, 1946 gepflanzte Parzelle in Vignarionda, die als Ester Canale Rosso abgefüllt wird. Eigene Flaschenweine gibt es seit 1995. Davide Rosso führt den Betrieb seit Anfang der 2000er-Jahre und brachte Erfahrung aus dem Burgund mit, unter anderem von Domaine Jean Grivot und Denis Mortet. In den Weinbergen wird auf Herbizide und Pestizide verzichtet, im Keller gilt der Grundsatz, dass niedrige Erträge den höchsten Ertrag bringen. 25 Tage Betongärung, bis zu 36 Monate im 25- und 50-Hektoliter-Fass Die Trauben werden im Oktober von Hand gelesen, abgebeert und sanft angequetscht. Die Gärung erfolgt im Betontank mit etwa 25 Tagen Schalenkontakt, täglichen Überpumpungen und einem Délestage zur Halbzeit. Danach reift der Wein je nach Jahrgang 18 bis 36 Monate in Fässern von 25 und 50 Hektolitern aus französischer Eiche – ein Volumen, das Frucht und Herkunft betont statt Holzaromatik. Das Lagerpotenzial wird mit rund 20 Jahren angesetzt. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem großen Burgunder- oder Barolo-Glas servieren. Der junge 2020er gewinnt durch zwei Stunden im Dekanter deutlich. Er begleitet Brasato al Barolo, Lammkarree, Rehrücken, Tajarin mit Trüffel, geschmorte Ochsenbacke und gereiften Castelmagno. Häufige Fragen zum Giovanni Rosso Barolo La Serra 2020 Was bedeutet Serra beziehungsweise La Serra auf dem Etikett? Serra ist eine offiziell abgegrenzte Lage, eine MGA, in Serralunga d'Alba. Der Erzeuger führt sie in seiner Lagenaufstellung auch als La Serra; gemeint ist in beiden Fällen dieselbe Herkunft. Wie hoch liegen die Reben? Der Erzeuger nennt 370 bis 395 Meter über dem Meer, womit Serra zu den höchsten Lagen der Gemeinde gehört. Die Höhe sorgt für spätere Reife und mehr Frische im Wein. Wie unterscheidet sich Serra vom Cerretta des Hauses? Serra liegt höher und wirkt tiefer, balsamischer und straffer. Cerretta fällt auf tonigeren Böden runder und samtiger aus und gilt im Gut als der zugänglichere der beiden Lagenweine. Ist der Jahrgang 2020 schon zugänglich? Ja, 2020 zeigt reife Frucht und geschliffenes Tannin und lässt sich jung mit Luft gut trinken. Sein eigentliches Fenster öffnet sich jedoch erst in einigen Jahren. Warum große Fässer und kein Barrique? Fässer von 25 und 50 Hektolitern haben ein geringes Verhältnis von Holzoberfläche zu Weinvolumen. Dadurch reift der Wein oxidativ schonend, ohne Vanille- und Röstnoten aufzunehmen.

Inhalt: 0.75 Liter (106,53 €* / 1 Liter)

79,90 €*
Luigi Vico Barolo del Comune di Serralunga 2016
Traube: Nebbiolo
Luigi Vico Barolo del Comune di Serralunga 2016 ist ein reinsortiger Nebbiolo, dessen Trauben ausschließlich aus der Gemeinde Serralunga d'Alba im Piemont kommen. Der Wein wird mit 14 % Vol. abgefüllt und zeigt ein bezauberndes Bouquet aus Himbeere, Veilchen, Pfeffer und einem Hauch Tabak. Am Gaumen wirkt er reichhaltig, mineralisch und fruchtbetont, mit seidigen Tanninen und einem langen, leicht karamelligen Nachhall. 2016 ist zugleich der erste Jahrgang des jungen Guts von Luigi Vico. Die Verkostungsnotiz des Luigi Vico Barolo del Comune di Serralunga 2016 FARBE: Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen. NASE: Frische Himbeere und Erdbeere treffen auf Veilchen und getrocknete Rose. Schwarzer Pfeffer, Tabakblatt und eine dunkle Kakaonote geben dem Duft Tiefe. GESCHMACK: Reichhaltig und saftig, mit klarer roter Frucht und einer mineralischen, an nassen Stein erinnernden Ader. Die Tannine sind seidig und fügen sich ohne Kanten ein, was einen bemerkenswerten Trinkfluss ergibt. FINALE: Lang, mit Himbeere, Pfeffer und feinen Karamell- und Schokoladentönen. Was „del Comune di Serralunga“ bedeutet Mit der Abgrenzung der 181 Menzioni Geografiche Aggiuntive im Jahr 2010 wurde im Barolo neben dem Lagennamen eine zweite Herkunftsangabe möglich: die Gemeinde. Ein Erzeuger darf „Barolo del Comune di Serralunga d'Alba“ aufs Etikett schreiben, wenn alle Trauben aus dieser einen der elf Barolo-Gemeinden stammen. Die Angabe ist damit präziser als ein einfacher Barolo, aber weiter gefasst als eine Einzellage – es handelt sich um eine Gemeinde-Cuvée, nicht um einen Cru. Serralunga d'Alba liegt auf dem östlichen Hügelzug des Anbaugebiets; seine kalk- und mergelreichen Böden der Lequio-Formation gelten als Grund für die besonders feste Tanninstruktur und die Langlebigkeit der Weine. Azienda Agricola Luigi Vico – ein eigenes Gut in Serralunga Luigi Vico ist keine Zweitmarke von Giovanni Rosso, sondern ein selbständiges Weingut. Die Familie ist in Serralunga d'Alba bis 1694 zurück belegt; als die Pachtverträge für die Familienparzellen ausliefen, holte Luigi Vico sie zurück und gründete 2016 seine Azienda Agricola. Sie umfasst rund zwei Hektar in drei Weinbergen: Prapò, 1927 erworben und östlich exponiert, Meriame aus dem Jahr 1920 und Prato Done von 1900 mit alten Moscato-Reben. Bewirtschaftet wird zertifiziert biologisch, gelesen wird von Hand. Vinifiziert werden die Weine im Keller von Giovanni Rosso in Serralunga d'Alba, wo Davide Rosso für den Ausbau verantwortlich ist – die Trauben stammen also von Luigi Vico, die Kellerarbeit kommt von einem der genauesten Barolo-Erzeuger der Gemeinde. Betontank, Naturhefen und großes Eichenfass Die Maische vergärt im Betontank mit weinbergseigenen Hefen; der Erzeuger arbeitet betont zurückhaltend, ohne aufdringliche Extraktion. Der Ausbau erfolgt anschließend im großen Fass aus französischer und slawonischer Eiche, im Fall der Lagenweine in Fassvolumina von 25 Hektolitern aus dem Wald von Fontainebleau. Barrique kommt nicht zum Einsatz, weshalb der Wein ohne Vanille- oder Röstaromen auskommt. Das Lagerpotenzial wird mit 15 bis 20 Jahren angesetzt. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem großen Rotweinglas servieren und rund eine Stunde vorher öffnen oder dekantieren. Der seidige, fruchtbetonte Stil passt zu Vitello tonnato, Agnolotti del plin, Brasato al Barolo, Ente mit Feigen, Steinpilzen und mittelaltem Bra. Häufige Fragen zum Luigi Vico Barolo del Comune di Serralunga 2016 Warum steht auf dem Etikett eine Gemeinde und keine Lage? Weil der Wein aus mehreren Parzellen innerhalb von Serralunga d'Alba stammt und nicht aus einer einzigen abgegrenzten Lage. Die Gemeindeangabe ist seit der MGA-Reform von 2010 zulässig, wenn alle Trauben aus dieser Gemeinde kommen. Ist Luigi Vico ein eigenständiges Weingut? Ja. Die Azienda Agricola Luigi Vico besteht seit 2016 mit eigenen Weinbergen in Serralunga d'Alba. Der Ausbau findet allerdings im Keller von Giovanni Rosso unter der Verantwortung von Davide Rosso statt. Wie werden die Weinberge bewirtschaftet? Alle Parzellen sind biologisch zertifiziert, die Lese erfolgt von Hand. Im Keller kommen weinbergseigene Hefen und Betonbehälter zum Einsatz. Sollte der 2016er dekantiert werden? Eine Stunde Luft tut ihm gut, zwingend ist sie nicht. Die Tannine sind bereits seidig, durch Belüftung treten Veilchen und Pfeffer jedoch klarer hervor. Wie unterscheidet sich ein Gemeinde-Barolo von einem Lagen-Barolo? Der Lagenwein zeigt das Profil einer einzelnen Parzelle und ist meist enger und langlebiger gebaut. Die Gemeinde-Cuvée verbindet mehrere Parzellen zum typischen Bild des Ortes und ist in der Regel früher zugänglich.

Inhalt: 0.7 Liter (57,00 €* / 1 Liter)

39,90 €*