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Vietti

Historisches Haus aus Castiglione Falletto mit Spitzenlagen in Barolo und Barbaresco. Klassiker wie Rocche di Castiglione und Brunate sind international gefragt – zu Recht. Wer einmal einen großen Vietti im Glas hatte, versteht den Ruf.

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Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018
Traube: Barbera
Der Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018 ist eine reinsortige Barbera d'Alba DOC von Reben, die seit 1918 im Weinberg Scarrone in Castiglione Falletto stehen. Der Wein kommt mit 15 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche in den Handel. Brombeere, Holunder und Sauerkirsche prägen den Duft, dazu Nelke, Süßholz und schwarzer Pfeffer. Charakteristisch für die Rebsorte ist die betont saftige Säure, die den kräftigen Extrakt trägt und den Wein trotz hohem Alkohol frisch wirken lässt. Die Verkostungsnotiz des Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018 FARBE: Dunkles, violett schimmerndes Rubinrot, dicht bis zum Rand. NASE: Reife dunkle Frucht steht im Vordergrund: Brombeere, Holunderbeere und Sauerkirsche. Dahinter Nelke, Süßholz, schwarzer Pfeffer und eine feine salzig-mineralische Note; das Holz bleibt im Hintergrund. GESCHMACK: Vollmundig und saftig, mit viel dunkler Frucht und deutlichem Zug. Die anregende Säure ist das Rückgrat des Weins, das Tannin ist fein geschliffen und für Barbera ungewöhnlich präsent — Ergebnis der alten Reben und der geringen Erträge. FINALE: Lang und würzig, mit dunkler Kirsche, Pfeffer und salzigem Nachklang. Die Frische überwiegt am Ende deutlich gegenüber der Fülle. Scarrone in Castiglione Falletto — Barbera von Reben aus dem Jahr 1918 Scarrone liegt direkt unterhalb des Ortskerns von Castiglione Falletto, auf terrassierten Steilhängen mit kalkhaltigen Mergelböden. Vietti belässt hier bewusst einen alten Barbera-Bestand: Die Parzelle Vigna Vecchia ist der älteste Teil des Weinbergs und wurde nach Angaben des Importeurs bereits um 1918 bepflanzt. Die Pflanzdichte liegt bei etwa 4.300 Stöcken je Hektar, die Ausrichtung ist südöstlich. Alte Reben tragen von Natur aus wenig, dafür konzentriert — das erklärt die Tiefe, die Würze und das für Barbera untypisch feste Gerüst dieses Weins. Die Menge bleibt entsprechend klein und schwankt von Jahr zu Jahr. Vietti — Weingut mit langer Barbera-Tradition Vietti hat seinen Sitz an der Piazza Vittorio Veneto in Castiglione Falletto und wurde 1873 gegründet. Über Generationen nahm das Haus auch Barbera und Arneis konsequent ernst, lange bevor das üblich war. Alfredo Currado etablierte ab den 1960er-Jahren die getrennte Abfüllung einzelner Weinberge und machte damit auch Lagen-Barbera zum Thema. Seit 2016 gehört das Gut der amerikanischen Familie Krause; die Rebfläche umfasst rund 35 Hektar in den Langhe und im Roero. Ausbau in kleinen Fässern und im 33-Hektoliter-Fass Nach der Handlese folgt eine kurze Kaltmazeration, danach vergärt der Wein etwa zwei Wochen in offenen Edelstahlbehältern mit regelmäßigem Unterstoßen und Umpumpen. Der biologische Säureabbau läuft im kleinen Holzfass. Anschließend reift der Wein laut Herstellerangaben sechs Monate in kleinen Fässern und zwölf Monate in Fässern von 33 Hektolitern, insgesamt also rund 18 Monate, und wird ohne Filtration gefüllt. Das große Format bestimmt den Ton: Es rundet die kräftige Säure ein, ohne der Frucht Vanille- oder Röstnoten aufzudrängen. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem mittelgroßen Rotweinglas servieren; eine halbe bis eine Stunde Luft genügt, dekantieren ist nicht zwingend nötig. Die Kombination aus dunkler Frucht, Säure und Kraft passt zu Tajarin mit Fleischragù, Agnolotti del plin, Bagna càuda, Salsiccia mit Polenta, gegrilltem Rindersteak und mittelalt gereiftem Toma piemontese. Häufige Fragen zum Vietti Barbera D'Alba Scarrone Vigna Vecchia 2018 Was bedeutet Vigna Vecchia auf dem Etikett? Vigna Vecchia heißt „alter Weinberg" und bezeichnet den ältesten Rebbestand im Weinberg Scarrone. Die Reben gehen nach Importeursangaben auf eine Pflanzung um 1918 zurück, waren 2018 also rund hundert Jahre alt. Wie unterscheidet sich diese Barbera von einer einfachen Barbera d'Alba? Sie stammt aus einer einzigen alten Parzelle in einer Spitzenlage, hat deutlich mehr Extrakt und Struktur und wird länger im Holz ausgebaut. Eine klassische Barbera d'Alba ist leichter, fruchtbetonter und für den frühen Genuss gedacht. Wie lange kann man diesen Wein lagern? Barbera lebt von Frucht und Säure und wird üblicherweise in den ersten Jahren getrunken. Diese Lagen-Barbera aus alten Reben ist deutlich haltbarer; realistisch sind bei guter Lagerung etwa acht bis zwölf Jahre, wobei sich die Frucht dann in Richtung Trockenfrucht und Würze verschiebt. Sind 15 % Vol. für eine Barbera viel? Das liegt am oberen Rand des Üblichen und ist eine Folge alter Reben, geringer Erträge und des warmen Jahrgangs 2018. Die für Barbera typisch hohe Säure hält den Wein trotzdem straff und trinkbar. Wozu passt der Wein am Tisch am besten? Zu kräftiger piemontesischer Küche: Fleischragù, Wurst und Polenta, gegrilltes Rind oder Bagna càuda. Säure und Würze kommen mit Fett und Röstaromen besser zurecht als mit sehr zarten Gerichten.

Inhalt: 0.75 Liter (59,87 €* / 1 Liter)

44,90 €*
Vietti Barolo Ravera 2016
Alkoholgehalt: 14.% | Ausbau: 32 Monate im großen Eichenholzfass | Auszeichnungen: 95-Suckling Punkte | Auszeichnungen: 96/100 Parker | Farbe: Rubinrot | Geschmack: Beerige Aromen, filigrane Tanninstruktur, mineralisch | Herstellerland: Italien | Jahr: 2016 | Lagerung: 20-25 Jahre | Nettofüllmenge (in Liter): 0.7 | Produzent: Vietti | Region: Piemont | Traube: Nebbiolo | Traubenart: Nebbiolo | Trinktemperatur in °C: 16°-18° | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Der Vietti Barolo Ravera 2016 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Ravera in der Gemeinde Novello, dem südwestlichen Rand des Barolo-Gebiets. Der Barolo DOCG wird mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche abgefüllt und reifte rund 32 Monate im großen Eichenholzfass. Sein Duftbild verbindet Cranberry, schwarze Johannisbeere und Walderdbeere mit Kreide, weißem Pfeffer und Sternanis. Der große Jahrgang 2016 zeigt sich hier weniger muskulös als vertikal: hohe Säure, straffes Tannin, sehr klare Kontur. Die Verkostungsnotiz des Vietti Barolo Ravera 2016 FARBE: Dichtes Granatrot mit rubinroten Reflexen. NASE: Fein gezeichnet und kühl: Cranberry, schwarze Johannisbeere und Walderdbeere, dahinter Rose und getrocknete Blüten. Mit Luft treten kreidige Mineralität, weißer Pfeffer, Sternanis und ein Hauch Minze hervor. GESCHMACK: Straff und aufrecht gebaut. Das Tannin ist kompakt und feinkörnig, die Säure vertikal und tragend, die Frucht bleibt rot und präzise statt üppig. Salzig-mineralische Anklänge geben dem Mittelbau Spannung. FINALE: Sehr lang, mit anhaltender roter Frucht, Kreide und würzigem Nachhall. Ein Barolo, der im Abgang noch klar nach vorn zeigt. Ravera in Novello — Höhenlage am westlichen Rand des Barolo Ravera ist eine der 181 abgegrenzten Lagen der Barolo DOCG und umfasst rund 50 Hektar auf dem Gebiet von Novello. Mit etwa 350 bis 450 Metern gehört sie zu den höher gelegenen Crus der Appellation, was die Reife verzögert und Säure sowie Duft erhält. Vietti bewirtschaftet dort etwa drei Hektar auf rund 400 Metern in west- bis südwestlicher Ausrichtung, bei etwa 4.500 Stöcken je Hektar; die ältesten Reben wurden 1935 gepflanzt. Die Böden verbinden kalk- und lehmreiche Sant'Agata-Mergel in den oberen Bereichen mit der festeren Lequio-Formation weiter unten. Aus dieser Doppelnatur ergibt sich das typische Ravera-Profil: floraler, kühler Duft bei gleichzeitig strengem, langlebigem Tanningerüst. Vietti in Castiglione Falletto — Lagenpionier seit 1961 Das Gut wurde 1873 von Carlo Vietti in Castiglione Falletto gegründet; sein Sohn Mario begann mit der Flaschenabfüllung. Prägend war Alfredo Currado, der in die Familie einheiratete und ab 1960 die Leitung übernahm: Mit dem Rocche-Barolo des Jahrgangs 1961 gehörte er zu den Ersten, die eine Einzellage getrennt abfüllten, 1967 rettete er mit einem reinsortigen Arneis eine fast verschwundene Rebsorte, und seit 1974 gestalten wechselnde Künstler die Etiketten der Lagenweine. Heute bewirtschaftet Vietti rund 35 Hektar mit Lagen wie Rocche di Castiglione, Villero, Brunate, Lazzarito, Cerequio und Ravera. 2016 übernahm die US-amerikanische Familie Krause das Weingut; Luca Currado führte es zunächst weiter und verließ es im Januar 2023. 32 Monate im großen Holzfass Die alkoholische Gärung dauert etwa drei Wochen im Edelstahltank auf der Schale, begleitet von regelmäßigen Umpumpvorgängen und traditioneller Mazeration mit untergetauchtem Tresterhut. Der biologische Säureabbau findet im Holz statt, anschließend reift der Wein rund 32 Monate in großen Eichenfässern. Die Barolo DOCG fordert mindestens 38 Monate Gesamtreife, davon 18 im Holz — Vietti liegt beim Fassanteil deutlich darüber. Das große Fassformat betont Herkunft und Tanninkontur statt Holzaromatik; das Weingut nennt für diesen Wein 20 bis 25 Jahre Reifepotenzial. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 °C in einem großzügigen Burgunderglas servieren. Der 2016er ist noch jung strukturiert und gewinnt durch eine bis zwei Stunden in der Karaffe deutlich. Passende Begleiter sind Brasato al Barolo, Tajarin mit weißem Alba-Trüffel, geschmorte Ochsenbacke, Rehrücken mit Wurzelgemüse, Steinpilzrisotto und gereifter Castelmagno. Häufige Fragen zum Vietti Barolo Ravera 2016 Zu welcher Gemeinde gehört die Lage Ravera? Ravera liegt überwiegend in Novello, im Südwesten der Barolo-Zone. Das Weingut selbst hat seinen Sitz in Castiglione Falletto — Sitz und Lage sind hier also nicht identisch. Was macht den Jahrgang 2016 im Barolo besonders? 2016 gilt als einer der großen klassischen Barolo-Jahrgänge: gleichmäßige Reife, hohe Säure und sehr feine, aber reichlich vorhandene Tannine. Solche Jahre gelten als besonders langlebig. Wie unterscheidet sich der Ravera von Viettis Lagen in Castiglione Falletto? Ravera liegt höher und kühler als Rocche di Castiglione oder Villero und bringt einen strafferen, säurebetonten und deutlich mineralischen Barolo. Die Lagen im Kern von Castiglione Falletto wirken meist runder und parfümierter. Sollte der Wein dekantiert werden? Ja, eine bis zwei Stunden Karaffenzeit sind zu empfehlen, solange der Wein noch jung ist. Damit öffnen sich die florale Aromatik und die würzigen Noten, und das Tannin wirkt weniger streng. Warum tragen Vietti-Lagenweine wechselnde Etiketten? Seit 1974 lässt das Gut die Etiketten seiner Einzellagen-Weine von unterschiedlichen Künstlern gestalten. Die Serie ist inzwischen selbst ein Sammelgebiet und eines der bekanntesten Erkennungszeichen des Hauses.

Inhalt: 0.75 Liter (398,67 €* / 1 Liter)

299,00 €*