Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkosten nur 8,90 € Telefon 0151 - 5270 0170 Wein Blog

San Barnaba

Junges Projekt mit Sitz in Serralunga d'Alba. San Barnaba setzt auf autochthone Sorten wie Pelaverga und Freisa neben Nebbiolo – frisch gedacht, ehrlich gemacht. Ein Name für Entdecker, die das Piemont jenseits der großen Etiketten suchen.

Produkte filtern

San Barnaba Langhe Freisa 2023
Der San Barnaba Langhe Freisa 2023 ist ein trockener Rotwein aus der piemontesischen Sorte Freisa, gefüllt mit 13 % vol in der 0,75-Liter-Flasche unter der Herkunft Langhe DOC. Freisa ist eng mit Nebbiolo verwandt, war lange fast verschwunden und wird erst seit wenigen Jahren wieder ernst genommen. Der Wein duftet nach Himbeere, roter Johannisbeere und Veilchen und besitzt eine kantige, leicht herbe Gerbstoffseite, die zur Sorte gehört. Wer einen glattgebügelten Rotwein sucht, greift daneben; wer Eigensinn schätzt, findet hier genau das. Die Verkostungsnotiz des San Barnaba Langhe Freisa 2023 FARBE: Kräftiges Rubinrot mit violetten Rändern. NASE: Zuerst Himbeere und rote Johannisbeere, dann Walderdbeere, Veilchen und ein Hauch Rosenwasser. Dazu eine pfeffrig-krautige Würze und der leicht bittere Zug, den diese Sorte fast immer mitbringt. GESCHMACK: Saftig und lebendig, mit prägnanter Säure. Das Tannin ist griffig und etwas rustikal gezeichnet, es zieht am Gaumen zusammen und macht den Wein zum Essensbegleiter statt zum Solotrinker. FINALE: Trocken und herb, mit nachklingender Himbeere und einem Kräuterbitter. Freisa in den Langhe, eine Sorte kehrt zurück Freisa ist im Piemont seit Jahrhunderten zu Hause. Als „Fresearum uva“ taucht sie bereits in Dokumenten des 16. Jahrhunderts aus den Hügeln zwischen Chieri, Pino Torinese und dem Monferrato auf. Im 18. und 19. Jahrhundert zählte sie zu den meistangebauten Sorten der Turiner Hügel, auch weil sie gegen falschen Mehltau erstaunlich widerstandsfähig ist. Im 20. Jahrhundert verdrängten ertragreichere Gewächse sie fast vollständig; seit den 2000er-Jahren wächst das Interesse wieder, vor allem an trockenen, strukturierten Auslegungen wie dieser. Genetische Untersuchungen belegen eine enge Verwandtschaft zu Nebbiolo, entweder als Eltern-Kind- oder als Geschwisterbeziehung. Langhe Freisa DOC und was dahintersteckt Die Herkunft Langhe DOC wurde 1994 eingeführt und deckt den Süden der Provinz Cuneo ab. Sie lässt 13 Rebsorten und 24 Weintypen zu, darunter Langhe Freisa als stillen und als perlenden Wein. Für den Sortenwein sind mindestens 85 Prozent Freisa und mindestens 11,5 % Vol. vorgeschrieben, die Reben dürfen bis 800 Meter Höhe stehen. Diese Flasche ist die trockene, stille Variante; die historisch weit verbreitete leicht süße und perlende Machart spielt in den Langhe heute kaum noch eine Rolle. Der Erzeuger San Barnaba in Serralunga d'Alba San Barnaba hat seinen Sitz in der Borgata Sorano 9 in Serralunga d'Alba, im östlichen Teil der Langhe. Das Sortiment ist schmal und setzt einen auffälligen Schwerpunkt auf wenig verbreitete autochthone Sorten: Neben diesem Freisa stehen ein Pelaverga aus Verduno und ein Langhe Nebbiolo im Programm. Belastbare öffentliche Angaben zu Familie, Gründungsjahr, Rebfläche und Kellerarbeit haben wir nicht gefunden, ebenso wenig zu Gärgefäß, Fassart und Ausbaudauer dieses Weins. Wir verzichten bewusst darauf, diese Punkte auszufüllen. Servieren und kombinieren Fünfzehn bis 17 Grad Celsius sind richtig, im Sommer darf es eine Spur kühler sein, damit die Gerbstoffkante nicht hart wirkt. Ein mittelgroßes Glas genügt, Dekantieren ist unnötig. Auf dem Tisch braucht dieser Wein Gegenspieler mit Salz und Würze: Salami und Coppa, Bagna càuda, Bohnensuppe, gebratene Blutwurst, Zwiebelkuchen und mittelalter Kuhmilchkäse. Auch zu Pizza mit Salsiccia funktioniert er gut. Häufige Fragen zum San Barnaba Langhe Freisa 2023 Was ist Freisa? Freisa ist eine rote Rebsorte aus dem Piemont, die genetisch eng mit Nebbiolo verwandt ist. Sie liefert duftige Weine mit Himbeere, Erdbeere und Veilchen, dazu spürbare Säure und ein griffiges, leicht herbes Tannin. Außerhalb des Piemont ist sie kaum anzutreffen, kleine Bestände gibt es in Argentinien. Wie schmeckt Freisa im Vergleich zu Nebbiolo? Die Verwandtschaft hört man an Duft und Gerbstoff, doch Freisa fällt heller, direkter und weniger dicht gebaut aus. Statt langer Reife im Fass steht bei ihr die frische rote Frucht im Vordergrund, begleitet von einer bittereren Kante im Abgang. Gibt es Freisa auch als Perlwein? Ja. Historisch war die leicht perlende, oft halbsüße Machart sogar die Regel, und rund um Chieri und im Monferrato wird sie weiter gepflegt. Die vorliegende Flasche ist dagegen trocken und still ausgebaut. Ist der 2023er schon trinkreif? Ja. Das Jahr 2023 war in den Langhe anspruchsvoll, mit Trockenheit, Starkregen, Hagel und um 20 bis 30 Prozent geringeren Erntemengen, brachte aber Weine mit guter Balance aus Säure und Alkohol. Der Wein ist jetzt offen und hält bei kühler Lagerung noch einige Jahre. Wozu passt dieser Wein am besten? Zu würzigem, salzigem Essen. Aufschnitt, Wurstwaren, deftige Gemüsegerichte und Käse fangen Säure und Tannin gut auf, während sehr zarte Speisen von ihm überdeckt würden.

32,90 €*
San Barnaba Langhe Nebbiolo 2024
Der San Barnaba Langhe Nebbiolo 2024 stammt von einem kleinen Erzeuger mit Sitz in Serralunga d'Alba und wird mit 13,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt. Es ist ein reinsortiger Nebbiolo, der zwölf Monate in Holz und Stahl reift und danach zwei Monate in der Flasche ruht. Im Glas zeigt er Rubinrot mit granatroten Reflexen, im Duft beerige Frucht und Würze. Am Gaumen bleibt er straff und lang, ohne die Wucht eines großen Lagenweins zu beanspruchen. Die Verkostungsnotiz des San Barnaba Langhe Nebbiolo 2024 FARBE: Rubinrot mit granatroten Reflexen. NASE: Brombeere, Sauerkirsche und Preiselbeere, umspielt von Veilchen und getrocknetem Thymian. Dezente Süßholz- und Nelkennoten deuten die Monate im Holz an. GESCHMACK: Beerige Frucht mit würzigem Kern, getragen von fester Säure. Das Tannin ist kernig und etwas strenger gezeichnet als bei Nebbiolo aus den westlichen Gemeinden, bleibt jedoch gut eingebunden. FINALE: Lang und würzig, mit trockener Frucht und einer leicht salzigen Note. Serralunga d'Alba und die Böden der Borgata Sorano Der Betriebssitz liegt in der Borgata Sorano am südlichen Rand von Serralunga d'Alba. Sorano selbst reicht über die Gemeindegrenze nach Diano d'Alba hinein, liegt zwischen 280 und 310 Metern und ist von kalkig-tonigen Sant'Agata-Fossilmergeln geprägt, die kompakt und nährstoffarm sind. Serralunga insgesamt steht für die Lequio-Formation aus grauen Mergeln und Sandsteinbändern und gilt als Zone der besonders herben, langlebigen Nebbiolo. Aus welchen Parzellen die Trauben dieser Flasche tatsächlich kommen, weist das Etikett allerdings nicht aus; die Shopangabe nennt lediglich das Piemont. San Barnaba, ein kleiner Betrieb mit knappem Sortiment San Barnaba ist unter der Adresse Borgata Sorano 9 in Serralunga d'Alba eingetragen. Das Programm ist überschaubar und umfasst neben diesem Langhe Nebbiolo einen Langhe Freisa und einen Pelaverga aus Verduno, also zwei ausgesprochen seltene autochthone Rebsorten. Zu Familiengeschichte, Gründungsjahr, Rebfläche und Bewirtschaftung liegen uns keine öffentlich belegten Angaben vor. Wir tragen sie nach, sobald sie gesichert sind, statt sie auszuschmücken. Zwölf Monate zwischen Holz und Stahl Nach der Gärung reift der Wein zwölf Monate in Holz und Stahl und ruht anschließend zwei Monate in der Flasche. Welcher Anteil im Holz lag, welche Fassgröße verwendet wurde und wie lange die Maische auf den Schalen stand, ist nicht dokumentiert. Die Aufteilung erklärt aber das Profil: Der Stahl konserviert die beerige Aromatik, das Holz liefert Struktur und ein wenig Gewürz. Als Reifepotenzial nennt der Shop zehn Jahre und mehr, was für einen Langhe Nebbiolo am oberen Rand des Üblichen liegt. Servieren und kombinieren Der Erzeuger empfiehlt 15 bis 17 Grad Celsius. Ein großes Rotweinglas hilft der Aromatik, und eine halbe bis ganze Stunde Luft löst das Tannin sichtbar. Gute Begleiter sind Tajarin mit Butter und Salbei, Rinderschmorbraten, Kaninchen mit Rosmarin, Lammkoteletts, Pilzrisotto und mittelalter Toma. Häufige Fragen zum San Barnaba Langhe Nebbiolo 2024 Was steckt hinter der Bezeichnung Langhe Nebbiolo DOC? Langhe DOC gilt seit 1994 für den Süden der Provinz Cuneo. Ein Sortenwein muss mindestens 85 Prozent Nebbiolo enthalten und mindestens 11,5 % Vol. erreichen; eine Mindestreifezeit im Holz ist nicht vorgeschrieben. Was zeichnet Nebbiolo aus Serralunga d'Alba aus? Die kalkhaltigen, eisenreichen Mergel dieser Gemeinde zwingen die Wurzeln tief in den Boden und geben den Weinen viel Gerbstoff und Säure. Sie wirken jung strenger als Gewächse aus dem Westen der Zone und gewinnen mit Flaschenzeit deutlich. Bei welcher Temperatur sollte man ihn servieren? Fünfzehn bis 17 Grad sind ideal. Wärmer tritt der Alkohol hervor, kühler schließt sich die Frucht und das Tannin wirkt kantig. Sollte der Wein belüftet werden? Eine kurze Belüftung lohnt sich. Dreißig bis 60 Minuten in der Karaffe genügen, damit sich die Beerenfrucht löst und die würzigen Noten aus dem Holzausbau sichtbar werden. Wie lange lässt sich die Flasche lagern? Der Shop gibt zehn Jahre und mehr an. Realistisch entfaltet ein Langhe Nebbiolo dieses Zuschnitts sein bestes Fenster in den ersten fünf bis acht Jahren, sofern er liegend, dunkel und kühl gelagert wird.

Inhalt: 0.75 Liter (43,87 €* / 1 Liter)

32,90 €*
San Barnaba Pelaverga di Verduno 2024
Der San Barnaba Pelaverga di Verduno 2024 ist ein leichter, pfeffriger Rotwein aus Pelaverga Piccolo, einer Rarität aus der Gemeinde Verduno im Piemont. Die Flasche fasst 0,75 Liter bei 13,5 % Vol. und zeigt ein helles Rubinrot mit violetten Reflexen. Typisch sind der Duft nach Walderdbeere, Hagebutte und weißem Pfeffer sowie ein sehr feines, kaum spürbares Tannin. Leicht gekühlt bei 14 bis 16 Grad serviert, spielt der Wein seine Frische am besten aus. Die Verkostungsnotiz des San Barnaba Pelaverga di Verduno 2024 FARBE: Helles Rubinrot mit violetten Reflexen und transparentem Kern. NASE: Walderdbeere, Himbeere und Hagebutte, dazu Heckenrose und Veilchen. Darüber liegt die Signatur der Sorte, eine klare Note von weißem Pfeffer. GESCHMACK: Leichtfüßig und frisch, mit knackiger Säure und nur zart angedeutetem Tannin. Der Körper bleibt schlank, die Würze zieht sich bis in den Nachhall. FINALE: Kurz bis mittellang, pfeffrig und sauber, ohne jede Schwere. Verduno und die Rebsorte Pelaverga Piccolo Pelaverga Piccolo ist in den Langhe seit dem 17. Jahrhundert dokumentiert und diente jahrhundertelang nur als Beigabe im gemischten Satz. In den späten 1960er-Jahren begann das Haus G. B. Burlotto in Verduno, die fast verschwundene Sorte wieder reinsortig zu pflanzen; in den 1970er- und 1980er-Jahren zogen weitere Betriebe nach. Heute stehen landesweit nur rund sechs Hektar davon, nahezu ausschließlich in Verduno und in kleinen Anteilen in La Morra und Roddi. Die kalkhaltigen Sant'Agata-Fossilmergel und die kühlen Abendwinde vom Tanaro halten die Aromatik hoch und die Säure lebendig. Verduno Pelaverga DOC, anerkannt 1995 Die eigene Herkunft wurde am 20. Oktober 1995 anerkannt und umfasst Gemeindegebiete von Verduno, Roddi und La Morra westlich von Alba. Grundlage ist Pelaverga Piccolo. Die Weine zeigen eine zarte rubinrote Farbe, jung floral und kirschig; mit etwas Flaschenzeit tritt die pfeffrige Würze deutlicher hervor, während Säure und Tannin in feiner Balance bleiben. Damit gehört diese DOC zu den kleinsten Herkünften des Piemont. Im Shop läuft der Wein unter der Ortsform „Pelaverga di Verduno“, gemeint ist dieselbe Herkunft. San Barnaba, kleiner Betrieb mit seltenen Sorten San Barnaba ist unter der Adresse Borgata Sorano 9 in Serralunga d'Alba eingetragen, während die Rebsorte dieses Weins am nordwestlichen Rand der Zone in Verduno zu Hause ist. Das Programm umfasst neben dem Pelaverga einen Langhe Nebbiolo und einen Langhe Freisa, also auffallend viele wenig verbreitete Sorten für ein so kleines Sortiment. Zu Rebfläche, Familie und Kellertechnik liegen keine belastbaren öffentlichen Quellen vor, und auch Gärführung sowie Ausbaudauer dieses Jahrgangs sind nicht dokumentiert. Weine dieses Typs werden üblicherweise im Edelstahl vergoren und ausgebaut, damit die pfeffrige Aromatik erhalten bleibt. Servieren und kombinieren Vierzehn bis 16 Grad Celsius sind ideal, also spürbar kühler als bei einem klassischen Rotwein; bei Zimmertemperatur verliert der Wein seinen Zug. Ein mittelgroßes Glas reicht aus, Dekantieren ist nicht nötig. Er passt zu Vitello tonnato, Salumi, gefülltem Gemüse, Forelle mit Kräuterbutter, Pizza margherita und frischem Ziegenkäse. Auch solo als leichter Sommerrotwein macht er eine gute Figur. Häufige Fragen zum San Barnaba Pelaverga di Verduno 2024 Was ist Pelaverga? Pelaverga Piccolo ist eine seltene rote Rebsorte des Piemont, die fast nur in der Gemeinde Verduno angebaut wird. Sie ergibt helle, leichte Weine mit Walderdbeere, Hagebutte, Wildrose und einer markanten Note von weißem Pfeffer. Seit 1995 hat sie mit Verduno Pelaverga eine eigene Herkunftsbezeichnung. Warum sollte man ihn leicht gekühlt servieren? Der Wein lebt von Säure, Duft und Leichtigkeit statt von Struktur. Bei 14 bis 16 Grad bleiben die Frucht präzise und die Pfefferwürze klar umrissen, während zu warme Temperaturen ihn flach und breit wirken lassen. Woher kommt die pfeffrige Note? Sie gehört zum Sortenbild von Pelaverga Piccolo und wird regelmäßig als weißer Pfeffer beschrieben. Begleitet wird sie von Wildrose, Kirsche und Veilchen; mit etwas Flaschenreife tritt die Würze meist deutlicher hervor. Wie lange sollte man den 2024er aufbewahren? Dieser Weintyp ist auf Frische angelegt und schmeckt in den ersten zwei bis vier Jahren am überzeugendsten. Die Shopangabe von zehn Jahren erscheint uns für diese Machart zu hoch gegriffen. Wie selten ist der Wein tatsächlich? Sehr selten. Bei landesweit rund sechs Hektar Rebfläche gehört Pelaverga Piccolo zu den kleinsten Sortenbeständen Italiens, und die zugehörige DOC umfasst nur drei Gemeinden westlich von Alba.

32,90 €*