Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versandkosten nur 8,90 € Telefon 0151 - 5270 0170 Wein Blog

E. Molino

La Morra im Glas: weich, blumig, früh zugänglich. E. Molino macht Baroli, die man schon jung gern trinkt, die aber genug Reserve für den Keller haben – allen voran der Bricco Rocca und die Riserva del Fico. Klassisch im Holz gereift, ohne Schnörkel.

Produkte filtern

E. Molino Barbera D'Alba Superiore Melia 2022
Traube: Barbera
E. Molino Barbera d'Alba Superiore Melia 2022 – Kraft, Eleganz und piemontesische FinesseDer E. Molino Barbera d'Alba Superiore Melia 2022 ist ein ausdrucksstarker Spitzen-Barbera aus dem Herzen des Piemont. Ausschließlich aus sorgfältig selektierten Barbera-Trauben vinifiziert, verbindet diese Superiore-Cuvée intensive Frucht, lebendige Frische und den eleganten Holzausbau zu einem Wein von bemerkenswerter Tiefe. Der Melia zählt zu den Aushängeschildern des Familienweinguts E. Molino und zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Rebsorte Barbera steckt.Ein vielversprechender Jahrgang 2022Der Jahrgang 2022 war im Piemont von einem warmen und trockenen Sommer geprägt. Dank der kühlen Nächte während der Reifephase konnten die Trauben ihre aromatische Frische bewahren und gleichzeitig eine ausgezeichnete phenolische Reife erreichen. Das Ergebnis sind konzentrierte, harmonische Weine mit intensiver Frucht, reifen Tanninen und einer lebendigen Säure – Eigenschaften, die der Barbera d'Alba Superiore Melia hervorragend widerspiegelt.VerkostungsnotizIm Glas leuchtet der Wein in einem tiefen Rubinrot mit violetten Reflexen. Das Bouquet begeistert mit intensiven Aromen von Schwarzkirschen, Brombeeren und reifen Pflaumen, begleitet von Veilchen, süßen Gewürzen, Vanille, Kakao und feinen Röstaromen.Am Gaumen präsentiert sich der Melia kraftvoll und zugleich elegant. Die für Barbera typische lebendige Säure sorgt für Frische und Spannung, während der Ausbau im Holzfass dem Wein zusätzliche Struktur und seidige Textur verleiht. Dunkle Beerenfrüchte, feine Würze und mineralische Anklänge münden in ein langes, harmonisches Finale.Ausbau und TerroirDie Weinberge liegen auf den kalk- und lehmhaltigen Hügeln der Langhe, deren Böden den Weinen Eleganz und Mineralität verleihen. Nach der temperaturkontrollierten Gärung reift der Wein über mehrere Monate in Eichenfässern. Dadurch gewinnt er an Komplexität, ohne die sortentypische Frische und Frucht der Barbera zu verlieren.SpeiseempfehlungDer E. Molino Barbera d'Alba Superiore Melia 2022 ist ein vielseitiger Speisenbegleiter und harmoniert hervorragend mit hausgemachter Pasta, Tajarin mit Ragù, Ossobuco, geschmortem Rind, Lamm, Wildgeflügel, Steinpilzrisotto sowie gereiftem Pecorino oder Parmigiano Reggiano.Serviertemperatur: 16–18 °CTrinkreife: Jetzt mit etwas Belüftung bis etwa 2034.Lagerpotenzial: 8–10 Jahre.

Inhalt: 0.75 Liter (39,87 €* / 1 Liter)

29,90 €*
E. Molino Barolo Bricco Rocca 2017
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Barolo Bricco Rocca 2017 stammt aus einem der heißesten und trockensten Jahre der jüngeren Barolo-Geschichte. Reinsortiger Nebbiolo aus der Lage Bricco Rocca in La Morra, 14 % Vol., 0,75 Liter. Alte Reben und die tiefer gelegene, kühlere Parzelle unterhalb von Annunziata haben den Wein vor Überreife bewahrt. Heute steht ein bereits leicht gereifter Barolo im Glas, mit Trockenkirsche, Leder, Tabak und warmem Würzegrund. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Barolo Bricco Rocca 2017 FARBE: Granatrot mit ziegelroten Reflexen am Rand. NASE: Getrocknete Kirsche und Feige, dazu Leder, Pfeifentabak, Nelke und ein Hauch Teer. Im Hintergrund verblassende Blüte und Unterholz. GESCHMACK: Warm und kompakt, mit reifer, fast eingekochter Frucht und griffigem, leicht kantigem Tannin. Die Säure fällt moderat aus, Salz- und Kräuternoten geben dem Wein Kontur. FINALE: Anhaltend würzig, mit Trockenfrucht, Bitterorange und einem staubig-trockenen Gerbstoffabgang. Alte Reben in tiefer Hanglage, und warum 2017 hier funktioniert hat Der Frühling 2017 begann ungewöhnlich warm, ein Aprilfrost dezimierte vor allem tiefer gelegene Weinberge, und zwischen März und Oktober fiel in den Langhe weniger als die Hälfte der Regenmenge des Vorjahres. Vielerorts wurde so früh gelesen wie nie zuvor. Im Bricco Rocca half der hohe Anteil alter Stöcke mit tiefem Wurzelwerk, dazu die kühlere Tieflage unterhalb der Kirche von Annunziata und der wasserhaltende tortonische Mergel von La Morra. Herausgekommen ist ein warmer, aber nicht marmeladiger Barolo mit vergleichsweise geschmeidigem Gerbstoff. Ein Mikro-Weingut, das seit 2008 wieder selbst abfüllt Nach dem Tod des Gründers Ernesto Molino verkaufte die Familie ihre Trauben über Jahre an andere Betriebe. Erst 2008 nahm Sergio Molino, im Piemont als beratender Önologe unterwegs, die eigene Abfüllung wieder auf. Mit seiner Schwester Margherita bewirtschaftet er sechs Hektar in Annunziata, rund 2,5 davon mit Reben, seit 2013 nach ökologischen Regeln. Abgefüllt werden etwa 6.000 Flaschen im Jahr: Langhe Nebbiolo, der Barbera d'Alba Superiore Melia, der Barolo Bricco Rocca und gelegentlich die Riserva del Fico. Offene Gärung im Tonneau, Reife im ausgelaugten Fass Der Nebbiolo vergärt im offenen Tonneau und bleibt rund 30 Tage auf der Maische, eine lange Standzeit, die Farbe, Struktur und Gerbstoff aus den Schalen löst. Danach folgen 18 Monate in acht bis zehn Jahre alten Barriques; dieses Holz ist ausgelaugt und gibt Sauerstoff statt Vanille ab. Die DOCG schreibt für Barolo insgesamt 38 Monate Reife vor, davon mindestens 18 im Holz, gerechnet ab dem 1. November des Erntejahres. Für den 2017er war der Verkauf damit ab dem 1. Januar 2021 möglich. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 Grad in ein bauchiges Glas geben. Ein Jahrgang mit dieser Flaschenreife braucht eher kurz Luft, 30 bis 60 Minuten genügen; das Depot bleibt in der Flasche. Er passt zu Brasato al Barolo, Wildente, Hasenpfeffer, Agnolotti del plin mit Bratenjus und gereiftem Bra duro. Häufige Fragen zum E. Molino Barolo Bricco Rocca 2017 Was kennzeichnet den Barolo-Jahrgang 2017? 2017 war heiß und extrem trocken, ein Aprilfrost kostete zusätzlich Ertrag. Die Lese begann sehr früh. Die besten Weine wirken trotzdem nicht überreif, sondern warm, dicht und mit erstaunlich geschmeidigem Tannin. Ist der 2017er inzwischen trinkreif? Ja. Nach mehreren Jahren Flaschenreife zeigt der Wein bereits tertiäre Noten wie Leder und Tabak. Er lässt sich gut trinken und kann bei guter Lagerung weiter reifen. Warum steht die Lage und nicht nur La Morra auf dem Etikett? Weil alle Trauben aus der einen abgegrenzten Lage Bricco Rocca stammen. Diese sogenannten MGA dürfen nur dann genannt werden, wenn der Wein vollständig aus der jeweiligen Lage kommt. Wie unterscheidet sich der 2017er vom jüngeren Jahrgang desselben Weins? Der 2017er ist wärmer, dichter und schon deutlich gereift. Jüngere Jahrgänge zeigen mehr frische rote Frucht und ein straffer wirkendes Tanningerüst. Wie sollte die Flasche gelagert werden? Liegend, dunkel, erschütterungsfrei und bei möglichst gleichbleibender kühler Temperatur. Als Lagerpotenzial werden für diesen Wein 20 bis 30 Jahre angegeben.

Inhalt: 0.75 Liter (46,53 €* / 1 Liter)

34,90 €*
E. Molino Barolo Bricco Rocca 2020
Traube: Nebbiolo
E. Molino Barolo Bricco Rocca 2020 – Barolo DOCG aus La MorraE. Molino Barolo Bricco Rocca 2020 – Finesse, Tiefe und die elegante Seite von La MorraDer E. Molino Barolo Bricco Rocca 2020 ist ein ausgesprochen charaktervoller Barolo aus einer kleinen, familiengeführten Produktion in La Morra. Hinter dem Namen E. Molino steht Sergio Molino, ein im Piemont hoch angesehener Önologe und Berater, der mit seinen eigenen Weinen die Geschichte seiner Familie fortführt. Der Wein trägt den Namen seines Vaters Ernesto Molino, der die Nebbiolo-Reben im Bricco Rocca bereits 1951 pflanzte.Der Bricco Rocca gehört zu den historischen Weinbergen der Familie und liegt in der Frazione Annunziata von La Morra. Die Lage ist bekannt für Weine, die weniger auf pure Kraft als auf Duft, Eleganz und feine Struktur setzen. Genau diese Charakteristik findet sich auch im Barolo von Sergio Molino wieder.Ein klassischer Barolo mit moderner PräzisionDer Jahrgang 2020 zeigt sich bereits ausgesprochen zugänglich, ohne dabei die für einen Barolo notwendige Struktur vermissen zu lassen. Im Glas präsentiert sich der Wein in einem leuchtenden Rubingranat, während sich in der Nase ein faszinierendes Nebeneinander aus roten Kirschen, getrockneten Rosen, Veilchen und feinen Gewürznoten entwickelt. Mit etwas Luft kommen balsamische Nuancen, Lakritz und ein Hauch von Unterholz hinzu.Am Gaumen zeigt der E. Molino Barolo Bricco Rocca 2020 seine ganze Klasse. Die Frucht wirkt reif und saftig, gleichzeitig besitzt der Wein eine lebendige Säure, die ihm Frische und Spannung verleiht. Feinkörniges Tannin sorgt für Struktur, bleibt dabei aber elegant und präzise.Typisch für einen Barolo aus La Morra ist die Kombination aus aromatischer Finesse und einer fast schwerelosen Eleganz. Der Wein wirkt niemals überladen, sondern besitzt einen schönen Spannungsbogen zwischen roter Frucht, Würze, Mineralität und feinem Gerbstoff.Traditionelle VinifikationSergio Molino setzt beim Bricco Rocca bewusst auf eine klassische piemontesische Stilistik. Die Gärung erfolgt in einem offenen Tonneau, anschließend bleibt der Wein etwa 30 Tage auf der Maische. Für den weiteren Ausbau verwendet Molino ältere Barriques, die bereits acht bis zehn Jahre im Einsatz sind. Der Barolo reift darin rund 18 Monate.Der Einsatz älterer Fässer ist dabei entscheidend: Das Holz soll den Nebbiolo nicht dominieren, sondern ihm Zeit geben, seine Struktur und Komplexität zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein Barolo, bei dem Terroir und Rebsorte klar im Vordergrund stehen.VerkostungsnotizFarbe: Leuchtendes Rubinrot mit granatroten ReflexenNase: Rote Kirschen, Rosenblüten und Veilchen, dazu Lakritz, feine Gewürze und balsamische AnklängeGaumen: Elegant und präzise mit saftiger roter Frucht, lebendiger Säure und feinkörnigem TanninAbgang: Lang, würzig und vielschichtig mit Kirsche, Kräutern und einem Hauch UnterholzRebsorte: 100 % NebbioloHerkunft: Barolo DOCG, Bricco Rocca, La Morra, PiemontJahrgang: 2020Ausbau: ca. 30 Tage Maischekontakt, anschließend 18 Monate in älteren BarriquesAlkohol: ca. 14 % vol.Der Jahrgang 2020Der Barolo-Jahrgang 2020 gehört zu den Jahrgängen, die durch eine gute Balance zwischen Reife und Frische überzeugen. Gerade für einen Wein wie den Bricco Rocca ist diese Balance interessant: Die reife Frucht des Jahrgangs trifft auf die natürliche Säure und die feinen Tannine des Nebbiolo.Der 2020er Bricco Rocca ist deshalb bereits mit Freude zu trinken, besitzt aber gleichzeitig genügend Struktur, um sich über die kommenden Jahre weiterzuentwickeln.SpeiseempfehlungenEin Barolo wie der E. Molino Bricco Rocca 2020 verlangt nach aromatisch kräftigen Gerichten. Besonders empfehlenswert ist er zu:Tajarin mit geschmortem FleischragoutRisotto mit SteinpilzenPasta mit TrüffelnBrasato al Barologeschmortem Rind oder KalbWildgerichtenLammgereiftem italienischem HartkäseSeine elegante Struktur macht ihn auch zu einem hervorragenden Begleiter klassischer piemontesischer Küche.Unser FazitDer E. Molino Barolo Bricco Rocca 2020 ist ein Barolo für Liebhaber der eleganten und präzisen Stilistik des Piemont. Er beeindruckt nicht durch übermäßige Kraft, sondern durch seine aromatische Tiefe, feine Tannine und die typische Nebbiolo-Eleganz.Besonders reizvoll ist die Verbindung aus der langen Familiengeschichte des Weinbergs und der önologischen Erfahrung von Sergio Molino. Die alten Reben im Bricco Rocca, die bereits 1951 von seinem Vater Ernesto gepflanzt wurden, bilden die Grundlage für einen Barolo mit ausgeprägter Persönlichkeit.Ein charaktervoller, klassischer Barolo aus La Morra – fein, elegant und mit viel Zukunft.Serviertemperatur: 16–18 °CTrinkreife: jetzt mit Belüftung sehr schön zu trinken; weiteres Entwicklungspotenzial bis etwa 2032–2035.

Inhalt: 0.75 Liter (59,87 €* / 1 Liter)

44,90 €*
E. Molino Barolo Bricco Rocca 2022
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Barolo Bricco Rocca 2022 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus der abgegrenzten Lage Bricco Rocca in La Morra und kommt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Hinter dem Etikett steht ein Mikro-Weingut in der Frazione Annunziata, dessen älteste Rebstöcke hier seit 1951 wachsen. Der trockene, sonnenreiche Jahrgang 2022 zeigt sich saftig statt schwer: rote Kirsche, Himbeere, Rosenblatt und ein Anflug Süßholz. Rund 30 Tage Maischestandzeit und 18 Monate im gebrauchten Barrique geben dem Wein Griff, ohne ihn mit Holzwürze zu überdecken. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Barolo Bricco Rocca 2022 FARBE: Mittleres Rubinrot, am Rand bereits mit einem granatfarbenen Schimmer. NASE: Rote Kirsche und Himbeere führen, dahinter getrocknetes Rosenblatt, Wacholder und ein Anflug Süßholz. Mit Luft kommen Orangenzeste und eine feine Rauchnote dazu. GESCHMACK: Saftiger Auftakt mit klarer roter Frucht, getragen von zupackendem, aber feinkörnigem Gerbstoff. Die Säure hält den warmen Jahrgang in der Balance, Kräuterwürze und mineralische Anklänge sorgen für Zug. FINALE: Mittellang bis lang, kirschig, mit trockenem Tanninabgang und einer Spur Bitterschokolade. Bricco Rocca, eine kleine MGA am Hang von La Morra Bricco Rocca ist eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung, kurz MGA, innerhalb der Barolo-Gemeinde La Morra. Die Parzellen von E. Molino liegen unterhalb der Kirche von Annunziata in vergleichsweise tiefer Hanglage, was in heißen Jahren wie 2022 kühlend wirkt. La Morra ruht auf tortonischen Mergeln, sandig-lehmig und kalkärmer als die Böden im Osten des Anbaugebiets; sie speichern Wasser und bringen eher duftige, feingliedrige Barolo hervor. Rund 2,5 Hektar Nebbiolo bewirtschaftet das Gut hier, ein Teil davon mit über 60 Jahre alten Stöcken. E. Molino: sechs Hektar in der Frazione Annunziata Das Kürzel E. steht für Ernesto Molino, der 1951 die ersten Nebbiolo-Reben im Bricco Rocca setzte. Heute führen seine Kinder Sergio und Margherita den Betrieb, der insgesamt sechs Hektar umfasst, Weinberge, Obst, Wiesen und Gärten zusammengerechnet. Sergio Molino arbeitet daneben als beratender Önologe im Piemont und füllt seit 2008 wieder unter eigenem Namen ab, nachdem die Familie über Jahre Trauben verkauft hatte. Seit 2013 wird der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 6.000 Flaschen, verteilt auf Langhe Nebbiolo, Barbera d'Alba Superiore, Barolo und in geeigneten Jahren eine Riserva. 30 Tage Maische, 18 Monate im alten Barrique Vergoren wird im offenen Tonneau, die Maischestandzeit beträgt rund 30 Tage. Danach reift der Wein 18 Monate in gebrauchten Barriques, die acht bis zehn Jahre alt sind und deshalb kaum noch Röstaromen abgeben. Das Holz liefert vor allem Sauerstoff und rundet den Gerbstoff, es würzt nicht. Die DOCG verlangt für Barolo 38 Monate Gesamtreife ab dem 1. November des Erntejahres, davon mindestens 18 Monate im Holz; als Lagerpotenzial werden für diesen Wein 20 bis 30 Jahre angegeben. Servieren und kombinieren Bei 16 bis 18 Grad in einem weiten Rotweinglas servieren. Der junge Jahrgang gewinnt durch ein bis zwei Stunden in der Karaffe deutlich an Offenheit. Gut begleitet er geschmorte Rinderbacke, Tajarin mit Butter und Salbei, Risotto mit Steinpilzen, gegrilltes Lamm und einen gereiften Castelmagno. Häufige Fragen zum E. Molino Barolo Bricco Rocca 2022 Was bedeutet Bricco Rocca auf dem Etikett? Bricco Rocca ist eine offiziell abgegrenzte Einzellage, eine sogenannte MGA, im Barolo-Gebiet der Gemeinde La Morra. Der Zusatz belegt, dass alle Trauben aus dieser einen Lage stammen. Wie zugänglich ist der Jahrgang 2022 heute? 2022 war in den Langhe vor allem ein trockenes Jahr; alte Reben kamen damit am besten zurecht. Die Weine gelten als saftig und frühzeitig trinkbar. Mit etwas Luft macht der Wein bereits heute Freude, gewinnt aber über die nächsten Jahre an Vielschichtigkeit. Worin unterscheidet er sich vom Barolo Riserva del Fico? Der Bricco Rocca kommt aus der gesamten Lage, die Riserva nur aus deren höchstem, südexponiertem Abschnitt rund um den alten Feigenbaum. Außerdem reift die Riserva mindestens 62 statt 38 Monate. Wird der Weinberg biologisch bewirtschaftet? Ja. E. Molino arbeitet seit 2013 auf allen Flächen nach den Regeln des ökologischen Landbaus. Das betrifft nicht nur die Reben, sondern auch Obst und Gärten des Anwesens. Wie groß ist die Produktion des Weinguts? Es handelt sich um eine Mikro-Kellerei mit rund 6.000 Flaschen pro Jahr über alle Weine hinweg. Die Menge einzelner Etiketten fällt entsprechend klein aus.

Inhalt: 0.75 Liter (59,87 €* / 1 Liter)

44,90 €*
E. Molino Barolo Riserva del Fico 2017
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Barolo Riserva del Fico 2017 verbindet die Selektion der ältesten Rebstöcke des Guts mit einem ausgesprochen warmen Jahrgang. 100 % Nebbiolo vom höchsten Punkt der Lage Bricco Rocca in La Morra, 14 % Vol., 0,75 Liter. Im Glas stehen dunkle Waldbeeren, Rose, Zedernholz und Teer, und der Wein gibt sie erst nach reichlich Luft vollständig preis. Freigegeben wurde er nach den vorgeschriebenen 62 Monaten Reife zum 1. Januar 2023. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Barolo Riserva del Fico 2017 FARBE: Dichtes Granatrot mit deutlich ziegelfarbenem Rand. NASE: Dunkle Waldbeeren und Dörrpflaume, darüber getrocknete Rose, Zedernholz und Teer. Mit Luft kommen Kaffee, Zimt und eine balsamische Note hinzu. GESCHMACK: Kraftvoll und breit gebaut, mit reifer dunkler Frucht und dichtem, fest verwobenem Tannin. Der warme Jahrgang gibt Fülle, Süßholz und Rauch liefern die Würze. FINALE: Sehr lang, mit dunkler Frucht, Tabak und einem warmen, leicht balsamischen Nachhall. Rebstöcke von 1951 rund um den Feigenbaum 1951 pflanzte Ernesto Molino im Bricco Rocca rund 3.000 Nebbiolo-Stöcke, veredelt auf die Unterlage Rupestris du Lot, mit Edelreisern aus benachbarten Weinbergen. Ein Teil dieser Anlage steht bis heute rund um einen alten Feigenbaum, der der Riserva ihren Namen gegeben hat. Für den 2017er waren diese Stöcke damit weit über 60 Jahre alt, und ihr tiefes Wurzelwerk war in dem extrem trockenen Jahr der entscheidende Vorteil. Aus dieser Selektion entstehen nach Importeursangaben nur etwa 980 Flaschen, und das nicht in jedem Jahrgang. E. Molino: 6.000 Flaschen aus sechs Hektar Das Gut in der Frazione Annunziata umfasst sechs Hektar Land, von denen etwa 2,5 Hektar mit Reben bestockt sind; der Rest sind Wiesen, Obst und Gärten. Nach Ernestos Tod 1975 hielt Sohn Elio die Weinberge, seit 2008 füllt Sergio Molino wieder selbst ab, seit 2013 arbeitet der Betrieb ökologisch. Heute teilen sich Sergio und Margherita Molino die Verantwortung. Die Gesamtproduktion liegt bei rund 6.000 Flaschen im Jahr, verteilt auf vier Weine. Selektion, lange Maische und Reife im Holz Für die Riserva werden nur die besten Trauben verwendet, und nur in Jahrgängen, die das Weingut dafür geeignet hält. Es folgen eine lange Standzeit auf der Maische und ein ausgedehnter Ausbau im Holzfass, dessen genaue Dauer nicht veröffentlicht ist. Der Rahmen ist gesetzlich gesetzt: Eine Barolo Riserva braucht 62 Monate Gesamtreife ab dem 1. November des Erntejahres, davon mindestens 18 Monate im Holz, und darf ab dem 1. Januar des sechsten Jahres nach der Lese verkauft werden. Beim 2017er endete diese Frist am 1. Januar 2023. Servieren und kombinieren 16 bis 18 Grad in einem großen Glas. Dieser Wein verlangt Geduld, zwei Stunden Karaffe sind kein Fehler, und das Depot bleibt in der Flasche. Kombinieren lässt er sich mit Rehrücken, geschmorter Lammschulter, Ochsenschwanz, Polenta mit Steinpilzen und gereiftem Gorgonzola naturale. Häufige Fragen zum E. Molino Barolo Riserva del Fico 2017 Was macht den Jahrgang 2017 im Barolo besonders? Nach einem warmen Frühling und einem Aprilfrost fiel zwischen März und Oktober weniger als die Hälfte des Vorjahresniederschlags. Geerntet wurde sehr früh. Alte Reben mit tiefen Wurzeln lieferten die ausgewogensten Trauben, die Weine sind warm, dicht und würzig. Wie alt sind die Reben für diesen Barolo? Die Kernparzelle rund um den Feigenbaum wurde 1951 gepflanzt. Zum Zeitpunkt der Lese 2017 waren diese Stöcke damit über 65 Jahre alt. Warum heißt der Wein Riserva del Fico? Fico ist italienisch für Feige. Ein großer alter Feigenbaum steht mitten in der Parzelle, aus der die Trauben stammen, und hat dem Wein den Namen gegeben. Wie lange kann der 2017er noch reifen? Der Wein ist trinkbereit, hat aber Reserven. Für diesen Barolo werden 20 bis 30 Jahre Lagerpotenzial angegeben; entscheidend sind kühle, gleichmäßige Lagerbedingungen. Bei welcher Temperatur sollte er serviert werden? Bei 16 bis 18 Grad. Wärmer serviert wirkt der Alkohol des warmen Jahrgangs schnell dominant, kühler verschließt sich die Aromatik.

Inhalt: 0.75 Liter (133,20 €* / 1 Liter)

99,90 €*
E. Molino Barolo Riserva del Fico 2018
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Barolo Riserva del Fico 2018 kommt aus einem Jahr, das den Winzern viel abverlangt und am Ende duftige, klassisch gebaute Weine hervorgebracht hat. 100 % Nebbiolo aus dem obersten Teil der Lage Bricco Rocca in La Morra, 14 % Vol., 0,75 Liter. Der Wein braucht Luft: erst dann öffnen sich dunkle Waldbeeren, Rose, Zedernholz und ein Hauch Teer. Nach 62 Monaten vorgeschriebener Mindestreife wurde er zum 1. Januar 2024 freigegeben. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Barolo Riserva del Fico 2018 FARBE: Helles bis mittleres Granatrot, transparent, mit klarem Rand. NASE: Zunächst verhalten, dann Waldbeere, Brombeere und getrocknete Rose. Zedernholz, Wacholder, ein Anflug Teer und getrocknete Minze folgen mit Luft. GESCHMACK: Feingliedrig und kühl wirkend, mit straffer Säure und langem, fein gewebtem Tannin. Statt Wucht steht hier Zug im Vordergrund, begleitet von Kräutern und einer salzigen Spur. FINALE: Lang und nachhallend, mit Kirschkern, Süßholz und angenehm trockenem Gerbstoff. Der Feigenbaum, der dem Wein den Namen gab Fico heißt Feige. Im obersten, nach Süden gerichteten Teil des Bricco Rocca steht ein alter, weit ausladender Feigenbaum, um den herum Ernesto Molino vor über 70 Jahren seine ersten Rebstöcke setzte. Diese Parzelle liefert die Trauben für die Riserva, und zwar nur die besten Trauben und nur in Jahrgängen, die das Gut für geeignet hält. Im nassen, krankheitsanfälligen Jahr 2018 war die luftige Südausrichtung ein Vorteil: Sie half, gesunde Trauben in den Oktober zu bringen. Sergio Molino, Önologe und Winzer in Annunziata Sergio Molino berät als Önologe Betriebe im ganzen Piemont und führt daneben mit seiner Schwester Margherita das eigene Gut. Sein erklärtes Ziel ist es, in Keller und Fass möglichst wenig von dem zu verlieren, was die Traube schon mitbringt. Die Familie besitzt sechs Hektar in Annunziata, bewirtschaftet sie seit 2013 ökologisch und füllt insgesamt nur rund 6.000 Flaschen jährlich ab. Die Riserva ist davon die kleinste Position. Lange Maische, lange Reife: der Weg zur Riserva Die Trauben werden von Hand selektiert, lange auf der Maische vergoren und anschließend im Holzfass ausgebaut; eine exakte Fassdauer veröffentlicht das Gut nicht. Verbindlich ist die Vorgabe der DOCG: 62 Monate Gesamtreife ab dem 1. November des Erntejahres, davon mindestens 18 Monate im Holz, und Verkauf erst ab dem 1. Januar des sechsten Jahres nach der Lese. Für den 2018er lief diese Frist vom 1. November 2018 bis zur Freigabe am 1. Januar 2024. Ein gewöhnlicher Barolo darf dagegen nach 38 Monaten und schon ab dem vierten Jahr in den Handel. Servieren und kombinieren 16 bis 18 Grad, weites Glas, und vor allem Zeit an der Luft. Der eher zurückhaltende Jahrgang zeigt sich nach ein bis zwei Stunden in der Karaffe am besten. Passende Begleiter sind Rinderfilet mit Trüffel, Perlhuhn aus dem Ofen, Fonduta mit Fontina, Kaninchen in Kräutern und mittelalter Pecorino. Häufige Fragen zum E. Molino Barolo Riserva del Fico 2018 Wie verlief der Barolo-Jahrgang 2018? Auf einen sehr nassen Frühling mit langen Regenperioden im Mai folgte ein trockener, warmer Sommer mit kühlen Nächten, im September kam erneut Regen. Wer die Lese in den Oktober verschob, erntete reife und zugleich frische Trauben. Die Weine gelten als duftig, schlank und klassisch. Seit wann darf der 2018er verkauft werden? Eine Barolo Riserva darf erst ab dem 1. Januar des sechsten Jahres nach der Ernte in den Handel. Beim Jahrgang 2018 war das der 1. Januar 2024. Wie viel Luft braucht dieser Wein? Recht viel. Das Weingut selbst weist darauf hin, dass sich die Aromatik erst nach längerer Belüftung zeigt. Ein bis zwei Stunden in der Karaffe sind sinnvoll. Was unterscheidet die Riserva vom Barolo Bricco Rocca? Herkunft und Reifezeit. Die Riserva stammt nur aus dem obersten, südexponierten Teil der Lage rund um den Feigenbaum und reift 62 statt 38 Monate, bevor sie verkauft werden darf. Welches Glas passt am besten? Ein großes, bauchiges Glas mit weitem Kelch. Es gibt der zunächst zurückhaltenden Nase Raum und lässt die feine Säure des Jahrgangs harmonischer wirken.

Inhalt: 0.75 Liter (133,20 €* / 1 Liter)

99,90 €*
E. Molino Barolo Riserva del Fico 2020
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Barolo Riserva del Fico 2020 ist die Spitze eines winzigen Guts in La Morra: 100 % Nebbiolo aus dem höchsten, nach Süden gerichteten Teil der Lage Bricco Rocca, 14 % Vol., 0,75 Liter. Diese Riserva entsteht nur in Jahrgängen, die das Weingut für geeignet hält. Der milde Jahrgang 2020 lieferte reife, großbeerige Trauben und ergibt einen Barolo mit dunkler Kirsche, Pflaume, getrockneter Rose und balsamischem Zug. Die gesetzlichen 62 Monate Reife hat er hinter sich, freigegeben wurde er zum 1. Januar 2026. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Barolo Riserva del Fico 2020 FARBE: Tiefes Rubingranat mit orangefarbenem Rand. NASE: Dunkle Kirsche und eingelegte Pflaume, dazu getrocknete Rose, Lakritz und ein balsamischer Eukalyptushauch. Nach einiger Zeit im Glas folgen Zedernholz, Kakao und feuchtes Laub. GESCHMACK: Breit und rund im Antrunk, mit reifer, süß wirkender Frucht und dichtem, dennoch poliertem Tannin. Die weiche Textur verrät den milden Jahrgang, Salzigkeit und Kräuterwürze halten dagegen. FINALE: Lang, mit nachhallender Pflaumenfrucht, Süßholz und trocken auslaufendem Gerbstoff. Die höchste Südlage des Bricco Rocca Die Riserva stammt nicht aus der ganzen Lage, sondern aus deren höchstem und am stärksten nach Süden ausgerichtetem Abschnitt. Dort stehen die ältesten Nebbiolo-Stöcke des Guts, teils weit über 60 Jahre alt und entsprechend niedrig im Ertrag. Der Untergrund von La Morra besteht aus tortonischen Mergeln, sandiger und kalkärmer als in den östlichen Gemeinden des Barolo-Gebiets, was der duftigen Stilistik zugutekommt. In einem eher milden Jahr wie 2020 sorgt die Südausrichtung für die nötige phenolische Reife, ohne den Wein streng zu machen. Sergio und Margherita Molino, Erben eines Rebbergs von 1951 Ernesto Molino legte 1951 den Nebbiolo im Bricco Rocca an; nach seinem Tod 1975 hielt Sohn Elio die Weinberge in Schuss. Heute bewirtschaften Sergio und seine Schwester Margherita die sechs Hektar in Annunziata, davon rund 2,5 Hektar Reben. Sergio Molino ist zugleich beratender Önologe und beschreibt seine Arbeit als Versuch, möglichst wenig von dem zu verlieren, was die Traube schon mitbringt. Seit 2013 arbeitet der Betrieb ökologisch. 62 Monate: was die DOCG von einer Riserva verlangt Ein Barolo muss laut Produktionsvorschrift mindestens 38 Monate reifen, davon 18 im Holz, und darf ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach der Ernte verkauft werden. Bei der Riserva verlängert sich die Gesamtreife auf 62 Monate, die Holzreife bleibt bei mindestens 18 Monaten, und die Freigabe erfolgt erst zum 1. Januar des sechsten Jahres nach dem Lesejahr. Gerechnet wird jeweils ab dem 1. November des Erntejahres, für den 2020er also ab dem 1. November 2020 bis zum 1. Januar 2026. Bei E. Molino kommen eine lange Maischestandzeit und ein ausgedehnter Ausbau im Holzfass hinzu; die genaue Fassdauer nennt das Gut nicht. Servieren und kombinieren 16 bis 18 Grad, großes Burgunderglas. Trotz der langen Reife profitiert der Wein von 60 bis 90 Minuten in der Karaffe. Er trägt kräftige Gerichte: Wildschweinragout mit Pappardelle, Ente aus dem Ofen, Risotto mit weißem Trüffel, geschmorte Ochsenbacke und lang gereiften Parmigiano. Häufige Fragen zum E. Molino Barolo Riserva del Fico 2020 Warum trägt dieser Barolo den Zusatz del Fico? Fico ist das italienische Wort für Feige. Namensgeber ist ein alter, weit schattender Feigenbaum in dem Teil des Bricco Rocca, aus dem die Trauben für die Riserva stammen. Was unterscheidet eine Barolo Riserva vom normalen Barolo? Die Riserva muss mindestens 62 statt 38 Monate reifen, davon ebenfalls wenigstens 18 Monate im Holz, und darf erst ab dem 1. Januar des sechsten Jahres nach der Ernte verkauft werden. Sie kommt damit rund zwei Jahre später in den Handel. Wie verlief der Jahrgang 2020 im Barolo-Gebiet? Auf einen sehr milden Winter folgte ein früher Austrieb, danach ein eher kühler Frühsommer und ein warmer Spätsommer mit Regen Ende August. Geerntet wurde ab Ende September. Die Weine gelten als reif, füllig und vergleichsweise früh zugänglich. Kann man den 2020er schon öffnen? Ja. 2020 zählt zu den zugänglicheren Jahrgängen, und die lange gesetzliche Reife hat den Gerbstoff bereits gerundet. Wer tertiäre Noten sucht, lässt dem Wein weitere Jahre im Keller. Wie klein ist die Menge dieser Riserva? E. Molino füllt insgesamt nur rund 6.000 Flaschen im Jahr. Von der Riserva entstehen nach Importeursangaben etwa 980 Flaschen, und das nicht in jedem Jahrgang.

Inhalt: 0.75 Liter (133,20 €* / 1 Liter)

99,90 €*
E. Molino Langhe Nebbiolo 2023
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Langhe Nebbiolo 2023 ist der unkomplizierte Einstieg in das Sortiment des kleinen Guts aus La Morra. Reinsortiger Nebbiolo, 14 % Vol., 0,75 Liter, ausgebaut im Edelstahltank. Sergio Molino nennt ihn halb im Scherz den Weißwein seiner Kollektion: kurze Maischestandzeit, viel Frucht, wenig Gerüst. Frische rote Beeren, getrocknete Blüten, Kräuter und ein Anflug Waldboden prägen das Bild, dazu ein sehr guter Trinkfluss. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Langhe Nebbiolo 2023 FARBE: Helles, klares Rubinrot mit hoher Leuchtkraft. NASE: Frische Himbeere, Preiselbeere und Sauerkirsche, dazu getrocknete Blüten und ein Kräuterhauch. Dahinter Waldboden und eine leicht erdige Note. GESCHMACK: Schlank und saftig, mit lebendiger Säure und feinem, kaum spürbarem Tannin. Die Frucht bleibt vorn, ein Kräuter- und Rauchton gibt Kontur. FINALE: Mittellang und frisch, mit rotbeerigem Nachklang und dezenter Bitternote. Langhe Nebbiolo DOC: die Herkunft neben dem Barolo Langhe Nebbiolo DOC ist eine eigene Herkunftsbezeichnung für Nebbiolo aus verschiedenen Gemeinden der Provinz Cuneo. Vorgeschrieben sind mindestens 85 Prozent Nebbiolo, hier wird reinsortig gearbeitet, und ein deutlich niedrigerer Mindestalkohol als beim Barolo. Anders als Barolo kennt der Langhe Nebbiolo keine gesetzliche Mindestreife und darf entsprechend früh in den Verkauf. Die Trauben stammen aus derselben Ecke von La Morra wie die Barolo-Trauben des Guts, überwiegend von jüngeren Parzellen. Das Weingut E. Molino in Annunziata di La Morra E. steht für Ernesto Molino, der 1951 die ersten Nebbiolo-Reben in der Lage Bricco Rocca pflanzte. Der Betrieb ist bis heute winzig: sechs Hektar Land, davon etwa 2,5 Hektar Rebfläche, geführt von den Geschwistern Sergio und Margherita Molino. Seit 2013 wird ökologisch gearbeitet. Neben dem Langhe Nebbiolo entstehen ein Barbera d'Alba Superiore namens Melia, der Barolo Bricco Rocca und in ausgewählten Jahren die Riserva del Fico. Fünf bis sieben Tage Maische, Ausbau im Edelstahl Vergoren wird im Edelstahltank, die Maischestandzeit beträgt nur fünf bis sieben Tage. Das reicht für Farbe und Frucht, hält den Gerbstoff aber niedrig, und genau darauf zielt der Wein. Der Ausbau erfolgt laut Produktangabe im Edelstahltank, sodass die Aromatik unverändert bleibt und keine Holzwürze hinzukommt. 2023 war in den Langhe ein Jahr mit nassem Frühling, Hagel im Juli und deutlich kleineren Erträgen; der spät gelesene Nebbiolo behielt dabei Säure und Duft. Als Lagerpotenzial werden fünf bis zehn Jahre angegeben. Servieren und kombinieren Etwas kühler servieren als einen Barolo, 14 bis 16 Grad, in einem normalen Rotweinglas. Dekantieren ist nicht nötig, ein kurzes Umfüllen genügt. Er passt zu Vitello tonnato, Salumi, Tajarin mit Ragù, Pizza mit Salsiccia und mittelaltem Toma piemontese. Häufige Fragen zum E. Molino Langhe Nebbiolo 2023 Was unterscheidet Langhe Nebbiolo von Barolo? Barolo darf nur aus elf genau abgegrenzten Gemeinden kommen, muss zu 100 Prozent aus Nebbiolo bestehen und mindestens 38 Monate reifen. Langhe Nebbiolo hat ein größeres Herkunftsgebiet, verlangt mindestens 85 Prozent Nebbiolo und keine Mindestreife. Muss der Wein dekantiert werden? Nein. Durch die kurze Maischestandzeit ist der Gerbstoff gering, der Wein zeigt sich direkt offen. Wer mag, gießt ihn kurz in eine Karaffe um. Wie war der Jahrgang 2023 in den Langhe? Nach reichlich Regen im Mai folgten Hitze und ein schwerer Hagelschlag Anfang Juli. Die Erträge lagen deutlich unter dem Durchschnitt, die spät gelesenen Nebbiolo-Trauben brachten aber gute Säure und feine Aromatik. Wie lange lässt sich der 2023er lagern? Er ist auf frühen Genuss angelegt. Als Lagerpotenzial werden fünf bis zehn Jahre angegeben, der Reiz liegt jedoch in der frischen Frucht der ersten Jahre. Stammt der Wein aus denselben Weinbergen wie der Barolo? Er kommt aus demselben kleinen Betrieb in Annunziata di La Morra, wird aber überwiegend von jüngeren Reben gelesen. Die Barolo-Trauben stammen aus der Lage Bricco Rocca.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
E. Molino Langhe Nebbiolo 2024
Traube: Nebbiolo
E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 – PiemontE. Molino Langhe Nebbiolo 2024 – eleganter Nebbiolo mit piemontesischem CharakterDer E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 ist ein wunderbar authentischer Vertreter der großen piemontesischen Rebsorte Nebbiolo. Er zeigt eindrucksvoll, dass Nebbiolo nicht erst als Barolo oder Barbaresco seine Klasse beweisen muss. Hier präsentiert sich die Rebsorte in einer zugänglichen, frischen und ausgesprochen trinkfreudigen Interpretation aus dem Herzen des Piemont.Im Glas leuchtet der Langhe Nebbiolo 2024 in einem hellen, typischen Rubinrot. Bereits in der Nase zeigt er seine elegante Seite: feine Aromen von Rosenblüten, Himbeeren und roten Erdbeeren verbinden sich mit zarten würzigen Nuancen. Dahinter bleibt stets diese charakteristische florale und leicht erdige Nebbiolo-Aromatik erhalten.Am Gaumen präsentiert sich der Wein frisch, saftig und fein strukturiert. Rote Kirschen und Beeren stehen im Mittelpunkt, begleitet von einer angenehmen Würze und einer lebendigen Säure. Die für Nebbiolo typischen Tannine sind vorhanden, wirken beim 2024er jedoch angenehm griffig und gut eingebunden. Ein Wein mit Spannung und Charakter, ohne dabei schwer oder überladen zu wirken.Traditionelle Vinifikation für maximalen TrinkflussFür den E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 werden die Trauben von Hand gelesen und anschließend mit einer kurzen Maischekontaktzeit verarbeitet. Die Gärung erfolgt mit anschließendem biologischem Säureabbau im Edelstahltank. Der Ausbau auf der Feinhefe im Stahl bewahrt die Frische und Klarheit der Frucht und lässt den Nebbiolo unverfälscht zur Geltung kommen.Gerade diese puristische Art der Vinifikation macht den Wein so charmant: kein übermäßiger Holzeinsatz, keine Schwere – sondern Nebbiolo in seiner frischen und eleganten Form.Geschmack & CharakterFarbe: Helles, leuchtendes RubinrotDuft: Rosenblüten, Himbeeren, Erdbeeren und rote Kirschen, dazu feine würzige und erdige NuancenGeschmack: Saftig und frisch mit viel roter Frucht, lebendiger Säure und feinen, gut eingebundenen TanninenAbgang: Elegant, würzig und angenehm frisch mit schöner FruchtRebsorte: 100 % NebbioloHerkunft: Langhe DOC, Piemont, ItalienJahrgang: 2024Alkohol: ca. 13,5 % vol.Der perfekte SpeisebegleiterDer E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 ist ein ausgesprochen vielseitiger Essensbegleiter. Seine frische Säure und die feinen Tannine machen ihn ideal zu:Pasta mit kräftigen Tomaten- oder FleischsaucenTagliatelle mit RagùRisotto mit PilzenAntipasti und italienischer WurstKalbfleisch und Rindgeschmortem FleischWildgerichtengereiftem HartkäseBesonders schön ist seine Kombination mit klassischer piemontesischer Küche – beispielsweise Tajarin mit Ragù, Vitello tonnato oder einer Pasta mit frisch gehobelten Trüffeln.Unser FazitDer E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 ist ein hervorragender Einstieg in die Welt des Nebbiolo und gleichzeitig ein Wein, der auch erfahrene Piemont-Liebhaber begeistern kann. Er verbindet die typische Eleganz und Würze der Rebsorte mit Frische, roter Frucht und unkompliziertem Trinkfluss.Wer Nebbiolo liebt, aber nicht immer gleich zum Barolo greifen möchte, findet hier eine ausgesprochen attraktive Alternative. Ein authentischer Langhe Nebbiolo aus dem Piemont, der bereits jung viel Freude bereitet und das charakteristische Profil der großen Rebsorte wunderbar zugänglich präsentiert.Serviertemperatur: 16–18 °CTrinkreife: jetzt bis etwa 2030

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
E. Molino Langhe Pelorosso 2022
Traube: Nebbiolo
E. Molino Langhe Pelorosso 2022 – Authentischer Rotwein aus dem Piemont Verkostungsnotizen Im Glas zeigt sich der Langhe Pelorosso 2022 in einem leuchtenden Rubinrot. In der Nase entfalten sich Aromen von reifen Kirschen, roten Beeren und Pflaumen, begleitet von subtilen würzigen und floralen Noten. Am Gaumen präsentiert er sich saftig, ausgewogen und elegant, mit weichen Tanninen, lebendiger Säure und einem angenehm frischen, mittellangen Abgang. Ausbau & Stil Der Ausbau erfolgt traditionell, um die Frische und Frucht des Weins zu bewahren. Der Pelorosso steht für unkomplizierten, authentischen Weingenuss, ohne dabei an Tiefe oder Charakter zu verlieren – typisch Langhe, typisch Piemont.

Inhalt: 0.75 Liter (79,87 €* / 1 Liter)

59,90 €*