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Barolo Jahrgangsplakat 1996-2015
Barolo Jahrgangsplakat 1996–2015 fasst zwanzig Barolo-Jahrgänge auf einem Blatt zusammen: für jedes Jahr die Temperaturen, eine Einschätzung von Qualität und Potenzial sowie die Empfehlung, ob die Flasche jetzt getrunken oder besser im Keller gelassen wird. Kein dekoratives Poster mit Weinbergmotiv, sondern ein Arbeitsmittel, das nebenbei gut an der Wand aussieht. Was auf dem Plakat steht Die Übersicht beginnt 1996 und endet 2015. Jede Zeile steht für ein Jahr und trägt vier Angaben: die Temperaturen des jeweiligen Sommers, eine Einschätzung der Qualität, das Potenzial — also die Zeitspanne, die der Wein noch gewinnen kann — und die Empfehlung, jetzt zu trinken oder die Flasche liegen zu lassen. Damit klärt sich vor dem Griff in den Keller in wenigen Sekunden, ob eine Flasche so weit ist. Wie man eine Jahrgangstabelle liest Zwei Werte werden häufig verwechselt. Die Qualität beschreibt, wie gut ein Jahr im Durchschnitt ausgefallen ist. Das Potenzial sagt etwas anderes, nämlich wie lange der Wein noch trägt. Ein Jahr kann sehr gut und trotzdem früh zugänglich sein, ein anderes mittelmäßig bewertet und dennoch langlebig. Ebenso wichtig: Eine Tabelle beschreibt den Durchschnitt eines Gebiets. Ein sorgfältiger Erzeuger holt aus einem schwierigen Jahr mehr heraus, als die Zeile vermuten lässt, und umgekehrt rettet ein großes Jahr keinen nachlässig gemachten Wein. Die Zeile ist ein Anhaltspunkt, kein Urteil über die einzelne Flasche. Die Ausnahmejahre zwischen 1996 und 2015 Über den Zeitraum hinweg gilt eine Handvoll Jahre als herausragend. 1996 brachte streng gebaute, langlebige Weine, die viel Geduld verlangten. 2001 wird bis heute als klassischer Barolo-Jahrgang mit Struktur und Duft geführt. 2004 gilt als besonders ausgewogen mit lebendiger Säure, 2006 als kraftvoll, herb und sehr langlebig. 2010 steht in vielen Übersichten an der Spitze des Jahrzehnts, weil Frische und Struktur zusammenkamen; 2013 folgte in ähnlicher Machart. Schwierig waren dagegen 2002 mit Hagel und Regen sowie 2003 mit extremer Hitze; 2014 blieb kühl und nass und ergab hellere Weine. Warme Jahre wie 2007, 2009 und 2011 lieferten früh zugängliche Flaschen, 1998, 1999 und 2008 gelten als sehr solide bis ausgezeichnet. Was die Tabelle über Trinkreife sagt Barolo verändert sich über Jahrzehnte. Junge Flaschen zeigen Kirsche und Rose bei kräftigem Gerbstoff; mit den Jahren treten Leder, getrocknete Kräuter, Trüffel und Teer hervor, während sich der Gerbstoff einbindet. Wann dieser Punkt erreicht ist, hängt am Jahr: Die strengen Jahre brauchen zehn bis fünfzehn Jahre und mehr, die warmen öffnen sich früher. Genau dafür ist die Spalte mit der Empfehlung gedacht — sie ersetzt das Bauchgefühl durch eine Ansage. Für wen das Plakat gemacht ist Sinnvoll ist es überall dort, wo Barolo gelagert und ausgeschenkt wird: im privaten Keller, hinter dem Tresen einer Weinbar, im Gastraum eines Restaurants, im Büro eines Händlers. Als Geschenk taugt es für Menschen, die bereits eine Sammlung haben und denen man mit einer weiteren Flasche wenig Neues bringt. Häufige Fragen zum Barolo Jahrgangsplakat Warum beginnt die Übersicht 1996? 1996 markiert einen Einschnitt: Das Jahr gilt als der erste ganz große Barolo-Jahrgang der modernen Ära und ist zugleich alt genug, dass sich seine Entwicklung heute beurteilen lässt. Ältere Flaschen sind im Handel kaum noch zu finden. Gilt die Bewertung auch für Barbaresco? Die Witterung ist im benachbarten Barbaresco ähnlich, die Weine reifen dort jedoch schneller. Als grobe Orientierung lässt sich die Tabelle übertragen; die Trinkempfehlung fällt bei Barbaresco meist einige Jahre früher aus. Ersetzt das Plakat eine eigene Probe? Nein. Es sortiert die Erwartung vor. Ob die Flasche im Regal wirklich so weit ist, entscheidet sich beim Öffnen — die Tabelle sagt nur, wie wahrscheinlich das ist. Warum sind Temperaturen angegeben? Weil sie den Charakter eines Jahres erklären. Heiße Sommer bringen reife, weiche, früh zugängliche Weine; kühle Jahre schlankere mit mehr Säure und längerem Atem. Wer die Temperaturen kennt, versteht die Bewertung daneben.

1,00 €*
BAROLO JAHRGANGSPLAKAT 1996-2015
Barolo Jahrgangsplakat 1996–2015 fasst zwanzig Barolo-Jahrgänge auf einem Blatt zusammen: für jedes Jahr die Temperaturen, eine Einschätzung von Qualität und Potenzial sowie die Empfehlung, ob die Flasche jetzt getrunken oder besser im Keller gelassen wird. Kein dekoratives Poster mit Weinbergmotiv, sondern ein Arbeitsmittel, das nebenbei gut an der Wand aussieht. Was auf dem Plakat steht Die Übersicht beginnt 1996 und endet 2015. Jede Zeile steht für ein Jahr und trägt vier Angaben: die Temperaturen des jeweiligen Sommers, eine Einschätzung der Qualität, das Potenzial — also die Zeitspanne, die der Wein noch gewinnen kann — und die Empfehlung, jetzt zu trinken oder die Flasche liegen zu lassen. Damit klärt sich vor dem Griff in den Keller in wenigen Sekunden, ob eine Flasche so weit ist. Wie man eine Jahrgangstabelle liest Zwei Werte werden häufig verwechselt. Die Qualität beschreibt, wie gut ein Jahr im Durchschnitt ausgefallen ist. Das Potenzial sagt etwas anderes, nämlich wie lange der Wein noch trägt. Ein Jahr kann sehr gut und trotzdem früh zugänglich sein, ein anderes mittelmäßig bewertet und dennoch langlebig. Ebenso wichtig: Eine Tabelle beschreibt den Durchschnitt eines Gebiets. Ein sorgfältiger Erzeuger holt aus einem schwierigen Jahr mehr heraus, als die Zeile vermuten lässt, und umgekehrt rettet ein großes Jahr keinen nachlässig gemachten Wein. Die Zeile ist ein Anhaltspunkt, kein Urteil über die einzelne Flasche. Die Ausnahmejahre zwischen 1996 und 2015 Über den Zeitraum hinweg gilt eine Handvoll Jahre als herausragend. 1996 brachte streng gebaute, langlebige Weine, die viel Geduld verlangten. 2001 wird bis heute als klassischer Barolo-Jahrgang mit Struktur und Duft geführt. 2004 gilt als besonders ausgewogen mit lebendiger Säure, 2006 als kraftvoll, herb und sehr langlebig. 2010 steht in vielen Übersichten an der Spitze des Jahrzehnts, weil Frische und Struktur zusammenkamen; 2013 folgte in ähnlicher Machart. Schwierig waren dagegen 2002 mit Hagel und Regen sowie 2003 mit extremer Hitze; 2014 blieb kühl und nass und ergab hellere Weine. Warme Jahre wie 2007, 2009 und 2011 lieferten früh zugängliche Flaschen, 1998, 1999 und 2008 gelten als sehr solide bis ausgezeichnet. Was die Tabelle über Trinkreife sagt Barolo verändert sich über Jahrzehnte. Junge Flaschen zeigen Kirsche und Rose bei kräftigem Gerbstoff; mit den Jahren treten Leder, getrocknete Kräuter, Trüffel und Teer hervor, während sich der Gerbstoff einbindet. Wann dieser Punkt erreicht ist, hängt am Jahr: Die strengen Jahre brauchen zehn bis fünfzehn Jahre und mehr, die warmen öffnen sich früher. Genau dafür ist die Spalte mit der Empfehlung gedacht — sie ersetzt das Bauchgefühl durch eine Ansage. Acryldruck im Format 80 × 60 cm Gedruckt ist die Übersicht laut Artikelangabe auf Acryl im Format 80 × 60 Zentimeter. Acryl trägt die Farben tiefer als Papier und gibt der Fläche eine leichte Spiegelung, sodass das Blatt auch aus einigen Metern Entfernung lesbar bleibt — was bei einer Tabelle mit zwanzig Zeilen der entscheidende Punkt ist. Ein Rahmen erübrigt sich. Für wen das Plakat gemacht ist Sinnvoll ist es überall dort, wo Barolo gelagert und ausgeschenkt wird: im privaten Keller, hinter dem Tresen einer Weinbar, im Gastraum eines Restaurants, im Büro eines Händlers. Als Geschenk taugt es für Menschen, die bereits eine Sammlung haben und denen man mit einer weiteren Flasche wenig Neues bringt. Häufige Fragen zum Barolo Jahrgangsplakat Warum beginnt die Übersicht 1996? 1996 markiert einen Einschnitt: Das Jahr gilt als der erste ganz große Barolo-Jahrgang der modernen Ära und ist zugleich alt genug, dass sich seine Entwicklung heute beurteilen lässt. Ältere Flaschen sind im Handel kaum noch zu finden. Gilt die Bewertung auch für Barbaresco? Die Witterung ist im benachbarten Barbaresco ähnlich, die Weine reifen dort jedoch schneller. Als grobe Orientierung lässt sich die Tabelle übertragen; die Trinkempfehlung fällt bei Barbaresco meist einige Jahre früher aus. Ersetzt das Plakat eine eigene Probe? Nein. Es sortiert die Erwartung vor. Ob die Flasche im Regal wirklich so weit ist, entscheidet sich beim Öffnen — die Tabelle sagt nur, wie wahrscheinlich das ist. Warum sind Temperaturen angegeben? Weil sie den Charakter eines Jahres erklären. Heiße Sommer bringen reife, weiche, früh zugängliche Weine; kühle Jahre schlankere mit mehr Säure und längerem Atem. Wer die Temperaturen kennt, versteht die Bewertung daneben.

75,00 €*
Decanter Halter*
Decanter Halter löst ein kleines, hartnäckiges Problem: Ein Dekanter lässt sich leicht ausspülen und kaum trocknen. Der Halter nimmt die Karaffe kopfüber auf, sodass das Restwasser vollständig abläuft und Luft ins Innere kommt. Verkauft wird ausschließlich der Halter — ein Dekanter gehört nicht zum Lieferumfang. Warum ein Dekanter nicht trocken wird Die Form ist das Problem. Ein Dekanter hat einen weiten Bauch und einen engen, oft langen Hals; genau die Geometrie, die dem Wein Sauerstoff verschafft, hält hinterher die Feuchtigkeit fest. Stellt man das Gefäß aufrecht hin, sammelt sich das Wasser unten und verdunstet über Tage. Legt man es auf ein Tuch, läuft ein Teil ab, der Rest bleibt in der Wölbung stehen. Und ein Geschirrtuch kommt durch den Hals nie bis in den Bauch. Was zurückbleibt, sind Kalkschlieren auf dem Glas und im schlechteren Fall ein muffiger Geruch, den der nächste Wein bereitwillig annimmt. Warum Spülmittel im Dekanter nichts zu suchen hat Spülmittel ist dafür gemacht, Fett zu lösen, und es haftet. In einem Gefäß mit engem Hals bekommt man es nicht rückstandsfrei heraus, und schon Spuren davon lassen beim nächsten Einschenken den Schaum eines Schaumweins zusammenfallen und legen einen seifigen Ton über den Duft eines Rotweins. Die übliche Empfehlung lautet deshalb: gleich nach Gebrauch mehrfach mit heißem Wasser ausspülen; bei hartnäckigem Belag Reinigungsperlen aus Edelstahl oder ein weiches Reinigungsgranulat verwenden, notfalls etwas Zitronensäure oder Natron einwirken lassen. Keine Bürste mit Metallkern, kein Scheuermittel, keine Spülmaschine für dünnwandige Handarbeit. Was der Halter besser macht Kopfüber und schräg aufgesetzt tut die Karaffe endlich, was sie soll: Das Wasser läuft am tiefsten Punkt ab, die Öffnung bleibt frei, und Luft zirkuliert durch den Hals bis in den Bauch. Statt zwei Tagen dauert das Trocknen ein paar Stunden — ohne Kalkränder, ohne Tuch im Inneren, ohne Nachpolieren. Nebenbei löst der Halter ein zweites Problem: Ein Dekanter, der frei auf der Arbeitsfläche herumsteht, kippt irgendwann. Im Halter hat er einen festen Platz. Wer regelmäßig dekantiert, möchte diesen Gegenstand nach der ersten Woche nicht mehr hergeben. Häufige Fragen zum Dekanter-Halter Ist ein Dekanter im Lieferumfang enthalten? Nein. Angeboten wird allein der Halter, wie es der Sternhinweis im Artikelnamen ausdrückt. Passt jede Karaffe hinein? Halter dieser Bauart sind für gängige Dekanterformen gedacht. Ob deine passt, hängt an Halsdurchmesser, Höhe und Gewicht — miss im Zweifel nach oder frag uns kurz an. Wie oft sollte ein Dekanter gereinigt werden? Nach jedem Gebrauch, und zwar sofort. Eingetrockneter Weinstein ist ungleich schwerer zu entfernen als frischer Belag. Was hilft gegen bereits vorhandene Ränder? Warmes Wasser mit etwas Zitronensäure oder Natron über Nacht einwirken lassen, danach gründlich nachspülen. Erst wenn das nicht genügt, kommen Reinigungsperlen zum Einsatz.

8,99 €*