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Nebbiolo

Die große Rebsorte des Piemont – und die Seele von Barolo und Barbaresco. Als einfacher Langhe Nebbiolo oder Nebbiolo d'Alba zeigt sie ihren Charme schon jung: Duft nach Rosen und Veilchen, feines Tannin, helle Frucht.

Nebbiolo ist der ideale Einstieg in den Stil des Piemont – große Weine im Kleinen, zu fairen Preisen.

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Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2023
Traube: Nebbiolo
Beim Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2023 liefert die Lage Roncaglie in La Morra das Traubenmaterial. Rubinrot, 14 % Vol., 0,75 Liter: ein Nebbiolo aus einem Jahr, das die Winzer in den Langhe hart gefordert hat. Rosen und Waldbeeren stehen vorn, Tabak und trockene Kräuter folgen. Die Hitzespitzen des Sommers 2023 haben für Reife gesorgt, die kühlen Nächte im langen Herbst für Duft und Säure. Die Verkostungsnotiz des Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2023 FARBE: Rubinrot mit granatfarbenem Schimmer am Rand. NASE: Reife Waldbeeren und dunkle Kirsche treffen auf getrocknete Rosenblätter. Darunter liegen Tabak, Lakritzwurzel und ein erdiger, fast pilziger Unterton. GESCHMACK: Straffer und dichter als im Folgejahrgang, mit gereifter roter Frucht und einem Tannin, das spürbar Kontur zieht. Die Säure sitzt hoch und trägt den Wein über den ganzen Gaumen, salzige und würzige Anklänge begleiten sie. FINALE: Anhaltend, mit Kirschkern, Tabak und einer trocken-herben Spur, die zum nächsten Schluck einlädt. Roncaglie in La Morra, die erste Parzelle des Guts Roncaglie ist eine offiziell abgegrenzte Lage, eine sogenannte MGA, in der Gemeinde La Morra. Hier liegt die halbe Hektar große Parzelle, mit der die Geschichte von Lalu 2015 begann – vier Jahre vor der Betriebsanmeldung. Die Reben stehen auf etwa 400 Metern Höhe und schauen nach Osten, die Morgensonne bringt sie früh in Gang, die Nachmittagshitze trifft sie nicht mehr voll. Die sandig-tonigen Mergelböden von La Morra gelten als Grund für die duftige, eher schlanke Stilistik der Weine aus dieser Gemeinde. Lara Rocchetti und Luisa Sala, seit 2019 in Serralunga d’Alba Die beiden Gründerinnen kommen aus Turin und haben in Pollenzo Gastronomische Wissenschaften studiert; eine Winzerfamilie steht nicht hinter ihnen. Nach dem Studium sammelten sie Erfahrung bei Gütern im Burgund und im Piemont, bevor sie 2019 ihren eigenen Betrieb anmeldeten und eine kleine Kellerei in Serralunga d’Alba anmieteten. Der erste Jahrgang brachte 5.000 Flaschen; als Obergrenze haben sie sich rund 20.000 Flaschen im Jahr gesetzt, sobald alle Flächen im Ertrag stehen. Bewirtschaftet wird ökologisch, mit Blick auf Bodenleben und Artenvielfalt. Handentrappung nach burgundischem Vorbild Ein Teil der Trauben wird von Hand entrappt, wobei die kleinen Stielchen an der Beere bleiben – eine aufwendige Technik, die Lalu von Lalou Bize-Leroy übernommen hat und die die Adstringenz senken soll. Der Rest geht als ganze Beere mit in den Betonbehälter, die Gärung startet spontan. Anschließend reift der Wein etwa acht Monate in gebrauchten Holzfässern österreichischer Herkunft, die den Wein tragen, aber nicht würzen sollen. Die Füllung erfolgt ohne Filtration. Servieren und kombinieren Am besten bei 16 bis 18 °C in einem bauchigen Glas. Der 2023er verträgt etwas mehr Luft als ein leichter Jahrgang – eine Stunde geöffnet oder ein kurzer Umzug in die Karaffe tun ihm gut. Er begleitet Brasato, Salsiccia mit Linsen, Tagliatelle mit Ragout, gegrilltes Rind, Steinpilze und gereiften Toma-Käse. Häufige Fragen zum Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2023 Was bedeutet Roncaglie auf dem Etikett? Roncaglie ist eine amtlich abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung in der Gemeinde La Morra. Sie benennt die Herkunft der Trauben genauer, als es die DOC Langhe allein tun würde. Was hat den Jahrgang 2023 in den Langhe geprägt? Ein milder, sehr nasser Frühling sorgte für starken Falschen Mehltau, im Sommer kletterten die Temperaturen über 40 °C. Der lange, kühle Herbst rettete die Aromatik, doch nur mit strenger Auslese im Weinberg kamen saubere Trauben in den Keller. Ist der 2023er schon trinkreif? Ja, er lässt sich bereits gut trinken, wirkt aber straffer als der Folgejahrgang. Ein bis zwei weitere Jahre Flaschenruhe runden das Tannin spürbar ab. Worin unterscheidet er sich vom Barbera des Guts? Der Nebbiolo bringt mehr Gerbstoff, mehr florale Aromatik und einen deutlich strafferen Bau mit. Die Barbera desselben Hauses lebt stärker von Kirschfrucht und Säure und hat kaum spürbares Tannin. Wie sollte die Flasche gelagert werden? Liegend, dunkel und bei möglichst gleichbleibender kühler Temperatur. Unter solchen Bedingungen entwickelt sich der Wein über Jahre weiter, ohne seine Säure zu verlieren.

Inhalt: 0.75 Liter (39,87 €* / 1 Liter)

29,90 €*
Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2024
Traube: Nebbiolo
Der Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2024 stammt von Rebparzellen in La Morra und Monforte d’Alba, vinifiziert wird er im Keller des Guts in Serralunga d’Alba. Der Nebbiolo kommt mit 14 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche und zeigt sich rubinrot im Glas. Waldbeeren, Rosenblüte und ein Hauch Tabak bestimmen das Aromenbild. 2024 war in den Langhe ein feuchter, kühler Jahrgang – entsprechend hell die Säure, entsprechend schlank der Körper. Die Verkostungsnotiz des Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2024 FARBE: Helles, klares Rubinrot mit durchscheinendem Rand. NASE: Waldbeeren und Preiselbeere öffnen den Duft, dahinter Rosenblätter und getrocknete Veilchen. Ein trockener Tabakton und etwas Wacholder hängen sich an, ohne die Frucht zu verdecken. GESCHMACK: Mittleres Gewicht, klare rote Frucht, dazu eine helle Säure, die den Wein von vorne bis hinten in Bewegung hält. Das Tannin ist feinkörnig und kurz gefasst, es kratzt nicht, sondern zieht sich als trockene Linie durch den Gaumen. FINALE: Mittellang, mit Preiselbeere, Rose und einem herb-würzigen Nachklang. Junge Nebbiolo-Reben in La Morra und Monforte d’Alba Lalu bewirtschaftet rund dreieinhalb Hektar, verteilt auf Parzellen in den Gemeinden La Morra und Monforte d’Alba. Ein Teil dieser Reben ist noch zu jung, um daraus Barolo zu erzeugen – die Trauben wandern deshalb in den Langhe Nebbiolo. La Morra hat unter den Barolo-Gemeinden vergleichsweise viel Sand und Ton im Boden und wenig Kalk, was dort traditionell für duftige, eher zugängliche Nebbiolo-Weine sorgt. Die Parzellen in Monforte d’Alba steuern etwas mehr Gerbstoff und Halt bei. Bewirtschaftet werden alle Flächen ökologisch, mit Begrünung zwischen den Zeilen. Was Langhe Nebbiolo von Barolo unterscheidet Die Langhe DOC wurde 1994 eingerichtet und deckt einen weit größeren Raum ab als die eng gefassten Spitzenherkünfte: Sie umfasst Gemeinden in der gesamten Provinz Cuneo. Für die Typologie Nebbiolo schreibt sie mindestens 85 % Nebbiolo vor, der Rest darf aus anderen zugelassenen roten Sorten bestehen; ein Mindestalkohol von 11,5 % Vol. ist gesetzt, eine Mindestreifezeit dagegen nicht. Barolo verlangt reinsortigen Nebbiolo aus elf genau abgegrenzten Gemeinden und 38 Monate Reife, davon 18 im Holz. Genau deshalb ist der Langhe Nebbiolo bei vielen Gütern das Gefäß für junge Anlagen und früh zugängliche Partien. Getrennte Gärung im Beton, rund acht Monate im Holz Die Partien werden parzellenweise getrennt vergoren, spontan und ohne Reinzuchthefe. Etwa die Hälfte der Trauben geht als ganze Beere in den Betonbehälter, die andere Hälfte wird entrappt. Nach der Gärung reift der Wein rund acht Monate in gebrauchten österreichischen Holzfässern, die keinen eigenen Ton beisteuern sollen. Abgefüllt wird ungefiltert. Servieren und kombinieren 16 bis 18 °C sind die richtige Temperatur, ein großes Rotweinglas hilft dem eher zurückhaltenden Duft. Dekantieren ist nicht nötig; eine halbe Stunde geöffnet im Glas reicht völlig. Am Tisch passt er zu Tajarin mit Butter und Salbei, zu Agnolotti del plin, zu Vitello tonnato, zu gebratener Entenbrust, zu Pilzrisotto und zu einem mittelalten Bra-Käse. Häufige Fragen zum Az. Agr. Lalu – Langhe Nebbiolo DOC 2024 Was bedeutet Langhe Nebbiolo auf dem Etikett? Langhe ist eine DOC der Provinz Cuneo, die Typologie Nebbiolo verlangt mindestens 85 % dieser Rebsorte. Eine vorgeschriebene Mindestreifezeit gibt es nicht, weshalb diese Weine meist deutlich früher in den Verkauf kommen als Barolo oder Barbaresco. Wie war der Jahrgang 2024 in den Langhe? Nach zwei trockenen Jahren brachte das Frühjahr 2024 viel Regen und füllte die Wasserspeicher, zugleich stieg der Pilzdruck im Weinberg deutlich. Der September blieb nass, die Lese zog sich bis in den Oktober. Die Weine fallen leichter und frischer aus als in den heißen Vorjahren. Muss der Wein dekantiert werden? Nein. Bei einem jungen Langhe Nebbiolo genügt es, die Flasche kurz vor dem Essen zu öffnen und den Wein im Glas atmen zu lassen. Längeres Karaffieren kann die feine Frucht eher kosten als bringen. Wie lange lässt sich der 2024er lagern? Er ist von Beginn an trinkbar und behält seine Frische bei kühler, dunkler Lagerung über mehrere Jahre. Wer ihn länger liegen lässt, sollte einkalkulieren, dass der leichtere Jahrgangsstil eher auf Duft als auf Ausdauer angelegt ist. Wer steht hinter Az. Agr. Lalu? Lara Rocchetti und Luisa Sala, zwei Turinerinnen, die sich an der Universität für Gastronomische Wissenschaften in Pollenzo kennengelernt haben. Aus den ersten beiden Buchstaben ihrer Vornamen entstand der Name Lalu. Ihren Betrieb meldeten sie 2019 an.

Inhalt: 0.75 Liter (39,87 €* / 1 Liter)

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Burzi Langhe Nebbiolo Runcaja 2023
Traube: Nebbiolo
Burzi Langhe Nebbiolo Runcaja 2023 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus La Morra, abgefüllt mit 14,0 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Verwendet wird ausschließlich der Klon Nebbiolo Lampia von noch jungen Anlagen des Guts. Im Glas leuchtet ein helles Rubinrot, in der Nase stehen Walderdbeere, Himbeere und Kirsche neben getrockneten Rosen und Süßholz. Der Wein bleibt bewusst schlank und würzig statt breit und zeigt die duftige Seite des Nebbiolo ohne den Kraftaufwand eines Barolo. Die Verkostungsnotiz des Burzi Langhe Nebbiolo Runcaja 2023 FARBE: Helles, klares Rubinrot mit leicht ziegelfarbenem Rand. NASE: Walderdbeere, Himbeere und Sauerkirsche öffnen den Duft. Dahinter liegen getrocknete Rosenblätter, Süßholz und eine feine Würze aus Nelke und getrocknetem Beifuß. Ein leiser erdiger Ton erinnert an den Waldboden der Langhe. GESCHMACK: Schlank und beweglich, mit klarer roter Frucht und griffigem, aber feinem Tannin. Die Säure zieht den Wein in die Länge, Würze und getrocknete Kräuter treten neben die Frucht. FINALE: Mittellang, trocken und würzig, mit einem herb-mineralischen Nachhall. Runcaja – junge Nebbiolo-Reben in der Gemeinde La Morra Runcaja ist der Weinberg, aus dem Alberto Burzi seinen Langhe Nebbiolo gewinnt; er liegt wie der gesamte Betrieb in La Morra, am Hang oberhalb von Santa Maria. Die Reben sind mit weniger als 15 Jahren die jüngsten des Guts, und genau darin liegt der Grund für die Herkunftsbezeichnung: Der Langhe DOC erlaubt es, Nebbiolo aus jungen Anlagen innerhalb des Barolo-Gebiets eigenständig zu vermarkten, anstatt ihn in einen Barolo einzubinden. Die tortonischen Mergel von La Morra sind sandreicher und kalkärmer als die Böden im Osten des Anbaugebiets, was für Duft und ein weicheres Tannin sorgt. Der Langhe DOC verlangt mindestens 85 Prozent Nebbiolo; hier stehen 100 Prozent in der Flasche. Ein Familienbetrieb, der seine verpachteten Weinberge zurückholte Albertos Großvater Luigi war einer der Mitbegründer der Genossenschaft Terre del Barolo und verkaufte seine Trauben, statt selbst zu füllen. In den 1990er-Jahren waren die besten Parzellen an Nachbarn wie Roberto Voerzio und Silvio Grasso verpachtet. Alberto, 2010 Absolvent des Weinbaustudiums in Turin, übernahm 2011 und holte die Flächen Stück für Stück ins eigene Gut zurück. Heute bewirtschaften er und seine Schwester Caterina rund sieben Hektar in fünf Lagen und arbeiten seit 2021 durchgehend mit spontaner Gärung. Kurze Maischestandzeit, sechs Monate im großen Holzfass Der Nebbiolo vergärt temperaturkontrolliert im Edelstahltank; die Maischestandzeit beträgt nach Shop-Angabe rund sechs Tage und bleibt damit deutlich kürzer als bei den Baroli des Hauses. Danach reift der Wein etwa sechs Monate im großen Holzfass, das die Struktur ordnet, ohne Röstaromen einzubringen. Ziel ist ein Nebbiolo, der die Frucht in den Mittelpunkt stellt und das Tannin zähmt. Trinkreif ist er schon jetzt; laut Shop-Angabe trägt er bis zu zehn Jahre Flaschenreife. Servieren und kombinieren 15 bis 17 Grad und ein normal geformtes Rotweinglas reichen aus; eine halbe Stunde Luft tut dem Wein gut, ein Dekanter ist nicht erforderlich. Gute Begleiter sind Tajarin mit Butter und Salbei, Vitello tonnato, geschmortes Kaninchen mit Kräutern, Risotto mit Steinpilzen, Salumi aus dem Piemont und ein halbfester Kuhmilchkäse. Häufige Fragen zum Burzi Langhe Nebbiolo Runcaja 2023 Was bedeutet Langhe Nebbiolo auf dem Etikett? Langhe Nebbiolo ist eine DOC, die 54 Gemeinden der Langhe und des Roero umfasst und mindestens 85 Prozent Nebbiolo vorschreibt. Sie erlaubt es, Nebbiolo aus Barolo-Gemeinden ohne die langen Reifevorgaben des Barolo zu füllen. Warum wird der Wein nicht als Barolo abgefüllt? Die Reben in Runcaja sind noch keine 15 Jahre alt. Alberto Burzi vinifiziert sie getrennt und füllt sie als Langhe Nebbiolo, statt ihre Trauben in den Barolo einzurechnen. Ist der Runcaja 2023 schon trinkreif? Ja, der kurze Ausbau ist auf frühen Genuss angelegt. Die Frucht steht klar im Vordergrund und das Tannin ist zugänglich; einige Jahre Flaschenreife verträgt er dennoch. Bei welcher Temperatur schmeckt er am besten? 15 bis 17 Grad sind ideal. Zu warm serviert tritt der Alkohol hervor, zu kalt schließen sich die floralen Noten. Was prägte den Jahrgang 2023 in den Langhe? Nach einem nassen, pilzanfälligen Frühjahr folgte ein sehr heißer Sommer mit Spitzen über 40 Grad. Ein kühler Oktober rettete die Aromatik: Die Nebbiolo-Weine aus 2023 sind frisch, duftig und früher zugänglich als in strengeren Jahren.

Inhalt: 0.75 Liter (23,87 €* / 1 Liter)

17,90 €*
Carlo Revello Langhe Nebbiolo 2025
Traube: Nebbiolo
Carlo Revello Langhe Nebbiolo 2025 kommt aus La Morra, ist aus Nebbiolo gekeltert und wird mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche angeboten. Rubinrot im Glas, im Duft Waldbeere, Lakritz und getrocknete Rose. Der Gaumen bleibt schlank und beweglich: rote Frucht, leichtes Tannin, klare Säure. Nach einem frühen, gewitterreichen Erntejahr ist das ein Nebbiolo für den Alltag — gedacht zum Trinken, nicht zum Warten. Die Verkostungsnotiz des Carlo Revello Langhe Nebbiolo 2025 FARBE: Helles bis mittleres Rubinrot, klar und leuchtend. NASE: Offen und fruchtbetont, mit Himbeere, Preiselbeere und Walderdbeere. Lakritz, getrocknete Rosenblätter und eine leichte Anisnote geben Kontur, ohne den Duft schwer zu machen. GESCHMACK: Schlank gebaut, mit frischer Säure und feinem, kaum spürbar körnigem Tannin. Rote Johannisbeere und Kirsche stehen im Zentrum, dazu ein Anklang von Teeblatt und trockener Erde. FINALE: Der Abgang fällt mittellang aus und bleibt sauber; rote Johannisbeere und ein Anflug Lakritz halten sich noch eine Weile im Glas. Langhe Nebbiolo DOC — dieselbe Rebsorte, andere Spielregeln Die Herkunft Langhe wurde 1994 eingerichtet und deckt eine große Zahl von Gemeinden in der Provinz Cuneo ab. Für die Sortenbezeichnung Nebbiolo verlangt sie mindestens 85 % dieser Rebsorte, der Rest darf aus anderen zugelassenen roten Piemonteser Sorten stammen; der Mindestalkohol liegt bei 11,5 % Vol. Damit ist der Rahmen erheblich weiter als bei den großen Nachbarn, deren Reifevorschriften Jahre umfassen. Praktisch heißt das: Trauben von jüngeren Reben oder aus Parzellen, die nicht als Cru gefüllt werden, ergeben einen Wein, der die Handschrift des Hauses früh und unverstellt zeigt. Carlo Revello & Figli, Santa Maria oberhalb von La Morra Das Weingut liegt in der Ortschaft Santa Maria an der Serra dei Turchi und wird von Carlo Revello mit Mariarosa und Sohn Erik geführt. Nach der Trennung vom Betrieb der Brüder entstanden ab 2016 die ersten eigenständigen Vinifikationen; heute stehen rund acht Hektar in sieben Einzellagen zur Verfügung. Im Keller gibt es zahlreiche kleine Stahltanks, damit jede Parzelle getrennt vergoren werden kann. Neben diesem Nebbiolo und einem Barbera d’Alba Superiore entstehen die drei Barolo-Abfüllungen des Hauses. Zwölf bis vierzehn Monate im gebrauchten Barrique Nach der Gärung im Stahl reift der Wein laut Erzeugerangabe zwölf bis vierzehn Monate in Barriques, die bereits mehrfach belegt waren. Neues Holz würde die zarte Frucht dieses Weintyps überformen; gebrauchte Fässer runden lediglich das Tannin und lassen ein wenig Sauerstoff zu. Das Ergebnis ist ein Wein, der bereits jung Freude macht und nach Angaben des Betriebs bis zu sieben Jahre reifen kann. Der Jahrgang 2025 begann nach nassem Frühjahr früh, litt im August unter Hitze und Gewittern und war in den Langhe schon Anfang Oktober eingebracht — die Erntemenge lag zehn bis fünfzehn Prozent unter dem Vorjahr, die Säurewerte fielen ausgewogen aus. Servieren und kombinieren Mit 15 bis 16 °C serviert bleibt die Frucht klar und die Säure trägt; ein normales Rotweinglas reicht vollkommen. Dekantiert werden muss dieser Wein nicht, zehn Minuten Luft genügen. Er begleitet Tajarin mit Butter und Salbei, Bollito misto, gefüllte Zucchini, Pizza mit Salsiccia, Rinderragù und einen mittelalten Bra. Häufige Fragen zum Carlo Revello Langhe Nebbiolo 2025 Worin unterscheidet sich ein Langhe Nebbiolo von einem Barolo? Beide entstehen aus derselben Rebsorte, unterliegen aber verschiedenen Regelwerken. Barolo darf nur aus einem eng umgrenzten Gebiet stammen, muss reinsortig sein und mindestens 38 Monate reifen, davon 18 Monate im Holz. Langhe Nebbiolo erlaubt ein weit größeres Gebiet, 85 % Rebsortenanteil und kommt früh auf den Markt. Wie viel Nebbiolo muss in der Flasche sein? Das Regelwerk verlangt mindestens 85 % Nebbiolo; bis zu 15 % andere zugelassene rote Piemonteser Sorten sind erlaubt. Viele Betriebe, so auch dieses, arbeiten in der Praxis reinsortig. Trinkt man diesen Nebbiolo besser kühl? Ja, ein paar Grad unter Zimmertemperatur tun ihm gut. Bei 15 bis 16 °C wirken Säure und Frucht lebendig, bei 20 °C schiebt sich der Alkohol nach vorn. Wie lange kann der 2025er liegen? Der Betrieb nennt bis zu sieben Jahre. Seine Stärke liegt aber in den ersten drei bis vier Jahren, solange die frische Beerenfrucht das Bild bestimmt. Warum reift der Wein in gebrauchten und nicht in neuen Fässern? Gebrauchte Barriques geben kaum noch Vanille- und Röstaromen ab. Sie erlauben eine behutsame Sauerstoffzufuhr, die das Tannin glättet, und lassen die Frucht im Vordergrund.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

15,90 €*
Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023
Alkoholgehalt: 14.% | Anbaugebiet: Nein | Ausbau: Nein | Auszeichnungen: Nein | Farbe: Nein | Geschmack: Nein | Herstellerland: Italien | Jahr: 2016 | Lagerung: Nein | Nettofüllmenge (in Liter): 0.7 | Produzent: Accornero | Ca Cima, 1, 15049 Vignale Monferrato AL, Italien | Region: Nein | Traube: Nebbiolo | Trinktemperatur in °C: Nein | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 – Der junge, elegante Nebbiolo aus NovelloDer Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 stammt aus einer der spannendsten jungen Weinadressen der Langhe. Hinter Cogli l'Attimo steht Serena Anselma, eine junge Winzerin aus Novello, einem der elf Barolo-Gemeinden im Piemont. Ihr Weingut ist noch eine junge Erscheinung in der Langhe, hat sich aber bereits durch Weine mit großer Eigenständigkeit, Eleganz und einem ausgesprochen klaren Ausdruck des Terroirs einen Namen gemacht.Die Geschichte von Cogli l'Attimo begann 2016 mit dem Wunsch, die Weinberge der eigenen Familie wieder selbst zu bewirtschaften. Die alten Weinberge gehörten den Großeltern von Serena Anselma; bevor sie ihr eigenes Weingut gründete, wurden die Trauben verkauft. Heute entstehen daraus in sehr kleiner Menge eigenständige Weine mit starkem Bezug zu Novello und den traditionellen Rebsorten der Langhe.Der Nebbiolo d'Alba 2023 ist dabei eine besonders schöne Visitenkarte dieses jungen Weinguts. Serena Anselma verfolgt einen Stil, der nicht auf maximale Extraktion oder übermäßige Kraft setzt, sondern auf Eleganz, Frische, Präzision und den natürlichen Charakter der Traube.Charakter & GeschmackIm Glas zeigt sich der Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 in einem eher hellen, transparenten Rubinrot – typisch für einen eleganten Nebbiolo.Das Bouquet ist ausgesprochen vielschichtig. Rote Rosen und Geranien treffen auf Aromen von Walderdbeeren und roten Beeren, dazu kommen feine balsamische Noten, Lakritz und Gewürze.Am Gaumen präsentiert sich der Wein trocken, saftig und strukturiert. Die für Nebbiolo typische Säure verleiht ihm Frische und Spannung, während die feinen Tannine für Struktur sorgen. Gleichzeitig bleibt der Wein bemerkenswert elegant und besitzt einen langen, angenehm würzigen Nachhall.Das junge Weingut Cogli l'AttimoCogli l'Attimo ist eine noch junge, ausgesprochen interessante Weinmanufaktur aus Novello. Serena Anselma hat sich ihren Traum erfüllt, aus den Weinbergen ihrer Familie eigene Weine zu erzeugen. Dabei ist die Produktion bewusst klein gehalten – etwa 15.000 Flaschen werden insgesamt produziert.Der Name „Cogli l'Attimo“ – „Nutze den Augenblick“ – passt dabei hervorragend zur Philosophie der Winzerin. Im Weinberg und im Keller geht es darum, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und möglichst wenig in den natürlichen Ausdruck der Trauben einzugreifen.Gearbeitet wird mit wenigen Behandlungen im Weinberg und spontanen Fermentationen im Keller. Unterstützt wird Serena Anselma dabei von dem erfahrenen Önologen Sergio Molino.Das Ergebnis sind Weine, die nicht durch übertriebene Kraft beeindrucken wollen, sondern durch Klarheit, Eleganz und Präzision. Gerade der Nebbiolo d'Alba gilt als besonders treffendes Beispiel für diesen Stil.Nebbiolo aus NovelloNovello gehört zu den elf Gemeinden der Barolo-DOCG und liegt im Herzen der Langhe. Damit stammt der Nebbiolo von Cogli l'Attimo aus einer Region, die zu den bedeutendsten Herkunftsgebieten der Rebsorte überhaupt gehört.Der Nebbiolo d'Alba zeigt dabei die zugänglichere Seite der großen piemontesischen Rebsorte. Er besitzt bereits die typischen Eigenschaften von Nebbiolo – rote Frucht, florale Aromen, Säure und Tannin – bleibt dabei aber deutlich früher zugänglich als ein Barolo.SpeiseempfehlungenMit seiner Kombination aus Frische, Frucht und feinem Tannin ist der Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 ein hervorragender Begleiter der piemontesischen Küche.Besonders gut passt er zu:Tajarin mit FleischsauceAgnolotti del PlinPasta mit RagùRisottoVitello TonnatoKalbfleischGeflügelPilzgerichtenSalumimittelkräftigem KäseAuch zu traditionellen Gerichten der Langhe ist dieser Nebbiolo eine ausgezeichnete Wahl.Serviertemperatur16–18 °CFazitDer Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie spannend junge Weingüter im Piemont sein können. Serena Anselma verbindet die Tradition der Weinberge ihrer Familie mit einem modernen, ausgesprochen eleganten Stil.Rote Beeren, Rosen, Walderdbeeren, Lakritz und feine Gewürze, dazu eine lebendige Säure und elegante Tannine machen diesen Nebbiolo zu einem charaktervollen und zugleich sehr trinkfreudigen Wein.Für Liebhaber des Piemont ist Cogli l'Attimo eine Entdeckung, die man im Auge behalten sollte. Ein junges Weingut mit eigener Handschrift, kleinen Mengen und dem überzeugenden Anspruch, die Langhe möglichst authentisch ins Glas zu bringen.

Inhalt: 0.75 Liter (26,53 €* / 1 Liter)

19,90 €*
Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 Aktion 5+1
Alkoholgehalt: 14.% | Anbaugebiet: Nein | Ausbau: Nein | Auszeichnungen: Nein | Farbe: Nein | Geschmack: Nein | Herstellerland: Italien | Jahr: 2016 | Lagerung: Nein | Nettofüllmenge (in Liter): 0.7 | Produzent: Accornero | Ca Cima, 1, 15049 Vignale Monferrato AL, Italien | Region: Nein | Traube: Nebbiolo | Trinktemperatur in °C: Nein | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 – Der junge, elegante Nebbiolo aus NovelloDer Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 stammt aus einer der spannendsten jungen Weinadressen der Langhe. Hinter Cogli l'Attimo steht Serena Anselma, eine junge Winzerin aus Novello, einem der elf Barolo-Gemeinden im Piemont. Ihr Weingut ist noch eine junge Erscheinung in der Langhe, hat sich aber bereits durch Weine mit großer Eigenständigkeit, Eleganz und einem ausgesprochen klaren Ausdruck des Terroirs einen Namen gemacht.Die Geschichte von Cogli l'Attimo begann 2016 mit dem Wunsch, die Weinberge der eigenen Familie wieder selbst zu bewirtschaften. Die alten Weinberge gehörten den Großeltern von Serena Anselma; bevor sie ihr eigenes Weingut gründete, wurden die Trauben verkauft. Heute entstehen daraus in sehr kleiner Menge eigenständige Weine mit starkem Bezug zu Novello und den traditionellen Rebsorten der Langhe.Der Nebbiolo d'Alba 2023 ist dabei eine besonders schöne Visitenkarte dieses jungen Weinguts. Serena Anselma verfolgt einen Stil, der nicht auf maximale Extraktion oder übermäßige Kraft setzt, sondern auf Eleganz, Frische, Präzision und den natürlichen Charakter der Traube.Charakter & GeschmackIm Glas zeigt sich der Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 in einem eher hellen, transparenten Rubinrot – typisch für einen eleganten Nebbiolo.Das Bouquet ist ausgesprochen vielschichtig. Rote Rosen und Geranien treffen auf Aromen von Walderdbeeren und roten Beeren, dazu kommen feine balsamische Noten, Lakritz und Gewürze.Am Gaumen präsentiert sich der Wein trocken, saftig und strukturiert. Die für Nebbiolo typische Säure verleiht ihm Frische und Spannung, während die feinen Tannine für Struktur sorgen. Gleichzeitig bleibt der Wein bemerkenswert elegant und besitzt einen langen, angenehm würzigen Nachhall.Das junge Weingut Cogli l'AttimoCogli l'Attimo ist eine noch junge, ausgesprochen interessante Weinmanufaktur aus Novello. Serena Anselma hat sich ihren Traum erfüllt, aus den Weinbergen ihrer Familie eigene Weine zu erzeugen. Dabei ist die Produktion bewusst klein gehalten – etwa 15.000 Flaschen werden insgesamt produziert.Der Name „Cogli l'Attimo“ – „Nutze den Augenblick“ – passt dabei hervorragend zur Philosophie der Winzerin. Im Weinberg und im Keller geht es darum, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und möglichst wenig in den natürlichen Ausdruck der Trauben einzugreifen.Gearbeitet wird mit wenigen Behandlungen im Weinberg und spontanen Fermentationen im Keller. Unterstützt wird Serena Anselma dabei von dem erfahrenen Önologen Sergio Molino.Das Ergebnis sind Weine, die nicht durch übertriebene Kraft beeindrucken wollen, sondern durch Klarheit, Eleganz und Präzision. Gerade der Nebbiolo d'Alba gilt als besonders treffendes Beispiel für diesen Stil.Nebbiolo aus NovelloNovello gehört zu den elf Gemeinden der Barolo-DOCG und liegt im Herzen der Langhe. Damit stammt der Nebbiolo von Cogli l'Attimo aus einer Region, die zu den bedeutendsten Herkunftsgebieten der Rebsorte überhaupt gehört.Der Nebbiolo d'Alba zeigt dabei die zugänglichere Seite der großen piemontesischen Rebsorte. Er besitzt bereits die typischen Eigenschaften von Nebbiolo – rote Frucht, florale Aromen, Säure und Tannin – bleibt dabei aber deutlich früher zugänglich als ein Barolo.SpeiseempfehlungenMit seiner Kombination aus Frische, Frucht und feinem Tannin ist der Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 ein hervorragender Begleiter der piemontesischen Küche.Besonders gut passt er zu:Tajarin mit FleischsauceAgnolotti del PlinPasta mit RagùRisottoVitello TonnatoKalbfleischGeflügelPilzgerichtenSalumimittelkräftigem KäseAuch zu traditionellen Gerichten der Langhe ist dieser Nebbiolo eine ausgezeichnete Wahl.Serviertemperatur16–18 °CFazitDer Cogli l'Attimo Nebbiolo d'Alba 2023 ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie spannend junge Weingüter im Piemont sein können. Serena Anselma verbindet die Tradition der Weinberge ihrer Familie mit einem modernen, ausgesprochen eleganten Stil.Rote Beeren, Rosen, Walderdbeeren, Lakritz und feine Gewürze, dazu eine lebendige Säure und elegante Tannine machen diesen Nebbiolo zu einem charaktervollen und zugleich sehr trinkfreudigen Wein.Für Liebhaber des Piemont ist Cogli l'Attimo eine Entdeckung, die man im Auge behalten sollte. Ein junges Weingut mit eigener Handschrift, kleinen Mengen und dem überzeugenden Anspruch, die Langhe möglichst authentisch ins Glas zu bringen.

Inhalt: 4.5 Liter (22,11 €* / 1 Liter)

99,50 €*
E. Molino Langhe Nebbiolo 2023
Traube: Nebbiolo
Der E. Molino Langhe Nebbiolo 2023 ist der unkomplizierte Einstieg in das Sortiment des kleinen Guts aus La Morra. Reinsortiger Nebbiolo, 14 % Vol., 0,75 Liter, ausgebaut im Edelstahltank. Sergio Molino nennt ihn halb im Scherz den Weißwein seiner Kollektion: kurze Maischestandzeit, viel Frucht, wenig Gerüst. Frische rote Beeren, getrocknete Blüten, Kräuter und ein Anflug Waldboden prägen das Bild, dazu ein sehr guter Trinkfluss. Die Verkostungsnotiz des E. Molino Langhe Nebbiolo 2023 FARBE: Helles, klares Rubinrot mit hoher Leuchtkraft. NASE: Frische Himbeere, Preiselbeere und Sauerkirsche, dazu getrocknete Blüten und ein Kräuterhauch. Dahinter Waldboden und eine leicht erdige Note. GESCHMACK: Schlank und saftig, mit lebendiger Säure und feinem, kaum spürbarem Tannin. Die Frucht bleibt vorn, ein Kräuter- und Rauchton gibt Kontur. FINALE: Mittellang und frisch, mit rotbeerigem Nachklang und dezenter Bitternote. Langhe Nebbiolo DOC: die Herkunft neben dem Barolo Langhe Nebbiolo DOC ist eine eigene Herkunftsbezeichnung für Nebbiolo aus verschiedenen Gemeinden der Provinz Cuneo. Vorgeschrieben sind mindestens 85 Prozent Nebbiolo, hier wird reinsortig gearbeitet, und ein deutlich niedrigerer Mindestalkohol als beim Barolo. Anders als Barolo kennt der Langhe Nebbiolo keine gesetzliche Mindestreife und darf entsprechend früh in den Verkauf. Die Trauben stammen aus derselben Ecke von La Morra wie die Barolo-Trauben des Guts, überwiegend von jüngeren Parzellen. Das Weingut E. Molino in Annunziata di La Morra E. steht für Ernesto Molino, der 1951 die ersten Nebbiolo-Reben in der Lage Bricco Rocca pflanzte. Der Betrieb ist bis heute winzig: sechs Hektar Land, davon etwa 2,5 Hektar Rebfläche, geführt von den Geschwistern Sergio und Margherita Molino. Seit 2013 wird ökologisch gearbeitet. Neben dem Langhe Nebbiolo entstehen ein Barbera d'Alba Superiore namens Melia, der Barolo Bricco Rocca und in ausgewählten Jahren die Riserva del Fico. Fünf bis sieben Tage Maische, Ausbau im Edelstahl Vergoren wird im Edelstahltank, die Maischestandzeit beträgt nur fünf bis sieben Tage. Das reicht für Farbe und Frucht, hält den Gerbstoff aber niedrig, und genau darauf zielt der Wein. Der Ausbau erfolgt laut Produktangabe im Edelstahltank, sodass die Aromatik unverändert bleibt und keine Holzwürze hinzukommt. 2023 war in den Langhe ein Jahr mit nassem Frühling, Hagel im Juli und deutlich kleineren Erträgen; der spät gelesene Nebbiolo behielt dabei Säure und Duft. Als Lagerpotenzial werden fünf bis zehn Jahre angegeben. Servieren und kombinieren Etwas kühler servieren als einen Barolo, 14 bis 16 Grad, in einem normalen Rotweinglas. Dekantieren ist nicht nötig, ein kurzes Umfüllen genügt. Er passt zu Vitello tonnato, Salumi, Tajarin mit Ragù, Pizza mit Salsiccia und mittelaltem Toma piemontese. Häufige Fragen zum E. Molino Langhe Nebbiolo 2023 Was unterscheidet Langhe Nebbiolo von Barolo? Barolo darf nur aus elf genau abgegrenzten Gemeinden kommen, muss zu 100 Prozent aus Nebbiolo bestehen und mindestens 38 Monate reifen. Langhe Nebbiolo hat ein größeres Herkunftsgebiet, verlangt mindestens 85 Prozent Nebbiolo und keine Mindestreife. Muss der Wein dekantiert werden? Nein. Durch die kurze Maischestandzeit ist der Gerbstoff gering, der Wein zeigt sich direkt offen. Wer mag, gießt ihn kurz in eine Karaffe um. Wie war der Jahrgang 2023 in den Langhe? Nach reichlich Regen im Mai folgten Hitze und ein schwerer Hagelschlag Anfang Juli. Die Erträge lagen deutlich unter dem Durchschnitt, die spät gelesenen Nebbiolo-Trauben brachten aber gute Säure und feine Aromatik. Wie lange lässt sich der 2023er lagern? Er ist auf frühen Genuss angelegt. Als Lagerpotenzial werden fünf bis zehn Jahre angegeben, der Reiz liegt jedoch in der frischen Frucht der ersten Jahre. Stammt der Wein aus denselben Weinbergen wie der Barolo? Er kommt aus demselben kleinen Betrieb in Annunziata di La Morra, wird aber überwiegend von jüngeren Reben gelesen. Die Barolo-Trauben stammen aus der Lage Bricco Rocca.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
E. Molino Langhe Nebbiolo 2024
Traube: Nebbiolo
E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 – PiemontE. Molino Langhe Nebbiolo 2024 – eleganter Nebbiolo mit piemontesischem CharakterDer E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 ist ein wunderbar authentischer Vertreter der großen piemontesischen Rebsorte Nebbiolo. Er zeigt eindrucksvoll, dass Nebbiolo nicht erst als Barolo oder Barbaresco seine Klasse beweisen muss. Hier präsentiert sich die Rebsorte in einer zugänglichen, frischen und ausgesprochen trinkfreudigen Interpretation aus dem Herzen des Piemont.Im Glas leuchtet der Langhe Nebbiolo 2024 in einem hellen, typischen Rubinrot. Bereits in der Nase zeigt er seine elegante Seite: feine Aromen von Rosenblüten, Himbeeren und roten Erdbeeren verbinden sich mit zarten würzigen Nuancen. Dahinter bleibt stets diese charakteristische florale und leicht erdige Nebbiolo-Aromatik erhalten.Am Gaumen präsentiert sich der Wein frisch, saftig und fein strukturiert. Rote Kirschen und Beeren stehen im Mittelpunkt, begleitet von einer angenehmen Würze und einer lebendigen Säure. Die für Nebbiolo typischen Tannine sind vorhanden, wirken beim 2024er jedoch angenehm griffig und gut eingebunden. Ein Wein mit Spannung und Charakter, ohne dabei schwer oder überladen zu wirken.Traditionelle Vinifikation für maximalen TrinkflussFür den E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 werden die Trauben von Hand gelesen und anschließend mit einer kurzen Maischekontaktzeit verarbeitet. Die Gärung erfolgt mit anschließendem biologischem Säureabbau im Edelstahltank. Der Ausbau auf der Feinhefe im Stahl bewahrt die Frische und Klarheit der Frucht und lässt den Nebbiolo unverfälscht zur Geltung kommen.Gerade diese puristische Art der Vinifikation macht den Wein so charmant: kein übermäßiger Holzeinsatz, keine Schwere – sondern Nebbiolo in seiner frischen und eleganten Form.Geschmack & CharakterFarbe: Helles, leuchtendes RubinrotDuft: Rosenblüten, Himbeeren, Erdbeeren und rote Kirschen, dazu feine würzige und erdige NuancenGeschmack: Saftig und frisch mit viel roter Frucht, lebendiger Säure und feinen, gut eingebundenen TanninenAbgang: Elegant, würzig und angenehm frisch mit schöner FruchtRebsorte: 100 % NebbioloHerkunft: Langhe DOC, Piemont, ItalienJahrgang: 2024Alkohol: ca. 13,5 % vol.Der perfekte SpeisebegleiterDer E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 ist ein ausgesprochen vielseitiger Essensbegleiter. Seine frische Säure und die feinen Tannine machen ihn ideal zu:Pasta mit kräftigen Tomaten- oder FleischsaucenTagliatelle mit RagùRisotto mit PilzenAntipasti und italienischer WurstKalbfleisch und Rindgeschmortem FleischWildgerichtengereiftem HartkäseBesonders schön ist seine Kombination mit klassischer piemontesischer Küche – beispielsweise Tajarin mit Ragù, Vitello tonnato oder einer Pasta mit frisch gehobelten Trüffeln.Unser FazitDer E. Molino Langhe Nebbiolo 2024 ist ein hervorragender Einstieg in die Welt des Nebbiolo und gleichzeitig ein Wein, der auch erfahrene Piemont-Liebhaber begeistern kann. Er verbindet die typische Eleganz und Würze der Rebsorte mit Frische, roter Frucht und unkompliziertem Trinkfluss.Wer Nebbiolo liebt, aber nicht immer gleich zum Barolo greifen möchte, findet hier eine ausgesprochen attraktive Alternative. Ein authentischer Langhe Nebbiolo aus dem Piemont, der bereits jung viel Freude bereitet und das charakteristische Profil der großen Rebsorte wunderbar zugänglich präsentiert.Serviertemperatur: 16–18 °CTrinkreife: jetzt bis etwa 2030

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

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Ghiomo Langhe Nebbiolo Vigna Granda 2024
Traube: Nebbiolo
Der Ghiomo Langhe Nebbiolo Vigna Granda 2024 ist die zugängliche Nebbiolo-Variante des Guts: 13 % Vol., 0,75 Liter, Trauben aus drei Weinbergen im Gemeindegebiet Guarene. Vergärt wird mit den eigenen Hefen des Betriebs bei etwa 28 Grad, danach liegt der Wein rund dreißig Tage unter dem untergetauchten Tresterhut. Zwölf Monate Holzfass, ein anschließender Aufenthalt im Stahltank und mindestens sechs Monate Flaschenruhe formen einen mittelgewichtigen Rotwein. Kirsche, Preiselbeere und Veilchen treffen dabei auf ein Tannin, das schon jetzt greifbar bleibt. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Langhe Nebbiolo Vigna Granda 2024 FARBE: Klares, leuchtendes Rubinrot mit heller Randzone. NASE: Sauerkirsche und Preiselbeere stehen vorn, begleitet von Veilchen und einem Anflug von Fenchelsaat. Dahinter zeigen sich Teeblatt und Granatapfel, das Holz bleibt unaufdringlich. GESCHMACK: Mittleres Gewicht, klare Linie, mit knackiger roter Frucht und trockenem Kräuterzug. Das Tannin ist präsent, aber fein gekörnt; die Säure des Jahrgangs sorgt für Trinkfluss. FINALE: Mittellang, mit Preiselbeere, einem Hauch Zedernholz und trockener Würze. Drei Guarener Parzellen: Vigna Granda, Vigna Bursa und San Lusè Die Lese verteilt sich auf drei Weinberge innerhalb der Gemeinde Guarene, die das Gut kurz und mittellang schneidet, um die Traubenzahl je Rebe zu begrenzen. Guarene liegt nördlich des Tanaro, zwischen den Langhe im Süden und dem Roero im Norden, in Sichtweite von Alba. Der graue Mergel mit Ton und einem gewissen Sandanteil gibt dem Nebbiolo hier Duft und Säure, ohne die massive Tanninwucht der süd exponierten Kalkmergel-Steillagen weiter südlich. Die Bezeichnung Langhe Nebbiolo DOC verlangt mindestens 85 Prozent Nebbiolo und 11,5 Volumenprozent Alkohol, schreibt aber keine Mindestreifezeit vor – dass dieser Wein trotzdem achtzehn Monate im Keller verbringt, ist eine Entscheidung des Betriebs. Anfossi in Guarene: drei Sorten, ein Hof Der Betrieb liegt in der Strada Porini in einem ehemaligen Klostergehöft und wird von Giuseppino Anfossi geleitet. Bewirtschaftet wird das Land seit dem frühen 19. Jahrhundert, die konsequente Ausrichtung auf eigene Flaschenweine begann 1999. Angebaut werden ausschließlich Nebbiolo, Barbera und Arneis; fremde Sorten kommen nicht in Frage. Vigna Granda ist dabei doppelt vertreten, denn aus derselben Parzelle stammt auch ein Teil der Arneis-Trauben des Guts. Dreißig Tage untergetauchter Tresterhut, zwölf Monate Fass Die Gärung startet mit den betriebseigenen Hefen bei rund 28 Grad, anschließend bleibt der Wein etwa dreißig Tage auf den Schalen, wobei der Tresterhut unter der Flüssigkeit gehalten wird. Danach folgen zwölf Monate im Holzfass und ein Abschluss im Stahltank, der den Wein wieder frischer stellt. Mindestens sechs Monate Flaschenruhe kommen hinzu, bevor er verkauft wird. Für die Lagerung sind zehn bis fünfzehn Jahre angesetzt, der Wein ist aber deutlich früher zugänglich als der Nebbiolo d'Alba Superiore des Hauses. Servieren und kombinieren Das Gut nennt achtzehn Grad Celsius als Serviertemperatur und empfiehlt mindestens zwei Stunden Luft. Ein mittelgroßes Rotweinglas genügt, ein Dekanter hilft vor allem in den ersten Jahren. Gut dazu: Vitello arrosto, Perlhuhn aus dem Ofen, Agnolotti del plin, Schweinebraten mit Rosmarin, Pilzpasta und halbfester Käse wie Raschera. Häufige Fragen zum Ghiomo Langhe Nebbiolo Vigna Granda 2024 Was bedeutet Vigna Granda? Vigna Granda bezeichnet im Piemontesischen den großen Weinberg und ist der Name einer der drei Parzellen in Guarene, aus denen dieser Wein stammt. Sie liefert daneben auch Arneis-Trauben. Wie unterscheidet sich der Langhe Nebbiolo vom Sansteu des Guts? Der Sansteu ist ein Nebbiolo d'Alba Superiore aus enger begrenzten Parzellen, mit rund sechzig statt dreißig Tagen Maischestandzeit und längerer Reife im großen Fass. Der Vigna Granda ist heller gebaut, früher trinkbar und kommt bewusst mit weniger Tanninlast. Sollte der Wein dekantiert werden? Zwei Stunden in der Karaffe tun ihm in seinem jetzigen Alter gut, weil sich Frucht und florale Noten dann klarer zeigen. Ein Depot ist bei einem Wein dieses Alters noch nicht zu erwarten. Wie war der Jahrgang 2024 in den Langhe und im Roero? Reichlicher Frühlingsregen füllte nach zwei Trockenjahren die Wasserreserven, brachte aber Pilzdruck mit sich; der Sommer verlief warm und ohne Extreme. Nebbiolo wurde als letzte Sorte Ende September bis Anfang Oktober gelesen, die Alkoholwerte fielen etwa ein bis eineinhalb Grad niedriger aus als im Mittel der Vorjahre. Für wen ist dieser Wein gedacht? Für alle, die Nebbiolo ohne lange Wartezeit trinken wollen: Er zeigt Duft, Säure und feines Tannin der Sorte, verlangt aber keine Jahre im Keller. Als Essensbegleiter zu Geflügel und Pasta ist er praktischer als die schwereren Vertreter der Region.

Inhalt: 0.75 Liter (22,53 €* / 1 Liter)

16,90 €*
Ghiomo Nebbiolo d'Alba Sup. Sansteu 2023
Traube: Nebbiolo
Der Ghiomo Nebbiolo d'Alba Sup. Sansteu 2023 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus Guarene, wenige Kilometer nordöstlich von Alba am linken Ufer des Tanaro. Abgefüllt wird er mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Sansteu heißt im Dialekt Santo Stefano und benennt die Parzellen, aus denen Giuseppino Anfossi die Trauben liest. Rund sechzig Tage untergetauchter Tresterhut und zwölf Monate im großen Holzfass geben dem Wein Substanz, ohne die helle Waldbeerfrucht zu überdecken. Der Jahrgang 2023 fiel im Anbaugebiet mengenmäßig klein aus, brachte beim Nebbiolo aber ausgesprochen präzise Weine. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Nebbiolo d'Alba Sup. Sansteu 2023 FARBE: Mittleres Rubinrot, gegen den Rand hin schon leicht ziegelfarben schimmernd. NASE: Walderdbeere und wilde Himbeere treten zuerst hervor, dahinter zerdrückte Rosenblätter und ein Anklang von weißem Tee. Mit Luft kommen getrocknete Kräuter, Anis und ein trockener Erdton hinzu. Holzaromen bleiben deutlich im Hintergrund. GESCHMACK: Schlank gebaut und beweglich, mit klarer roter Frucht und einer salzig wirkenden Mineralität, wie sie die Mergelböden hier oft mitbringen. Das Tannin ist feinkörnig und greift erst im zweiten Drittel, die Säure hält den Wein aufrecht statt breit. FINALE: Der Abgang bleibt lang und trocken; Sauerkirsche, Teenote und eine leicht rauchige Würze klingen gemeinsam aus. Sansteu: der Weinberg des heiligen Stephanus über Guarene Die Trauben stammen aus den südostexponierten Parzellen Dario und Vigna Granda im Gemeindegebiet von Guarene. Der Ort liegt am linken Tanaro-Ufer und gehört zum Roero, jener Hügelkette nördlich von Alba, die von den steilen Abbrüchen der Rocche durchzogen wird. Während der Kern des Roero für seine locker gelagerten Sande aus dem Pliozän bekannt ist, bringt Guarene grauen Mergel mit Ton und einem Sandanteil mit. Das Gut vergleicht diese Mischung mit den Böden bei La Morra. Sie liefert Weine mit Zug und salzigem Nachhall statt mit breiter Fülle. Giuseppino Anfossi und der Hof an der Strada Porini Hinter Ghiomo steht Giuseppino Anfossi, dessen Hof gut zwei Kilometer von Alba entfernt in einem ehemaligen Klostergehöft liegt. Landwirtschaft wird an diesem Ort seit dem frühen 19. Jahrhundert betrieben; auf eigene Flaschen setzt die Familie seit 1999. Der Gutsname geht auf ein altes Werkzeug der Fassbinder zurück. Angebaut werden ausschließlich heimische Sorten: Nebbiolo, Barbera und Arneis. Anfossi bezeichnet sich lieber als Bauern denn als Winzer und arbeitet ohne Zertifizierungsetikett, aber mit ausgesprochener Rücksicht auf die Böden. Sechzig Tage auf der Maische, zwölf Monate im großen Fass Die Gärung läuft temperaturkontrolliert, danach bleibt der Wein etwa sechzig Tage mit untergetauchtem Tresterhut auf den Schalen. Diese lange, ruhige Standzeit löst Farbe und Tannin schonend heraus, weil der Trester nicht bewegt werden muss. Es folgen zwölf Monate im großen Holzfass und mindestens sechs weitere Monate Flaschenruhe, bevor der Wein das Gut verlässt. Große Gebinde geben kaum Röstaroma ab, sodass Frucht und Kräuterzug im Vordergrund bleiben; als Lagerfähigkeit sind fünfzehn bis zwanzig Jahre angesetzt. Servieren und kombinieren Achtzehn bis zwanzig Grad Celsius und ein bauchiges Rotweinglas entsprechen der Empfehlung des Guts. Der junge Jahrgang gewinnt stark durch Luft: drei Stunden in der Karaffe sind hier ausdrücklich vorgesehen und keine Übertreibung. Am Tisch passt er zu Tajarin mit Butter, gefüllter Kalbsbrust, Kaninchen mit Oliven, Rehragout, Rinderzunge in grüner Sauce und mittelalt gereiftem Toma. Häufige Fragen zum Ghiomo Nebbiolo d'Alba Sup. Sansteu 2023 Was bedeutet Sansteu auf dem Etikett? Sansteu ist die piemontesische Dialektform von Santo Stefano und der Name des Weinbergs, in dem der Nebbiolo für diesen Wein wächst. Das Gut nutzt die Bezeichnung als Lagenname, nicht als amtliche Zusatzbezeichnung. Was unterscheidet Nebbiolo d'Alba Superiore vom einfachen Nebbiolo d'Alba? Die Kategorie Superiore verlangt achtzehn statt zwölf Monate Reife vor der Vermarktung, davon mindestens sechs Monate im Holzfass, und einen etwas höheren Mindestalkohol von 12,5 statt 12 Volumenprozent. Zugelassen ist in beiden Fällen ausschließlich Nebbiolo. Wie ist der Jahrgang 2023 rund um Alba ausgefallen? 2023 war ein Jahr der Extreme: auf Trockenheit folgten anhaltende Regenphasen mit hohem Pilzdruck, Anfang Juli traf Hagel Teile des Gebiets, im Sommer kamen Hitzespitzen. Die Erträge lagen zwanzig bis dreißig Prozent unter dem Schnitt, der spät gelesene Nebbiolo gilt jedoch als elegant und gut ausbalanciert. Ist der Sansteu 2023 heute schon trinkreif? Mit ausreichend Luft lässt er sich bereits gut trinken, wirkt dabei aber noch straff. Zwischen dem fünften und zehnten Jahr dürfte er zugänglicher werden und tertiäre Noten nach Leder und getrockneten Kräutern zeigen. Wie sollte die Flasche gelagert werden? Waagerecht in einem kühlen Raum ohne Tageslicht und ohne Vibrationen, bei einer Temperatur, die im Jahresverlauf möglichst wenig schwankt. Fünfzehn bis zwanzig Jahre Entwicklung sind unter diesen Voraussetzungen für den Wein angesetzt.

Inhalt: 0.75 Liter (30,53 €* / 1 Liter)

22,90 €*
Manuel Marinacci Langhe Nebbiolo Tango 2024
Traube: Nebbiolo
Der Manuel Marinacci Langhe Nebbiolo Tango 2024 ist Nebbiolo ohne das lange Warten: 13,5 % Vol., 0,75 Liter, aus den Langhe rund um Alba. Der Name des Weins verweist auf eine argentinische Spur in der Familiengeschichte des Winzers. Im Duft stehen Walderdbeere, getrocknete Kräuter und ein Hauch Minze, am Gaumen bleibt der Wein hell, saftig und beweglich. Der Jahrgang 2024 verlief im Piemont kühler und feuchter als die beiden Vorjahre, was hier für maßvollen Alkohol und lebendige Säure sorgt. Die Verkostungsnotiz des Manuel Marinacci Langhe Nebbiolo Tango 2024 FARBE: Helles, transparentes Rubinrot, die typisch wenig deckende Farbe der Sorte. NASE: Walderdbeere und Himbeere stehen vorn, dahinter getrocknete Kräuter, ein Hauch Minze und blasse Rosenblätter. Der Duft bleibt zart und zeigt keinerlei Holznote. GESCHMACK: Leichtfüßig und saftig. Die Säure ist frisch, das Tannin fein und nur leicht kratzend, wie es bei jungem Nebbiolo zu erwarten ist. Rote Frucht und Kräuterwürze bestimmen den Verlauf. FINALE: Mittellang und trocken, mit Himbeere und einer feinen bitteren Kante. Langhe Nebbiolo DOC: Nebbiolo ohne lange Reifefristen Die DOC Langhe Nebbiolo verlangt mindestens 85 Prozent Nebbiolo und schreibt keine Mindestreifezeit vor; der Mindestalkohol liegt bei 11 % Vol. Weil der Wein nicht die langen Vorgaben der großen Nebbiolo-Denominationen durchlaufen muss, kann er früh gefüllt und früh getrunken werden. Er zeigt die Sorte in ihrer duftigen, hellen Ausprägung statt in der schweren. Die Zone umfasst die gesamten Langhe in der Provinz Cuneo und ist damit weiter gefasst als eine Gemeindeappellation. Manuel Marinacci und der Name Tango Der Name geht auf die Familiengeschichte zurück: In Marinaccis Familie gibt es eine argentinische Verbindung, auf die das Etikett anspielt. Das Gut selbst liegt in San Rocco Seno d'Elvio, einer Fraktion von Alba, und umfasst knapp vier Hektar. Manuel Marinacci startete 2002 mit gepachteten Reben und füllte 2004 zum ersten Mal unter eigenem Namen ab. Der Betrieb wird zu zweit geführt und bringt rund 20.000 Flaschen im Jahr hervor. Kurzer Ausbau, der die Frucht stehen lässt Nach der Vergärung im Zement bleibt der Wein nur wenige Monate im Tank, bevor er auf die Flasche kommt. Prägender Holzausbau findet nicht statt, anders als beim Barbaresco des Hauses, der rund zwei Jahre in slawonischer Eiche ruht. Der kurze Weg in die Flasche erhält die helle Frucht, die Kräuterwürze und den maßvollen Alkohol. Trinkbereit ist der Wein sofort, ein paar Jahre Flaschenreife schaden ihm aber nicht. Servieren und kombinieren 15 bis 16 Grad und ein mittelgroßes Glas reichen aus, eine Karaffe ist entbehrlich. An warmen Tagen darf der Wein sogar eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Er begleitet Vitello tonnato, Salumi, Tajarin mit Butter und Salbei, Pilzgerichte, gebratenes Geflügel und mittelalten Kuhmilchkäse. Häufige Fragen zum Manuel Marinacci Langhe Nebbiolo Tango 2024 Was bedeutet Tango auf dem Etikett? Tango ist ein Fantasiename des Winzers und keine Lagenbezeichnung. Er nimmt Bezug auf eine argentinische Verbindung in der Familie Marinacci; die genaue Zuordnung innerhalb der Familie wird in den vorliegenden Quellen unterschiedlich wiedergegeben. Worin unterscheidet er sich vom Barbaresco des Weinguts? Der Barbaresco stammt aus einer einzigen abgegrenzten Lage und reift lange im großen Holzfass. Dieser Langhe Nebbiolo wird jung gefüllt, bleibt heller und leichter und ist sofort zugänglich. Bei welcher Temperatur sollte er serviert werden? 15 bis 16 Grad sind ideal, im Sommer gern etwas kühler. Zu warm serviert verliert der Wein seine Frische und wirkt weniger präzise. Ist der Jahrgang 2024 sofort trinkbar? Ja. Der Wein ist auf frühen Genuss angelegt, sein Tannin ist fein und stört nicht. Ein paar Minuten im Glas genügen, damit sich der Duft öffnet. Wie lange lässt sich die Flasche lagern? Der Shop nennt 8 bis 10 Jahre. Realistisch zeigt dieser Weintyp seine Stärken in den ersten Jahren, kühl und dunkel gelagert kann er sich aber länger halten.

Inhalt: 0.75 Liter (23,87 €* / 1 Liter)

17,90 €*
Matteo Ascheri Langhe Nebbiolo San Giacomo 2023
Traube: Nebbiolo
Der Matteo Ascheri Langhe Nebbiolo San Giacomo 2023 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus den Familienlagen um La Morra und Verduno und trägt mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Veilchen und Rosenblüte bestimmen das florale Bouquet, dazu kommen Sauerkirsche und feine Würze. Am Gaumen zeigt er ein weiches, gut eingebundenes Tannin und einen harmonischen Körper. Der lange, samtige Nachhall macht ihn zu einem Nebbiolo für den unkomplizierten Zugang. Die Verkostungsnotiz des Matteo Ascheri Langhe Nebbiolo San Giacomo 2023 FARBE: Helles Rubinrot mit granatroten Reflexen am Rand. NASE: Elegant und blumig mit Veilchen und getrockneter Rosenblüte. Darunter Sauerkirsche, Himbeere und eine samtige Würze aus Süßholz und getrockneten Kräutern. GESCHMACK: Trocken und ausgewogen, mit lebendiger Säure und einem weichen, feinmaschigen Tannin. Der Körper bleibt mittelgewichtig, rote Frucht und Würze halten sich die Waage. FINALE: Lang und weich ausklingend, mit anhaltender Kirschfrucht und einem floralen Nachhauch. Nebbiolo aus den Ascheri-Weinbergen von La Morra und Verduno Die Trauben für den San Giacomo stammen aus den Familienflächen in La Morra und Verduno, die auf 310 bis 370 Metern liegen und nach Südwest bis Südost ausgerichtet sind. Die Böden sind mergelig-tonig und kalkhaltig - eine Kombination, die dem Nebbiolo Duft und geschmeidige Struktur mitgibt statt roher Wucht. Gepflanzt wurden diese Parzellen 1973 sowie zwischen 1998 und 2005. Als Langhe Nebbiolo DOC muss der Wein mindestens 85 % Nebbiolo enthalten; hier stammt er zu 100 % aus der Sorte. Sieben Generationen Ascheri, vom Weinberg bis zur Osteria Die Familie Ascheri wirtschaftete zunächst in La Morra und siedelte 1880 nach Bra über, wo der Keller bis heute steht. Matteo Ascheri führt den Betrieb in siebter Generation und war Präsident des Schutzkonsortiums für Barolo und Barbaresco. Im Keller gilt der Grundsatz möglichst geringer Eingriffe, ausgebaut wird traditionell im großen Holzfass statt im Barrique. Neben rund 40 Hektar Reben betreibt die Familie in Bra ein Hotel, die Osteria Murivecchi und eine Spa Gallery. Ausbau im großen Holzfass Die Maischegärung dauert rund neun Tage bei 28 °C, danach reift der Wein in großen Holzfässern. Große Fässer geben wenig Röstaroma ab und lassen die florale Seite des Nebbiolo im Vordergrund - genau das prägt diesen Wein. Das Weingut nennt für den Langhe Nebbiolo ein Entwicklungsfenster von acht bis zehn Jahren bei kühler Lagerung. Die genaue Fassdauer für den Jahrgang 2023 veröffentlicht das Gut nicht. Servieren und kombinieren Am besten kommt der Wein bei 14 bis 16 °C ins Glas, also etwas kühler als ein schwerer Rotwein. Ein mittelgroßes Rotweinglas genügt, eine kurze Belüftung von 30 Minuten schadet nicht. Er begleitet Tajarin mit Butter und Salbei, Agnolotti del plin, Kalbsbraten, Geflügel in heller Sauce, Fonduta und mittelalten Käse. Häufige Fragen zum Matteo Ascheri Langhe Nebbiolo San Giacomo 2023 Wofür steht San Giacomo auf dem Etikett? San Giacomo ist der Weinbergsname, unter dem Ascheri seinen Langhe Nebbiolo führt. Die Trauben kommen aus den Familienflächen in La Morra und Verduno; eine amtlich abgegrenzte Zusatzbezeichnung ist der Name nicht. Worin unterscheidet sich Langhe Nebbiolo von den großen Lagenweinen des Guts? Der Langhe Nebbiolo wird kürzer ausgebaut und ist auf frühen Genuss angelegt. Er zeigt dieselbe Sorte in leichterer, zugänglicherer Form, ohne die lange Fassreife der Spitzenweine. Ist der Jahrgang 2023 schon trinkreif? Ja, der Wein ist jetzt gut zugänglich und zeigt seine floralen Aromen offen. Das Weingut gibt darüber hinaus acht bis zehn Jahre Entwicklungspotenzial bei geeigneter Lagerung an. Muss man ihn dekantieren? Nötig ist es nicht. Eine halbe Stunde im Glas oder in der geöffneten Flasche reicht aus, damit sich Veilchen- und Rosennoten voll entfalten. Welche Trinktemperatur ist richtig? 14 bis 16 °C. Wärmer serviert wirkt der Wein breit und verliert seine Frische, kühler schließt sich der florale Duft.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

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Nebbiolo d'Alba Spumante Rose 2021
Der Nebbiolo d'Alba Spumante Rosé 2021 von Poderi Colla ist ein Rosé-Schaumwein aus 100 Prozent Nebbiolo, abgefüllt mit 12,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Eine kurze Standzeit auf den Schalen gibt ihm sein zartes Lachsrosa, die zweite Gärung läuft anschließend in der Flasche. Himbeere, Walderdbeere und Hagebutte prägen den Duft, dazu treten Brotkrume und ein Hauch Blutorange. Am Gaumen bleibt er trocken, mit lebhafter Säure, feiner Perlage und einem herzhaften Ausklang. Die Verkostungsnotiz des Nebbiolo d'Alba Spumante Rosé 2021 FARBE: Zartes Lachsrosa mit kupfernem Rand. Die Bläschen sind klein und steigen gleichmäßig auf. NASE: Himbeere und Walderdbeere führen, dahinter liegen Hagebutte, Granatapfel und ein floraler Hauch Wildrose. Aus dem Hefelager kommen Brotkrume und geröstete Haselnuss hinzu, dazu eine Spur Blutorangenschale. GESCHMACK: Am Gaumen setzt sich rote Waldfrucht durch, begleitet von Rhabarber und viel Säure. Die Perlage wirkt cremig, ein herber Kräuterzug hält den Wein weit vom Süßlichen entfernt. FINALE: Zum Schluss bleiben Himbeere und Zitruszeste stehen, dazu ein salziger Eindruck. Die Länge fällt mittel bis gut aus. Nebbiolo d'Alba DOC: Spumante Rosé als eigene Typologie Nebbiolo d'Alba ist eine DOC der Provinz Cuneo, die 25 Gemeinden beiderseits des Tanaro umfasst und ausschließlich Nebbiolo zulässt. Neben dem stillen Rotwein und dem Superiore führt das Regelwerk ausdrücklich die Typologien Spumante und Spumante Rosé; erlaubt sind sowohl das Verfahren Martinotti im Drucktank als auch die Gärung in der Flasche. Für die schäumenden Varianten gelten mindestens sechs Monate ab dem 1. November des Erntejahres, freigegeben werden sie ab dem 1. Mai des Folgejahres. Anders als in der Alta Langa steht hier nicht Pinot Nero im Zentrum, sondern die spät reifende, säurebetonte Hauptsorte der Langhe. Poderi Colla in San Rocco Seno d'Elvio Sitz des Betriebs ist das Gut Cascine Drago im Weiler San Rocco Seno d'Elvio südlich von Alba: 25 Hektar Gesamtfläche, davon 14 Hektar Rebland auf 330 bis 400 Metern. Geführt wird Poderi Colla von Tino Colla und seiner Nichte Federica, die Kellerarbeit liegt bei Önologe Pietro Colla. Die Familie ist seit über drei Jahrhunderten in den Langhe tätig, und schäumende Weine haben eine eigene Vorgeschichte: Ein Vorfahre namens Pietro Colla brachte die Flaschengärung aus Frankreich ins Piemont. Neben den klassischen Rotweinen des Hauses bilden diese Abfüllungen eine kleine, eigenständige Linie. Kurze Schalenstandzeit, zweite Gärung in der Flasche Die Trauben werden von Hand gelesen und nur kurz auf den Schalen belassen, gerade lange genug für die zarte Farbe und zu kurz für eine kräftige Extraktion. Der Grundwein vergärt kühl im Edelstahl, im Frühjahr folgen Tirage und die zweite Gärung in der Flasche. Das anschließende Hefelager liefert die Gebäcknoten und die cremige Textur; die genaue Dauer und der Degorgiertermin sind für 2021 nicht öffentlich dokumentiert. Ein Holzausbau findet nicht statt, damit die rote Frucht der Sorte klar bleibt. Servieren und kombinieren Der Shop nennt 8 bis 10 °C. Im Sektkelch oder in einem schlanken Weißweinglas kommt der Wein präziser zur Geltung als in der flachen Schale, eine Karaffe braucht er nicht. Als Begleiter funktioniert er zum Apéritif, zu Lachstartar, gegrillten Garnelen, Vitello tonnato, Salumi aus den Langhe, jungem Ziegenkäse und dank seiner Säure auch zu frittiertem Gemüse. Häufige Fragen zum Nebbiolo d'Alba Spumante Rosé 2021 Von welchem Weingut stammt dieser Spumante Rosé? Erzeuger ist Poderi Colla in San Rocco Seno d'Elvio bei Alba, dieselbe Familie, die auch den Metodo Classico der Linie Pietro Colla abfüllt. Auf der offiziellen Weinliste des Guts ist diese Flasche derzeit nicht aufgeführt; sie erscheint bislang nur über den Handel. Ist der Wein ein Alta Langa DOCG? Nein. Alta Langa verlangt mindestens 90 Prozent Pinot Nero und Chardonnay, dieser Wein besteht aus reinem Nebbiolo. Er gehört damit zur Typologie Spumante Rosé innerhalb der Nebbiolo d'Alba DOC. Was bringt Nebbiolo in einen Rosé ein? Deutlich anders als ein Rosé aus Pinot Nero: Nebbiolo bringt hohe Säure, rote Waldfrucht und einen kräuterig-herben Grundton mit. Das ergibt einen trockenen, sehr geradlinigen Wein mit klarer Kontur statt weicher Fülle. Passt er nur als Apéritif oder auch zum Essen? Beides. Die Säure und der herbe Zug machen ihn zu einem guten Begleiter für Fisch, Vorspeisen mit Öl und Zitrone sowie für gebratenes oder frittiertes Gemüse. Auch kalte Vorspeisen aus dem Piemont funktionieren gut. Wann sollte der Rosé getrunken werden? Rosé-Schaumweine dieses Typs zeigen ihre Frische am besten in den ersten Jahren nach dem Degorgieren. Kühl, dunkel und liegend gelagert bleibt der Wein stabil, an Perlage und Duftintensität gewinnt er jedoch nicht mehr.

Inhalt: 0.75 Liter (37,20 €* / 1 Liter)

27,90 €*
32,90 €* (15.2% gespart)
Orlando Rocca Langhe Nebbiolo 2024
Traube: Nebbiolo
Orlando Rocca Langhe Nebbiolo 2024Orlando Rocca Langhe Nebbiolo 2024 – Der junge Winzer des Jahres aus Monforte d'AlbaEin Name, den man sich merken sollte: Orlando Rocca gehört zu einer neuen Generation piemontesischer Winzer, die mit Leidenschaft, fundierter Ausbildung und großem Respekt vor der Tradition ihren eigenen Weg gehen. Mit seinem Langhe Nebbiolo 2024 zeigt der junge Winzer eindrucksvoll, welches Potenzial in den Weinbergen von Monforte d'Alba steckt.Besonders bemerkenswert: Orlando Rocca wurde in der Ausgabe 2026 von „I Migliori 100 Vini e Vignaioli d’Italia“, herausgegeben von Luciano Ferraro und James Suckling, zum „Giovane Vignaiolo dell’Anno“ – zum Jungen Winzer des Jahres – ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt die neue Generation italienischer Winzer und macht Orlando Rocca zu einem der spannendsten jungen Namen im Piemont.Ein außergewöhnlicher junger WinzerOrlando Rocca, Jahrgang 2003, gehört tatsächlich zu den jüngsten Winzern der Langhe. Sein eigenes Projekt entstand aus dem Wunsch, die Trauben der familieneigenen Weinberge nicht mehr nur abzuliefern, sondern selbst zu vinifizieren und seinen eigenen Stil zu entwickeln.Sein Weg begann bereits in jungen Jahren. Gemeinsam mit seiner Schwester Cecilia baute er ab 2020 das eigene Weingut auf. Die erste eigene Vinifikation entstand während der Pandemie – zu einem Zeitpunkt, als Orlando gerade einmal 17 Jahre alt war.Heute steht sein Name für eine kleine, sehr persönliche Weinproduktion in Monforte d'Alba. Genau diese Kombination aus jugendlicher Energie, technischem Wissen und den großen Terroirs der Langhe macht Orlando Rocca so interessant.Der Langhe Nebbiolo 2024Der Orlando Rocca Langhe Nebbiolo 2024 stammt aus einem Weinberg in der berühmten Lage Bussia in Monforte d'Alba, auf rund 400 Metern Höhe. Die jungen Nebbiolo-Reben wachsen auf einem besonderen Untergrund mit Sand sowie Schichten aus blauem Tuff. Diese geologischen Bedingungen tragen zur Frische und aromatischen Präzision des Weins bei.Im Glas zeigt sich der Wein in einem leuchtenden Rubinrot. Das Bouquet ist geprägt von roten Beeren, Himbeeren und floralen Noten, ergänzt durch feine würzige Nuancen.Am Gaumen präsentiert sich der Langhe Nebbiolo frisch, saftig und elegant. Die lebendige Säure verleiht ihm Spannung, während die feinen Tannine für Struktur sorgen. Gleichzeitig bleibt der Wein angenehm zugänglich und besitzt einen ausgesprochen schönen Trinkfluss.Charakter & GeschmackDer Orlando Rocca Langhe Nebbiolo 2024 verbindet die typische Persönlichkeit der Rebsorte mit einer ausgesprochen eleganten und modernen Stilistik.Typische Aromen sind:rote KirschenHimbeeren und rote Beerenflorale Notenfeine Kräuterdezente Gewürzemineralische NuancenAm Gaumen zeigt er sich saftig, frisch und präzise, mit feinkörnigem Tannin und einem würzig-fruchtigen Finale.Ein Nebbiolo, der bereits in seiner Jugend viel Freude bereitet und gleichzeitig klar erkennen lässt, aus welcher großen Weinregion er stammt.Bussia – Herkunft aus einer großen LageDie Weinberge von Bussia in Monforte d'Alba gehören zu den bekannten Spitzenlagen der Langhe. Dass Orlando Rocca hier seinen Langhe Nebbiolo erzeugt, macht den Wein besonders interessant.Er stammt damit aus unmittelbarer Nähe zu einigen der großen Barolo-Lagen von Monforte d'Alba. Gleichzeitig bietet die Einstufung als Langhe Nebbiolo die Möglichkeit, die charakteristische Nebbiolo-Frucht und Frische bereits in jungen Jahren zu genießen.Orlando Rocca – ein Winzer mit ZukunftDie Auszeichnung zum „Giovane Vignaiolo dell'Anno 2026“ ist bei diesem Wein mehr als nur eine Randnotiz. Sie macht deutlich, dass Orlando Rocca inzwischen auch über die Grenzen seiner Heimat hinaus als außergewöhnliches Nachwuchstalent wahrgenommen wird.Für Weinliebhaber ist genau das der Reiz: Man entdeckt einen jungen Winzer am Beginn seiner Entwicklung und kann seine Weine bereits heute kennenlernen.Orlando Rocca steht dabei für eine neue Generation im Piemont – traditionsbewusst, aber mit eigenem Stil und dem Mut, seinen persönlichen Weg zu gehen.SpeiseempfehlungenDer Langhe Nebbiolo ist ein hervorragender Begleiter der piemontesischen Küche.Besonders gut passt er zu:Tajarin mit RagùAgnolotti del PlinPasta mit FleischsaucenRisotto mit PilzenVitello TonnatoKalbfleischGeflügelgeschmortem FleischPilzgerichtenSalumimittelkräftigem KäseServiertemperatur16–18 °CFazitDer Orlando Rocca Langhe Nebbiolo 2024 ist ein Wein mit einer außergewöhnlichen Geschichte. Ein junger Winzer aus Monforte d'Alba, ein Weinberg in der renommierten Lage Bussia und eine Auszeichnung als „Junger Winzer des Jahres 2026“ machen diesen Nebbiolo zu einer besonders spannenden Entdeckung.Im Glas überzeugt er mit roter Frucht, floralen Aromen, lebendiger Säure und feinen Tanninen. Elegant, präzise und mit hervorragendem Trinkfluss.Orlando Rocca ist ein Name, den man sich merken sollte – und dieser Langhe Nebbiolo 2024 ist der perfekte Einstieg in seine Weinwelt.

Inhalt: 0.75 Liter (26,53 €* / 1 Liter)

19,90 €*
Poderi Colla Nebbiolo d'Alba Drago 2022
Traube: Nebbiolo
Der Poderi Colla Nebbiolo d'Alba Drago 2022 ist reinsortiger Nebbiolo aus dem Hausgut Cascine Drago bei Alba, gefüllt mit 14 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche. Er ist der zugängliche Nebbiolo des Betriebs: kein verkleinerter Cru-Wein, sondern eine eigene Stilistik mit klarer Frucht und moderatem Holzeinfluss. Pflaume, Sauerkirsche und getrocknete Rose treffen auf Gewürznelke, schwarzen Pfeffer und einen Hauch Kakao. Der heiße, trockene Jahrgang 2022 hat ihm runde Konturen gegeben, das Tannin bleibt griffig, wirkt aber gut eingebunden. Die Verkostungsnotiz des Poderi Colla Nebbiolo d'Alba Drago 2022 FARBE: Klares, jugendliches Rubin ohne große Farbtiefe, am Saum granatfarben angelaufen. NASE: Reife Pflaume und Sauerkirsche stehen vorn, begleitet von getrockneter Rose und Veilchen. Dahinter zeigen sich Gewürznelke, schwarzer Pfeffer, ein Hauch Kakao und eine feine Note von getrockneten Blättern. GESCHMACK: Saftig und geradlinig, mit dunkler Frucht, Blutorange und einer klaren, aber nicht scharfen Säure. Das Tannin greift leicht am Zahnfleisch, wirkt jedoch reif; der Mittelbau ist mittelgewichtig und beweglich. FINALE: Zum Ende treten Gewürze und ein bitterer Kirschkernton hervor; der Wein hört sauber trocken auf, ohne lange nachzuhängen. Cascine Drago in San Rocco Seno d'Elvio bei Alba Das Gut liegt am Hügel Bricco del Drago im Weiler San Rocco Seno d'Elvio, wenige Kilometer südlich von Alba: 25 Hektar Grund, davon 14 Hektar Reben auf 330 bis 400 Metern, überwiegend nach Westen ausgerichtet. Der Boden ist ungewöhnlich für die Gegend, mit Sand, viel Skelett und Tuffanteilen; im Ort spricht man von der vigna delle macie. Die Nebbiolo-Parzellen wurden 1967, 1989 und 1999 gepflanzt. Die westliche Exposition und der durchlässige Untergrund führen zu einem Nebbiolo, der eher duftig und beweglich ausfällt als breit. Nebbiolo d'Alba ist rechtlich eine eigene DOC über 25 Gemeinden der Provinz Cuneo und verlangt reinsortigen Nebbiolo. Vom Bricco del Drago zum Gut der Familie Colla Luciano Degiacomi legte den Weinberg Mitte der 1960er-Jahre an und schuf daraus ab 1969 den Bricco del Drago, einen der ersten piemontesischen Rotweine, die ohne Sortenetikett Karriere machten. Tino und Beppe Colla übernahmen das Gut 1994 und führen dessen Rezeptur unverändert weiter. Auf dem Gelände befinden sich heute das Besucherzentrum und das Degiacomi-Museum. Der Nebbiolo d'Alba wird als Drago geführt, weil er ausschließlich von diesem Standort kommt und nicht aus den Barolo- oder Barbaresco-Lagen des Betriebs. Zehn bis zwölf Tage auf der Schale, rund ein Jahr im Holz Nach der Handlese wird entrappt und gequetscht, die Maische bleibt zehn bis zwölf Tage temperaturkontrolliert auf der Schale. Der biologische Säureabbau schließt noch vor dem Winter ab. Danach reift der Wein etwa ein Jahr im Holzfass, deutlich kürzer als die Lagenweine des Hauses, was Frucht und Trinkfluss erhält. 2022 brachte in den Langhe Trockenheit und Hitze, eine früher als üblich begonnene Lese ab der zweiten Septemberhälfte und Erträge, die an vielen Gütern um 20 bis 25 Prozent zurückgingen; die Weine fielen dennoch ausgewogener aus, als die Bedingungen erwarten ließen. Servieren und kombinieren Poderi Colla empfiehlt 15 bis 17 °C und ein weites Glas. Eine halbe Stunde offene Flasche genügt, dekantieren ist bei diesem Typ nicht nötig. Passend sind Tajarin mit Fleischragù, Agnolotti del plin, gebratene Salsiccia, Kaninchen in Kräutern, Rinderschmorbraten und mittelalter Toma piemontese. Häufige Fragen zum Poderi Colla Nebbiolo d'Alba Drago 2022 Was unterscheidet Nebbiolo d'Alba von Langhe Nebbiolo? Nebbiolo d'Alba muss zu 100 Prozent aus Nebbiolo bestehen und aus einem eng umgrenzten Gebiet von 25 Gemeinden stammen. Bei Langhe Nebbiolo genügen 85 Prozent Nebbiolo, und das zulässige Gebiet ist weiter gefasst. Woher kommt der Zusatz Drago? Drago verweist auf Cascine Drago, das Hausgut in San Rocco Seno d'Elvio bei Alba. Der Wein stammt vollständig von dort und trägt den Namen zur Unterscheidung von den Lagenweinen aus Monforte d'Alba und Barbaresco. Lohnt es sich, den Drago einzukellern? Er ist jetzt gut trinkbar, mit reifer Frucht und eingebundenem Tannin. Einige Jahre Flaschenreife verschieben das Aroma in Richtung Gewürz und getrocknete Blüten, ein längeres Warten ist bei diesem Typ jedoch nicht erforderlich. Was hat die Trockenheit 2022 bewirkt? Die Trockenheit brachte kleine Beeren und geringere Erträge, gleichzeitig verhinderte der Wasserstress ein Übermaß an Zucker. Das Ergebnis ist runder und früher zugänglich als der straffere Jahrgang 2021. Welche Gerichte begleitet er gut? Zu piemontesischer Alltagsküche: Pasta mit Fleischsauce, gefüllte Teigtaschen, Bratwurst und Schmorgerichte. Auch mittelalter Hartkäse funktioniert gut, sehr scharfe oder stark gesüßte Gerichte eher nicht.

Inhalt: 0.75 Liter (22,53 €* / 1 Liter)

16,90 €*
Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2020
Traube: Nebbiolo
Der Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2020 ist der zugängliche Nebbiolo aus dem Hause in Neive: 14 % vol, 0,75 Liter, granatrot, ohne Holzberührung ausgebaut. Der Jahrgang 2020 brachte in den Langhe reife Trauben bei erhaltener Säure, weshalb dieser Wein weicher und runder wirkt als viele seiner Nachbarn. Waldbeeren, Zedernholz und ein Anflug von Süßholz bestimmen das Bild. Die Tannine sind geschmeidig und stehen der Frucht nicht im Weg. Die Verkostungsnotiz des Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2020 FARBE: Granatrot, mitteltief, mit klarem Rand. NASE: Intensiver Duft nach Brombeere, Holunder und dunkler Kirsche, dazu Zedernholz, Süßholz und getrocknetes Laub. Ein Hauch Nelke und Kakao gibt dem Ganzen Wärme. GESCHMACK: Geschmeidig und rund, mit weichem Zugriff. Das Tannin ist reif und gut poliert, die Säure trägt, ohne zu stechen. Dunkle Beeren, ein wenig Trockenpflaume und eine feine Süßholznote füllen den Mittelbau. FINALE: Angenehm lang, ausgewogen; Beerenfrucht trifft auf weiche Würze. Nebbiolo aus dem Umfeld der Barbaresco-Crus Die Bezeichnung Langhe DOC umfasst die Hügel der Provinz Cuneo beiderseits des Tanaro. Für die Sortenangabe Nebbiolo genügen 85 Prozent, eine Reifevorgabe existiert nicht. Da die Rebflächen dieses Guts in Neive, Barbaresco und Treiso liegen, wächst dieser Wein im selben Gebiet wie die Cru-Weine des Hauses — nur eben auf Parzellen oder aus Partien, die nicht in die DOCG-Abfüllungen gehen. Die Böden schwanken von kalkig-tonig mit Sandanteil bis zu mergeligem Sediment. Handarbeit im Weinberg statt Pflanzenschutzroutine Die Fenocchios haben von Anfang an auf Pestizide verzichtet und nehmen dafür deutlich mehr Handarbeit in Kauf: vier- bis fünfmaliges Entblättern pro Jahr, drei- bis sechsmaliges Durchgehen der Reben zur Selektion. Zertifiziert ist der Betrieb, verzichtet nach eigener Aussage aber auf das entsprechende Logo. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 30.000 Flaschen — ein Maßstab, der diese Art der Bewirtschaftung überhaupt erst möglich macht. Reduktiver Ausbau bewahrt die Frucht Vergoren wird nach traditioneller Art auf der Maische, etwa zehn Tage lang, im Edelstahltank. Danach folgt kein Fass: Der Wein reift geschützt vor Sauerstoff weiter, wodurch die Frucht klar und die Farbe frisch bleiben. Für die Rebsorte bedeutet das ein deutlich kürzeres Warten als bei den Barbaresco des Guts. Als Lagerfenster nennt der Shop fünf bis zehn Jahre. Servieren und kombinieren Bei 16 °C und in einem mittelgroßen Kelch zeigt der 2020er sein rundes Naturell am besten. Belüften ist nicht erforderlich, kurzes Schwenken genügt. Auf dem Tisch harmoniert er mit Salsiccia-Ragout, Rinderrouladen, Polenta mit Pilzen, gefüllter Pasta, Entenbrust und würzigem Schnittkäse. Häufige Fragen zum Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2020 Woher stammen die Trauben für diesen Langhe Nebbiolo? Aus den Weinbergen des Guts in Neive, Barbaresco und Treiso, also innerhalb der Barbaresco-Zone. Für die DOCG-Abfüllung werden sie nicht verwendet, unter Langhe DOC dagegen schon. Wie unterscheidet er sich vom 2021er desselben Guts? Der 2020er wirkt runder und weicher, weil das Jahr reife Trauben bei erhaltener Säure brachte. Der 2021er zeigt mehr Straffheit und ein kantigeres Gerbstoffbild. Wie viel Nebbiolo muss in einem Langhe Nebbiolo stecken? Mindestens 85 Prozent schreibt die Bezeichnung vor, der Rest darf aus anderen zugelassenen Sorten der Zone stammen. Viele Erzeuger füllen dennoch reinsortig ab. Ist der 2020er jetzt auf dem Punkt? Ja, er trinkt sich bereits sehr gut. Wer ihn liegen lässt, gewinnt vor allem etwas würzige Tiefe, verliert aber allmählich die frische Beerenfrucht. Welches Glas empfiehlt sich für diesen Wein? Ein mittelgroßer, leicht bauchiger Rotweinkelch reicht völlig. Sehr große Gläser lassen die zarte Aromatik eher verlaufen, als dass sie ihr nützen.

Inhalt: 0.75 Liter (23,87 €* / 1 Liter)

17,90 €*
Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2021
Traube: Nebbiolo
Der Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2021 zeigt die Rebsorte ohne den Umweg über das Holzfass: Nebbiolo, 14 % vol, 0,75 Liter, granatrot im Glas. Die Gärung läuft nach traditioneller Art auf der Maische, rund zehn Tage im Edelstahltank. 2021 lieferte in den Langhe kühle Nächte im September und außergewöhnlich polyphenolreiche Trauben. Waldbeeren, Zedernholz und feiner Gerbstoff prägen einen Wein, der die Handschrift des Barbaresco-Guts im kleineren Format trägt. Die Verkostungsnotiz des Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2021 FARBE: Helles Granatrot, zum Rand hin orange auslaufend. NASE: Zedernholz und getrocknete Wiesenkräuter umspielen Himbeere und Walderdbeere. Dazu gesellt sich ein floraler Ton nach verblühten Rosen sowie ein leicht rauchiger Anflug, der an kaltes Feuer denken lässt. GESCHMACK: Straff und aufrecht. Der Gerbstoff ist präsent, aber feinkörnig, die Säure des Jahrgangs 2021 hält alles zusammen. Rote Frucht, Rhabarber und eine kräuterige Bitternote laufen nebeneinander her. FINALE: Kühl, trocken, mittellang. Zeder und Kräuter halten sich am Schluss. Langhe DOC — die weite Herkunft für Nebbiolo Langhe Nebbiolo DOC ist die flexible Herkunft für Nebbiolo aus der Provinz Cuneo. Verlangt sind mindestens 85 Prozent Nebbiolo und ein Mindestalkohol von 11 % vol; eine Fassreife schreibt die Bezeichnung nicht vor. Viele Erzeuger der Barbaresco- und Barolo-Zone nutzen sie für jüngere Reben oder für Partien, die nicht in die Lagenweine gehen. Die Weinberge von Renato Fenocchio liegen in Neive, Barbaresco und Treiso, also mitten im Barbaresco-Gebiet. Weinberge in Neive, Barbaresco und Treiso Das Gut sitzt in Neive, an der Hangkante zwischen Barbaresco und Treiso. Renato und Milva Fenocchio erwarben die ersten Flächen 1993 und brachten 2001 ihren ersten eigenen Wein auf den Markt; in den Anfangsjahren begleitete sie Bruno Giacosa als Önologe. Die Böden reichen von kalkig-tonig mit Sandanteil bis zu sedimentärem Mergel. Nördlich gelegene Parzellen ergeben nach Aussage des Hauses kräftigere Weine, südliche die feineren. Zehn Tage Maischegärung im Edelstahl Der Wein entsteht nach der traditionellen Methode der Gärung mit der Schale und bleibt dafür etwa zehn Tage im Edelstahltank. Auf Holz wird verzichtet, damit die Aromatik des Nebbiolo unverstellt bleibt und der Gerbstoff nicht zusätzlich aufgeladen wird. So bleibt der Wein deutlich früher zugänglich als ein Barbaresco desselben Hauses. Das Lagerfenster gibt der Shop mit fünf bis zehn Jahren an. Servieren und kombinieren 15 bis 17 °C reichen aus; ein mittelgroßes Rotweinglas mit leicht bauchigem Kelch bringt die florale Seite gut heraus. Karaffieren ist verzichtbar, dreißig Minuten Luft tun dem jungen Wein aber gut. Er begleitet Vitello tonnato, Tajarin mit Fleischsugo, Kaninchen in Kräutern, Pilzrisotto, Bratwurst vom Grill und halbfesten Bergkäse. Häufige Fragen zum Renato Fenocchio Langhe Nebbiolo 2021 Ist Langhe Nebbiolo dasselbe wie Barbaresco? Nein. Beide beruhen auf Nebbiolo, doch Barbaresco DOCG ist an feste Gemeindegrenzen, geringere Erträge und mindestens 26 Monate Reife gebunden. Langhe Nebbiolo kennt diese Auflagen nicht. Warum reift dieser Nebbiolo im Edelstahl? Der Verzicht auf Holz erhält die frische rote Frucht und die floralen Töne. Der Wein wirkt dadurch klarer und ist deutlich früher trinkbereit. Was prägte den Jahrgang 2021 in den Langhe? Auf einen kalten Winter folgten späte Aprilfröste, die den Nebbiolo weitgehend verschonten. Ausgeprägte Tag-Nacht-Unterschiede im September ergaben Trauben mit sehr reichem Polyphenolgerüst. Eignet sich der Wein als Einstieg in die Rebsorte? Ja. Er zeigt Gerbstoffbild, Säure und Duft des Nebbiolo im überschaubaren Rahmen und verlangt weder lange Flaschenreife noch stundenlanges Belüften. Zu welchen Gerichten passt er im Alltag? Zu allem, was piemontesische Küche ausmacht, aber auch zu Pilzgerichten, Geflügel und kräftigem Käse. Für sehr fette Schmorgerichte fehlt ihm etwas Volumen.

Inhalt: 0.75 Liter (30,53 €* / 1 Liter)

22,90 €*
Sori della Sorba Nebbiolo 2020
Traube: Nebbiolo
Der Sori della Sorba Nebbiolo 2020 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus dem Piemont und wird mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche abgefüllt. Der Erzeuger ist in Diano d'Alba gemeldet, einer Gemeinde zwischen Alba und dem Barolo-Gebiet. Das Weingut beschreibt den Wein als fruchtig-komplex, reintönig und kraftvoll; im Glas dominieren schwarze Beeren, dazu kommt ein Anklang von Zedernholz. Ausgebaut wird im großen Holzfass, entsprechend gut eingebunden zeigen sich die Tannine. Als Reifefenster sind fünf bis fünfzehn Jahre angegeben. Die Verkostungsnotiz des Sori della Sorba Nebbiolo 2020 FARBE: Rubinrot, mitteldicht, mit leicht ziegelfarbenem Schimmer am Rand. NASE: Schwarze Kirsche und Brombeere stehen im Vordergrund, begleitet von Zedernholz und getrockneten Kräutern. Dahinter ein Hauch Veilchen und schwarzer Tee. GESCHMACK: Kraftvoll für einen Nebbiolo dieser Kategorie, mit dichter Frucht, klarer Säure und einem Tannin, das durch die Fassreife bereits geglättet ist. Der Wein bleibt dabei reintönig und ohne Kanten. FINALE: Mittellang, mit dunkler Beerenfrucht, feiner Herbe und einem trockenen, leicht holzwürzigen Ausklang. Nebbiolo aus Diano d'Alba Diano d'Alba liegt am rechten Ufer des Tanaro zwischen Alba und Serralunga d'Alba und gehört mit einem kleinen Anteil sogar zum Gebiet der Barolo DOCG. Bekannt ist die Gemeinde vor allem für den Dolcetto di Diano d'Alba mit seinen historisch abgegrenzten Sorì-Lagen. Sorì bezeichnet im Piemontesischen einen Hang, auf dem der Schnee zuerst schmilzt, also eine besonders sonnige Süd- bis Südwestlage. Für Nebbiolo kommen in dieser Gegend zwei Herkünfte in Betracht: die Langhe DOC, die praktisch das gesamte Hügelland südlich von Alba abdeckt, und die Nebbiolo d'Alba DOC mit 25 Gemeinden auf beiden Tanaro-Ufern. Welche der beiden Bezeichnungen dieses Etikett führt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor; im Shop ist lediglich Diano d'Alba als Anbaugebiet vermerkt. Was über Sori della Sorba bekannt ist Der Betrieb ist in der Via Provinciale Montelupo in Diano d'Alba gemeldet. Zu Gründung, Familie, Rebfläche und Einzellagen ließ sich in den frei zugänglichen Quellen nichts Belastbares finden; die Website des Erzeugers war zum Zeitpunkt der Recherche nicht erreichbar. Wir geben deshalb nur wieder, was gesichert ist: reinsortiger Nebbiolo, Jahrgang 2020, 14 % Vol., Ausbau im großen Holzfass, 0,75 Liter. Der Name selbst verweist auf das piemontesische Sorì, den sonnenzugewandten Hang, und auf die Sorba, die Vogelbeere. Wer mehr über Herkunft und Kellerarbeit wissen möchte, fragt am besten direkt nach. Großes Holzfass statt Barrique Der Wein reift im großen Holzfass. Diese Gebindegröße gibt langsam Sauerstoff ab, rundet das kantige Nebbiolo-Tannin und trägt kaum eigene Aromen ein, anders als kleine, neue Barriques. Wie lange der 2020er im Fass lag und wie lange die Maische stand, ist nicht dokumentiert. Anders als beim Barolo mit seinen 38 Pflichtmonaten schreiben Langhe DOC und Nebbiolo d'Alba DOC keine mehrjährige Reife vor; solche Weine kommen früher in den Handel und lassen sich jünger trinken, ohne unfertig zu wirken. Servieren und kombinieren 15 bis 17 Grad Celsius und ein mittelgroßes Rotweinglas. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde geöffnet schadet dem Wein jedoch nicht. Gut dazu passen Salsiccia mit Linsen, Tagliatelle mit Fleischsugo, gegrilltes Rinderentrecôte, Pilzomelett, Zwiebelkuchen und halbfester Bergkäse. Häufige Fragen zum Sori della Sorba Nebbiolo 2020 Ist das ein Barolo? Nein. Es handelt sich um einen reinsortigen Nebbiolo ohne Barolo-Status, also um einen Wein, der ohne die mehrjährige Pflichtreife der DOCG auskommt und deutlich früher trinkbar ist. Welche Appellation trägt der Wein genau? Das lässt sich anhand der vorliegenden Daten nicht sicher sagen. In Frage kommen Langhe DOC Nebbiolo und Nebbiolo d'Alba DOC; der Shop führt bislang nur die Gemeinde Diano d'Alba als Anbaugebiet. Wie lange lässt sich der 2020er lagern? Angegeben sind fünf bis fünfzehn Jahre. Bei kühler, dunkler und liegender Lagerung ist das für einen strukturierten Nebbiolo aus einem milden Jahrgang plausibel. Wie war 2020 im Piemont? Der Jahrgang verlief mild, mit Niederschlägen im Frühsommer und kühlen Nächten im September. Nebbiolo brachte reife Trauben bei erhaltener Säure, die Tannine fielen entsprechend rund aus. Was bedeutet Sorì? Sorì ist ein piemontesischer Ausdruck für den sonnigsten Hang eines Hügels, auf dem der Schnee als Erstes schmilzt. In Diano d'Alba ist der Begriff durch die historischen Dolcetto-Lagen fest verankert.

Inhalt: 0.75 Liter (86,53 €* / 1 Liter)

64,90 €*
Trediberri Langhe Nebbiolo 2025
Traube: Nebbiolo
Trediberri Langhe Nebbiolo 2025Der Trediberri Langhe Nebbiolo 2025 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus dem Piemont, der die elegante und duftige Seite dieser großen Rebsorte zeigt. Nicola Oberto und sein Team setzen bewusst auf einen Ausbau ohne Holz: Die Gärung erfolgt überwiegend im Betonbehälter, anschließend darf der Wein einige Monate in Beton und Edelstahl ruhen. So bleibt der Charakter des Nebbiolo unverfälscht und die Frucht steht im Mittelpunkt.Im Glas präsentiert sich der Wein mit leuchtendem Rubinrot. In der Nase entfalten sich Aromen von saftigen Kirschen und roten Beeren, begleitet von floralen Noten, einem Hauch Veilchen und feiner Kräuterwürze. Am Gaumen wirkt der 2025er frisch, präzise und wunderbar ausgewogen. Die lebendige Säure verleiht ihm Spannung, während feinkörnige Tannine für Struktur sorgen, ohne die klare Frucht zu überdecken.Das Ergebnis ist ein saftiger, zugänglicher Nebbiolo mit piemontesischem Charakter und viel Trinkfreude. Elegant statt schwer, fruchtbetont statt vom Holz geprägt – ein Wein, der schon jung Freude bereitet und zugleich die unverwechselbare Persönlichkeit des Nebbiolo erkennen lässt.Die Verkostungsnotiz des Trediberri Langhe Nebbiolo 2025FARBE: Leuchtendes Rubinrot mit jugendlicher Brillanz.NASE: Saftige Kirschen und rote Beeren, dazu duftige florale Noten von Rose und Veilchen. Feine Kräuteranklänge und eine dezente Würze ergänzen das fruchtbetonte Bouquet.GESCHMACK: Frisch, lebendig und präzise. Die klare rote Frucht trifft auf eine animierende Säure und feinkörnige, gut eingebundene Tannine. Der Wein wirkt elegant und ausgewogen, mit schöner Spannung und viel Trinkfluss.FINALE: Fruchtbetont und harmonisch, mit nachklingender Kirsche, feiner Würze und einem angenehm trockenen Ausklang.Nebbiolo mit Herkunft und CharakterTrediberri vereint für seinen Langhe Nebbiolo Trauben aus unterschiedlichen Gebieten des Piemont. Neben den Weinbergen rund um La Morra fließen auch Partien aus Levice sowie aus Vicoforte und Monticello d’Alba im Roero in den Wein ein. Diese Vielfalt verbindet die duftige Eleganz der Langhe mit Frische und Struktur. Das Ergebnis ist ein authentischer Nebbiolo, der die Rebsorte in ihrer lebendigen, unkomplizierten Art zeigt.Trediberri – die drei aus BerriHinter dem Namen Trediberri stehen Nicola Oberto, sein Vater Federico Oberto und Vladimiro Rambaldi. Aus ihrer gemeinsamen Idee entstand ein Weingut, das sich der Herkunft La Morra und den charakteristischen Rebsorten des Piemont verschrieben hat. Die Philosophie ist klar: authentische Weine mit Persönlichkeit, die ihre Herkunft widerspiegeln und vor allem Freude im Glas bereiten.Beton statt HolzBeim Langhe Nebbiolo setzt Trediberri bewusst auf einen Ausbau ohne Barrique. Die alkoholische Gärung erfolgt überwiegend im Beton und dauert etwa zehn bis zwölf Tage. Der biologische Säureabbau findet in Beton oder Edelstahl statt; anschließend reift der Wein einige Monate in neutralen Behältern. So bleiben Frucht, Frische und die feinen Nuancen des Nebbiolo im Vordergrund.Servieren und kombinierenAm besten schmeckt der Trediberri Langhe Nebbiolo 2025 bei etwa 15 bis 17 °C. Eine kurze Zeit im Glas lässt seine Frucht und die floralen Aromen noch schöner hervortreten. Er passt hervorragend zu Pasta mit Fleischragout, Antipasti, Salumi, gegrillter Salsiccia und mittelgereiftem Käse.Unser Fazit: Ein herrlich lebendiger Nebbiolo für alle, die piemontesische Weinkultur mit Eleganz, Frische und unkompliziertem Genuss erleben möchten.

Inhalt: 0.75 Liter (22,53 €* / 1 Liter)

16,90 €*
Viberti Giovanni Langhe Nebbiolo 2023
Der Viberti Giovanni Langhe Nebbiolo 2023 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus dem Gemeindegebiet von Barolo, den das Gut selbst als jüngeren Bruder seines Barolo bezeichnet. 14,5 % Vol., 0,75 Liter, helles Rubinrot mit violetten Reflexen. Kirsche, Himbeere und Rosenblatt bestimmen den Duft, der Gaumen ist saftig, frisch und von schlanken Gerbstoffen getragen. Ohne langen Holzausbau zeigt er die Rebsorte in ihrer direkten, jugendlichen Form. Die Verkostungsnotiz des Viberti Giovanni Langhe Nebbiolo 2023 FARBE: Helles, leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen. NASE: Frische Kirsche, Himbeere und Walderdbeere, dazu Rosenblatt und ein Anflug Veilchen. Im Hintergrund Süßholz, Kampfer und etwas frisch gemahlener Pfeffer. GESCHMACK: Saftig und geradlinig. Die rote Frucht steht vorn, die Säure ist lebhaft, das Tannin schlank und leicht griffig statt breit. Blutorange und Kräuter geben dem Wein Spannung. FINALE: Mittellang, frisch und trocken, mit Kirschsäure und einer feinen Bittermandelnote. Nebbiolo aus dem Gemeindegebiet von Barolo Langhe DOC ist die weiter gefasste Herkunft rund um Alba. Für diesen Wein liefern Parzellen im Gemeindegebiet von Barolo die Trauben, unter anderem aus jüngeren Anlagen und aus Rebzeilen, die nicht in die Barolo-Abfüllungen des Hauses gehen. Die Böden sind dieselben Sant'Agata-Fossilmergel, die auch die großen Hänge der Zone prägen. Weil hier keine dreijährige Mindestreife vorgeschrieben ist, kommt der Wein erheblich früher und frischer ins Glas. Vergne, der höchste Ortsteil der Gemeinde Barolo Vergne liegt oberhalb des Ortskerns von Barolo, dort hat die Familie Viberti seit 1923 ihren Sitz. Rund um den Weiler erstrecken sich die höchstgelegenen Weinberge der Gemeinde, darunter Bricco delle Viole mit bis zu 470 Metern, wo der Nebbiolo spät blüht und spät reift. Claudio Viberti, seit 2008 verantwortlich, arbeitet für die Barolo-Weine mit langen Reifezeiten in großen Holzfässern, während die jugendlichen Rotweine des Hauses im Stahl bleiben. Neben den Rotweinen entstehen Moscato d'Asti und ein Weißwein aus den Colli Tortonesi. Ausbau im Stahltank statt im Holz Nach einer vergleichsweise kurzen Standzeit auf den Schalen vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Stahltank. Auf einen prägenden Holzausbau wird verzichtet, danach folgen rund sechs Monate Ruhe in der Flasche. So bleibt die Frucht unverstellt, und die Rebsorte zeigt sich ohne Umweg über Fassaromen. Damit ist der Wein nicht auf Jahrzehnte angelegt, sondern auf die ersten Jahre nach dem Jahrgang. Servieren und kombinieren 15 bis 17 °C, also einen Tick kühler als einen Barolo, und ein normal geformtes Rotweinglas. Dekantieren ist nicht nötig, ein kurzes Belüften reicht völlig. Gut dazu passen Vitello tonnato, Salsiccia, Tajarin mit Ragù, Pizza, gegrilltes Geflügel und junger Toma. Häufige Fragen zum Viberti Giovanni Langhe Nebbiolo 2023 Was unterscheidet Langhe Nebbiolo und Barolo? Beide entstehen aus derselben Rebsorte, unterscheiden sich aber in der Herkunftsabgrenzung und in den Reifevorschriften. Barolo darf nur aus elf Gemeinden stammen und muss mindestens 38 Monate reifen, davon 18 im Holz. Für Langhe Nebbiolo gelten diese Auflagen nicht, er kommt jung auf den Markt. Ist der Wein sofort trinkbar? Ja, er ist auf frühen Genuss angelegt. Zwei bis fünf Jahre nach dem Jahrgang zeigt er sich meist am saftigsten, ein kurzes Belüften vor dem Einschenken hilft. Wie lange lässt er sich lagern? Anders als die Barolo-Weine des Guts ist er kein Kandidat für ein Jahrzehnt im Keller. Drei bis fünf Jahre nach dem Jahrgang sind ein sinnvoller Rahmen, bei sehr guter Lagerung auch etwas mehr. Wie war das Jahr 2023 in den Langhe? 2023 brachte einen frühen Vegetationsstart, einen sehr heißen August und regional Hagel; die Erntemenge im Piemont lag deutlich unter dem Vorjahr. Die früh trinkbaren Rotweine des Jahrgangs zeigen reife Frucht bei ordentlicher Frische. Wozu passt er am besten? Er ist der alltagstauglichste Rotwein des Hauses und verträgt sich mit fast der gesamten piemontesischen Küche, von Vorspeisen über Pasta bis zu gegrilltem Fleisch. Auch zu Pizza und Hartkäse macht er eine gute Figur.

Inhalt: 0.75 Liter (26,53 €* / 1 Liter)

19,90 €*