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Gianfranco Alessandria

Monforte d'Alba, Lage San Giovanni. Weine mit Nachdruck und Eleganz zugleich – Gianfranco gehört zu den stillen Stars der Barolo-Zone, die man kennen sollte, bevor es alle tun.

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Gianfranco Alessandria Barolo En Piasi 2015 Magnum
Alkoholgehalt: 14% Vol. | Anbaugebiet: Monforte D'Alba | Ausbau: französische Eiche 18 Monate | Auszeichnungen: Nein | Farbe: Rubinrot | Geschmack: Fülle, Frucht, noble Tannine | Herstellerland: Italien | Jahr: 2015 | Lagerung: 15-20 Jahre | Nettofüllmenge (in Liter): 1.5 | Produzent: Gianfranco AlessBorgata Manzoni, 13, 12065 Monforte d'Alba CN, Italienandria | | Region: Piemont | Traube: Nebbiolo | Trinktemperatur in °C: 18° | gesetzliche Angaben: enthält Sulfite
Der Gianfranco Alessandria Barolo En Piasi 2015 Magnum kommt als reinsortiger Nebbiolo aus Monforte d'Alba mit 14 % Vol. in der 1,5-Liter-Flasche. Rubinrot, mit Fülle, reifer Frucht und noblen Tanninen, wie es der warme Jahrgang 2015 nahelegt. Achtzehn Monate im französischen Barrique haben die Textur geglättet, ohne die Frucht zu überdecken. Weil der Wein nur im großen Format gefüllt wird, reift er langsamer als ein vergleichbarer Barolo aus der Normalflasche und steht heute an einem sehr angenehmen Punkt. Die Verkostungsnotiz des Gianfranco Alessandria Barolo En Piasi 2015 Magnum FARBE: Warmes Rubinrot, zum Rand hin granatfarben, mit mittlerer Tiefe. NASE: Reife Amarenakirsche und Backpflaume, dazu Rosenholz, Vanilleschote und ein Hauch Sandelholz. Nach einer Weile treten Leder und Unterholz hervor. GESCHMACK: Breit angelegt und weich, getragen von reifer Frucht und einer runden Säure. Die Gerbstoffe sind nach zehn Jahren vollständig eingebunden und geben dem Wein eine samtige Oberfläche. FINALE: Mittellang bis lang, mit eingekochter Kirsche, Kakao und einer feinen Röstwürze. Bussia San Giovanni und die Böden von Monforte d'Alba Das Weingut bewirtschaftet seine rund sieben Hektar in Monforte d'Alba, in der MGA Bussia San Giovanni. Bussia ist mit etwa 298 Hektar die größte und historisch bedeutendste Lage der Gemeinde; die Reben verteilen sich auf 280 bis 450 Meter und blicken überwiegend nach Süden bis Südwesten. Der Untergrund wechselt zwischen Sandstein, Kalk und Mergel, hat mehr Sand und mehr Eisenoxid als der Westen des Anbaugebiets und bringt deshalb kräftiger gebaute Weine hervor. Sieben historische Unterzonen wurden 2010 zu einer einzigen MGA zusammengefasst, was unter den Erzeugern bis heute diskutiert wird. Vittoria und Marta Alessandria in der Borgata Manzoni Der Betrieb sitzt in der Borgata Manzoni oberhalb von Monforte d'Alba. Gegründet hat ihn Gianfranco Alessandria 1986, nachdem sein Vater Giuseppe gestorben war und die Familie zuvor rund vier Hektar mit Reben, Haselnüssen und Obst bewirtschaftet hatte. Heute stehen die Töchter Vittoria und Marta an der Spitze. Gearbeitet wird nach eigener Beschreibung mit vernünftiger Landwirtschaft, die Menschen, Gebiet und Erzeugnis respektiert, mit Handlese und strenger Traubenselektion. Neben den Barolo entstehen Barbera d'Alba, Langhe Nebbiolo und Dolcetto d'Alba. Achtzehn Monate im 225-Liter-Fass und 1,5 Liter in der Flasche Die Gärung dauert im Haus kurz bis mittellang und läuft bei kontrollierter Temperatur; beim En Piasi geschieht das nach Angaben des Guts von Hand in einem 500-Liter-Fass. Danach reift der Wein 18 Monate in französischer Eiche im 225-Liter-Barrique. Kleine Fässer geben mehr Luft an den Wein ab als große, was die Gerbstoffe früher rund werden lässt. Genau dagegen arbeitet das Flaschenformat: In der Magnum trifft der Sauerstoff unter dem Korken auf die doppelte Weinmenge, sodass die Reife in der Flasche wieder verlangsamt wird. Die Shop-Eigenschaften nennen ein Lagerpotenzial von 15 bis 20 Jahren. Servieren und kombinieren Das Weingut nennt 18 Grad als Trinktemperatur. Ein weites Glas hilft, die Röstnoten aus dem Barrique mit der reifen Frucht zusammenzubringen; eine Stunde Luft reicht bei diesem Reifegrad aus. Passend sind Rinderbraten mit Rotweinsauce, Wildschweinragout, Taube, Tajarin mit Fleischsugo, Pilzgerichte und mittelalter Toma. Häufige Fragen zum Gianfranco Alessandria Barolo En Piasi 2015 Magnum Verändert die 1,5-Liter-Flasche die Entwicklung des Weins? Ja, und zwar messbar. Das Verhältnis von eingeschlossenem Sauerstoff zu Weinmenge ist in der Magnum nur halb so groß wie in der 0,75-Liter-Flasche, die Reifung fällt entsprechend langsamer und über die Jahre gleichmäßiger aus. Aus demselben Grund werden große Formate gern für lange Lagerung eingesetzt. Ist der Jahrgang 2015 jetzt am richtigen Punkt? 2015 war warm und großzügig, die Tannine sind rund. Der Wein ist zugänglich und braucht keine weitere Wartezeit, verliert aber auch bei längerer Lagerung nicht an Substanz. Warum schmeckt dieser Barolo anders als ein traditionell ausgebauter? Das Haus arbeitet mit kleinen französischen Fässern statt mit slawonischen Großfässern. Das ergibt eine glattere Textur, etwas mehr Röstwürze und eine dunklere Fruchtnote, während Großfassbarolo stärker auf Kirsche, Rose und Teer hinauslaufen. Wie sollte die Magnum aufbewahrt werden? Liegend, dunkel, erschütterungsfrei und möglichst konstant kühl. Vor dem Öffnen die Flasche einen Tag aufrecht hinstellen, damit sich das Depot am Boden sammelt. Ist das Gut mit Fratelli Alessandria in Verduno verwandt? Nein. Es handelt sich um zwei völlig eigenständige Betriebe in verschiedenen Gemeinden, die lediglich denselben Nachnamen tragen.

Inhalt: 1.5 Liter (119,93 €* / 1 Liter)

179,90 €*
Gianfranco Alessandria Barolo EnPiasi 2016 Magnum
Traube: Nebbiolo
Der Gianfranco Alessandria Barolo EnPiasi 2016 Magnum ist ein reinsortiger Nebbiolo aus Monforte d'Alba, gefüllt mit 14 % Vol. ausschließlich in der 1,5-Liter-Flasche. Rubinrot im Glas, mit harmonischer dunkler Frucht, Fülle und noblem, feinkörnigem Tannin. Achtzehn Monate französische Eiche geben dem Wein eine glatte Textur, der große Jahrgang 2016 die Säure und die klare Kontur. Das Magnumformat ist hier kein Zusatz, sondern Programm: Diesen Barolo gibt es gar nicht in der Normalflasche. Die Verkostungsnotiz des Gianfranco Alessandria Barolo EnPiasi 2016 Magnum FARBE: Klares Rubinrot mit erst angedeuteten granatfarbenen Reflexen am Rand. NASE: Dunkle Kirsche und Brombeere stehen vorn, dahinter Veilchen, Kakao und eine feine Röstnote aus dem kleinen Fass. Mit Luft kommen Lakritz und getrocknete Kräuter dazu. GESCHMACK: Füllig und dicht, mit harmonischer Frucht und der lebendigen Säure des Jahrgangs. Das Tannin ist reichlich vorhanden, aber fein gearbeitet und legt sich glatt über den Gaumen. FINALE: Lang, mit dunkler Frucht, Kakao und einer würzigen, leicht balsamischen Spur. Monforte d'Alba, wo die Barolo Struktur mitbekommen Monforte d'Alba liegt im Südosten des Anbaugebiets und grenzt an Barolo, Castiglione Falletto, Serralunga d'Alba, Novello, Monchiero, Roddino und Dogliani. Die Böden gehören hier überwiegend zur helvetisch-serravallischen Serie mit Anteilen der Lequio-Formation: ein Wechsel aus Sandstein, Kalk und Mergel mit höherem Sandanteil und mehr Eisenoxid. Daraus entstehen strukturierte, langlebige Weine mit dunkler Frucht und festem Gerbstoff, die anders gebaut sind als die duftigen Barolo aus dem Westen des Gebiets. Die Rebflächen des Weinguts liegen in der MGA Bussia San Giovanni, dem größten abgegrenzten Weinberg der Gemeinde mit rund 298 Hektar zwischen 280 und 450 Metern. Ein Sieben-Hektar-Betrieb, den Gianfranco Alessandria 1986 gegründet hat Giuseppe Alessandria und seine Frau Vittorina bewirtschafteten rund vier Hektar, auf denen neben Reben auch Haselnüsse und Obst standen. Nach dem Tod des Vaters gründete Gianfranco 1986 das heutige Weingut, zunächst gestützt auf seine Mutter, später gemeinsam mit seiner Frau Bruna. Inzwischen führen die Töchter Vittoria und Marta den Betrieb, der rund sieben Hektar in Monforte d'Alba umfasst. Der Leitsatz des Hauses lautet, dass der Wein im Weinberg entsteht: Handarbeit, sorgfältige Traubenselektion und Handlese sollen die Qualität in den Keller bringen. Handarbeit, 500-Liter-Gärfass und 18 Monate französische Eiche Der EnPiasi geht auf ein Projekt von Marta Alessandria zurück und wird nach Angaben des Hauses vollständig von Hand erzeugt, ohne maschinellen Einsatz. Die Beeren werden einzeln vom Stiel gelöst, ohne sie zu quetschen; die Maischegärung läuft in einem 500-Liter-Fass mit täglicher Temperaturkontrolle und handischem Umwälzen. Danach reift der Wein 18 Monate in französischer Eiche im klassischen Barrique zu 225 Litern, so wie es im Haus üblich ist. Abgefüllt wird ausschließlich in Magnum, weil der kleine Sauerstoffanteil pro Liter Wein in dieser Flaschengröße eine besonders ruhige, gleichmäßige Reife erlaubt. Servieren und kombinieren Achtzehn Grad und ein großes Burgunderglas passen zu diesem Wein. Weil das Format Zeit hat, darf die Magnum ruhig ein bis zwei Stunden vorher geöffnet oder in eine Karaffe umgefüllt werden. Auf den Tisch gehören dazu geschmortes Rind, Lammkeule, Ente, Agnolotti in Bratenjus, Steinpilzrisotto und kräftiger Hartkäse. Häufige Fragen zum Gianfranco Alessandria Barolo EnPiasi 2016 Magnum Weshalb erscheint der EnPiasi ausschließlich in der Magnum? Das große Format ist Teil der Idee dieses Weins. In der 1,5-Liter-Flasche verteilt sich der Sauerstoff unter dem Korken auf die doppelte Weinmenge, die Reifung verläuft dadurch langsamer und ausgeglichener. Zugleich macht die Magnum aus dem Öffnen einen Anlass. Wie viele Flaschen gibt es von diesem Wein? Das Weingut führt den EnPiasi als Magnum-Abfüllung. Die im alten Shoptext genannte Zahl von 150 Magnums weltweit ließ sich nicht aus einer unabhängigen Quelle bestätigen und ist deshalb nicht als gesicherte Angabe zu verstehen. Wie ist der Jahrgang 2016 einzuordnen? 2016 gilt als einer der großen klassischen Barolo-Jahrgänge: gleichmäßige Reife, hohe Säure und feines, reichlich vorhandenes Tannin. Solche Jahre bringen langlebige Weine hervor. Wie lange lässt sich die Flasche lagern? Die Shop-Eigenschaften nennen 15 bis 20 Jahre. Liegend, dunkel und bei gleichbleibender kühler Temperatur gelagert, spricht in der Magnum nichts gegen das obere Ende dieser Spanne. Was unterscheidet dieses Gut von Fratelli Alessandria? Es sind zwei verschiedene Betriebe. Gianfranco Alessandria sitzt in Monforte d'Alba, Fratelli Alessandria in Verduno; außer dem Familiennamen verbindet sie nichts.

Inhalt: 0.7 Liter (257,00 €* / 1 Liter)

179,90 €*