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WEISSE REBSORTEN

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Brandini Langhe Arneis Le Margherite 2023
Traube: Arneis
Der Brandini Langhe Arneis Le Margherite 2023 ist ein trockener Weißwein aus hundert Prozent Arneis, erzeugt von einem biologisch arbeitenden Familienbetrieb in La Morra. 12,5 % Vol., 0,75 Liter. Strohgelb mit grünlichen Reflexen, in der Nase Zitrus, weiße Blüten und Kräuter, am Gaumen frisch, salzig und mit dem leicht bitteren Mandelton, der zur Rebsorte gehört. Ein Wein für den Aperitif ebenso wie für den Mittagstisch. Die Verkostungsnotiz des Brandini Langhe Arneis Le Margherite 2023 FARBE: Strohgelb mit grünlichen Reflexen. NASE: Zuerst Zitronenzeste und grüner Apfel, dazu Akazienblüte und Kamille. Im Hintergrund frische Gartenkräuter und ein Anflug von Birne. GESCHMACK: Schlank und beweglich, getragen von klarer Säure und salziger Mineralität. Die Frucht bleibt hell, die Textur ist glatt, ohne cremig zu werden. FINALE: Trocken, mit dem sortentypischen Anklang an Bittermandel und einem zitrischen Nachhall. Arneis aus den Langhe-Hügeln statt aus dem Roero Die Herkunft Langhe DOC verlangt mindestens 85 Prozent Arneis und gilt für die Hügel rechts des Tanaro. Damit unterscheidet sie sich von der DOCG jenseits des Flusses: Dort prägen junge, sandige Ablagerungen den Wein, hier sind es deutlich ältere miozäne Böden aus Ton sowie blauem und kalkhaltigem Mergel. Diese schwereren Böden geben dem Arneis tendenziell mehr Blütenduft und etwas weniger Steinobst. Weil die Sorte von Natur aus keine hohe Säure mitbringt, entscheidet der Lesezeitpunkt darüber, ob der Wein frisch oder breit ausfällt. Brandini in La Morra: biologisch auf 18 Hektar Brandini bewirtschaftet 18 Hektar in La Morra, Serralunga d'Alba, Alba, Benevello und Lequio Berria und arbeitet durchgehend biologisch – nach eigener Beschreibung eher eine Lebenshaltung als ein Verfahren. Neben den Rotweinen aus Nebbiolo, Barbera und Dolcetto sowie zwei Schaumweinen aus der Alta Langa gehören mehrere Weißweine zum Programm, darunter neben Le Margherite die Abfüllungen Le Coccinelle und Rebelle. 2023 kam mit dem Agri-Relais Coltivare ein Gästehaus hinzu. Sanfte Pressung und Gärung bei 16 bis 17 °C Die Trauben werden über zwei Stunden bei niedrigem Druck und unter Temperaturkontrolle gepresst. Der Most vergärt im Stahltank bei 16 bis 17 °C, der biologische Säureabbau wird durch Kühlung unterbunden, damit die Säure erhalten bleibt. Anschließend ruht der Wein nach Angabe der Produktdaten rund drei Monate auf der Feinhefe, bevor er im Frühjahr gefüllt wird und vor der Auslieferung noch einige Monate in der Flasche liegt. Holz kommt nicht zum Einsatz. Servieren und kombinieren 10 bis 12 °C, ein mittelgroßes Weißweinglas, kein Dekantieren. Der Wein passt zu Vitello tonnato, Forelle aus dem Ofen, Insalata russa, Spargelrisotto, frittiertem Gemüse und jungem Ziegenkäse – und macht sich solo als Aperitif gut. Häufige Fragen zum Brandini Langhe Arneis Le Margherite 2023 Was heißt Arneis eigentlich? Im piemontesischen Dialekt bedeutet das Wort so viel wie Nichtsnutz – ein Hinweis darauf, dass die Sorte im Weinberg als schwierig gilt. In den 1970er-Jahren war sie fast verschwunden und wurde erst danach wieder ausgebaut. Wofür steht der Name Le Margherite? Der Name bezeichnet die Weißweinlinie des Guts. Eine offizielle Lagenbezeichnung ist damit nicht verbunden, die Trauben stammen aus dem Langhe-Gebiet. Wie lange hält sich der Wein? Die Produktangabe im Shop nennt zwei bis fünf Jahre. Am meisten Freude macht er in den ersten zwei bis drei Jahren, solange Zitrusfrucht und Kräuter unverändert klar hervortreten. Ist der Wein trocken ausgebaut? Ja. Er ist durchgegoren; die leichte Bitternote im Abgang stammt von der Rebsorte und nicht von Restzucker. Passt er zu asiatischer Küche? Zu milden Gerichten ja, etwa zu gedämpftem Fisch oder Gemüse. Bei viel Schärfe oder Süße fehlt ihm die Fülle, dann sind aromatischere Sorten die bessere Wahl.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Ghiomo Langhe Arneis Fussot 2025
Traube: Arneis
Beim Ghiomo Langhe Arneis Fussot 2025 steht die geradlinige Seite der Sorte im Vordergrund. Der Weißwein aus 13 % Vol. und 0,75 Liter Inhalt stammt aus den beiden Weinbergen Fussòt und Gheja im Gemeindegebiet Guarene, beide nach Südosten gerichtet und auf Mergel gewachsen. Die Trauben kommen in den Kühlraum, ruhen zwei bis drei Tage auf den Schalen und werden anschließend im Stahltank vergärt. Abgefüllt wird bereits in den ersten Frühlingsmonaten, damit Ananas, Birne und Limettenschale unverbraucht ins Glas kommen. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Langhe Arneis Fussot 2025 FARBE: Helles Strohgelb, im Kern mit grünlichem Schimmer. NASE: Frisch und direkt: Ananas und Birne vorn, dazu Limettenschale, weiße Blüte und ein feuersteinartiger Anflug. Das Bouquet bleibt klar umrissen und verzichtet auf jede Süße. GESCHMACK: Leichtfüßig und trocken, mit knackiger Frucht und einer Säure, die eher schiebt als sticht. Ein leicht kreidiger Eindruck in der Mitte gibt dem Wein Halt. FINALE: Kurz bis mittellang, sauber, mit einem trockenen Bittermandelton am Schluss. Fussòt und Gheja: zwei südostexponierte Arneis-Parzellen Fussòt gab dem Wein den Namen; die Bezeichnung klingt zugleich an den Familiennamen Anfossi an. Gemeinsam mit der Nachbarparzelle Gheja liefert sie die Trauben, wobei je Rebe rund 2,2 Kilogramm gelesen werden. Der Boden ist mergelig, die Ausrichtung nach Südosten bringt Morgensonne und kühlere Nachmittage, was der Säure des Arneis zugutekommt. Guarene selbst liegt nördlich des Tanaro am Rand des Roero, dessen leichtere Sande für besonders duftige Weißweine bekannt sind; auf den Guarener Mergeln fallen sie etwas fester aus. Ein Guarener Betrieb mit Wurzeln im frühen 19. Jahrhundert Ghiomo geht auf einen Bauernhof zurück, der seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und heute Giuseppino Anfossi gehört. Der Gutsname stammt von einem traditionellen Werkzeug, mit dem Fassbinder Holzfässer bearbeiteten. Seit 1999 richtet die Familie ihre Arbeit konsequent auf eigene Flaschenweine aus, drei Rebsorten reichen dafür: Arneis, Nebbiolo und Barbera. Zertifizierungen spielen für Anfossi keine Rolle, die Pflege des Bodens sehr wohl. Zwei Tage bei drei Grad, Füllung im Frühjahr Nach der Lese gehen die Trauben in den Kühlraum und werden bei etwa drei Grad gepresst; danach folgt eine kurze Standzeit von zwei bis drei Tagen. Vergärung und Reife finden ausschließlich im Stahltank statt, ohne Holz und ohne verlängerte Hefearbeit. Die Füllung in den ersten Frühlingsmonaten hält den Wein knackig und betont die Primärfrucht. Das Gut sieht den Fussot entsprechend als Wein für die ersten beiden Jahre nach der Ernte. Servieren und kombinieren Gut gekühlt bei zehn bis zwölf Grad servieren, ein tulpenförmiges Glas reicht aus. Eine Karaffe ist unnötig; etwa dreißig Minuten nach dem Öffnen zeigt sich das Bouquet am offensten. Auf den Tisch passen marinierte Sardinen, Flussforelle, Garnelencarpaccio, Fritto misto aus Gemüse, Risotto mit Spargel und junger Ziegenkäse. Häufige Fragen zum Ghiomo Langhe Arneis Fussot 2025 Woher kommt der Name Fussot? Fussòt ist der Name eines der beiden Weinberge, aus denen die Trauben stammen. Er erinnert lautlich an den Familiennamen des Winzers, Anfossi. Wie schmeckt Arneis überhaupt? Arneis ist ein trockener piemontesischer Weißwein mit Steinobst, Birne und weißen Blüten sowie einer mittleren, weichen Säure. Charakteristisch ist ein leicht bitterer Mandelton im Abgang, der die Sorte von Vermentino oder Sauvignon unterscheidet. Bei welcher Temperatur sollte er getrunken werden? Zehn bis zwölf Grad Celsius sind ein guter Bereich. Kälter verschließt sich die Frucht, deutlich wärmer wirkt der Alkohol vor. Wie lange kann man die Flasche liegen lassen? Der Fussot ist bewusst für den frühen Genuss gemacht; das Gut nennt rund zwei Jahre. Danach verliert die Sorte typischerweise ihre Zitrusspannung, ohne im Gegenzug tertiäre Aromen aufzubauen. Was hat der Jahrgang 2025 den Weißweinen gebracht? Ein nasser Frühling und ein heißer Sommer führten zu einer früheren Lese als gewohnt. Für Arneis fiel die regionale Bewertung des Jahres sehr gut aus, die Erntemenge lag im Piemont sieben bis zehn Prozent unter dem Vorjahr.

Inhalt: 0.75 Liter (17,20 €* / 1 Liter)

12,90 €*
Ghiomo Langhe Arneis Imprimis 2025
Traube: Arneis
Ghiomo Langhe Arneis Imprimis 2025 ist der cremigere der beiden Arneis des Guts: ein trockener Weißwein mit 13 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche, gelesen in der Parzelle Gheja e Vigna Granda bei Guarene. Vier bis fünf Tage Standzeit auf den Schalen bei etwa drei Grad legen die Aromatik frei, der Ausbau bleibt im Stahltank. Vor der Füllung rührt das Gut die Feinhefe über längere Zeit auf, was dem Wein Textur gibt. Im Glas führen weißer Pfirsich und Melone, getragen von Zitrusfrische und einem mandeligen, trockenen Kern. Die Verkostungsnotiz des Ghiomo Langhe Arneis Imprimis 2025 FARBE: Kräftiges Strohgelb mit blassgrünen Reflexen. NASE: Weißer Pfirsich und Melone geben den Ton an, daneben Akazienblüte und Kamille. Ein Anklang von Mandelkern und ein leicht teigiger, an frisches Hefegebäck erinnernder Ton verraten die Arbeit auf der Feinhefe. GESCHMACK: Mittleres Gewicht und eine für Arneis vergleichsweise runde Textur, ohne dass die Frische verloren geht. Steinobst, Zitronenschale und ein salziger Zug laufen auf einen trockenen Kern zu. FINALE: Der Nachhall endet trocken und leicht bitter nach Mandel, wie es für die Sorte kennzeichnend ist. Arneis von Gheja und Vigna Granda auf Guarener Mergel Die Trauben kommen aus einer südostexponierten Parzelle, die das Gut als Gheja e Vigna Granda führt; der Untergrund ist mergelig. Guarene liegt am linken Tanaro-Ufer und zählt teilweise zum Roero, dessen bekannte Sandböden sich vor allem weiter nördlich um Canale finden. Hier dominiert grauer Mergel mit Ton, dem ein Sandanteil beigemischt ist: Der Sand sorgt für aromatische Klarheit, der Mergel hält Säure und Struktur zusammen. Etikettiert wird der Wein als Langhe Arneis DOC, die mindestens 85 Prozent Arneis und 10,5 Volumenprozent Alkohol verlangt und keine Reifezeit vorschreibt. Ghiomo in Guarene: ausschließlich heimische Sorten Das Gut in der Strada Porini gehört Giuseppino Anfossi, der die Arbeit gemeinsam mit Federica sowie den Söhnen Pietro und Alessandro organisiert. Der Betrieb geht auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück und liegt in einem alten Klostergehöft zwischen Langhe und Roero, rund zwei Kilometer von Alba. Im Weinberg stehen nur autochthone Rebsorten: Arneis für die Weißweine, Nebbiolo und Barbera für die Rotweine. Das Etikett des Imprimis wurde in der Nachbarschaft gestaltet; die darauf abgebildeten Hände sind die von Giuseppino Anfossi und dem Vater des Winzers Nicola Oberto. Kaltmazeration bei drei Grad und längere Bâtonnage Nach der Lese kühlt das Gut die Trauben auf etwa drei Grad und lässt sie vier bis fünf Tage auf den Schalen stehen, bevor gepresst wird. Die Gärung folgt bei niedriger Temperatur mit ausgewählten Hefen. Der Wein bleibt bis zur Füllung im Stahltank, wo die Feinhefe über längere Zeit aufgerührt wird; Holz kommt nicht zum Einsatz. Diese Kombination erklärt die etwas fülligere Mitte gegenüber einem rein reduktiv geführten Arneis. Servieren und kombinieren Zehn bis zwölf Grad Celsius sind richtig, ein schlankes Weißweinglas genügt. Dekantieren braucht der Wein nicht, das Gut empfiehlt aber eine gute halbe Stunde Luft nach dem Öffnen. Passend sind Vitello tonnato, Insalata russa, Flussfisch aus dem Ofen, Miesmuscheln, Tajarin mit Zucchini und Butter sowie frische Robiola. Häufige Fragen zum Ghiomo Langhe Arneis Imprimis 2025 Was bedeutet Imprimis? Die Bezeichnung geht auf das lateinische in primis zurück, also vor allem oder zuallererst. Das Gut selbst schreibt den Namen auf dem Etikett meist Inprimis. Wie unterscheidet sich der Imprimis vom Fussot des gleichen Guts? Beide sind Langhe Arneis aus Stahl, doch der Imprimis stammt aus einer engeren Traubenauswahl, steht länger kalt auf den Schalen und wird vor der Füllung auf der Feinhefe gearbeitet. Er wirkt dadurch etwas breiter und verträgt ein bis zwei Jahre Flaschenzeit besser als der bewusst früh gefüllte Fussot. Warum Langhe Arneis und nicht Roero Arneis? Guarene liegt im Übergangsbereich und ist nur teilweise Teil des Roero-Gebiets; das Gut nutzt für seine Weißweine die Bezeichnung Langhe Arneis DOC. Roero Arneis DOCG verlangt mindestens 95 Prozent Arneis, Langhe Arneis mindestens 85 Prozent. Wie lange lässt sich dieser Arneis lagern? Arneis ist auf jungen Genuss ausgelegt. Der Imprimis verträgt durch die Hefearbeit ein bis drei Jahre, danach verliert die Sorte üblicherweise ihre Zitrusfrische. Wie war der Jahrgang 2025 im Piemont? Auf einen niederschlagsreichen Frühling folgte ein heißer Sommer, der die Reife beschleunigte und die Lese vorzog. Die regionale Bilanz stufte Arneis als einen der starken Punkte des Jahres ein, bei einer um sieben bis zehn Prozent kleineren Erntemenge als 2024.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

15,90 €*
Matteo Ascheri Langhe Arneis 2024
Traube: Arneis
Der Matteo Ascheri Langhe Arneis 2024 ist ein trockener Weißwein aus der piemontesischen Rebsorte Arneis, die das Haus Ascheri in seiner Weißwein-Linie führt. Die 0,75-Liter-Flasche kommt mit 13,5 % Vol. in den Handel. Reifer Pfirsich, weiße Blüten und ein exotischer Litschi-Ton bestimmen das Duftbild. Am Gaumen bleibt der Wein schlank, saftig und von milder, runder Säure getragen. Die Verkostungsnotiz des Matteo Ascheri Langhe Arneis 2024 FARBE: Helles, leuchtendes Strohgelb mit blassen goldenen Lichtern. NASE: Reifer weißer Pfirsich und Birne treffen auf Akazien- und Holunderblüte. Dahinter schiebt sich ein exotischer Zug aus Litschi und Melone, begleitet von einem feinen Anklang an Mandelschale. GESCHMACK: Trocken, klar gezeichnet und von milder Säure getragen. Die Frucht wirkt saftig statt üppig, der Körper bleibt schlank, ein leicht salziger Zug hält den Wein wach. FINALE: Mittellang, erfrischend und mit dem für Arneis typischen bittersüßen Mandelton im Nachhall. Arneis - die wiederentdeckte Weißweinrebe des Piemont Arneis war in den frühen 1970er-Jahren fast von der Bildfläche verschwunden: Nur eine Handvoll Betriebe füllte die Sorte überhaupt noch ab. Erst in den 1980er-Jahren wuchs die Erzeugung wieder auf mehrere Millionen Flaschen im Jahr. Ihre Heimat liegt im Roero am linken Tanaro-Ufer, die Herkunftsbezeichnung Langhe DOC verlangt mindestens 85 % Arneis. Typisch sind eine eher milde Säure, ein blumig-steinobstiges Aromenbild und der Mandelton im Abgang, der die Rebsorte unverwechselbar macht. Cantine Ascheri in Bra am Nordrand der Langhe Die Familie Ascheri stammt ursprünglich aus La Morra und verlegte ihren Betrieb 1880 in die Kleinstadt Bra, wo sie bis heute sitzt. Inzwischen führt die siebte Generation um Matteo Ascheri rund 40 Hektar Rebfläche in Eigenbewirtschaftung und erzeugt etwa 240.000 Flaschen im Jahr. Die Weißweine laufen als eigene Linie neben den roten Lagenweinen aus Serralunga d'Alba, La Morra und Verduno. In Bra gehören zum Gut außerdem ein Hotel mit 27 Zimmern, die 1993 eröffnete Osteria Murivecchi und seit 2022 eine Spa Gallery. Kühle Gärung und Ausbau im Edelstahltank Gelesen wird um die Monatsmitte September. Die Gärung dauert rund 15 Tage bei kontrollierten 18 °C, der Ausbau erfolgt anschließend im Edelstahltank. Holz kommt nicht zum Einsatz, damit Blütenduft und Steinobst unverfälscht in die Flasche gelangen. Das Weingut selbst gibt eine günstige Entwicklung über zwei bis drei Jahre an. Servieren und kombinieren Der Arneis kommt gut gekühlt bei 10 bis 12 °C in ein mittelgroßes Weißweinglas; dekantiert wird er nicht. Zu kalt serviert verliert er seinen Blütenduft, deshalb die Flasche lieber kurz vor dem Einschenken aus dem Kühlschrank nehmen. Er passt zu Vitello tonnato, gebratenen Jakobsmuscheln, Risotto mit Spargel, gedämpftem Seebarsch, Frittura di pesce und frischem Robiola-Käse. Häufige Fragen zum Matteo Ascheri Langhe Arneis 2024 Was bedeutet Langhe Arneis auf dem Etikett? Langhe ist die Herkunftsbezeichnung, Arneis die Rebsorte. Für Langhe Arneis DOC müssen mindestens 85 % der Trauben von dieser Sorte stammen. Wie schmeckt Arneis im Vergleich zu einem Grauburgunder? Arneis zeigt weniger Cremigkeit und mehr Blütenduft. Charakteristisch sind die milde Säure, ein exotischer Fruchtzug und der leicht bittere Mandelton im Abgang, den man bei Grauburgunder so nicht findet. Sollte man den Jahrgang 2024 rasch trinken? Der Wein ist auf jungen, frischen Genuss angelegt und zeigt sich jetzt am ausdrucksstärksten. Laut Weingut kann er sich bei kühler, dunkler Lagerung zwei bis drei Jahre günstig entwickeln. Welches Glas eignet sich? Ein mittelgroßes Weißweinglas mit leicht bauchigem Kelch. Es sammelt den Blütenduft, ohne die zarte Frucht in einem zu weiten Kelch zu verlieren. Wo liegt das Weingut Ascheri? Der Betriebssitz liegt in Bra in der Provinz Cuneo, nördlich der Langhe-Hügel. Die Rebflächen der Familie verteilen sich auf La Morra, Verduno, Serralunga d'Alba und Montalupa di Bra.

Inhalt: 0.75 Liter (17,20 €* / 1 Liter)

12,90 €*
Matteo Correggia Roero Arneis 2024
Traube: Arneis
Der Matteo Correggia Roero Arneis 2024 ist ein trockener Weißwein aus 100 Prozent Arneis, gewachsen auf den Sandhügeln um Canale d'Alba nördlich des Tanaro. Die 0,75-Liter-Flasche kommt mit 13 % Vol. in den Handel. Reneklode, weißer Pfirsich und Zitronenschale treffen auf Akazienblüte und einen Anflug von Bittermandel. Vier Monate auf der Feinhefe im Edelstahl geben dem Wein Zug und eine cremige Mitte, ohne die Frische zu dämpfen. Die Verkostungsnotiz des Matteo Correggia Roero Arneis 2024 FARBE: Helles Goldgelb mit grünlichem Schimmer am Rand. NASE: Reneklode, weißer Pfirsich und Williamsbirne öffnen das Bouquet. Dahinter stehen Akazienblüte, Zitronenschale und eine leise Anisnote. Mit Luft tritt der für Arneis typische Hauch von Bittermandel hervor. GESCHMACK: Am Gaumen schlank gebaut, mit klarer Zitrussäure und salziger Mineralität. Die Monate auf der Feinhefe hinterlassen eine feincremige Textur, die den Wein trägt, ohne ihn schwer zu machen. FINALE: Trocken und angenehm herb, mit nachklingender Mandel und feiner Kräuterwürze. Arneis von Sandhügeln zwischen 230 und 280 Metern Die Trauben wachsen auf feinsandigem Boden mit nur geringen Schluff- und Tonanteilen, in Höhen zwischen 230 und 280 Metern. Solche Sande speichern wenig Wasser und erwärmen sich rasch, weshalb Arneis hier früh reift und dennoch seine Duftstoffe behält. Gelesen wird von Hand bereits Anfang September, bevor die Säure abfällt. Die Rebsorte war Mitte des 20. Jahrhunderts fast verschwunden und ist heute die weiße Leitsorte der Zone, geschützt als eigene Herkunft Roero Arneis DOCG. Das Weingut Matteo Correggia in Canale d'Alba Matteo Correggia übernahm 1985 die Rebflächen seiner Familie in Canale d'Alba und begann, den Roero als eigenständige Herkunft zu behandeln statt als Traubenlieferanten der Nachbarschaft. Nach seinem Unfalltod im Juni 2001 führte seine Frau Ornella Costa Correggia das Gut weiter. Heute arbeitet Sohn Giovanni als Kellermeister und Botschafter des Hauses mit, begleitet vom langjährigen Önologen Luca Rostagno. Rund 20 Hektar Rebfläche werden zertifiziert biologisch bewirtschaftet. Vier Monate auf der Feinhefe im Edelstahl Etwa 70 Prozent der Ernte werden sanft gepresst und bei kontrollierter Temperatur im Edelstahl vergoren. Die übrigen 30 Prozent erhalten vor der Gärung eine kurze Maischestandzeit, die Extrakt und Duftstoffe aus den Beerenhäuten löst. Anschließend ruht der Wein mindestens vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Holz kommt nicht zum Einsatz, damit Frucht und Salzigkeit unverstellt bleiben. Rund 48.000 Flaschen entstehen pro Jahrgang. Servieren und kombinieren Der Arneis wird bei 10 bis 12 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas serviert, dekantieren ist nicht nötig. Gut begleitet er Vitello tonnato, Forelle aus dem Ofen, Risotto mit grünem Spargel, gratiniertes Gemüse, frischen Ziegenkäse und piemontesische Antipasti. Auch solo als Aperitif macht er eine gute Figur. Häufige Fragen zum Matteo Correggia Roero Arneis 2024 Was für eine Rebsorte ist Arneis? Arneis ist eine weiße Sorte, die fast ausschließlich im Roero angebaut wird. Sie liefert trockene Weine mit Steinobst, Blütenaromen und einem charakteristischen bittermandeligen Nachklang. Wie kalt sollte der Roero Arneis 2024 serviert werden? Zehn bis zwölf Grad Celsius sind ideal. Zu kalt eingeschenkt verschließt sich die Aromatik, zu warm wirkt der Wein breit und verliert seinen Zug. Wie lange lässt sich der Wein lagern? Der Jahrgang 2024 gilt im Piemont als fein gezeichnet und maßvoll im Alkohol. Kühl und dunkel gelagert bleibt der Arneis mehrere Jahre stabil, seine Primärfrucht zeigt er in den ersten zwei bis drei Jahren am klarsten. Was bedeutet Roero Arneis DOCG auf dem Etikett? Die Bezeichnung ist Weißweinen aus mindestens 95 Prozent Arneis vorbehalten, die in 19 Gemeinden links des Tanaro in der Provinz Cuneo wachsen. Der vorgeschriebene Mindestalkohol liegt bei 11 % Vol. Wozu passt der Arneis am besten? Zu Fisch, hellem Fleisch, Gemüsegerichten und frischen Käsen. Seine Säure und der leicht herbe Abgang halten auch fetteren Zubereitungen wie gratiniertem Gemüse stand.

Inhalt: 0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

14,90 €*
Matteo Correggia Roero Arneis Val dei Preti 2014
Traube: Arneis
Der Matteo Correggia Roero Arneis Val dei Preti 2014 ist ein bewusst spät veröffentlichter Weißwein aus hundert Prozent Arneis. Nach vier Monaten im Stahltank verbringt er sechs Jahre in der Flasche, bevor er in den Verkauf geht – bei diesem Jahrgang bedeutet das eine Freigabe um 2021. 13 % Vol., 0,75 Liter, Schraubverschluss. Heute steht der Wein damit nicht mehr am Anfang, sondern mitten in seiner tertiären Phase, und das prägt jeden Schluck. Die Verkostungsnotiz des Matteo Correggia Roero Arneis Val dei Preti 2014 FARBE: Hellgelb mit goldenem Kern, spürbar tiefer als bei einem jungen Weißwein. NASE: Getrocknete Aprikose, Orangenschale und Kamille, dazu Haselnuss und ein Anflug von Honig. Frische Zitrusnoten treten zurück, ohne ganz zu verschwinden. GESCHMACK: Cremig in der Textur, mit gut eingebundener Säure und einer salzigen Ader. Der Wein wirkt ruhig und breit statt spritzig, die Frucht ist reif und getrocknet. FINALE: Trocken und nussig, mit Bittermandel und einem mineralischen Nachklang. La Val dei Preti: 65 Prozent Feinsand über Canale d'Alba Der historische Weinberg liegt bei Canale d'Alba, nach Süden ausgerichtet, auf rund 270 Metern. Die Bodenanalyse des Guts nennt 65 Prozent Feinsand, 4 Prozent Grobsand, 29 Prozent Schluff und nur 2 Prozent Ton – ein sehr leichter, durchlässiger Untergrund auf den Meeresablagerungen des Roero. Gepflanzt sind 5.500 Stöcke je Hektar im Guyot-Schnitt, der Ertrag liegt bei 70 Hektolitern. Gelesen wird ab September von Hand. Aus derselben Lage stammt auch der rote Riserva des Hauses. Matteo Correggia in Canale d'Alba Das Gut liegt im Roero nördlich des Tanaro und gilt seit Jahrzehnten als eine der treibenden Kräfte dieser lange übersehenen Zone. Der Leitsatz des Hauses lautet, dass jeder Weinberg seine eigene Geschichte und damit seinen eigenen Wein habe. Der Betrieb dient der Universität der gastronomischen Wissenschaften als Lehrbetrieb. Vom Arneis aus der Val dei Preti entstehen jährlich nur rund 6.800 Flaschen. Vier Monate Stahl, sechs Jahre Flasche Etwa 70 Prozent der Trauben werden sanft gepresst und im temperaturkontrollierten Stahltank vergoren. Die restlichen 30 Prozent erhalten vorher eine Maischestandzeit, die Extrakt und Duftstoffe aus den Beerenhäuten löst. Nach mindestens vier Monaten im Tank folgt die lange Flaschenreife von sechs Jahren; verschlossen wird mit Schraubverschluss, was den Sauerstoffzutritt gering hält. Der Ausbau ist damit ausdrücklich auf Reife hin angelegt und kein Zufall des Lagers. Servieren und kombinieren 10 bis 12 °C gibt das Gut vor. Ein Glas mit etwas Bauch hilft, die gereiften Noten zu zeigen, dekantieren ist unnötig. Passend sind Vitello tonnato, gebratener Fisch mit Mandeln, Geflügel in heller Soße, Pilzrisotto, Hartkäse mittleren Alters und Kaninchen. Häufige Fragen zum Matteo Correggia Roero Arneis Val dei Preti 2014 Ist ein zwölf Jahre alter Arneis nicht zu alt? Für die meisten Weine dieser Sorte wäre er das, denn sie werden üblicherweise jung getrunken. Diese Abfüllung ist jedoch von vornherein auf Flaschenreife gebaut und wird erst nach sechs Jahren freigegeben. Erwarten sollte man dennoch keinen frischen, zitrischen Wein, sondern eine gereifte, nussig-cremige Variante. Sollte man die Flasche bald trinken? Ja. Der Wein steht auf seinem Plateau und gewinnt durch weiteres Warten nichts mehr. Wer ihn im Keller hat, öffnet ihn in den nächsten ein bis zwei Jahren. Was bedeutet Val dei Preti? Es ist der Name eines historischen Weinbergs bei Canale d'Alba, den das Gut sowohl für diesen Weißwein als auch für einen roten Riserva nutzt. Auf dem Etikett des Erzeugers steht die Lage als La Val dei Preti. Wie unterscheidet sich Roero Arneis von Langhe Arneis? Der Roero liegt links des Tanaro auf jungen, sandigen Böden und ist als DOCG geschützt, mit mindestens 95 Prozent Arneis. Die Langhe-Variante rechts des Flusses wächst auf älteren Mergeln und verlangt nur 85 Prozent. Warum Schraubverschluss bei einem Wein mit Reifeanspruch? Der Verschluss lässt sehr wenig Sauerstoff durch und hält die Flaschenpartie gleichmäßig. Für einen Weißwein, der bewusst sechs Jahre liegt, ist das ein Vorteil gegenüber Naturkork.

Inhalt: 0.75 Liter (29,20 €* / 1 Liter)

21,90 €*
Viberti Giovanni Timorasso Derthona 2023
Traube: Favorita
Der Viberti Giovanni Timorasso Derthona 2023 ist ein trockener Weißwein aus der piemontesischen Rarität Timorasso. Die Trauben wachsen in den Colli Tortonesi bei Monleale in der Provinz Alessandria, rund hundert Kilometer östlich von Alba. Mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche steht er goldgelb im Glas und verbindet weißes Steinobst, Akazienblüte und exotische Frucht mit einem salzig-kreidigen Zug. Nicht die Frucht trägt diesen Wein, sondern Säure, Salz und Textur. Die Verkostungsnotiz des Viberti Giovanni Timorasso Derthona 2023 FARBE: Sattes Goldgelb mit grünlichem Kern und dichtem, öligem Glanz. NASE: Weißer Pfirsich, Birne und Zitronenschale öffnen den Duft, dazu Akazien- und Weißdornblüte. Darunter liegen Kamille, Mandel und ein feuersteiniger, beinahe rauchiger Unterton, wie er für die Sorte typisch ist. GESCHMACK: Dicht und breitschultrig, getragen von einer markanten, geradlinigen Säure. Exotische Frucht und gelbe Pflaume bekommen durch eine salzig-kreidige Ader Kontur. Das Hefelager gibt der Textur Fülle, ohne sie weich werden zu lassen. FINALE: Langer, herb-salziger Abgang mit Zitrusschale, Mandelhaut und einem trockenen Mineralton. Timorasso aus den Colli Tortonesi rund um Monleale Die Reben stehen in der Gemeinde Monleale entlang der Straße nach Montemarzino, auf etwa 400 Metern Höhe und mit ost-südöstlicher Ausrichtung. Die Colli Tortonesi liegen im Südosten des Piemont zwischen der Stadt Tortona und den Ausläufern des Apennin. Helle, kalkhaltige Ton- und Mergelböden aus tortonischen Meeressedimenten speichern Wasser und liefern die salzige Ader des Weins. Warme Tage und kühle Nächte halten die Säure der spät reifenden Sorte aufrecht, deren Lese erst gegen Ende der Weinlese ansteht. Viberti Giovanni in Vergne und der Weg ins Tortonese Das Gut geht auf 1923 zurück, als Cavalier Antonio Viberti in Vergne, einem Ortsteil von Barolo, die Locanda del Buon Padre übernahm und im Keller darunter Wein für seine Gäste zu erzeugen begann. Heute führt Claudio Viberti den Betrieb; er kam 2004 nach der Önologischen Schule in Alba dazu und trägt seit 2008 die Verantwortung. Neben den Parzellen in den Barolo-Gemeinden bewirtschaftet die Familie Rebflächen in den Colli Tortonesi und stellt damit einen eigenständigen Weißwein neben ihre Rotweine. Zum Betrieb gehören außerdem das Ristorante Buon Padre in Vergne und La Gemella im Ort Barolo. Kaltgärung im Stahltank und langes Hefelager Die handgelesenen Trauben werden schonend gepresst, der Most kalt vorgeklärt und bei niedriger Temperatur vergoren. Anschließend ruht der Wein auf der Feinhefe, die regelmäßig aufgerührt wird; das gibt ihm Volumen und Tiefe, ohne Holzaromen ins Spiel zu bringen. Vor der Auslieferung folgen rund sieben Monate Ruhe in der Flasche. Timorasso zählt zu den wenigen italienischen Weißweinen, denen ein Reifefenster von zehn Jahren und mehr zugetraut wird. Servieren und kombinieren Am besten bei 10 bis 12 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas servieren; zu kalt eingeschenkt verschließt sich die Aromatik. Junge Flaschen gewinnen, wenn man sie eine halbe Stunde vor dem Essen öffnet. Auf den Tisch passen Vitello tonnato, gebratener Zander, Risotto mit Zitrone, Perlhuhn, Kaninchen mit Kräutern und gereifter Ziegenkäse. Häufige Fragen zum Viberti Giovanni Timorasso Derthona 2023 Was bedeutet Derthona auf dem Etikett? Derthona ist der römische Name der Stadt Tortona. Die Erzeuger der Colli Tortonesi verwenden ihn seit dem Jahr 2000 für Weine aus reinem Timorasso. Die Anerkennung als eigenes Untergebiet der DOC Colli Tortonesi ist inzwischen auf den Weg gebracht, samt der Abstufungen Piccolo Derthona, Derthona und Riserva. Warum war die Rebsorte fast verschwunden? Timorasso reift ungleichmäßig und gilt als heikel im Weinberg, deshalb ersetzten die Bauern ihn nach der Reblauskrise durch pflegeleichtere Sorten. Ende der 1980er-Jahre stand kaum noch ein Hektar im Ertrag, bis Walter Massa in Monleale weniger als fünfhundert alte Stöcke fand und 1987 den ersten reinsortigen Wein der Neuzeit füllte. Wie lange lässt sich der Wein lagern? Zehn bis fünfzehn Jahre sind für einen gut gemachten Derthona realistisch. Nach vier bis sieben Jahren treten typischerweise Honig, Mandelschale, getrocknete Zitrusfrucht und petrolige Töne hinzu, wie man sie von gereiftem Riesling kennt. Ist der Jahrgang 2023 schon zugänglich? Ja. Das Jahr brachte im Piemont einen frühen Vegetationsstart und eine Lese, die deutlich vor dem langjährigen Mittel begann. Der Wein trinkt sich bereits jetzt gut und wird in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnen. Wozu passt ein Wein dieser Art besonders gut? Säure und salziger Zug lassen ihn auch kräftigeren Gerichten standhalten. Fisch in Sauce, helles Fleisch und gereifter Käse funktionieren ebenso gut wie die klassischen Vorspeisen der piemontesischen Küche.

Inhalt: 0.75 Liter (33,20 €* / 1 Liter)

24,90 €*