Burzi Barolo 2021
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Produktinformationen "Burzi Barolo 2021"
Burzi Barolo 2021 ist der Gemeindewein des Guts und stammt aus drei Lagen in La Morra. Der reinsortige Nebbiolo wird mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt und zeigt ein klares Rubinrot. Dunkle Kirsche und Brombeere verbinden sich mit Veilchen, Rosenblatt, Anis und einem erdigen Unterton. Lebendige Säure, feinkörniges Tannin und der Ausbau im ungetoasteten Großfass geben ihm Zug, Struktur und einen langen Atem.
Die Verkostungsnotiz des Burzi Barolo 2021
FARBE: Mittleres bis kräftiges Rubinrot mit granatfarbenem Schimmer am Rand.
NASE: Dunkle Kirsche und Brombeere treffen auf Veilchen und getrocknetes Rosenblatt. Anis, Wacholder und ein Hauch Lakritz kommen hinzu, dazu die erdig-mineralische Note der Mergelböden von La Morra.
GESCHMACK: Mittel bis vollmundig, mit konzentrierter roter und dunkler Frucht. Das Tannin ist präsent, aber feinkörnig und gut eingebunden, die Säure hält den Wein aufrecht. Würze, Kräuter und ein salziger Zug begleiten die Frucht bis zum Schluckende.
FINALE: Trocken, salzig und ausdauernd, mit Anis, Wacholder und einem Nachklang von Granatapfel.
Drei Lagen in La Morra: Rive, Roncaglie und Rocchettevino
Für den Barolo ohne Lagenzusatz werden Parzellen aus drei amtlich kartierten Lagen (MGA) der Gemeinde La Morra zusammengeführt. Rive liegt bei rund 250 Metern und liefert Fülle, Roncaglie bei etwa 300 Metern steuert Duft bei, und Rocchettevino bringt aus 400 bis 450 Metern Frische und Säure ins Spiel. Die Reben sind zwischen 30 und 70 Jahre alt und nach Osten bis Südosten ausgerichtet. La Morra hat unter den Barolo-Gemeinden die sandreichsten und kalkärmsten Böden aus tortonischen Sant'Agata-Fossili-Mergeln – daher der eher duftige, weniger harte Stil.
Alberto Burzi – sieben Hektar, fünf Lagen, ein junger Betrieb
Alberto Burzi zählt zu den jungen Winzern der Langhe: 2010 schloss er das Weinbaustudium in Turin ab, 2011 übernahm er die Familienweinberge, ab 2012 füllte er selbst. Die Familie hatte ihre Trauben zuvor an die Genossenschaft geliefert und die besten Parzellen an Nachbarbetriebe verpachtet. Heute verteilen sich rund sieben Hektar auf die Lagen Rive, Roncaglie, Rocchettevino, Capalot und La Serra. Gearbeitet wird organisch, mit Handschnitt, niedrigen Erträgen um 40 Hektoliter je Hektar und seit 2021 mit spontaner Gärung.
Lange Maische und Reife im ungetoasteten 60-Hektoliter-Fass
Der Nebbiolo wird entrappt und im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur vergoren. Für diesen Wein nennt der Shop rund 15 Tage Maischestandzeit; das Weingut selbst gibt für seinen Barolo Classico 25 bis 30 Tage an. Anschließend reift der Wein in großen Fässern aus österreichischer Eiche mit 60 Hektoliter Inhalt, die nicht getoastet sind, und wird vor der Füllung noch einige Zeit im Betontank harmonisiert. Holzaromen bleiben so außen vor; die Shop-Angabe zur Lagerfähigkeit liegt bei 15 Jahren.
Servieren und kombinieren
Etwa 16 bis 18 Grad und ein großes, bauchiges Glas sind die richtige Bühne. In diesem Alter profitiert der Wein von einer bis zwei Stunden in der Karaffe. Passende Gerichte sind Brasato al Barolo, Lammrücken, Tajarin mit Trüffel, Risotto mit Steinpilzen, gebratene Wildtaube und gereifter Castelmagno.
Häufige Fragen zum Burzi Barolo 2021
Was zeichnet den Barolo-Jahrgang 2021 aus?
2021 war überdurchschnittlich warm, ohne in Hitzestress oder Trockenheit zu kippen. Die lange Vegetationsperiode und ein regenfreier Herbst mit warmen Tagen und kühlen Nächten brachten reife Tannine bei erhaltener Frische – ein Jahrgang, der als klassisch gilt.
Ist der Barolo 2021 bereits trinkreif?
Er lässt sich mit ausreichend Luft schon jetzt gut trinken, denn die Tannine sind fein und die Frucht offen. Sein Schwerpunkt liegt aber in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren, wenn würzige und tertiäre Noten hinzukommen.
Wie unterscheidet sich dieser Barolo von Capalot und La Serra?
Der Barolo ohne Lagenzusatz vereint drei Lagen und wird kürzer maceriert, er ist damit der zugänglichste der drei. Capalot kommt von rund 80 Jahre alten Reben und ist der tiefste, La Serra der frischeste und floralste, beide mit deutlich längerer Maischestandzeit.
Was bedeutet die Angabe ungetoastetes Fass?
Die Innenseite der Fässer wird beim Bau nicht über Feuer geröstet. Dadurch gibt das Holz keine Vanille- oder Rauchnoten ab und wirkt fast nur noch als Behälter, in dem sich das Tannin über die Zeit rundet.
Wie sollte die Flasche bis zum Trinken liegen?
Kühl, gleichmäßig temperiert, dunkel und ruhig, mit dem Korken im Kontakt zum Wein. Unter solchen Bedingungen sind die vom Shop genannten 15 Jahre realistisch.
| Alkoholgehalt: | 14,5 % vol |
|---|---|
| Anbaugebiet: | La Morra |
| Anbaugebiet: | La Morra (Rive, Roncaglie, Rocchettevino) |
| Ausbau: | 25-30 Tage Mazeration, Reife in 60-hl-Fässern aus ungetoasteter österreichischer Eiche |
| Farbe: | Rubinrot |
| Geschmack: | intensive Frucht und typische Nebbiolo-Nase |
| Herstellerland: | Italien |
| Jahr: | 2021 |
| Lagerung: | 15 Jahre |
| Nettofüllmenge: | 0,75 Liter |
| Produzent: | Burzi |
| Region: | Piemont |
| Traube: | Nebbiolo |
| gesetzliche Angaben: | enthält Sulfite |
Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:
Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach
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