Bruno Rocca Barbaresco Rabaja 2018
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Produktinformationen "Bruno Rocca Barbaresco Rabaja 2018"
Der Bruno Rocca Barbaresco Rabajà 2018 stammt aus dem Herzstück des Guts: der Lage Rabajà in der Gemeinde Barbaresco, seit 1958 in Familienbesitz. Der Wein ist ein reinsortiger Nebbiolo, wird mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche gefüllt und trägt die Bezeichnung Barbaresco DOCG. Im Duft treffen Kirsche, Pflaume und Waldbeere auf Rose, Veilchen, Lakritz und Teer. Am Gaumen bestimmen ein dichtes, feinkörniges Tannin, kühle Säure und ein klarer mineralischer Kern die Struktur.
Die Verkostungsnotiz des Bruno Rocca Barbaresco Rabajà 2018
FARBE: Tiefes Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen am Rand.
NASE: Reife Kirsche, rote Johannisbeere und Pflaume bilden den Kern, umspielt von Rose und Veilchen. Nach etwas Luft kommen Lakritz, Teer, Tabak, Wacholder und eine kreidige Note dazu — ein Duftbild, das mit der Zeit ernster und würziger wird.
GESCHMACK: Kompakt und konzentriert, mit klar konturierter roter und dunkler Frucht. Das Tannin ist dicht gewebt und griffig, wird von der lebendigen Säure aber sauber getragen; salzige Mineralität zieht sich durch die Mitte.
FINALE: Lang und geradlinig, mit anhaltender Kirschfrucht, Lakritz und einem trockenen, mineralischen Nachhall, der nach weiterer Flaschenreife verlangt.
Rabajà — das natürliche Amphitheater von Barbaresco
Rabajà zählt zu den historisch bedeutendsten der 66 abgegrenzten Lagen des Barbaresco-Gebiets und liegt in einem der schönsten natürlichen Amphitheater der Zone. Die Rebzeilen erstrecken sich auf etwa 260 bis 315 Metern in süd- bis südwestlicher Ausrichtung; geschichtete Kalk- und Lehmböden mit Mergel- und Kalksteinanteilen prägen den Untergrund. Die Parzelle von Bruno Rocca umfasst rund 3,5 Hektar auf etwa 310 Metern, die Reben sind im Schnitt 50 bis 60 Jahre alt. Genau diese Verbindung aus Kalk, alter Rebmasse und geschützter Kessellage erklärt, warum Weine aus Rabajà als besonders strukturiert, langlebig und tanninstark gelten — und warum die Lage seit Jahrzehnten als eine der besten Adressen der Appellation gehandelt wird.
Vom Rabajà-Hof zum Referenzgut der Appellation
Der Sitz des Weinguts liegt mitten in der Lage, an der Strada Rabajà. Bruno Rocca begann 1978 mit der Eigenabfüllung und formulierte früh eine klare Haltung: Ziel sei nicht, Wein zu machen, sondern seine Entwicklung so zu begleiten, dass er sich selbst am besten ausdrückt. Inzwischen arbeiten seine Kinder Luisa und Francesco mit, die Rebfläche liegt bei rund zwölf Hektar. Gearbeitet wird mit Handlese, spontaner Gärung und Fasshölzern, die mindestens 40 Monate im Freien getrocknet wurden, damit das Holz möglichst wenig Abdruck hinterlässt.
Zwölf Monate Barrique, zwölf Monate großes Holzfass
Nach der Handlese vergärt der Wein rund 20 bis 25 Tage im Edelstahl auf der Schale, der Ertrag ist auf etwa 40 Hektoliter je Hektar begrenzt. Anschließend teilt das Gut den Ausbau auf: etwa zwölf Monate in französischer Barrique, danach etwa zwölf Monate im größeren französischen Holzfass. Diese Kombination ist charakteristisch für Bruno Rocca — sie glättet das kräftige Rabajà-Tannin, ohne den Wein mit Röstaromen zu überziehen. Die Barbaresco DOCG verlangt mindestens 26 Monate Reife, davon neun im Holz; das Weingut nennt für diesen Lagenwein ein Potenzial von zwei bis drei Jahrzehnten.
Servieren und kombinieren
Serviertemperatur 16 bis 18 °C, dazu ein großes Burgunderglas. Der junge Rabajà profitiert von einer bis zwei Stunden Luft, gerne in der Karaffe. Am Tisch passen Brasato, Ossobuco, Lammkeule, Wildschweinragù mit Pappardelle, Trüffelrisotto und lange gereifter Bra oder Parmigiano.
Häufige Fragen zum Bruno Rocca Barbaresco Rabajà 2018
Warum gilt Rabajà als eine der besten Barbaresco-Lagen?
Die Lage bildet ein geschütztes, süd- bis südwestexponiertes Amphitheater auf kalkreichen Schichtböden. Diese Bedingungen bringen Nebbiolo mit besonders viel Struktur, Tanninqualität und Alterungsfähigkeit hervor, weshalb Rabajà seit Jahrzehnten zu den gesuchten Crus der Appellation zählt.
Was steht auf dem Etikett hinter der Bezeichnung Rabajà?
Rabajà ist eine menzione geografica aggiuntiva, kurz MGA — eine offiziell abgegrenzte Einzellage innerhalb der Barbaresco DOCG. Sie darf nur genannt werden, wenn die Trauben vollständig aus dieser Fläche stammen.
Ist der 2018er schon trinkreif oder besser noch zu lagern?
Er ist mit ausreichender Belüftung bereits zugänglich, zeigt aber noch ein junges, griffiges Tannin. Wer Tertiäraromen wie Trüffel, Leder und Unterholz sucht, sollte ihm mehrere Jahre Flaschenreife geben.
Verändert der Barrique-Anteil den Charakter des Weins?
Das Weingut verwendet lange luftgetrocknetes Holz und teilt den Ausbau zwischen Barrique und größerem Fass. Das Holz wirkt strukturierend und rundend, tritt aromatisch aber deutlich hinter Frucht, Blüte und Mineralität zurück.
Wie viel Wein wird aus dieser Lage erzeugt?
Die Parzelle des Guts in Rabajà umfasst rund 3,5 Hektar bei einem begrenzten Ertrag von etwa 40 Hektolitern je Hektar. Die Menge ist damit naturgemäß klein und jahrgangsabhängig.
| Alkoholgehalt: | 14 % vol |
|---|---|
| Anbaugebiet: | Piemont/Barbaresco |
| Anbaugebiet: | Barbaresco DOCG, Rabajà (Gemeinde Barbaresco) |
| Ausbau: | ca. 20-25 Tage Gaerung im Edelstahl, ca. 12 Monate franz. Barrique + ca. 12 Monate grosses franz. Holzfass |
| Farbe: | Rubinrot |
| Geschmack: | Waldbeeren, florale Noten |
| Herstellerland: | Italien |
| Jahr: | 2018 |
| Lage / MGA: | Rabajà (neue Eigenschaft, 260-315 m, Sued/Suedwest, Kalk-Lehm) |
| Lagerung: | 20-30 Jahre |
| Nettofüllmenge: | 0,75 Liter |
| Produzent: | Bruno Rocca |
| Region: | Piemont |
| Traube: | Nebbiolo |
| Trinktemperatur in °C: | 16°-18° |
| gesetzliche Angaben: | enthält Sulfite |
Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:
Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach
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