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Produktinformationen "Paolo Scavino Barolo Cannubi Magnum 2017"

Der Paolo Scavino Barolo Cannubi Magnum 2017 ist ein reinsortiger Nebbiolo von jenem Hügelkamm in der Gemeinde Barolo, der als bekannteste Lage des Anbaugebiets gilt, gefüllt mit 14,5 % Vol. in 1,5 Litern. Rubinrot im Glas, mit beerigen, kräuterigen und mineralischen Noten, die sich ohne Ecken und Kanten zusammenfügen. Der heiße Jahrgang 2017 gibt ihm Dichte, die Doppelnatur des Cannubi-Bodens die Balance aus Duft und Struktur. Als Magnum reift er langsamer und gleichmäßiger, was zu einem Wein passt, dem der Shop 25 bis 30 Jahre zutraut.

Die Verkostungsnotiz des Paolo Scavino Barolo Cannubi Magnum 2017

FARBE: Dichtes Rubinrot mit ersten granatfarbenen Reflexen am Rand.

NASE: Feine Waldbeeren und Pflaume, dazu ein Hauch Hagebutte, dunkle Schokolade und Balsamico. Alles wirkt harmonisch und rund, ohne dass ein Element hervorsticht.

GESCHMACK: Schwarzkirsche, Cassis und Brombeere, begleitet von etwas Minze. Eine sanfte Mineralität und eine angenehme Frische halten die Dichte des Jahrgangs im Gleichgewicht.

FINALE: Lang und geschlossen gebaut, mit dunkler Frucht, Kräuterwürze und einem kühlen mineralischen Nachhall.

Cannubi: der Kamm, auf dem zwei Bodenformationen aufeinandertreffen

Cannubi ist ein rund 19 Hektar großer Hügelkamm mitten in der Gemeinde Barolo; vier weitere Lagen des Hügels tragen die Zusätze Boschis, Valletta, Muscatel und San Lorenzo. Die Reben stehen zwischen 270 und 320 Metern und blicken nach Süden, Südsüdost und Südwest. Der Reiz der Lage liegt in ihrer geologischen Grenzlinie: Im oberen Teil dominieren tortonische Sant'Agata-Fossilmergel, feinkörnig und tonreich, im unteren helvetisch-serravallische Mergel der Lequio-Formation, sandiger und kalkreicher. Aus dieser Kombination entstehen Weine, die Duft und Struktur zugleich mitbringen. Die älteste bekannte Flasche mit dem Namen Cannubi stammt aus dem Jahr 1752 und liegt im Weinmuseum von Bra, mehr als ein Jahrhundert vor der Entstehung der Bezeichnung Barolo.

Paolo Scavino: drei Generationen in Castiglione Falletto

Lorenzo Scavino gründete das Gut 1921 in Castiglione Falletto. Heute steht Enrico Scavino, Jahrgang 1949 und Enkel des Gründers, an der Spitze, seit den 2010er Jahren zunehmend gemeinsam mit seinen Töchtern Enrica und Elisa. Das Haus gehört zu den bekanntesten Stimmen jener Erzeugergeneration, die in den späten 1970er und den 1980er Jahren neue Kellermethoden ins Barolo-Gebiet brachte. Zum Lagenbestand zählen das Alleinbesitzstück Bric del Fiasc in Castiglione Falletto, Rocche di Castiglione, Monvigliero in Verduno und eben Cannubi in der Gemeinde Barolo.

Vom Barrique zu größeren Holzformaten

Die Stilistik des Hauses hat sich deutlich bewegt. Aus kurzen Maischestandzeiten und viel neuem französischem Holz sind längere Maischezeiten von 18 bis 25 Tagen und größere Fassformate geworden; neben dem Barrique arbeitet der Keller heute mit Tonneau und Demi-muid. Die Shop-Eigenschaften nennen für diesen Wein eine Reifung in Barriques. Das Ergebnis ist ein Barolo mit polierter Textur, der die Frucht in den Vordergrund stellt und die Herkunft nicht unter Holzaroma begräbt. Für den Jahrgang 2017 gibt der Shop ein Lagerpotenzial von 25 bis 30 Jahren an, das in der Magnum eher noch großzügiger ausfällt.

Servieren und kombinieren

Bei 17 bis 18 Grad servieren und ein großvolumiges Glas wählen. Die Magnum profitiert von ein bis zwei Stunden in der Karaffe, weil der Wein noch jung ist und Luft braucht; außerdem lässt sich aus der Karaffe leichter einschenken als aus 1,5 Litern Glas. Dazu passen Rinderfilet, Lammrücken, Wildschwein in Rotwein, Trüffelrisotto, Ravioli mit Fleischfüllung und alter Parmesan.

Häufige Fragen zum Paolo Scavino Barolo Cannubi Magnum 2017

Lohnt sich die Magnum gegenüber zwei einzelnen Flaschen?

Für die Lagerung ja. In der Magnum steht dem Wein pro Liter weniger Sauerstoff gegenüber, die Entwicklung verläuft dadurch langsamer und über die Jahre gleichmäßiger. Zwei Normalflaschen desselben Weins altern schneller und untereinander oft unterschiedlich.

Warum ist Cannubi so bekannt?

Der Kamm liegt im geografischen Zentrum der Gemeinde Barolo und vereint zwei Bodenformationen auf kleinem Raum. Schon 1752 wurde der Name auf einem Flaschenetikett geführt, lange vor der Bezeichnung Barolo selbst.

Ist der 2017er heute schon zu trinken?

Er ist zugänglich, wirkt aber noch dicht und jung. Mit Luft oder einigen weiteren Jahren Flaschenreife gewinnt er an Harmonie; im Magnumformat braucht dieser Prozess länger.

Was kennzeichnet den Jahrgang 2017?

2017 war heiß und ausgesprochen trocken, die Lese begann sehr früh. Die Weine wirken warm, dicht und rund, mit weicher gebauten Tanninen als in kühlen Jahren.

Sitzt das Weingut in Cannubi?

Nein. Paolo Scavino hat seinen Sitz in Castiglione Falletto, während die Lage Cannubi in der Nachbargemeinde Barolo liegt. Sitz und Herkunft der Trauben fallen hier also auseinander.

Weitere Informationen
Alkoholgehalt: 14,5 % vol
Anbaugebiet: Barolo, Cannubi
Anbaugebiet: Barolo (Gemeinde), MGA Cannubi
Ausbau: Reifung in Barriques
Farbe: Rubinrot
Geschmack: Harmonische Noten von beerigen, kräuterigen und mineralischen Aspekten
Herstellerland: Italien
Jahr: 2017
Lagerung: 25-30 Jahre
Nettofüllmenge: 1,5 Liter
Produzent: Paolo Scavino
Region: Piemont
Traube: Nebbiolo
Trinktemperatur in °C: 17-18
gesetzliche Angaben: enthält Sulfite

Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:

Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach

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