Matteo Ascheri Barolo Coste e Bricco 2016
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Produktinformationen "Matteo Ascheri Barolo Coste e Bricco 2016"
Der Matteo Ascheri Barolo Coste e Bricco 2016 ist der Spitzenwein des Hauses: ein reinsortiger Nebbiolo aus zwei Parzellen innerhalb der MGA Sorano in Serralunga d'Alba, abgefüllt mit 14,5 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche. Dunkle Beeren, feine Kräuter, Pilze und ein Hauch Trüffel bestimmen das ätherische Bouquet. Am Gaumen ist er konzentriert, vielschichtig und von kraftvollem, gut eingebundenem Tannin getragen. Der Jahrgang 2016 gilt als einer der großen der jüngeren Barolo-Geschichte.
Die Verkostungsnotiz des Matteo Ascheri Barolo Coste e Bricco 2016
FARBE: Tiefes Rubinrot, das sich am Rand bereits ins Granatrote öffnet.
NASE: Fein würzig und ätherisch mit dunklen Beeren, Lakritz und getrockneten Kräutern. Dazu treten Waldboden, Pilze und ein Hauch Trüffel sowie eine edle, zurückhaltende Holzwürze.
GESCHMACK: Konzentriert und tief gestaffelt, mit kraftvollem Tannin und einer gut integrierten Säure, die den Wein aufrecht hält. Dunkle Frucht, Teer und Süßholz tragen einen kräftigen, klar konturierten Körper.
FINALE: Sehr lang, ätherisch-mineralisch und mit einem eisernen, salzigen Nachhall, wie ihn Serralunga hervorbringt.
Coste e Bricco: zwei Parzellen in der MGA Sorano in Serralunga d'Alba
Der Name Coste e Bricco steht für zwei Weinberge - die Vigna Coste und die Vigna Bricco - innerhalb der MGA Sorano in der Gemeinde Serralunga d'Alba. MGA bezeichnet eine offiziell abgegrenzte geografische Zusatzbezeichnung im Barolo-Gebiet; Sorano wurde 2010 anerkannt und reicht als eine der wenigen gemeindeübergreifenden Lagen bis nach Diano d'Alba. Ascheris Parzellen liegen auf 280 bis 350 Metern in süd- bis südwestlicher Ausrichtung und wurden zwischen 1995 und 1997 bepflanzt. Die Sant'Agata-Fossili-Mergel von Serralunga sind kompakt, kalkhaltig und tonig - sie stehen für die strengste, langlebigste Stilistik des gesamten Anbaugebiets. Die Abfüllung erfolgt nur in besonders guten Jahren und in sehr kleiner Auflage.
Ascheri: von La Morra nach Bra, seit 1880 in Familienhand
Die Wurzeln der Familie liegen in La Morra; 1880 verlegte sie Keller und Sitz nach Bra, wo Matteo Ascheri den Betrieb heute in siebter Generation führt. Rund 40 Hektar Rebfläche verteilen sich auf Serralunga d'Alba, La Morra, Verduno und Montalupa di Bra, jährlich entstehen etwa 240.000 Flaschen, davon rund die Hälfte Barolo. Im Keller gilt der Grundsatz möglichst geringer Eingriffe, ausgebaut wird im großen Holzfass statt im Barrique. Neben Coste e Bricco erzeugt das Gut Lagenweine aus Sorano und Pisapola sowie den Barolo Ascheri.
Sechs Monate Stahl, 28 Monate slawonische Eiche
Nach der Gärung reift der Wein zunächst sechs Monate im Edelstahltank und wechselt dann für 28 Monate in slawonische Eiche, zu 60 % gebraucht und zu 40 % neu. Vor der Auslieferung folgen mindestens zehn weitere Monate Flaschenreife. Der Ausbau im großen Fass poliert das Tannin, ohne dem Wein eine dominante Röstnote aufzuprägen. Der lange, kühle Vegetationsverlauf 2016 brachte hohe Säure und feinkörniges Tannin - eine Kombination, die dem Wein laut Shop-Angabe 20 bis 25 Jahre Entwicklung zutraut.
Servieren und kombinieren
Der Barolo sollte bei 16 bis 18 °C in einem großen, bauchigen Rotweinglas serviert werden. Trotz seiner acht Jahre Flaschenreife profitiert er von zwei bis drei Stunden Luft in der Karaffe. Er begleitet Brasato al Barolo, Rehrücken, geschmorte Ochsenbacken, Tajarin mit weißem Alba-Trüffel, Steinpilzrisotto und lang gereiften Castelmagno.
Häufige Fragen zum Matteo Ascheri Barolo Coste e Bricco 2016
Aus welcher Gemeinde stammt Coste e Bricco?
Aus Serralunga d'Alba. Die beiden Parzellen Coste und Bricco liegen dort innerhalb der MGA Sorano, die als eine von wenigen Lagen bis in die Nachbargemeinde Diano d'Alba reicht.
Warum gilt 2016 als so großer Barolo-Jahrgang?
Die lange, kühle Vegetationsperiode mit kalten Nächten bis in den Oktober erhielt eine hohe Säure und ließ das Tannin feinkörnig ausreifen. Diese Verbindung aus Konzentration und Frische gilt als Grundlage für außergewöhnliche Haltbarkeit.
Ist der Wein schon trinkreif?
Er lässt sich mit ausreichend Luft bereits gut trinken, sein Tannin ist jedoch noch straff. Die Shop-Angabe nennt 20 bis 25 Jahre Lagerfähigkeit, und der Wein wird in den kommenden Jahren an tertiärer Tiefe gewinnen.
Wie unterscheidet sich Serralunga von La Morra?
Serralunga bringt auf kompakten Kalkmergeln strengere, tanninbetonte und sehr langlebige Weine hervor. La Morra gilt dagegen als die duftigere, frühzugänglichere Seite des Gebiets - Ascheri bewirtschaftet Flächen in beiden Gemeinden.
Wie lange sollte man ihn dekantieren?
Zwei bis drei Stunden vor dem Servieren in die Karaffe umfüllen. Ein großer Serralunga-Barolo dieses Alters öffnet sich langsam und gewinnt in der Karaffe deutlich an Duft und Geschmeidigkeit.
| Alkoholgehalt: | 14,5 % vol |
|---|---|
| Anbaugebiet: | Serralunga D'Alba |
| Anbaugebiet: | Serralunga d'Alba (MGA Sorano) |
| Ausbau: | Reifung 6 Monate im Stahltank, 28 Monate in slawonischer Eiche (60% alt, 40% neu) danach mindestens 10 Monate auf der Flasche. |
| Auszeichnungen: | Nein |
| Farbe: | Rubinrot |
| Geschmack: | Beerige Aromen, würzig, kräftiger Körper mit langem Nachhall |
| Herstellerland: | Italien |
| Jahr: | 2016 |
| Lagerung: | 20-25 Jahre |
| Nettofüllmenge: | 0,75 |
| Nettofüllmenge (in Liter): | 0.7 |
| Produzent: | Matteo Ascheri |
| Region: | Piemont |
| Traube: | Nebbiolo |
| Trinktemperatur in °C: | 16–18 °C |
| gesetzliche Angaben: | enthält Sulfite |
Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:
Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach
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