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Giovanni Rosso Barolo Vigna Rionda Ester Canale 2016

Produktinformationen "Giovanni Rosso Barolo Vigna Rionda Ester Canale 2016"

Der Giovanni Rosso Barolo Vigna Rionda Ester Canale 2016 ist ein reinsortiger Nebbiolo aus 0,85 Hektar in der Lage Vignarionda in Serralunga d'Alba und kommt in der Standardflasche zu 0,75 Litern. Die Reben gehen auf eine Pflanzung von 1946 zurück, der Hang blickt nach Süden und liegt zwischen 345 und 360 Metern. Der Zusatz Ester Canale erinnert an die Mutter von Davide Rosso, deren Familie die Parzelle 1934 erwarb und rund vier Jahrzehnte später abgeben musste. Veilchen, Rose, Waldbeerkonfitüre, Süßholzwurzel und ein Hauch weißer Trüffel bilden das Bouquet, getragen von der salzig-kalkigen Spannung, für die diese Lage steht.

Die Verkostungsnotiz des Giovanni Rosso Barolo Vigna Rionda Ester Canale 2016

FARBE: Granatrot über rubinrotem Kern, am Rand bereits leicht aufgehellt.

NASE: Veilchen und getrocknete Rose legen sich über Waldbeerkonfitüre. Darunter Süßholzwurzel, balsamische Kräuter und ein feiner Ton von weißem Trüffel. Das Bouquet öffnet sich langsam und in Schichten.

GESCHMACK: Der Gaumen läuft in einer ruhigen, sehr gleichmäßigen Steigerung ab: erst Frucht, dann Salz, dann Gerbstoff. Das Tannin ist dicht und zugleich fein geschliffen, die Säure trägt bis zum Schluss.

FINALE: Sehr lang, mit salzig-kalkigem Nachhall, getrockneten Blüten und einem Rest Süßholz.

Vignarionda: 0,85 Hektar Südhang zwischen 345 und 360 Metern

Die Parzelle liegt in der MGA Vignarionda in Serralunga d'Alba, dem Kalkherz der Denomination. Der Untergrund gehört zur Lequio-Formation aus dem Serravallium: grauer Mergel im Wechsel mit Bänken aus kieseligem Sandstein, angereichert mit Kalzium- und Eisenkarbonaten. Solche Böden sind flachgründig und halten wenig Wasser; die Rebe steht unter Stress, die Erträge bleiben klein, die Weine gewinnen Dichte. Südausrichtung und eine Höhe von 345 bis 360 Metern sorgen für vollständige, aber nicht überhitzte Reife. Der Rebbestand stammt aus dem Jahr 1946; Anfang 2011 ergänzte Davide Rosso ihn mit Selektionen aus den alten Stöcken.

Ester Canale Rosso und die Rückkehr eines Weinbergs

1934 kauften Tommaso Canale und seine Frau Esterina Rebflächen in Serralunga d'Alba, darunter das Stück in Vignarionda. Rund vierzig Jahre vor der Rückkehr musste sich die Familie davon trennen. Im April 2011 ging die Parzelle an die Azienda Agricola Giovanni Rosso, das Gut von Ester Canale, der Tochter Tommasos, und ihres Mannes. Davide Rosso bewirtschaftet heute den Weinberg, den seine Mutter einst besaß, und setzte ihren Namen auf das Etikett. Als Hommage füllte das Haus zusätzlich Jahrgänge aus Tommaso Canales letzter Zeit ab, 2007 bis 2009, in Auflagen von etwa tausend Flaschen. Zum übrigen Besitz des Guts zählen Cerretta mit 3,5 Hektar auf 360 Metern, die hoch gelegene Serra sowie Meriame, Costabella, Sorano, Lirano und Damiano.

25 Tage auf der Maische, danach 16-Hektoliter-Fass

Gelesen wird von Hand im Oktober. Die Maische bleibt rund 25 Tage im Edelstahltank mit den Schalen in Kontakt, lang genug, um Farbe, Gerbstoff und Extrakt vollständig zu lösen. Anschließend reift der Wein je nach Jahrgang 24 bis 36 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche mit 16 Hektoliter Inhalt. Dieses vergleichsweise kleine große Fass gibt gerade so viel Sauerstoff ab, dass sich der Gerbstoff ordnet, ohne dass Holzaromen entstehen. 2016 gilt als klassischer Barolo-Jahrgang mit ausgeprägter Säure und feinem, reichlich vorhandenem Tannin, also als Vorlage für eine sehr lange Entwicklung.

Servieren und kombinieren

Das Weingut empfiehlt 16 bis 17 Grad Celsius und ein großes, bauchiges Glas. Nach einem Jahrzehnt Flaschenreife kann sich ein Depot gebildet haben; behutsam abziehen und dem Wein danach etwa eine Stunde Zeit geben. Auf den Tisch gehören mit Barolo gefüllte Taube, geschmortes Zicklein, Tajarin mit weißem Alba-Trüffel, Rinderbacke, Wildtaubenragout und Castelmagno blu.

Häufige Fragen zum Giovanni Rosso Barolo Vigna Rionda Ester Canale 2016

Wer war Ester Canale?

Ester Canale Rosso war die Tochter von Tommaso Canale, der 1934 Rebflächen in Serralunga d'Alba erwarb, und die Mutter des heutigen Betriebsleiters Davide Rosso. Ihr Name steht auf dem Etikett, weil die Parzelle in Vignarionda 2011 in ihre Familie zurückkehrte.

Warum liest man mal Vigna Rionda und mal Vignarionda?

Als offizielle Zusatzbezeichnung ist die Lage als Vignarionda in einem Wort eingetragen. Historisch und im Sprachgebrauch hält sich die getrennte Schreibweise Vigna Rionda, die auch dieses Etikett verwendet.

Ist der 2016er heute trinkreif?

Er ist zugänglich, steht aber erst am Anfang seiner tertiären Phase. Wer die volle Entfaltung von Trüffel- und Unterholznoten abwarten möchte, lässt ihm weitere Jahre im Keller.

Wie viele Flaschen entstehen aus 0,85 Hektar?

Eine Stückzahl für den Jahrgang 2016 veröffentlicht das Gut nicht. Es weist ausdrücklich auf sehr niedrige Erträge der tief wurzelnden Altreben hin und beschreibt die Abfüllung als bewusst kleine Auflage.

Was unterscheidet Serralunga d'Alba von La Morra?

Serralunga steht auf kalk- und sandreichen Böden der Lequio-Formation und liefert die strukturiertesten, langlebigsten Barolo der Appellation. La Morra ruht auf jüngeren, tonreicheren Mergeln und bringt duftigere, früher zugängliche Weine hervor.

Weitere Informationen
Anbaugebiet: Barolo DOCG
Ausbau: 24 bis 36 Monate im 16-hl-Fass aus slawonischer Eiche
Farbe: Granatrot
Gemeinde: Serralunga d'Alba
Herstellerland: Italien
Jahr: 2016
Lage / MGA: Vignarionda
Produzent: Giovanni Rosso
Region: Piemont
Traube: Nebbiolo

Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:

Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach

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