Carlo Revello Barolo 2021
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Produktinformationen "Carlo Revello Barolo 2021"
Carlo Revello Barolo 2021 ist der Gutswein des Hauses: reinsortiger Nebbiolo, zusammengesetzt aus Parzellen in La Morra und Serralunga d’Alba, gefüllt mit 14,5 % Vol. in 0,75 Liter. Dunkles Rubinrot, dazu ein Duft von Sauerkirsche, Marzipan und Lakritz. Der Gaumen ist saftig, das Tannin gut eingebunden, die Säure lebhaft. 2021 gilt als Jahrgang mit tiefem pH-Wert und viel Zug — diese Flasche zeigt genau das.
Die Verkostungsnotiz des Carlo Revello Barolo 2021
FARBE: Kräftiges Rubinrot mit hellem Rand.
NASE: Viel Sauerkirsche, dazu Marzipan, Lakritz und ein Anklang von Siegellack, wie ihn junger Nebbiolo häufig zeigt. Getrocknete Rose und ein Hauch Teer treten mit Luft dazu.
GESCHMACK: Saftig und geradlinig. Das Tannin ist fein eingebunden, die Säure gibt Tempo, rote Kirsche und Preiselbeere bleiben im Zentrum. Eine kalkig-salzige Ader zieht durch die Mitte.
FINALE: Seidig im Abklang, mit Sauerkirsche und Süßholz. Die Säure zieht den Wein bis zum letzten Schluck nach vorn.
Zwei Gemeinden in einer Flasche: La Morra und Serralunga d’Alba
Anders als die Cru-Abfüllungen des Hauses vereint dieser Barolo Trauben aus zwei Gemeinden mit gegensätzlichem Untergrund. La Morra liefert die jüngeren, sand- und tonreichen Mergel des Tortonium, die für Duft, weiches Tannin und Trinkfluss stehen. Aus Serralunga d’Alba, wo ältere und kärgere Formationen dominieren, kommt der strengere, länger tragende Anteil. Zusammengesetzt ergibt das einen Barolo, der die Eleganz der Westseite mit dem Rückgrat der Ostseite verbindet — die Falstaff-Redaktion bewertete den 2021er mit 91 Punkten.
Ein Familienbetrieb mit acht Hektar auf sieben Lagen
Carlo Revello arbeitet in Santa Maria bei La Morra zusammen mit Mariarosa und Sohn Erik, der in Alba Önologie studiert hat und heute für den Keller verantwortlich ist. Die rund acht Hektar liegen in sieben eingetragenen Einzellagen, darunter Annunziata, Giachini, Boiolo, Lirano und ein kleines Stück Rocche dell’Annunziata. Erik hat die Rotationsmazeration abgeschafft und arbeitet mit spontaner Gärung; kleine Fassformate weichen nach und nach dem großen slawonischen Holz. Neben den Barolo entstehen ein Barbera d’Alba Superiore und ein Langhe Nebbiolo.
Zwei Jahre zwischen gebrauchtem Barrique und slawonischem Fass
Nach der Gärung reift der Wein 24 Monate in einer Kombination aus bereits belegten Barriques und großen Fässern aus slawonischer Eiche. Die gebrauchten Gebinde geben kaum noch Röstaromen ab, das große Holz sorgt für langsame, gleichmäßige Reife. Der Jahrgang 2021 kam nach einem schneereichen Winter, einem Frost zwischen dem 6. und 8. April, der die Erträge um etwa zehn Prozent senkte, und einem sehr trockenen Sommer; erst der September brachte Regen. Herausgekommen sind Weine mit niedrigem pH-Wert, klarer Säure und einem Lagerpotenzial, das der Betrieb mit zehn bis fünfzehn Jahren angibt.
Servieren und kombinieren
Zwischen 17 und 18 °C und in einem bauchigen Glas hat der Gutswein den nötigen Raum. Eine Stunde in der Karaffe schärft die Kontur, mehr braucht er nicht. Klassische Begleiter sind Brasato, Zunge in grüner Sauce, Agnolotti mit Fleischfüllung, Rehrücken, Steinpilze in Butter und ein Stück gereifter Raschera.
Häufige Fragen zum Carlo Revello Barolo 2021
Aus welchen Lagen stammt dieser Barolo?
Er ist eine Assemblage aus Parzellen in La Morra und in Serralunga d’Alba. Weil er keine einzelne Lage im Namen trägt, darf er Trauben aus mehreren Gemeinden des Gebiets vereinen.
Wie hat der Frost im April 2021 den Jahrgang geprägt?
Der Kälteeinbruch Anfang April traf einzelne Weinberge deutlich und senkte die Erntemenge um rund zehn Prozent. Die verbleibenden Trauben reiften konzentrierter, was sich in der dichten Frucht des Jahrgangs zeigt.
Ist der 2021er schon jetzt eine Freude?
Ja. Das Tannin ist von Anfang an gut eingebunden, die Frucht offen. Wer ihn heute trinkt, gibt ihm etwas Luft; nach fünf bis acht Jahren wird das Bild würziger.
Wie wurde der Wein von der Fachpresse bewertet?
Falstaff vergab im Herbst 2025 für den Barolo 2021 dieses Hauses 91 Punkte und beschrieb Sauerkirsche, Marzipan und Lakritz sowie einen seidigen Abgang.
Wie unterscheidet sich der Gutswein von den Lagenweinen des Hauses?
Der Gutswein ist früher zugänglich und breiter angelegt, weil er verschiedene Herkunftsprofile ausgleicht. Giachini und Boiolo zeigen dafür das engere Profil ihrer jeweiligen Lage und tragen länger.
| Alkoholgehalt: | 14,5 % vol |
|---|---|
| Anbaugebiet: | La Morra |
| Anbaugebiet: | Barolo DOCG — La Morra und Serralunga d’Alba |
| Ausbau: | 24 Monate in gebrauchtem Barrique und großen Fässern aus slawonischer Eiche |
| Farbe: | dunkles Rubinrot |
| Geschmack: | Intensiv und komplex, Sauerkirsche, Lakritz und Minze |
| Herstellerland: | Italien |
| Jahr: | 2021 |
| Klassifikation: | Barolo DOCG |
| Lagerung: | 10-15 Jahre |
| Nettofüllmenge: | 0,75 Liter |
| Produzent: | Carlo Revello & Figli |
| Region: | Piemont |
| Traube: | Nebbiolo |
| Trinktemperatur in °C: | 17–18 °C |
| Vegan: | ja |
| gesetzliche Angaben: | enthält Sulfite |
Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:
Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach
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