Burzi Barolo 2020
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Produktinformationen "Burzi Barolo 2020"
Der Burzi Barolo 2020 steht für die geschmeidige Seite des Nebbiolo aus La Morra. Er wird mit 14 % Vol. in der 0,75-Liter-Flasche abgefüllt und stammt aus Parzellen zwischen 250 und 450 Metern Höhe. 2020 begann mit einem milden Winter, brachte ein kühleres Frühjahr ohne Trockenstress, einen warmen Sommer ohne Hitzespitzen und einen abkühlenden September mit Gewittern vor einer frühen Lese. Im Glas ergibt das viel Kirsche, Minze und Blutorange, dazu ein feinkörniges Tannin und eine Säure, die den Wein wach hält.
Die Verkostungsnotiz des Burzi Barolo 2020
FARBE: Klares, leuchtendes Rubinrot mit noch violettem Schimmer am Rand.
NASE: Kirsche und Walderdbeere führen, dahinter frische Minze, Blutorange und ein Hauch Wacholder. Der Duft ist eher hell als dunkel gezeichnet und erinnert in seiner Klarheit an die Jahrgangsbeschreibung vieler Kritiker, die 2020 wegen der Textur mit rotem Burgunder verglichen haben.
GESCHMACK: Saftig und geschmeidig, mit knackiger roter Frucht und einem Tannin, das feinkörnig und poliert wirkt statt streng. Granatapfel und ein Anflug Bitterorange geben Kontur, die Säure sorgt für einen zweiten Schluck.
FINALE: Mittellang bis lang, mit kühler Minznote, feiner Kirschsäure und leicht kreidigem Nachhall.
Die Grundlage des Classico: drei Lagen, drei Höhen
Rive, Roncaglie und Rocchettevino bilden das Rückgrat dieses Weins. Zwischen der tiefsten und der höchsten Parzelle liegen rund 200 Höhenmeter, was in einem warmen Jahr wie 2020 den Ausgleich zwischen Reife und Frische ermöglicht. Alle Flächen sind nach Osten bis Südosten exponiert, die Reben sind 30 bis 70 Jahre alt. Die Mergelböden von La Morra sind reich an Kalk und Feinsand; sie erklären, warum die Weine der Gemeinde eher duftig und zugänglich ausfallen als jene der östlichen Barolo-Dörfer.
Ein Gut, das erst 2012 zum ersten Mal selbst abfüllte
Bis 2011 gingen die Trauben der Familie Burzi an Genossenschaften und Händler; erst Alberto Burzi begann, sie im eigenen Keller zu verarbeiten. Der Betrieb ist bewusst klein geblieben: rund sieben Hektar, etwa 20.000 bis 25.000 Flaschen pro Jahr, ein Keller im Haus der Großeltern in Santa Maria. Neben dem Barolo Classico entstehen Barbera d'Alba Plaustra, Langhe Nebbiolo Runcaja sowie die Lagenweine Capalot Vecchie Viti und La Serra. Als prägendes Erlebnis nennt Alberto Burzi eine Flasche Rocche dell'Annunziata 1999 von Aurelio Settimo - eine Referenz, die seinen Stilwillen gut beschreibt.
60 Hektoliter Eiche, dann Beton
Der Wein vergärt nach dem Entrappen im temperaturkontrollierten Stahltank; das Weingut nennt eine Maischestandzeit von 25 bis 30 Tagen. Danach reift er in großen Fässern aus österreichischer Eiche mit 60 Hektolitern Inhalt, die nicht getoastet sind, und schließt die Reife in Betontanks ab. Diese Kombination bewahrt beim Jahrgang 2020 genau das, was ihn ausmacht: helle Frucht, klare Konturen und eine seidige Textur. Fachpresse sieht die 2020er Barolo als die am frühesten zugängliche Serie seit einem Jahrzehnt, mit einem Reifegipfel bei den meisten Weinen um das zwölfte Jahr.
Servieren und kombinieren
Bei 16 bis 17 Grad Celsius im großen Glas servieren, eine Stunde vorher öffnen genügt. Dekantieren ist möglich, aber nicht zwingend, da der Jahrgang von sich aus offen ist. Passende Begleiter sind Tajarin mit Butter, Entenbrust mit Kirschen, Schmorschulter vom Kalb, gebratene Pilze mit Knoblauch, gefüllte Zucchini mit Hackfleisch und mittelreifer Castelmagno.
Häufige Fragen zum Burzi Barolo 2020
Was zeichnet den Barolo-Jahrgang 2020 aus?
Der Sommer war warm und trocken, blieb aber ohne extreme Hitzewellen, und ein kühler September mit Regen brachte Frische zurück. Die Lese begann früh. Die Weine gelten als seidig, aromatisch und ungewöhnlich früh zugänglich, ohne die Säure zu verlieren.
Kann man den Burzi Barolo 2020 jetzt schon trinken?
Ja. Er ist der zugänglichste der drei aktuell verfügbaren Burzi-Classico-Jahrgänge und braucht nur wenig Luft. Wer Tertiäraromen mag, wartet bis etwa 2030.
Wie unterscheidet sich der Classico von La Serra und Capalot?
Der Classico verbindet mehrere Parzellen und mazeriert kürzer, was ihn früher trinkbar macht. La Serra kommt von rund 450 Metern und ist der frischeste der drei, Capalot aus über 80 Jahre alten Reben der dichteste.
Welche Trinktemperatur ist richtig?
Zwischen 16 und 17 Grad Celsius zeigt der Wein Frucht und Frische gleichzeitig. Wärmer serviert tritt der Alkohol hervor, deutlich kühler wirkt das Tannin härter als es ist.
Wie lange bleibt eine geöffnete Flasche gut?
Gut verschlossen und kühl gestellt hält der Wein zwei bis drei Tage, oft gewinnt er am zweiten Tag an Tiefe. Ein Vakuumverschluss verlängert das Fenster.
| Alkoholgehalt: | 14 % vol |
|---|---|
| Anbaugebiet: | La Morra |
| Anbaugebiet: | La Morra (Rive, Roncaglie, Rocchettevino, 250-450 m) |
| Ausbau: | 25-30 Tage Mazeration, Reifung im ungetoasteten 60-hl-Fass aus österreichischer Eiche, Abschluss im Betontank |
| Farbe: | Rubinrot |
| Geschmack: | intensive Frucht und typische Nebbiolo-Nase |
| Herstellerland: | Italien |
| Jahr: | 2020 |
| Lagerung: | 15 Jahre (Reifegipfel nach Jahrgangsberichten um 2032) |
| Nettofüllmenge: | 0,75 Liter |
| Produzent: | Burzi |
| Region: | Piemont |
| Traube: | Nebbiolo (100 % Biotyp Lampia) |
| Trinktemperatur in °C: | 16-17 |
| gesetzliche Angaben: | enthält Sulfite |
Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:
Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach
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