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Produktinformationen "Burzi Barbera D'Alba Plaustra 2023"

Burzi Barbera d'Alba Plaustra 2023 ist eine reinsortige Barbera aus Santa Maria, einer Fraktion der Barolo-Gemeinde La Morra. Der Wein kommt mit 13,5 % Vol. in die 0,75-Liter-Flasche und zeigt ein tiefes Rot. Sauerkirsche, Brombeere und Zwetschge bestimmen das Aromenbild, dazu treten Veilchen und eine feine Pfefferwürze. Die tragende Säure und das kaum merkliche Tannin machen ihn saftig und beweglich, ohne jede Schwere.

Die Verkostungsnotiz des Burzi Barbera d'Alba Plaustra 2023

FARBE: Tiefes, undurchdringliches Rot mit purpurnem Rand.

NASE: Saftige Sauerkirsche und Brombeere stehen vorn, dahinter reife Zwetschge. Veilchen und getrocknete Kräuter sorgen für Duft, ein Anflug von schwarzem Pfeffer und Bitterschokolade für Tiefe.

GESCHMACK: Voll und rund, getragen von einer lebendigen, klar gezeichneten Säure. Das Tannin bleibt im Hintergrund, wodurch die dunkle Frucht viel Raum bekommt. Kräuterwürze und ein leicht salziger Zug halten den Wein zusammen.

FINALE: Der Abgang bleibt mittellang und frisch; Sauerkirsche und ein herber Kernton stehen zum Schluss.

Plaustra – die Barbera-Parzelle hinter dem Keller in Santa Maria

Plaustra ist der Hausweinberg des Guts und liegt in dem kleinen Tal direkt hinter dem Keller in Santa Maria di La Morra. Der Name geht auf das lateinische plaustrum zurück, den Ackerwagen, mit dem hier über Generationen gearbeitet wurde. Die Parzelle wurde 2008 mit 8.000 Stöcken je Hektar bepflanzt, einer für Barbera hohen Dichte, die den Ertrag der einzelnen Rebe begrenzt. Sie ist nach Nordwesten ausgerichtet und damit kühler als die Barolo-Hänge des Guts, was der Barbera ihre Säure erhält. Die tortonischen Sant'Agata-Fossili-Mergel von La Morra, sandig-kalkhaltig und lehmig, geben dem Wein Duft statt Wucht.

Alberto und Caterina Burzi in Santa Maria di La Morra

Das Gut umfasst rund sieben Hektar, die vollständig in der Gemeinde La Morra liegen. Alberto Burzi hat die Familienweinberge 2011 übernommen und ab dem Jahrgang 2012 unter eigenem Namen abgefüllt; 2018 kam seine Schwester Caterina dazu, die zuvor unter anderem bei Oddero gearbeitet hatte. Gearbeitet wird organisch, mit Guyot-Schnitt, Handlese und niedrigen Erträgen; neue Pflanzungen entstehen aus Massenselektion der alten Anlagen. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 bis 25.000 Flaschen über alle Weine.

Sechs Tage auf der Schale, Reife im Betontank

Die Trauben werden entrappt und im temperaturkontrollierten Edelstahltank vergoren, mit täglichen Umpumpvorgängen von Hand. Nach rund sechs Tagen Maischestandzeit wird abgezogen – kurz genug, um die Frucht klar und das Tannin unaufdringlich zu halten. Den Ausbau übernimmt anschließend der Betontank, der dem Wein Rundung gibt, ohne Holzaromen beizusteuern. So bleibt die typische Barbera-Säure erhalten; der Shop nennt eine Lagerfähigkeit von rund fünf Jahren.

Servieren und kombinieren

Bei 16 bis 18 Grad in einem mittelgroßen Rotweinglas kommt der Wein am besten zur Geltung. Dekantieren ist nicht notwendig, eine halbe Stunde im Glas genügt. Er passt zu Tajarin mit Fleischragout, zu Agnolotti del plin, zu gegrillter Salsiccia, zu geschmortem Kaninchen, zu einer kräftigen Pizza und zu halbreifem Toma piemontese.

Häufige Fragen zum Burzi Barbera d'Alba Plaustra 2023

Woher stammt der Name Plaustra?

Plaustra leitet sich vom lateinischen plaustrum ab, dem hölzernen Ackerwagen. Bezeichnet wird damit das kleine Tal hinter dem Keller in Santa Maria, in dem die Barbera-Reben stehen.

Was unterscheidet diese Barbera von den Baroli des Guts?

Barbera und Nebbiolo bringen völlig verschiedene Anlagen mit: Barbera liefert viel Säure und kaum Tannin, Nebbiolo umgekehrt. Deshalb wird die Barbera kurz vergoren und im Beton ausgebaut, während die Baroli lange Maischestandzeiten und Jahre im großen Holzfass erhalten.

Sollte der Barbera d'Alba dekantiert werden?

Nein, das ist nicht erforderlich. Ein Umfüllen in die Karaffe kurz vor dem Essen kann die Frucht etwas öffnen, nötig ist es bei diesem Stil aber nicht.

Wie lange lässt sich der Jahrgang 2023 aufbewahren?

Der Shop nennt fünf Jahre, was sich mit der allgemeinen Einschätzung für Barbera d'Alba aus 2023 deckt. Am meisten Freude macht der Wein in den ersten Jahren, solange die dunkle Frucht im Vordergrund steht.

Wie fiel der Jahrgang 2023 im Piemont aus?

Ein feuchtes Frühjahr mit hohem Falschmehltaudruck und ein sehr heißer Sommer verlangten viel Arbeit im Weinberg. Ein kühler, sonniger Oktober mit deutlichen Tag-Nacht-Unterschieden brachte die Ernte ins Ziel; die Weine sind schlanker und frischer als die des Vorjahrs.

Weitere Informationen
Alkoholgehalt: 13,5 % vol
Anbaugebiet: Santa Maria
Anbaugebiet: Santa Maria di La Morra (Lage Plaustra)
Ausbau: ca. 6 Tage Maischestandzeit im temperaturkontrollierten Edelstahltank, anschließender Ausbau im Betontank (Angabe des Weinguts)
Farbe: Tiefes Rot mit purpurnem Rand
Geschmack: insbesondere Kirsche, intensive Fruchtaromen
Herstellerland: Italien
Jahr: 2023
Lagerung: 5 Jahre
Nettofüllmenge: 0,75 Liter
Produzent: Burzi
Region: Piemont
Traube: Barbera
gesetzliche Angaben: enthält Sulfite

Importeur und / oder Vertriebspartner für dieses Produkt ist:

Barolo&Champagne GbR
Diegelsbergerstr. 24
73061 Ebersbach

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